Folge 6: Welche Vision haben Sie für Lemförde, Frau Schult?

Shownotes

Mein heutiger Gast ist Kerstin Schult, die jetzige Stellvertreterin des Samtgemeindebürgermeisters und Leiterin des Hauptamtes der Samtgemeinde Lemförde, bei der sie ihr gesamtes bisheriges Berufsleben verbracht hat. Die dreifache Mutter berichtet über ihr Leben in Lemförde, ihre Ausbildung und ihre Arbeit unter einem Samtgemeindedirektor und drei Bürgermeistern. Bei der Kommunalwahl am 13. September möchte die von SPD und Grünen unterstützte parteilose Kandidatin nun selber Bürgermeisterin werden. Ihr einziger Gegenkandidat ist der aus Bünde stammenden Ex-Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler (FDP). Knapp zwei Monate vor der Wahl äußert sich Kerstin Schult im Gespräch über wichtige Themen, die die Samtgemeinde bewegen.

Kapitel:

00:00:00 Kindheit, Schule, Ausbildung 00:04:45 Arbeit in der Kämmerei und Mutter von drei Kindern, ab 2013 Wechsel ins Hauptamt 00:07:10 Nach Ewald Spreen als hauptamtlicher Bürgermeister folgten Rüdiger Scheibe und Lars Mentrup 00:10:40 Besonderheiten der Samtgemeinde und Möglichkeiten der Zusammenarbeit 00:13:40 Am Beispiel Windkraft 00:20:50 Entschluss sich als Bürgermeisterin zur Wahl zu stellen. Unterstützung durch SPD und Grüne (Sitze im Samtgemeinderat: SPD: 7, CDU: 7, FDP: 5, GRÜNE: 3) 00:29:10 Lemförde hat sehr hohe Schulden und wie man sie verringern könnte 00:33:00 Als Bürgermeisterin sitzt man zwischen drei Stühlen: den Bürgern, dem Personal und der Politik 00:35:00 Welche Einsparmöglichkeiten gibt es? 00:43:10 Optimistischer Ausblick: Es wird auch wieder bergauf gehen, denn das Handwerk in Lemförde ist sehr stark 00:47:20 Bürgermeister haben ihren Unmut in Hannover kundgetan: Bund und Land beschließen immer neue Aufgaben, ohne den Kommunen das nötige Geld zu geben 00:50:15 Veränderter Umgang mit Fördergeldern 00:57:20 Gelder für den Schilfpolder wurden vom Umweltminister angekündigt, Fertigstellung wird wohl noch 10 Jahre dauern 01:03:20 Verbreiterung der Deichkrone zwischen Lembruch und Hüde könnte auch von der Flurbereitung profitieren 01:06:15 "Kerstin im Dialog": Eine Bürgerin fragte: "Was sind deine Visionen?" Wir müssen "grüner" werden. Wir müssen neu denken. 01:09:20 Klimaneutralität bis 2040. Ist das machbar? Die Gemeinde muss mit gutem Vorbild vorangehen. 01:15:40 Schlussworte

Anmerkungen:

Kerstin Schult:

http://kerstin-schult.de

Artikel aus dem Diepholzer Kreisblatt:

  1. Mai 2025: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/lemfoerde-ort48657/eine-frau-will-wissen-von-der-nummer-1b-zur-nummer-1a-93737211.html

  2. März 2026: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/lemfoerde-ort48657/kerstin-schult-kritisiert-fehlende-struktur-in-der-samtgemeinde-gewerbe-wirtschaftsfoerderung-tourismus-94213226.html

  3. März 2026: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/lemfoerde-ort48657/sieben-gemeinden-ein-wir-kerstin-schult-startet-in-den-buergermeisterwahlkampf-lemfoerde-duemmer-tourismus-kommunalwahl-94219030.html

  4. Juni 2026: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/lemfoerde-ort48657/podiumsdiskussion-im-rittersaal-jugendliche-fuehlen-buergermeister-kandidaten-auf-den-zahn-lemfoerde-von-sanden-oberschule-94369311.html

Schroeder-talk:

https://www.youtube.com/@schroeder-talk

Instagram: reinald_schroeder

Email: schroeder-talk@gmx.de

Das Gespräch fand am 10. Juli 2026 in Diepholz statt.

Transkript anzeigen

00:00:04: Schönen guten Tag.

00:00:07: Hier ist wieder Reinhard Schröder mit Schrödertalk, heute zu Gast ist Kerstin Schuldt Bürgermeisterkandidatin in Lempföhrde.

00:00:17: Ja, schönen guten tag!

00:00:18: Ich freue mich dass ich da sein

00:00:21: darf.

00:00:22: Wir hatten ja schon ihren Konkurrenten zu Gast, Herrn Scheffler.

00:00:27: Ich will sehen das ich beide gleichzeitig dann online stelle aus fernes grün denke.

00:00:31: hier ist es ganz gut.

00:00:33: Und ja, jetzt erzählen Sie mal ... Sie gestammen ja nun ganz von hier.

00:00:38: Ja, ich

00:00:39: bin ganz von ihr.

00:00:39: Herr Schäffler

00:00:40: ist ja ein Zugereist dazu zu sagen, äh, sie sind ja von hier aus Stemvede stammt ihr.

00:00:47: bei welchem Ort seid denn das?

00:00:48: Meine Eltern sind beide Stemveda.

00:00:51: also Sie würden die sagen, Sie sind Stemveda meine Mutter ist Oppenwehren und mein Vater ist Wedema.

00:00:56: Wedem noch besser, aber immer unser Geschäftsstelle.

00:01:01: Ja genau.

00:01:02: Von der Zeitung.

00:01:03: Aber da war ich noch ganz, ganz klein.

00:01:06: Da haben meine Eltern in dem Förder ein Haus gebaut und wir sind nach dem Förde gezogen.

00:01:13: In den

00:01:15: Flächen genau.

00:01:19: Also wirklich schon fast mein ganzes Leben fehlt nicht viel.

00:01:26: aufgewachsen, zur Schule gegangen und danach zur weiterführenden Schule.

00:01:32: Ich bin in Stämshorn zur Grundschule gegangen als wir damals gab es noch eine kleine Dorfschule.

00:01:38: Erste und zweite Klasse war ich in Stämmshorn.

00:01:41: Und dann dritte, vierte bis sechste.

00:01:44: Wir hatten Orientierungsstufe zu meiner Zeit im Förde natürlich noch nicht in der schönen Grundschulle die da jetzt steht Die so alt ist sie noch nicht nach Diepolz zur GFS gewechselt.

00:01:57: Ah, ja... Dort

00:01:58: habe ich in der Schule abitur gemacht.

00:02:01: Ja und dann?

00:02:03: Dann bin ich eine Ausbildung angefangen bei der Samtgemeinde

00:02:07: für die Zwonderschule.

00:02:11: Also die Ausschreibung war so dass man erstmal Verwaltungsfach angestellte lernt aber es war gefordert Abitur zu haben weil die Idee war wenn derjenige gut ist machen wir die Weiterbildung im grobenden Dienst.

00:02:29: Ach,

00:02:30: das war nicht von Anfang an?

00:02:31: Nein, also ein Herr Petering kauft die Katze nicht im Sack!

00:02:34: Das war damals der

00:02:36: Gemeindedirektor

00:02:37: oder?

00:02:37: Ja, Direktor.

00:02:39: Damals

00:02:39: gab's ja noch die Zweigleisigkeit.

00:02:41: Das heißt, ein samtgemeine Direktor, der War Verwaltungsschef und einen Ehrenamt, den Bürgermeister.

00:02:47: wär das da mal... Herr Kuhlmann.

00:02:49: ...Kuhlman?

00:02:49: Herr

00:02:49: Friedrich Kuhlsmann.

00:02:51: Na ja ich bin die Bolzart, dass so genau käme ihn Damals zu der Zeit den Lempfüllen noch nicht aus.

00:02:57: Da haben sie angefangen, ist ja dann ähnlich wie unser Bürgermeister, der ist auch direkt von der Schule hatte die Verwaltungsausbildung.

00:03:04: Duales Studium das haben Sie auch gemacht?

00:03:06: Ja, das habe ich denn auch gemacht.

00:03:07: Auch in

00:03:07: Hannover.

00:03:07: In den Neunzehnhundertnachtig

00:03:10: musste sich beim Chef antreten Fräuleinburg, so war es damals noch.

00:03:16: Wir können uns das vorstellen, können Sie sich das auch vorstellen.

00:03:19: Duale Studie im Hannover konnte mir das sehr gut vorstellen.

00:03:24: Und ehrlich gesagt war das die beste Zeit meines Lebens.

00:03:27: Ja,

00:03:28: aber Dual heißt ja sie arbeiten

00:03:30: Halbtas

00:03:31: oder wie?

00:03:31: Nein, Dual hieß tatsächlich so man würde das Block unterrichten.

00:03:34: Ich meine nicht jetzt halbtags wechseln, aber immer in der Hälfte dieser Zeit.

00:03:39: Für sich heute

00:03:39: so viele Unternehmen wirklich feiern und zurecht.

00:03:42: diese Geschichte mit dem dualen Studium ist es toll In der Verwaltung schon, neunzehnhundertneunundachtzig

00:03:49: gemacht.

00:03:49: Hat man das schon ganz sehr gut.

00:03:50: Das heißt Sie sind da eine Zeile in Hannover gewesen?

00:03:53: Ja

00:03:53: drei Jahre insgesamt immer mit Pausen also immer Arbeit unter Hannover.

00:03:58: Also in der

00:04:00: Lempförderverwaltung und Fremdausbildung habe ich beim Landkreis Diepol

00:04:04: zusammen.

00:04:06: Gut und mussten sie auch schon die Diplomarbeit machen

00:04:09: damals.

00:04:11: Damals tatsächlich um... Um Naturschutz, um den Dümmer und dem Gemeingebrauch.

00:04:16: Um Surf-Einsatzstellen.

00:04:17: Also man konnte sich das ein bisschen selber aussuchen.

00:04:21: Dann

00:04:21: haben Sie damals die Surf-einsatzstelle entworfen?

00:04:24: Ja sowas in der Richtung.

00:04:25: Nein nicht entworffen sondern wirklich ja die Rechtmäßigkeit geprüft

00:04:29: wo man die machen könnte usw.. Gut, also

00:04:34: ein Umweltrecht praktisch meine.

00:04:37: Ja und dann sind sie weiter bei der Gemeinde

00:04:40: gewesen

00:04:40: und so langsam?

00:04:42: Habe ich das Diplom erlangt und bin dann direkt in der Kämerei eingesetzt worden.

00:04:50: Da war ich sehr lange eigentlich bis zur Geburt des ersten Kindes und das ist nineteenhundert siebenundneunzig geboren.

00:04:59: Also das hat tatsächlich Ja, war eine lange Zeit.

00:05:04: Und durch meine ... Ich hab insgesamt drei Kinder.

00:05:09: Durch meine Auszeiten und Elternzeiten habe ich natürlich dann irgendwann auch mit Teilzeit wieder angefangen.

00:05:16: Und im Jahr zwei Tausend Dreizehn bot sich für mich die Chance ins Hauptamt zu wechseln.

00:05:21: Und ich sage wirklich Chance, weil ich hab meine Arbeit immer gern gemacht, auch in der Kämerei.

00:05:28: Aber ... Direkt der Umgang mit Menschen und mit weniger Zahlen, sondern mit mehr Menschen.

00:05:33: Das ist tatsächlich mehr meins.

00:05:36: Und

00:05:37: Hauptamt?

00:05:39: Im Hauptamt war dann ... Also Personalwahlen sind

00:05:44: nicht

00:05:44: im Hauptamt.

00:05:45: Nee, der Bürgerservice ist bei uns im Ordnungsamt aber die Wahlen sind tatsächlich das ist ungewöhnlich bei uns am Hauptamt und eben auch Schule Kultur.

00:05:54: Das is also tatsächlich so meins.

00:05:56: ja Kindergärten Genau.

00:06:00: Das ist alles hauptamt.

00:06:01: Gut, ja und da haben sie dann ... Ewald Sprehen haben Sie denn auch von Anfang an

00:06:09: mit

00:06:09: der Elite?

00:06:09: Ja ich hab schon Tasche erst durch.

00:06:11: Es ist sehr praktisch der erste Hauptamtliche Bürgermeister gewesen.

00:06:14: Richtig genau.

00:06:15: Weil nicht das

00:06:15: richtig

00:06:16: war.

00:06:16: ...

00:06:20: der jetzt schön zufrieden auf Fehmarn lebt, wie gerade in unserer Zeitung.

00:06:25: Das ist nicht vielleicht besser

00:06:27: als ich!

00:06:28: Stand ja ein Artikel von Herrn Dümer in unserer Zeitung

00:06:31: und

00:06:33: ja... Ich habe den auch mal kennengelernt, war doch ein sehr netter...

00:06:39: Das war so,

00:06:41: im

00:06:41: Vergleich zu dem Voringen.

00:06:43: Da waren wirklich zwei Welten dazwischen ... Ja?

00:06:46: Weil Herr Petering war schon sehr strikt, sehr streng und Ewald war halt ein bisschen lockerer.

00:06:53: Und

00:06:54: da hatten wir im Rathaus manchmal eher das Problem, wie kriegen wir das jetzt rechtlich eingepackt?

00:07:01: Was hätte ich wieder ausgedacht?

00:07:02: Genau!

00:07:03: Aber tatsächlich ist es gelungen

00:07:06: Ja.

00:07:06: Und dann, was war denn aber mit dem Nachfolger passiert?

00:07:10: Der Herr Scheibe

00:07:11: ... Was mit ihm passiert war?

00:07:14: Na ja, wie war das denn mit dem?

00:07:16: Weil der hat ja dann ...

00:07:18: Herr Scheibel war dann der Nachfolgekandidat von Ewa Spring.

00:07:21: Nee, also Ewa Springer hat aufgehört,

00:07:23: altersbedingend ist nicht wieder

00:07:24: angetreten.

00:07:25: Dann hat sich die Politik ... Der ist auch ... Wie lange ist er dran gewesen?

00:07:27: Zwei oder drei?

00:07:28: Drei glaube ich sogar.

00:07:30: Ich glaube

00:07:31: sogar drei.

00:07:32: Also lange, aber

00:07:33: immer

00:07:33: in Altersgrenze.

00:07:34: und nach Fehmarn...

00:07:36: Irgendwann ist man, glaube ich in der Position auch wirklich ausgebrannt.

00:07:41: Natürlich!

00:07:42: Und dann kam Herr Scheibe, Rüdiger Scheibe dran?

00:07:46: Wie war das denn?

00:07:48: Schwer tatsächlich.

00:07:49: Wir passen menschlich nicht zu einander.

00:07:51: Darf man das

00:07:51: so sagen?

00:07:52: Ich würde es wirklich so sagen ja aber auch das

00:07:57: ging

00:07:58: auch

00:07:58: Und jetzt ist in der Gemeinde auch nicht so gut angekommen, glaube ich.

00:08:03: Als Außenstehender ganz überrascht – ich habe das noch mal nachgelesen – sein Nachfolger der Bauamtsleiter Lars Mentrup ist mit seventy-fünf Prozent am

00:08:12: Schwub

00:08:13: gewählt worden.

00:08:14: Das heißt er wurde richtig abgewählt?

00:08:17: Ja, ich glaube, dass das Problem war tatsächlich, dass er nie richtig angekommen ist bei

00:08:22: uns.

00:08:23: Er kam nicht von den ... Nein

00:08:24: aus Stadthagen.

00:08:25: Oh, da ist auch ein Ecke weg!

00:08:27: Ach

00:08:29: so,

00:08:29: ja.

00:08:31: Ich glaube man unterschätzt das was dörflicher Charakter bedeutet wenn man in einer kleinen Gemeinde diese Position einnimmt.

00:08:42: Man muss da verankert sein.

00:08:43: Ja, das denke ich

00:08:44: schon.

00:08:48: Jetzt dann der Nachfolger, der kommt ja von Lassen-Mentrup.

00:08:51: Der

00:08:53: ist ursprünglich Quernheimer als Samtgemeindebürger und ist in einer Gemeinde großgeforden aber lebt jetzt in Stemwede in Oppenwehen.

00:09:03: Ja, im Ausland.

00:09:06: Aber tatsächlich sind das zehn bis zwölf Kilometer.

00:09:10: Das war Preus und wir sind

00:09:12: jahroberan.

00:09:14: Ich

00:09:14: kenne was von dieser Achtam-Berge und Formen-Bergeln ja genau.

00:09:18: Aber man muss sagen unsere Zeitung hat ja extra eine Ausgabe für Nordrhein-Westfalen gehabt schon seit über hundert Jahren.

00:09:26: also die Leute um den Berg rumlesen alles die Börser Kreisblatt oder?

00:09:30: Ja, ist tatsächlich...

00:09:33: Also muss es doch da ein gewissen Zusammenhang geben.

00:09:35: Das

00:09:35: ist unbedingt so.

00:09:37: Ich meine das jetzt vielleicht ein bisschen blödes Beispiel aber tatsächlich sieht man es ja auch wirklich an den Todesanzeigen dass die stemmen weder in unserem Bereich weil man sich kennt, weil man weiß und weil man möchte Der

00:09:50: Berg stellt auch keine Grenze dar, man kommt da

00:09:53: ja... Man kommt drumrumdurch raus.

00:09:54: Gequält drumrumm

00:09:55: drüber weg ist schwierig.

00:09:57: also das versuchen

00:09:57: wir... Durchschaft man auch zu Fuß

00:09:59: aber... Im Fahrrad habe ich schon mal versucht aber da greift man ganz schön hoppelig unterwegs.

00:10:03: Aber man fährt einfach drumzu und Dealingen und alle die liegen ja praktisch

00:10:07: schnell in der Leben.

00:10:08: Das ist schon so.

00:10:10: Alles eng verbunden.

00:10:12: Gut!

00:10:13: Ja und Herr Mentrop?

00:10:16: Warum tritt er jetzt nicht mehr an?

00:10:17: Der ist noch nicht so alt, der ist dreiundfünfzig oder zumindest...

00:10:20: Ist tatsächlich ein bisschen jünger als ich noch.

00:10:22: Genau und ich trete noch mal an!

00:10:25: Was ist da

00:10:25: passiert?!

00:10:26: Das

00:10:27: müssen Sie Herrn Mentor selber

00:10:29: fragen.

00:10:29: Hat er gar nicht verraten.

00:10:31: Ist das so ein schwieriges Pflaster in dem Fürde?

00:10:35: Mit den ganzen einzelnen Gemeinden.

00:10:37: Also tatsächlich eine Samtgemeinde ist ne andere Nummer als eine Einheitsgemeinde.

00:10:41: auf jeden Fall, das ist schon ne andere Geschichte?

00:10:46: Vielleicht

00:10:46: muss man noch mal ein bisschen erklären.

00:10:47: also in der Einheitsgemeinde zum Beispiel wie Wagenfeld heißt.

00:10:50: Wagenfeld besteht aus zwei Ortsteilen.

00:10:52: Wagenfelt und Strön, Wagenfield kenne ich ganz gut, deshalb weiß ich das.

00:10:56: Es ist aber eine Einheitsgemeinde,

00:10:57: d.h.,

00:10:58: es gibt nur ein Gemeinderat, der über beide entscheidet.

00:11:01: Genau.

00:11:01: Und mit dem Lämpferde gibt's eben diesen Samt-Gemeinderat?

00:11:05: Und wie viele Einzelgemeinden?

00:11:06: Sieben in Worten sieben.

00:11:10: Gibt's sonst noch im Kreis Diebes oder so viel Einzelgemeinde?

00:11:13: Ich glaube wir sind die mitten meisten.

00:11:14: Mit

00:11:15: den meisten, ne?

00:11:16: Und gar nicht mal soviel Einwohner, neun tausende

00:11:18: insgesamt.

00:11:19: Ja genau,

00:11:19: passt!

00:11:19: Das war's gut.

00:11:20: Aber sieben, das heißt er hat im Durchschnitt etwas mehr als tausend Einwohner und Lämfhörder hat wahrscheinlich

00:11:27: wieder mehr.

00:11:28: Und Quernheim und Stemmsohn haben ein bisschen weniger und mal aber es kommt schon

00:11:31: so hin.

00:11:32: Es gibt also eine ganze Menge und das ist Herr Schäfflatt ja ein Loblied auf die Samtgemeinde gesungen weil er meint da ist die Ehrenamtlichkeit größer.

00:11:45: zum Beispiel Prokoma Markt wäre Kommt denkbar, wenn das nicht

00:11:49: eine

00:11:49: Einzelgemeinde wäre.

00:11:51: Weil die da für sich was schaffen können?

00:11:53: Wie sehen Sie das?

00:11:54: Sie haben die Erfahrung ja mit den ganzen Hörnissenhaufen oder wie sagt

00:11:59: man am meisten?

00:11:59: Wenn man das bei Spielburg-Umermarkt nimmt... Das ist mit Sicherheit so!

00:12:04: Man bringt sich da... Also das ist Wahnsinn, was da an Ehrenamtlicher

00:12:07: Arbeit geleistet wird.

00:12:07: Da wird das ganze Dorf ja vollgestellt mit Riesenrädern und Marktbuden.

00:12:14: auf den eigenen Grundstücken in den Höfen und so weiter, wer das noch nicht gesehen

00:12:19: hat.

00:12:19: Ausnahmezustand?

00:12:20: Das ist unsere fünfte Jahre

00:12:21: Zeit.

00:12:23: Da muss man tatsächlich unbedingt gewesen sein!

00:12:27: Ja aber ich denke dass wäre auch machbar wenn man wenn man den Nicht-Gemeinderatproch umnennen würde sondern Marktausschuss sich

00:12:34: sowas als okay.

00:12:36: Aber die ehrenamtliche Arbeit möchte ich auf jeden Fall ganz lobend hervorheben, auf jeden Fall.

00:12:44: Aber eine Umweilung in der Einheitsgemeinde würden Sie auch nicht befürworten?

00:12:50: Ich habe vorsichtig gesagt, dass ich das nicht glaube, dass man gleich sieben Gemeinden zusammenbringt und überstülpt – denn so würden Sie sich fühlen!

00:13:00: Das ist ein Überstülpen.

00:13:02: aber es gibt gute Beispiele in der Feuerwehr die schließen sich gerade zusammen Und vielleicht könnte man diesen Weg wählen, wenn man auf der Ebene schon eine Zusammenarbeit schafft.

00:13:14: Dass man vielleicht aus sieben Mitgliedsgemeinden erst mal vier macht?

00:13:18: Das wäre ja schon ein Fortschritt für

00:13:20: mich.

00:13:20: Ja

00:13:21: also einzigemeinen Zusammenschließ zum

00:13:23: Beispiel.

00:13:25: Aber durchaus bin ich dafür dass wir enger zusammenkommen Auf jeden Fall.

00:13:30: das hat viele Einsparpotenziale zeitliche Art in unserer Arbeit, aber auch finanzielle Art.

00:13:37: Da bin ich fest davon überzeugt.

00:13:40: Ich würde gerne ein Beispiel geben, woran man ... Weil das jetzt gerade wirklich ein Riesenthema bei uns ist?

00:13:46: Das Thema Windkraft!

00:13:48: In der Samtgemeide.

00:13:52: Jeder möchte sie, aber keiner vor seinem Grundstück.

00:13:54: Das ist ja klar.

00:13:55: Es ist grad ein sehr emotionales Thema bei uns und jetzt haben wir gerade ... das ist halt so präsent weil wir das grade durchgekommen haben.

00:14:02: Ja

00:14:02: wer muss das?

00:14:03: Also das sind's ja ... Entschuldigung wenn ich das nochmal sage... Der Landkreis muss ja vorrangflächend für Windkraft ausweisen mindestens zwei Prozent von der Landkreisfee.

00:14:14: Das hat er sogar etwas über erfüllt diese Pflicht Und dann kann Betreiber das in dieser Fläche beantragen.

00:14:21: Dann kann die Gemeinde das ja nicht mehr verhindern, oder doch?

00:14:24: Ja wir müssen halt...

00:14:25: Wir müssen eigentlich zustimmen, oder?

00:14:27: Die Bauleitplanung

00:14:28: dafür schaffen genau.

00:14:29: Sie müssen

00:14:29: eine Bauleitsplanung schaffen.

00:14:31: Aber was ich gerade... Aber sie

00:14:32: können nicht sagen, wir wollen das nicht, oder können sie das sagen?

00:14:35: Das weiß ich tatsächlich nicht.

00:14:37: aber ich glaube, wir können nicht dass wir wollen.

00:14:40: Aber natürlich werden die Pläne schränkstens geprüft.

00:14:45: Also, das möchte ich auch mal betonen.

00:14:47: Sie den

00:14:47: Vorschriften entsprechen und sogar Abstände...

00:14:50: Viele, viele Gutachten bevor sowas

00:14:52: passiert

00:14:53: weil wir ja nun gerade am Dümmer sehr

00:14:55: sensible

00:14:56: Region haben.

00:14:57: was sich aber eigentlich als Beispiel nennen wollte für das Thema Sandgemeinde-Einheitsgemeinde ist die Sache dass man als Kommune ja auch beteiligt werden kann an so einer Windmühle.

00:15:08: Das ist jetzt ein Riesenthema bei uns gewesen.

00:15:12: So und dann waren wir Sieben reden und haben gefragt, wollt ihr euch an dieser Mühle beteiligen?

00:15:18: Um welche geht es denn, wenn ich fragen

00:15:19: würde... Im Ruckum.

00:15:20: An der Repower vom Landfolg.

00:15:22: Und wie viel werden da gebaut?

00:15:24: Wie viele sind dann?

00:15:24: Also es geht jetzt um diese eine große.

00:15:27: Und in

00:15:28: welcher?

00:15:28: wie groß ist die auf so fünf?

00:15:30: Die

00:15:30: wird jetzt aufgestockt.

00:15:33: Repower.

00:15:33: Ja genau.

00:15:34: Aber das sind das auch fünf Megawatt wahrscheinlich.

00:15:37: Das

00:15:37: weiß

00:15:38: ich nicht.

00:15:39: Das sind eigentlich die Größenordnungen, die jetzt neu gebaut

00:15:42: werden.

00:15:42: Also die ganzen technischen Geschichten und dass ich bin immer ein bisschen... Ich arbeite im Hauptamt das ist das Thema des Kollegen aus dem Bauamt und ich habe tatsächlich mit meinen eigenen Themen genug um die Ohren, dass sich mich nicht in alles so reinarbeiten muss ich einfach mal zu sagen Also, wir sind in sieben Gemeinderäten gewesen und haben die Gemeinderæte gefragt.

00:16:09: Möchtet ihr euch, wir dürfen uns daran beteiligen an einer Windkraftanlage?

00:16:14: Richtig Geld investieren

00:16:16: als

00:16:16: Gesellschaften?

00:16:17: Ja genau!

00:16:18: Da sind die Beschlüsse gefasst worden und wir wollten unbedingt auf diese ein Drittel Mehrheit kommen.

00:16:25: dass man immer Mitsprach gerecht hat das man dieses Sperrminorität erreicht.

00:16:30: Und da haben wir die Summe ausgerechnet.

00:16:32: Darauf möchte ich hinaus, wenn wir jetzt eine Einheitsgemeinde wären, dann hätten wir uns an diesem Windrad vielleicht mit hunderttausend Euro beteiligt.

00:16:39: Hunderttaun ist ja noch kein Drittel?

00:16:41: Nein, jetzt ist es nicht!

00:16:43: Aber bei den Mitgliedsgemeinden sind wir in jeder Mitgliedsmitteile mit hundertausend gewesen.

00:16:48: also für unsere kleine Kommune, wenn man sie zusammenpacken würde finde ich das jede Menge Geld, wenn jede Gemeinde dieses Geld da reinbringt und Und so ist das immer.

00:17:00: Ja,

00:17:00: und ihr habt die denn dazugestimmt?

00:17:02: Dann wären ja siebenhunderttausend zusammen jetzt oder...

00:17:04: Ja wir haben es hat nicht jede Gemeinde zugestimmt.

00:17:07: Achso gut!

00:17:09: Aber wir erreichen die Sperrminorität also... Das

00:17:12: schon!

00:17:13: Die Gemeinden tatsächlich meinen Zimtitätsgemeinen sogar freiwillig noch mehr gegeben haben.

00:17:18: aber genau dass das ist das Jede Gemeinde entscheidet für sich, für diese Region.

00:17:22: Und es geht um die selbe Sache und dasselbe Windrad.

00:17:26: Es ist einfach ein Beispiel von vielen was uns dann auch tatsächlich viel Aufwand bereitet bevor man das so durch hat.

00:17:38: Ich glaube, dass wir deswegen auch schwieriger sind als Vertragspartner für manche.

00:17:43: Wenn man dann immer sagt naja wir müssen das entscheiden aber wir müssen in sieben Gremien und du kriegst die Antwort erst an und ich glaube, daß uns das manchmal auch als Partner schwierig macht.

00:17:55: Sie hatten

00:17:55: es ja bei der Interview hier mit unserer Zeitung, haben Sie das auf die Gewerbegebiete

00:18:01: angesprochen?

00:18:05: kann gar nicht die Gewerbegebiete

00:18:06: ausweisen.

00:18:08: Die Samtgemeinde ist zuständig, weil die Mitgliedsgemeinden das übertragen haben.

00:18:13: Aber die Mitglidsgemeinden

00:18:15: kriegen

00:18:15: die Gewährbesteuer und nicht die Samtgemeinde.

00:18:18: Und die

00:18:20: wollen natürlich alle?

00:18:21: Alle!

00:18:22: Jeder möchte in seiner Gemeinde.

00:18:24: Deswegen haben sie so kleine Gewerbepflegenden.

00:18:27: Das

00:18:27: wäre besser mal größere hätte.

00:18:30: aber dann beschweren sich Teilgemeine keine kriegen, weil die keine Gewerbesteuer

00:18:35: sind.

00:18:35: So ist das

00:18:36: denn sie richtig sagten in die Gewerbe steuern kriegt die Einzelgemeinde und die führen dann entsprechend

00:18:43: ab

00:18:44: an die Samtgemeinde Und auch an den Kreis der kreistricht ja auch eine umlage Dann von dem gemeinden wiederum.

00:18:51: der hat ja praktisch gar keine eigenen einnahmen also steuerlicherseits natürlich zuschüsse und so weiter aber es sonst auf die Umlage der Gemeinden angewiesen und der Städte im Landkreis.

00:19:07: Ja, das ist nicht so einfach, das glaube ich.

00:19:10: Wie sieht es denn überhaupt mit der Windkraft aus?

00:19:13: Ich habe mich jetzt in die Beuse mal drum gekümmert.

00:19:17: Ich bin eigentlich Freund von Windkraft.

00:19:19: Ich hab den seit dreißig Jahren an zwei Windparks beteiligt und bin sehr dafür aber... Wir haben in Diepols in den letzten zwölf Monaten elf neue Anlagen gekriegt.

00:19:33: Und jetzt werden an der Ortsgrenze zu Lämpfürde vier weitere gebaut und auf ihrem Gemarkung auch noch mal vier.

00:19:42: Das hat für uns statt DiepolS bedeutet, dass wir dann allein an neuen Anlagen... Es gibt auch noch ein paar kleine Ältere das sind da nicht so viele... ...achtzig megawatt haben wir auf Stadtgebiet wenn der Wind entsprechend weht, also maximal Erzeugung.

00:20:00: Wir verbrauchen aber mittags im Sommer zumindest maximal zwanzig Megawatt.

00:20:06: Das heißt was passiert mit dem ganzen Strom?

00:20:09: Ich bin etwas besorgen, weil ich denke ja es ist ja schön dass immer neue Windanlagen gebaut werden Aber wo soll das Strom bleiben?

00:20:19: Ja das ist ja

00:20:21: das nächste Thema die Batteriespeicher.

00:20:24: Ja,

00:20:25: gut.

00:20:26: Kriegen wir das damit hin?

00:20:28: Und das ist die Frage.

00:20:30: Ja gut, das können wir nicht entscheiden.

00:20:33: Das müssen wir mal abwarten.

00:20:34: Wie viele Anlagen werden entstehen denn auf einem Fördergebiet?

00:20:38: Haben Sie da einen Überblick?

00:20:40: oder wissen Sie das auch jetzt nicht?

00:20:42: Wissen Sie es auch nicht schon noch?

00:20:43: Gut!

00:20:44: Okay, dann gehen wir mal weiter zu... ja sie haben ja eigentlich als Erste Ihren Hut in den Ring geworfen, wie man so bildlich sagt.

00:20:57: Schon sehr früh eigentlich auch.

00:20:59: Also kurz nach dem Lassmento hat das ja sehr früher erklärt, dass er entweder antreten will und da kurz danach haben sie dann schon... Entschlossen, okay jetzt weiß ich wie's geht.

00:21:10: Jetzt hab' ich so viel Bürgermeister erlebt, jetzt reicht's mir, jetzt will ich mal selber mein Schiff

00:21:16: sein.".

00:21:16: Also ganz ehrlich, ich habe tatsächlich schon das erste Mal darüber leise nachgedacht als Herr Mentrup seinen Hut in den Ring gebrochen.

00:21:23: Ach der Kollege sozusagen aus dem Bauamt?

00:21:25: Ja genau aber wir haben gesprochen, wir beide Lars und ich seinerzeit als Herr Scheiben zur Wiederwahl anstand Sie wollten

00:21:37: beide Handschalbe nicht mehr

00:21:39: haben

00:21:40: auf Deutsch.

00:21:40: Ja, und dann haben wir gesprochen und ich sage also einer von uns beiden

00:21:46: muss

00:21:46: es jetzt tun.

00:21:49: Und ich sage ganz ehrlich Ich habe drei Kinder und ich hab mich in meinem Leben für Prioritäten entschieden.

00:21:58: Ich bin tatsächlich auf die Idee gekommen den öffentlichen Dienst zu gehen weil ich mich um Menschen kümmern wollte.

00:22:04: aber mein Vorrangigster Wunsch war schon als ganz junges Mädchen, ich möchte Kinder und nicht nur ein Kind.

00:22:13: Und ich möchte aber auch arbeiten und mein Abitur nutzen.

00:22:18: Das waren wirklich die Kriterien, warum ich mich damals für den öffentlichen Dienst entschieden habe, weil der öffentliche Dienst hat den Riesenvorteil.

00:22:27: Der hat also auch in den letzten Jahren, wie Männern, schon

00:22:32: genauso gut bezahlt wie Frauen.

00:22:35: Das war für mich tatsächlich ein Kriterium.

00:22:38: Und dass man seine Ausbildung auch anerkannt bekommt, also das es wichtig ist was man mitbringt am Werkzeug aber eben auch die Chance bekommt Kinder haben zu dürfen, um die man sich auch selber kümmert.

00:22:52: Also

00:22:52: auch eine

00:22:54: Auszeit zu nehmen und dann nicht wiederzukommen in irgendeiner, ich sag's mal ganz erlaubt, Absteckkammer zu enden sondern wirklich da weiterzumachen.

00:23:03: Und das hat mir die Samtgemeinde dankenswerterweise wirklich ermöglicht.

00:23:07: Die hat viel für mich möglich gemacht... Ich durfte sagen, ich würde jetzt gerne erst zwanzig Stunden.

00:23:13: Dann merkt man, dass die Kinder älter werden und ich nehme auch gern zwanziv Stunden.

00:23:17: Da ist wirklich viel möglich gemacht worden.

00:23:19: Das ist aber ja auch keine Einbahnstraße, weil ich zu vielen bereit war und mich eingebracht hab.

00:23:25: Ich habe keine Fehl Tage gehabt wegen kranken Kindern nicht.

00:23:28: Ich hatte die beiden Großmütter, die mich unterstützt haben.

00:23:32: So solche Geschichten ... Also da wirklich Glück!

00:23:36: Bin ich sehr dankbar für das.

00:23:38: Und deswegen ist das auch so gut gelaufen.

00:23:41: Jetzt hab ich den Faden verloren, ich wollte eigentlich woanders bauen

00:23:44: lassen.

00:23:45: Aber dann versuche ich nochmal, das weiterzuführen und Sie haben da Unterstützung gehabt!

00:23:51: von SPD und Grünen.

00:23:53: Ach so, warum mich nicht?

00:23:54: dann beim... Und ich habe als der

00:23:56: Lars

00:23:58: Röntgen

00:23:59: gesagt, er

00:23:59: will wohl, da war ich tatsächlich ganz dankbar weil mein jüngster Sohn da wirklich noch nicht so das Alter hatte dass ich jetzt gedacht habe also Vollzeit hab' ich gearbeitet.

00:24:09: aber ich weiß dass wenn man Sandgemeinde Bürgermeisterin wird, dann kann man nicht mehr von Vollzeit reden.

00:24:15: Dann ist das ein Vierundzwanzig-Siebenjob und das ist keine Übertreibung!

00:24:20: Ich arbeite zwar nicht immer, aber man ist immer präsent, man isst immer ansprechbar... Man kriegt viele Termine rein und es ist eben nicht immer von acht bis zwölf.

00:24:30: Nee.

00:24:31: Dreizehn bis sechzehn Uhr?

00:24:32: Acht

00:24:32: Stunden hat man da nicht mehr.

00:24:34: Nein, hab ich aber auch jetzt schon nicht mehr alles gut.

00:24:37: Aber das war eben der Grund, warum mich ganz dankbar war.

00:24:40: Ich sag Gut dann ist es so Dann sind wir bestimmten gutes Tandem und das waren wir Und da war alles gut für mich.

00:24:49: und ich muss auch ehrlich sagen dass ich sehr überrascht davon war, dass mein

00:24:54: Trupp nicht war.

00:24:54: Hat er das nicht vorher vorgesehen?

00:24:55: Natürlich irgendwann hatte er das angesprochen, aber ja Für mich war das Echt überraschend, weil ich selber auch so bin.

00:25:04: Also ich ziehe dann durch.

00:25:06: also Sie haben einen Gang schon gesagt der ist sogar noch jünger.

00:25:10: Ich habe einfach nicht damit gerechnet

00:25:13: dass er das hat glaube ich niemand mitgegeben.

00:25:15: Klaus war ein kleiner shopf auch für die

00:25:17: Ja glaube auch

00:25:18: Für die für die ich meine es gab gleich ein bisschen konflikte mal aber so direkt da war doch nicht unbeliebt.

00:25:25: Nein nein

00:25:26: auf keinen Fall.

00:25:27: Na ja, aber

00:25:27: das kann

00:25:28: der normale Sichtweise

00:25:31: sagen.

00:25:31: Seine Entscheidung muss man respektieren.

00:25:35: und dann wurden sie unterstützt von SPD und Grünen.

00:25:39: Musste richtig Bewerbungsgespräche führen?

00:25:42: Also

00:25:42: die CDU und FDP und die Freien Wähler wollten nicht.

00:25:45: Freie Wähler haben wir

00:25:47: nicht.

00:25:48: Ob die wollten weiß ich nicht!

00:25:51: Ich weiß, dass die CDU sehr früh gesagt hat ... Also noch früher als ich gesagt habe, ich will kandidieren.

00:25:59: Dass jetzt da mal endlich einer aus der Wirtschaft daher muss.

00:26:02: Hat die CDU direkt gesagt?

00:26:03: Direkt gesagt.

00:26:04: Einer, der jetzt mal frischen Winter reinbringt und diese Verwaltungssicht außen vorlässt.

00:26:10: Ach so!

00:26:11: Und dann war ich ja außen Vor.

00:26:12: Also Verwaltungssicht Außenvorlassen, das schaffe ich einfach

00:26:15: nicht.

00:26:15: Ja gut, das ist verständlich.

00:26:19: Gut.

00:26:19: Und die FDP hatte sich nicht so direkt geäußert?

00:26:23: Zu dem Zeitpunkt noch nicht und irgendwann haben sich die beiden Parteien dann wohl zusammengetan, weil sie auch gemerkt haben das gar nicht so einfach ist ein Kandidaten zu finden.

00:26:34: Ja.

00:26:34: Dann haben Sie aber doch

00:26:35: einen gefunden,

00:26:37: Herrn Schaeffler der in Bündel ja wohnt also auch in Nordrhein-Westfalen.

00:26:43: Aber Fehnhaus schon seit einer Weile in Hüder hat also schon eine gewisse Verbundenheit zur Lämpföhr, da hat also Hüdis ja eben auch noch eine Gemeinde von Läpföhr.

00:26:54: Am Dümmer an unserem schönen Dümmern müssen wir jetzt auch nochmal einen kleinen Werbespot machen.

00:26:58: übrigens sind alle unbezahlt.

00:27:00: die Werbel eine Blendung hier nicht.

00:27:02: der Dümme ist unser toller nahe Erholungsort mit toller Gastronomie.

00:27:08: So

00:27:09: sagen Sie das absolut.

00:27:11: Das weiß ich aber

00:27:12: zu schätzen.

00:27:13: meistens verliert man den Blick dafür wenn man dort selber wohnt.

00:27:16: Aber den habe ich nicht verloren, den Blick dafür.

00:27:19: Und ich sage mal wenn ich da oben an der Bergstraße stehe mit dem Blick auf den Dümmerl das ist der schönste Platz im ganzen Landkreis.

00:27:26: Dann gehe

00:27:27: ich gerne mit meinem Hund oder ab und zu auch mal walken und dann genau dass dieser Blick ist unbezahlbar.

00:27:33: Das

00:27:34: ist Hannover-Schussberghaus.

00:27:36: Ja

00:27:37: gut ja schön!

00:27:40: Ich hab jetzt aber festgestellt... Samtgemeinderat, so muss man ja sagen.

00:27:47: CDU-FDP haben eine Gruppe mit neun Sitzen und die SPD hat sechs und die Grünen sind gar nicht vertreten oder?

00:27:55: Sie

00:27:55: sind jetzt nicht im Samtgemeinderat unterwegs.

00:27:58: Sie sind nun im Fleckensrat unterwegs.

00:28:01: Ja, da sind wir wieder bei dem Riesen-Thema.

00:28:04: Jetzt müssen sie mich korrigieren.

00:28:05: Stimmt!

00:28:06: Bei Bikipedia habe ich natürlich mit Föhrer geguckt und dann bin ich bei der Gemeinde geleistet.

00:28:10: Das

00:28:10: ist der Fleckungsrat?

00:28:11: Und die haben tatsächlich... Dann sagen sie, denn

00:28:12: korrigierend sind mal mich für den Samtgemeinderat.

00:28:14: Bei Samtsgemeinden ist Pari Pari also CDU und SPD und wir haben seit der letzten... Sind

00:28:21: das nur...?

00:28:22: Nein,

00:28:22: ich wollte es gerade sagen.

00:28:24: der letzten Wahl, dann also FDP ist auch drin und seit der Letzten Wahl auch die Grünen.

00:28:29: Auch die Grüner

00:28:30: haben ja doch auch so!

00:28:30: Und zwar wie stark sind sie?

00:28:32: Also SPD und Grüne haben...

00:28:34: Wir sind ja insgesamt dreiundzwanzig.

00:28:37: Einer davon ist ja schon Herr Mentrop und da müssen wir jetzt noch zweiundzwantig Plätze aufteilen.

00:28:42: Jetzt glaube ich sieben, sieben.

00:28:44: Dann sind wir bei vierzehn.

00:28:46: Bis bis zweiundzwanzig acht, ne?

00:28:51: Die beiden haben jedenfalls gleich und die Grünen.

00:28:55: Also es ist von der Stimmung in der Gesamtgemeinde ist es fifty-fifty.

00:28:59: Ausgeglichen sollte man meinen!

00:29:06: Dann müssen wir natürlich darüber mal über die Zukunft sprengen.

00:29:10: wie soll's denn weitergehen?

00:29:12: ein Problem... Die Schulden sind relativ hoch.

00:29:17: Ja,

00:29:17: die sind

00:29:18: sehr hoch?

00:29:19: Sehr

00:29:19: hoch.

00:29:20: Das ist leider so ...

00:29:22: Sie waren ja nicht mehr zuständig, weil sie war nicht mit der Kamera rein.

00:29:24: Nicht fehler würde ich zum Beispiel niemals machen.

00:29:28: So was macht man immer gemeinsam.

00:29:31: Denn der arme Kamera muss nur zusehen.

00:29:33: Der rechnet Januar.

00:29:35: Das hat das

00:29:35: Geld an Land holt!

00:29:37: Der Vorgänger von dem jetzigen Herrn Plöger, unserem Kamerad der Herr Bühning.

00:29:42: Wenn wir diese Runde hatten...

00:29:44: Den kenn ich auch noch.

00:29:44: mit dem habe ich dieses Jahr das Buch, wie viel war es?

00:29:48: Fünfhundert Jahre lebt für den Näh.

00:29:50: Siebenhundertfünfzig

00:29:52: Jahre

00:29:53: haben wir

00:29:55: gehabt.

00:29:55: Und siebenhundertfünfzig

00:29:56: hatte Herr Bühning

00:29:57: damals, genau!

00:29:57: Wir haben ja schon sieben hundertfünftig

00:29:58: jetzt erweitet... Ja das ist schon eine Weile

00:30:01: her.

00:30:01: Er ist jetzt

00:30:01: schon in Ruhisch.

00:30:02: Ja Herr Bünding war auch ein Empfeuerter Urgestein tatsächlich also sehr lange

00:30:07: in unserer Verwaltung

00:30:08: und das war ja mein Chef, also in der Kämerei.

00:30:15: Der hat immer gesagt wenn es dann dazu kamen, wenn wir den Haushalt im Rat vorgestellt haben Dann kam mein Teilhaushalt dran, so jetzt kommen wir wieder zu der teuersten Frau des Rathauses.

00:30:28: Also deswegen ich würde nie sagen der Kamera hat das Ganze verursacht und ich war einfach die teuerste Frau des ganzen Rathouses weil in meinem Teilhaut halt eben das Freizeitbad mit drin sitzt die Kinderbetreuung mit drin setzt.

00:30:43: Das ist sehr defizitär, was soll ich machen?

00:30:45: Und dann kommt's ... Na jetzt kommt es!

00:30:47: Dass alle drauf rumhacken.

00:30:49: auch die Personalkosten sind in

00:30:50: meinem

00:30:51: Pythsee.

00:30:52: Also das machte nicht wirklich Spaß wenn man sich immer anhören muss fangen an zu sparen.

00:30:57: Ja

00:30:57: und sie hatten ja schon erklärt beim Personal wäre es schwierig zu spieren.

00:31:02: Ich finde ja dass sieht die FDP natürlich komplett anders.

00:31:07: Macht die Vorschläge auch oder

00:31:09: Vorschriften jedenfalls.

00:31:11: Also tatsächlich gibt es mittlerweile einen Beschluss, dass wir bei jeder Neueinstellung uns ein Go holen müssen also nicht bei einer zusätzlichen Stelle sondern sogar bei Wiederbesetzung und das finde ich schon sehr anstrengend.

00:31:25: Aber die kriegen Sie dann oder?

00:31:27: Das

00:31:27: kommt immer drauf an.

00:31:30: Gott sei Dank haben wir nicht so viel Fluktuation da sie sich nicht so aufkämpfen

00:31:34: muss.

00:31:35: aber was ich zum Beispiel wirklich Wo es echt schwer fand, wir bekommen jetzt zum ersten Achten zwei Auszubildende.

00:31:44: Was ich sehr wichtig finde... Wir bilden immer nur aus für den Eigenbedarf.

00:31:50: also wir schauen schon wie sieht's aus wann geht wer?

00:31:54: Wie viel brauchen wir?

00:31:55: und Wir haben irgendwann einen Grundsatzbeschluss bekommen, dass wir alle zwei Jahre ein Auszubildende nehmen dürfen.

00:32:02: Weil wir eben... Wir haben auch die Boomer wie alle die Booma haben und das gehen jetzt so langsam in den Ruhestand.

00:32:08: So!

00:32:09: Und dann haben wir jetzt aber gesehen Das reicht nicht.

00:32:13: wenn ich jetzt nur ein Ich habe dieses Jahr tatsächlich für den ersten achten das erste mal Dass sich zwei auszubildenden gleichzeitig Da haben, darf also beide im ersten Lehrjahr anfangen.

00:32:23: Im ersten Ausbildungsjahr...

00:32:25: Aber auch mit der Idee die dann...?

00:32:27: Ja wir haben schon tatsächlich... Dass man nachfugst?

00:32:29: Ja genau!

00:32:31: Also die auch so eine Ausbildung durchlaufen?

00:32:34: Entweder verwaltungsfach angestellte oder eben auch oben da dienst.

00:32:38: Der Plan ist in diesem Fall verwaltungssfach Angestellten sind beide ohne Abitur, die jetzt anfangen Und das war ein echter Kampf.

00:32:48: Das ist nicht einstimmig beschlossen worden, auch wenn man es gut begründen konnte und ich meine Auszubildende – das muss ich Ihnen nicht sagen die verkörpern jetzt nicht die wahnsinnigen Personalkosten – und trotzdem ist es eben mit dieser Gegenstimme dann beschlossen wurden.

00:33:02: Und das fand ich sehr anstrengend, muss ich ehrlich sagen.

00:33:06: Na ja, man ist immer von der Politik abhängig.

00:33:09: Das

00:33:10: der Punkt!

00:33:10: Wie schön heißt der Bürgermeister... Nicht kein Angestellter des Stadtrates, aber irgendwie ja doch.

00:33:18: Der Stadtrat entscheidet und der Bürgermeister muss dann machen was beschlossen

00:33:23: ist.

00:33:23: Ich sitze nicht zwischen zwei Stühlen wenn man samtgemeinde Bürgemeisterin ist sondern man sitzt zwischen drei Stüheln und das zweifinde ich schon schwierig denn der Bürger ... denn das Personal, ich bin auch Chefin dann des Personals

00:33:39: und die

00:33:41: Politik.

00:33:42: Also, das muss man schon ...

00:33:45: Muss man schon lieben.

00:33:47: Ja!

00:33:47: Aber Sie wissen, dass es vor allem auch nicht so einfach ist wie in meinem schönen Heimatstitt.

00:33:54: Das

00:33:54: ist auch nicht Vergnügungssteuerpflichtig, hab ich mal gehört.

00:33:59: Da

00:33:59: kann man auch Spaß haben.

00:34:02: Das is tatsächlich ein schwieriger Grad.

00:34:05: aber ich würde mir auf die Fahne schreiben Gut Diplomatie kann.

00:34:13: Das ist wirklich eins meiner Steckenpferde und dann muss man eben Kompromisse schaffen, wie immer im Leben.

00:34:22: Ja jetzt wird aber wenn Sie jetzt Bürgermeisterin würden, dann gleich eine Personalstelle ersetzt werden müssen da oder wenn die Politik dann sagt nein brauchen wir ja nicht Dann kriegen sie Probleme.

00:34:37: Ja,

00:34:38: aber tatsächlich glaube ich das würde...

00:34:40: Das würden Sie machen!

00:34:41: Aber wenn es umgekehrt käme dann machen Sie einfach weiter und der Schäfler ist der Bürgermeister und Sie arbeiten bestens zusammen.

00:34:48: Das weiß ich tatsächlich nicht.

00:34:50: Das möchte ich gerne infrage stellen ob das

00:34:53: so wäre.

00:34:53: Auch das geht okay.

00:34:55: gut also Und wie sieht's aus?

00:34:58: Also ich sage Personal kürzen is sehr schwierig.

00:35:04: Schwimmbad ist ein hoher Posten.

00:35:07: Es hätte Kaufinteresse gegeben, habe ich das richtig verstanden?

00:35:11: Aber die wollten dann auch die Wasser ... Sie hätten noch die Wasserversorgung als eine der wenigen gemeinden, deswegen hätten sie auch so viel Personal haben Sie mal erklärt.

00:35:20: Ja tatsächlich sind wir, haben wir noch eine eigene Wasserversorge

00:35:24: um ... Die Samtgemeinde,

00:35:25: das waren wahrscheinlich

00:35:26: die Samtgemachten.

00:35:27: Richtig!

00:35:29: Für die ganzen Teilgemeine.

00:35:31: Weil

00:35:31: die Leute leben ja in den Teilgemeinen und Gesamtgemeinen ist nur so ein Konstrukt

00:35:37: mit Draht

00:35:38: aus, aber ...

00:35:40: Ich würd's fast sagen, ein künstliches Gebild.

00:35:42: Ja,

00:35:43: wie der Landkreis

00:35:44: auch.

00:35:46: Die Leute leben hier in den Orten.

00:35:49: Ganz Deutschland is'n Konstrukt.

00:35:54: Das Leben passiert in den Ordnen!

00:35:56: Da muss das alles umgesetzt

00:35:58: werden.

00:35:58: Und warum

00:36:00: soll das so bleiben?

00:36:02: Ich als Unternehmer hätte jetzt gesagt, wenn das alles zu teuer ist...

00:36:05: Nein!

00:36:06: Dass das Leben in den Orten stattfindet.

00:36:09: Das

00:36:09: soll so bleiben.

00:36:10: Aber

00:36:11: ich wollte

00:36:12: gerade unterschwellig damit sagen, dass kann ja auch so bleiben und trotzdem kann man eine Einheitsgemeinde werden.

00:36:20: In Wabenfeld haben die auch alle ein Leben.

00:36:22: Natürlich, ja.

00:36:23: Die Post ist eine Stadt in dem Sinne mit Einzel-Ortsteilen.

00:36:28: Eine Stadt ist auch eine Einheitsgemeine ganz genau.

00:36:31: Genau, mit Ortsteilen.

00:36:33: Wir haben Ortsteile aber... Richtig!

00:36:36: Aber ich werde jetzt als Unternehmer habe ich da gleich draus geschlossen.

00:36:39: Aha das Bad ist hochdefizitär Die Wasserversorgung macht Kosten.

00:36:45: Das kann ja auch nicht rentabel sein, so eine kleine Wasserversorgen zu betreiben.

00:36:49: Na

00:36:49: ja da sind wir ja... So

00:36:50: und dann gibt es einen Käufer der beides haben will vielleicht?

00:36:53: Kostendecken zu arbeiten können wir gar nicht anders.

00:36:55: Wir müssen kostedeckend arbeiten das wird kalkuliert.

00:37:00: aber die könnten das Bad dann los werden wenn jemand die Wasserversorge mitkriegt.

00:37:05: Habe ich das richtig

00:37:06: geklappt?

00:37:08: Das hätte mir vorstellen, dass es geklappt hätte.

00:37:10: Aber das wollten Sie nicht?

00:37:12: Ich habe das gar nicht zu entscheiden!

00:37:14: Das ist eine Ratsentscheidung

00:37:15: gewesen.

00:37:16: Ja

00:37:16: natürlich.

00:37:17: Da

00:37:17: können sich schön die Hände in Unschuld waschen und dann ist es gut.

00:37:21: Ja denn kann sie, weil sie so geschmiert sich der Rat, er hat's dann ja so gewollt.

00:37:26: Sehen

00:37:26: Sie, das ist genau das, was ich ... Kein Kommentar.

00:37:31: Ich muss aber ganz ehrlich sagen, ein Achtundertausend-Defizit ist ja ein Hallenbad zu dem auch sehr gerne die Bolzer kommen wie ich weiß wo wir auch ein schönes Hallenad haben Mit Sauna glaube ich so.

00:37:48: Und natürlich Tourismusgebiet, wo man eigentlich sowas ganz

00:37:51: ehrlich

00:37:52: anbieten sollte... Ich lebe

00:37:53: mich wirklich auch mal soweit aus dem Fenster!

00:37:55: Ich weiß dass das hochdifiziteer ist aber als eine Tourismusgemeinde bin ich der Meinung, dass wir einen Schwimmern anbieden müssen.

00:38:04: Aber wieso ist das so rufrei?

00:38:07: Weiß nicht, wie hoch es ist.

00:38:08: Ist das Defizit jetzt bei uns im Freibad?

00:38:12: Oder überhaupt bei den Bädern?

00:38:13: Das ist doch geringer, ich meine... Die

00:38:15: können ja anders rechnen wenn sie ein Verbund sind mit mehreren... Ich kenne die... Aber

00:38:25: gut!

00:38:25: Ich kann's nicht burten.

00:38:27: Auf jeden Fall ist das ein...

00:38:28: Die sind halt wirklich eine GmbH und haben einen ganz anderen Abschluss.

00:38:33: Naja, ich meine, die Post wird das ja anders geregelt.

00:38:35: So genau!

00:38:35: Weil es zu den Stadtwerken Hundetal gehören und da wird das einfach dann dem Gewinn abgezogen in die Stadt ausgezahlt kriegt usw.

00:38:46: Das ist schon, dass kann anders berechnet werden – das hat Vorteile.

00:38:52: Gut also da muss man mal drauf gucken was mit dem Schwimmbad ist.

00:38:57: wie wär's denn mit Ehrenamtlicher?

00:38:59: So wie ein Wagenfeld.

00:39:00: Die Machen haben ja einen Förderverein.

00:39:02: Ja, finde

00:39:03: ich toll!

00:39:04: Das könnte man sowas nicht auch... Ich habe

00:39:05: nur keine Meinung dazu, auch noch die Vorsitzenden

00:39:07: eines Förderfeines zu werden.

00:39:09: Nee, das müssen sie hüdern denn schon mal.

00:39:12: Das ist ja ein Hüter.

00:39:13: Ja aber da sind wir wieder bei dem Thema.

00:39:15: Das Bad ist eine samtgemeinde.

00:39:17: Bad

00:39:17: Das

00:39:18: gehört nicht der gemeinte Bühne, es betreiber ist die Samtgemeinde.

00:39:23: Weil man sagt Tourismus findet ja nicht nur in Mürde und in Lehmanns, genau wie Gewerbegebiete ist für alle da.

00:39:30: Und genau wie Wasserversorgung, da gehört's auch hin.

00:39:33: Ist auch samtgemeine Aufgabe.

00:39:35: also das Schwimmbad ist eine samtgemeine Aufgabe.

00:39:39: Ja dann ist das auch eine Entscheidung der Einzelgemeinen.

00:39:45: zum Beispiel dem Bruch hat doch so ne Bettensteuer, wie nennt man das?

00:39:49: Beschlossen.

00:39:49: Das hat für etwas Unwillen bei dem einen oder anderen Gesäut.

00:39:55: Steuern führen immer gerade nicht zu Hura-Hufen für die ...

00:39:59: Aber es ist nur ein Lämbo, da hat er's an der Bohr.

00:40:01: Büder hats mittlerweile

00:40:03: auch so gut.

00:40:05: Die haben nicht so viel Betten.

00:40:07: Nicht

00:40:07: so viele.

00:40:08: Es ist kein Geheimnis, dass das Marissa Rizor in dem Rohr steht.

00:40:14: Das hat ein paar mehr Bänden.

00:40:16: Das hat ja auch sehr den Tourismus befördert,

00:40:19: muss man sagen.

00:40:21: Manchen auch schon zu viel.

00:40:23: Es gibt schon erste Stimmen, denen ist es zu voll.

00:40:27: Manchmal ist es etwas voll, muss ich mal sagen.

00:40:30: Also am Wochenende würde ich im Sommer bei gutem Wetter einen guten Fahrrad fahren

00:40:35: dürfen... In den Stellen wieder Berg gehen, genau!

00:40:36: Ja,

00:40:38: Fahrradfahren darf man eh nicht aufm Deich an dem Wochenende ... Wir haben es mal versucht gestiegen.

00:40:45: Wohl,

00:40:46: aber haben sie dann eingesehen das geht nicht und ich glaube Sie schicken da auch so Leute hin denn als wir zurückführen überholten wird zwei ordnungsamt stand hinten durchdenken.

00:40:57: sind sie die das Geld heute alles einkassiert haben?

00:40:59: Ja

00:40:59: genau.

00:41:00: Die finanzieren sich tatsächlich selber.

00:41:01: Das

00:41:02: muss auch sein weil ich sei immer verboten nützen gar nichts

00:41:05: wenn sie nicht kontrolliert

00:41:05: werden.

00:41:05: Wenn's nicht kontrollierte.

00:41:07: Das sieht sonst leider keiner mehr ein.

00:41:11: Sieht man in der Diebolzer Fußgängerzone, kann man das auch jeden Tag beobachten.

00:41:15: Wo die da durchschießen

00:41:17: und die

00:41:17: bekloppten.

00:41:20: Das hat aber sonst in einer Woche geht das wohl wenn

00:41:22: nicht viel los ist.

00:41:23: Ja dann ist es ja auch erlaubt.

00:41:25: Ich finde immer schade dass man immer alles regeln muss und regulieren muss und tausend Schilder aufstellen muss.

00:41:32: Aber an den Moralen und dem Verstand zu appellieren funktioniert halt nicht immer.

00:41:43: Sind Sie hoffnungsvoll, weil das Problem ist?

00:41:47: Wir müssen jetzt noch investieren.

00:41:50: Das sind ja Pflichtaufgaben.

00:41:52: Vorher mussten wir es neu gebaut werden und ab dem Jahr von dem Jahr zu dem Jahr muss nichts mehr investiert werden.

00:41:58: Du würdest eigentlich

00:41:59: nicht mehr investieren, wenn wir es nicht aus dem Eigen... Keine

00:42:02: neuen Schulden.

00:42:03: sehr gemacht werden heißt es.

00:42:05: Das wird eine schwierige Aufgabe.

00:42:07: Fragen Sie mich jetzt nicht wie ich dieses Wunder vollbringen soll!

00:42:12: Das kann ich tatsächlich

00:42:13: noch nicht sagen.

00:42:15: Da muss der Kamera machen!

00:42:19: Ja, den muss man das sagen und er muss das machen.

00:42:22: Wenn ich hier gleich fertig bin werde ich ihn mal anrufen und Bescheid geben.

00:42:28: Weil aber im laufenden Haushalt ist ja auch schon Defizit oder also ohne Investitionen?

00:42:34: Ja, tatsächlich leben wir gerade von der Hand in den Mund.

00:42:37: Und wie darf man doch gar keine Kredite für aufnehmen

00:42:39: oder für einen

00:42:40: laufenden?

00:42:41: Wie geht

00:42:41: das denn?

00:42:42: Nein, das haben

00:42:44: wir aber auch nicht.

00:42:45: Aber wenn da ein Defizit ist, wie wird es dann ausgeglichen?

00:42:47: Ich habe gehört, dass im Vierhunderttausend...

00:42:49: ...viel Beträge werden durch die Überschussrücklagen ausgeworfen.

00:42:53: Rücklagen gibt's noch!

00:42:54: Die werden dann aber

00:42:55: aufgezieht zur PÖA.

00:42:57: Das muss dann auch für, weil die Bandy weg sind.

00:43:01: Wenn das ganze Tafel silber verkauft ist, dann haben wir nicht ... Ich sehe es aber tatsächlich nicht so spazig.

00:43:06: Ich bin von Grund auf ein optimistischer Mensch und wir haben schon mehrere Krisen in dieser Bundesrepublik überstanden und auch in der Samtgemeinde Lehmförde.

00:43:18: Es gab immer mal magere Jahre, Das war auch eine Wirtschaftskrise, die wir wirklich richtig zu spüren bekommen haben.

00:43:28: Danach ging es auch wieder bergauf und das Schöne ist ja... Es setzt sich ja keiner in die Ecke und weint.

00:43:35: Denkt jetzt, lass es über mich zusammenbrechen.

00:43:37: Wir entwickeln ja Ideen wie wir da wieder rauskommen was man machen kann und das muss man befeuern und diesen Geist muss man vorwärts bringen.

00:43:46: ich bin der festen Überzeugung dass das auch wieder nach oben geht.

00:43:50: Ja der Tourismus entwickelt sich ja auch sehr positiv.

00:43:53: in Lempferde ist eigentlich im ganzen Landkreis der Haupttourismus Ort Aber mit der Gewerbesteuer, ne?

00:44:02: Also was Autozulieferer und so.

00:44:05: Und BASF glaube ich irgendwie die, sagen wir mal so es gab schon einmal mehr Gewerbesteuern in Lempföhr.

00:44:13: Ja das stimmt!

00:44:14: Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Samtgemeinde auf jeden Fall.

00:44:18: aber genau das Wir haben auch noch andere Zweige die wichtig sind.

00:44:25: Für mein Dafürhalten müssen wir uns breiter aufstellen, dass wir eben nicht von diesen großen Konzernen so abhängig sind.

00:44:31: Dass wir gleich so krank werden wenn die husten.

00:44:34: Also neues Gewerbeantrag?

00:44:35: Ja und die Samtgemeinde ist sehr stark Und das habe ich tatsächlich in den letzten Wochen durch meine Besuche, durch meine Kandidatur werde ich auch eingeladen.

00:44:45: Ich hab so viel Menschen, so viele Firmen kennengelernt.

00:44:49: Obwohl ich schon so lange da wohne, war ich bei vielen auch noch mal überrascht was wir alles so haben.

00:44:53: Ja man denkt ja gar nicht wie viele Firmen sind.

00:44:55: So

00:44:56: wirklich das ist genau der Fall!

00:44:57: Ganz versteckt

00:44:58: auch und

00:44:58: soweit.

00:44:58: Auch so klein und manchmal auch so zwei Mannbetriebe.

00:45:01: das ist sehr spannend und ich merke tatsächlich auch dass sich da wirklich... Ich bin halt auch bei Instagram das haben mir meine jungen Kollegen am Tag eins gesagt als ich gesagt habe ich möchte kandidieren Dann musst du dich jetzt endlich nicht mehr sperren.

00:45:15: Du musst das

00:45:16: machen.".

00:45:17: Das habe ich gemacht und ich merke, dass es auch sehr gut besucht wird, dass sich da unheimlich viel wie man so schön sagt Likes und neue Follower dadurch kriege, dass ich Gewerbebetriebe besuche weil das wirklich alle interessiert ist.

00:45:31: Wir müssen da mehr aufpassen.

00:45:34: was ich sagen wollte wir sind stark im Handwerk.

00:45:37: Also die Samtgemeinde am Förde ist sehr stark im Handwerk, nicht nur dass wir viel davon haben sondern auch wirklich gutes Handwerk.

00:45:44: Ich weiß nicht ob Sie es mitgekriegt haben das wir gerade unsere Schule erweitern und einen Anbau an die jetzige Grundschule bauen.

00:45:53: Und wenn wir Architekten haben die für uns irgendwas planen die kommen gerne zu uns nach dem Fürde weil sie immer sagen da habe ich ja auch gleich richtig gute Handwerker vor Ort Die Gott sei Dank auch immer Wir müssen ja öffentlich ausschreiben, aber auch immer bei den Geboten gut liegen.

00:46:12: Da ist wirklich sehr viel Potenzial vorhanden.

00:46:15: Und es tut sich gerade sehr viel, dass auch da der Generationswechsel stattfindet in den Handwerksbetrieben und die jungen Leute neue Ideen haben manchmal mehr Platz brauchen.

00:46:28: Den muss man jetzt Raum geben, den muss man sagen ich bin da!

00:46:32: Ich höre dir zu, ich helf dir wir gucken.

00:46:35: Da sind grade jede Menge und wenn wir das ausweiten dann geht's uns schon alleine deswegen ein ganzes Stück Wider besser.

00:46:42: Und das Allerwichtigste, ein Handwerker können Sie nicht outsourcen nach China oder Rumänien oder sonst wohin?

00:46:49: Den brauchen wir vor Ort!

00:46:52: Ja so das ist jetzt auch mal mal ein Plädoyer für die heimische Wirtschaft

00:46:58: kann

00:46:58: ich nur unterspitzen Ohne die heilische Wirtschaft.

00:47:00: Da komme ich tatsächlich gerade

00:47:01: richtig aus dem Stuhl, weil

00:47:02: das ist mir

00:47:02: wirklich eine Herzensangelegenheit.

00:47:04: Das sind

00:47:06: wir aufgeschmissen!

00:47:07: Das ist vollkommen klar und das ist ja eben unsere Stärke, dass wir so viele kleine und Mittelbetriebe hier auch auf dem Lande

00:47:16: haben.

00:47:16: Absolut.

00:47:19: Ja ein anderes Problem sehe ich aber habe jetzt schon mit vielen angesprochen, weil ich es eigentlich nicht ganz verstehe.

00:47:28: Es werden ja viele Aufgaben vom Bund und vom Land, der den Kommunen aufgebürdet.

00:47:37: Dann

00:47:37: gehen Bürgermeister mittlerweile vor dem Landtag und demonstrieren ganz genau.

00:47:41: Wo sich demonstriern heute?

00:47:43: Nein!

00:47:44: Unsere Bürgermmeister waren in Hannover zu

00:47:47: demonstrieringen.

00:47:48: Vor zwei Wochen

00:47:49: haben wir

00:47:50: richtig demonstriert oder päditiert.

00:47:54: Wollen wir es mal so sagen bevor ich nachher noch hier irgendwelche ... Richtig Stellung.

00:47:58: Oder remonstriert oder wie nennt

00:48:01: man das?

00:48:03: Jedenfalls haben sie ihren Unmutkund

00:48:05: getan.

00:48:07: Die Analyse ist korrekt, es werden immer mehr Aufgaben zugeteilt aber es werden die Kosten... Das ist ja eigentlich toll wenn man Sachen machen kann, die bei den Wählern gut ankommen.

00:48:19: Das Leben findet eben in den Kommunen statt.

00:48:21: Der Bund beschließt ... Hallo?

00:48:23: Wir machen jetzt Kinder- ... wir machen jetzt Ganztagsschule und das Landbeschließ.

00:48:29: Wir machen Kindergärten ganz umsonst.

00:48:31: Ist ein super Beispiel!

00:48:33: Weil Kinder betreuen muss tatsächlich der teuerste Posten nach Personalkosten in unserem Ausland.

00:48:37: Früher mussten die Eltern noch etwas dazu zahlen.

00:48:40: Und jetzt gar nichts mehr selbst.

00:48:42: Bei Grippe noch?

00:48:44: Ja, bei Kindergärten nicht.

00:48:46: Auch

00:48:46: die, die sag ich mal... Sieht das ohne weiteres leisten können?

00:48:50: Da ist ja kein sozialer

00:48:52: Staffel

00:48:52: dabei, dass man sagt okay wer unter diesem Limit verdient da gibt es weniger oder so hätte man das ja sozial staffeln können.

00:49:01: stattdessen war das ein tolles Wahlgeschenk.

00:49:04: So ist das!

00:49:05: Dann vielleicht weiß sie nicht ob's was genützt hat aber und dann hat man gesagt ja das haben wir jetzt mal verschenkt Also sich verschenken die doch das Geld von anderen.

00:49:17: Ja,

00:49:18: korrekt.

00:49:18: Das darf doch gar nicht!

00:49:20: Das ist doch... Wollen wir mal nach Hannover wissen?

00:49:25: Man kann es doch gar nie oft und laut genug sagen.

00:49:28: Bei der Aufgabe selber bin ich absolut dafür dass sie da ist wo sie ist nämlich bei uns weil wir wissen wie's läuft vor Ort und ich glaube wirklich dass wir die Aufgabe besser wahrnehmen weil wir so dicht dran sind Einfach auch bedarfsorientierter.

00:49:44: Das glaube ich schon, aber das mit den Kosten finde ich richtig Mist.

00:49:49: Dann

00:49:49: gebe ich ihn recht und tut sich so langsam was, aber es reicht noch nicht ganz.

00:49:54: Man muss richtiger Aufstand muß da losbringen.

00:49:57: Ja ist doch wahr!

00:49:58: Und dann kommt nämlich ich weiter.

00:50:00: Ich bin ja sehr bei dem Moor-Welt in Wagenwelt involviert.

00:50:06: Dann kommen diese tolle Sachen mit den Fördergeldern von überall her, die dann das der Bund oder was jetzt?

00:50:14: Diese ganzen Investitionskosten.

00:50:16: Das wird ja nehme ich mal an im Großen und Ganzen auch über Förder gelder Verteilt nicht.

00:50:23: das bedeutet sie können sehr schildern wie viele leute beschäftigen sich da in der lembhörder verwaltung

00:50:29: für

00:50:30: akquirierung von fördergeldern und abrechnung.

00:50:33: Das würde ich gerne ändern.

00:50:34: noch sprechen Sie einen punkt an wo ich finde, das muss besser laufen.

00:50:39: Nicht das Aquirieren von Fördergeldern, da sind wir schon ganz gut.

00:50:42: Ich bin absolut der Meinung, dass auch nicht jedes Fördergeld gut ist, weil es gibt keine hundertprozentige Förderung.

00:50:49: Wenn's gut läuft, gibt es eine fünftig prozentigeförderung... So siehts nämlich aus!

00:50:54: Manchmal ist es auch nicht mal das und mit anderen Worten die andere Hälfte müssen wir immer noch schöner drauflegen und leider ... Führen Fördergelder auch zu falschem Aktionismus?

00:51:09: Gut, man darf das sagen.

00:51:10: Die Depot ist ja auch schon... Man darf auf keinen Fall etwas machen, bloß weil es Förder Gelder gibt.

00:51:15: Das ist

00:51:16: völlig katastrophal, weil man hat man neue Sachen die man... Na ja, weiter betreiben.

00:51:24: Die

00:51:24: man pflegen muss, die man unterhalten

00:51:26: muss

00:51:27: und dann gibt es nämlich keinen einzigen Förder.

00:51:29: Dafür gibts nichts für den Betrieb.

00:51:31: So ist das nämlich.

00:51:31: Genau so ist das.

00:51:32: Und da muss man sehr sensibel...

00:51:34: Da muss man aufpassen.

00:51:35: aber gut, es sind ja auch sinnvolle Sachen.

00:51:37: dabei muss man sagen.

00:51:39: Auf Ihre Frage wie viele sich bei uns mit Beschäftigten im Augenblick haben wir so die Gangart derjenige?

00:51:46: der für das Objekt, was man mit Fördert haben möchte zuständig ist muss ich auch um die Fördermittel kämmern.

00:51:52: Das heißt wir müssen eigentlich alle irgendwie halt Profis-Profis sein im Förderrecht?

00:51:57: Weil das ist überhaupt gar nicht

00:51:58: einfach!

00:51:59: So.

00:51:59: Das müssen eigentlich Profis machen, die nichts anderes den ganzen Tag machen als Fördergelder?

00:52:05: Das ist meine Vision, die ich wirklich hätte

00:52:07: ... Das wollen Sie auch.

00:52:08: ... das

00:52:09: möchte ich ändern.

00:52:10: Dass es einen Fachmann dafür gibt...

00:52:12: Für Förder.

00:52:14: Ja.

00:52:15: Der dann wirklich dermaßen drin sitzt, dass man nur noch schnipp macht.

00:52:19: also den Förderantrag, das geht ja noch.

00:52:22: aber die Verwendungsnachweise, das ist was für Zahlenmenschen Herr Schröder, was sich ja nicht so sieht!

00:52:29: Das ist eigentlich ein wahnsinnsbürokratischer Aua.

00:52:31: Es heißt ja immer Bürokratieabbau, das ist ein Wahnsinnesbürokratischer Apparat der da abläuft und es ist nicht nur bei dem Fördergeld Empfänger also in diesem Fall der Gemeinde.

00:52:45: Da oben bei der kontrollierenden Behörde sitzt

00:52:48: auch

00:52:48: noch jemand, der das dann alles wieder

00:52:50: prüft.

00:52:50: Mindestens ein jemand!

00:52:51: Dann ist da noch das Landesrechnungsamt was auch alles prüfen muss und wenn es EU-Gelder sind, ist mit Sicherheit auch noch mal die Endbank dabei und die EU.

00:53:01: und denn sind... Also das sind doch...

00:53:03: Richtig.

00:53:04: Unglaublich!

00:53:05: Ich bin ja staunt, wie gut Sie können das

00:53:07: alles.

00:53:07: Ja ich bin in den Moorwelten nicht da, was glauben sie?

00:53:10: Und die haben viele Fördergelder generiert.

00:53:14: es war sehr erfolgreich

00:53:16: aber

00:53:16: es war eine Wahnsinnsaufe an dem man da treiben musste.

00:53:21: und inzwischen sage ich sogar... Da habe ich es aber schon gesagt glaube ich darf dann nochmal sagen also ob ich's darf weiß ich nicht aber jetzt hab' ich mich eh schon verquart nicht.

00:53:32: die Endbank macht einfach Sachen, woraufhin ich nur sagen kann wir machen keinen Fördergeldantrag mehr.

00:53:45: Weil wenn die dann im Nachhinein sagen ihr müsst uns jetzt so und zu viel wieder zurückzahlen und wir das

00:53:52: aber

00:53:53: gar nicht einsehen und eine Rechtsanwältin beauftragen Dann sagt uns sie rechtsanwälte ja Herr Schröder Sie können dagegen fürs verwahlungsgericht gehen Aber es ist dann auch möglich dass die N-Bank sagt, okay wir ziehen den ganzen Antrag zurück.

00:54:11: Also sie müssen das Ganze zurück sein.

00:54:13: Wie kann denn so was sein?

00:54:14: Man kann doch durch ein Prozess nicht... Das darf doch nicht dazu führen, dass die Lage noch schlechter wird als... Denke ich als Laie.

00:54:23: Aber in dem Fall scheint, dass man den Hilfluss

00:54:26: ausgeliefert hat.

00:54:30: Ja genau

00:54:30: und deswegen

00:54:30: ist das absolut richtig

00:54:32: wichtig,

00:54:33: dass das einer macht der sich übertreibende nicht den ganzen Tag was also so groß ist die Samtgemeinde nicht aber der sich da sehr reinfuchsen darf die Zeit dafür bekommt Entsprechend.

00:54:47: Ich meine, beim Landkreis sind ja auch Fachleute für

00:54:49: diese Sachen.

00:54:49: Ja, die helfen auch.

00:54:50: Das ist bei Wirtschaftsförderung genauso...

00:54:52: Tatsächlich!

00:54:53: Fachleuten wissen welche Fördertöpfe gibt es und wie muss man das beantragen?

00:54:59: Und manchmal fragt man sich wirklich aber was...?

00:55:05: In Teilen geht das Land ja schon dazu über wirklich Pauschalbeträge als Zuschüsse zu also dass man nicht immer noch nachfordern muss ne?

00:55:15: Das ist ein guter Weg.

00:55:16: Das wäre

00:55:17: eigentlich

00:55:17: meine Forderung an die Politik.

00:55:18: Ich verstehe das ja auch nicht, die Politiker in Bonn sind doch fast alles Kommunalpolitiker, die in irgendwelchen Gemeinderäten oder Stadträten oder Kreisräten sitzen.

00:55:29: Die wissen doch, die kennen nur die Problematik und können nie sowas immer beschließen.

00:55:35: Ich

00:55:36: glaube umso weiter man abrückt, umso schneller vergisst man auch wie es an der Basis ist.

00:55:43: Ich kann es nicht erklären.

00:55:44: Aber egal, auf jeden Fall müssen wir an die Politik die Forderung richten.

00:55:50: und haben ja die Gemeinden- und Landkreise auch schon gesagt Es muss einfach den Kommunen mehr Geld zur Verfügung gestellt werden.

00:55:59: Punkt!

00:56:00: Ohne Verwendungsnachweis ohne Fördergeldbescheide.

00:56:03: Die Kommunen wissen am besten wofür sie das Geld brauchen.

00:56:07: Und wenn da mal eine Kommune ist Siehst du für goldene Zeberstreifen ausgibt Ja, denn ist halt blöd.

00:56:16: Da wird

00:56:17: die irgendeiner

00:56:18: Bürger schon sagen, hast du sie nicht alle?

00:56:20: Natürlich!

00:56:20: Aber meine kann auch in der Kommune mal eine Fehlinvestition geben, das ist doch ganz

00:56:25: klar.

00:56:25: Dafür haben wir ja Mario Bart mit seinen

00:56:27: Bekunftsdingen.

00:56:29: Dann sind die Bürger dann schon dahinter ... Die Presse, wenn ich die Vokalfresse mal erwähnen

00:56:34: darf, die

00:56:35: ist auch immer scharf in der Geldverschwendung

00:56:38: her.

00:56:39: Die Steuerzahler wohnen, hat seine Schwarzbücher... Insofern brauchen wir da nicht noch weitere Kontrolleure.

00:56:46: Und das ist ja ein Riesenkostenfaktor, der daran hängt, der dadurch entsteht.

00:56:51: Aber gut!

00:56:52: Das können

00:56:52: wir... Nicht ändern.

00:56:54: aber ich finde man muss immer wieder sagen die Nacht dem Motto im übrigen Beethoven und das Katargo zerstört werden muss hat ja schließlich auch geklappt so ungefähr.

00:57:03: Man muss es immer wieder Das ist Wahnsinn.

00:57:08: Das ist unnötig, das ist Geldverschwendung und es treibt die Kommunen in den Ruinen.

00:57:15: Gut so jetzt aber mal die schönen... Aber das Land hat doch ganz viel Geld!

00:57:20: Der Meier ist doch bei ihm gewesen mit einem ganz dicken Check.

00:57:24: Na

00:57:25: ja, der Check hat er tatsächlich

00:57:27: noch nicht gebraucht,

00:57:28: da wollen wir ihn angekündigt oder?

00:57:33: Der Umweltminister war da, der Grüne.

00:57:36: Und was hat er denn gesagt?

00:57:39: Dass der Schilfpolder kommen

00:57:40: würde.

00:57:41: Ja, das erklären wir noch mal ein bisschen.

00:57:43: Dümmer hat ja das Problem, dass zu viel Nährstoffeintrag ... Man hat eine Umleitung gebaut, deswegen ist es schon verringert worden.

00:57:52: Aber man hat festgestellt, das reicht nicht.

00:57:54: Wir brauchen einen Klärbet.

00:57:56: Ich sag's mal als Leier

00:57:58: ein Klär-Bet!

00:57:59: So wie wenn man nicht an die Kanalation angeschlossen hat, hat man auch so'n Klärbett und zwei Kammersysteme.

00:58:05: Ich habe meinen Großring mal gewohnt, da hatten wir auch so was.

00:58:09: Und sowas wird am Dümmer gebaut und es wird nur ein bisschen größer als ... Wie groß wird das ungefähr?

00:58:14: Keine Ahnung.

00:58:15: Aber etliche Hektar!

00:58:16: Ja.

00:58:17: Unser Beet war vielleicht zweimal fünf

00:58:19: Meter.

00:58:19: Der Schilfpolder ist ja tatsächlich der Auslöser für die Flobereinigungsverfahren.

00:58:24: Genau.

00:58:26: Und das ist ja, glaube ich nicht nur auf Lempführler-Gemarkung.

00:58:29: Geht es nicht sogar nach Nordrhein-Westfalen oder aus Nahrbrück?

00:58:32: Aus Nahr Brück auf jeden Fall!

00:58:33: Das ist ja auch eine Nachbargemeinde.

00:58:35: Es geht rauf und die haben das alle gemeinsam jetzt endlich angepackt.

00:58:41: Ja so hat Herr Meier gesagt der Antrag ist gestellt.

00:58:43: Jetzt geht's vorwärts.

00:58:45: Welcher Antrag ist gestellt?

00:58:47: dass diese Mittel kommen, weil das musste von Ostern rückbauen.

00:58:50: Das ist die Flurbereinigung?

00:58:50: Nein!

00:58:52: Diese Fördermittel für den Schilfpolter, denn das war nicht Landkreis Diebolzgeschichte gewesen sondern Landkreist-Ostnerbrück.

00:58:59: Ach

00:58:59: so und aber ist dann die Flurbereinigung...

00:59:02: ...die sind verfahren

00:59:03: sind?!

00:59:03: angestoßen und sind auch schon genehmigt.

00:59:06: Aber sie sind noch nicht fertig?

00:59:07: Nein!

00:59:08: Das läuft jetzt noch, ich dachte die bauen jetzt nächstes Jahr.

00:59:12: Ich weiß tatsächlich nicht ob das in meiner Angst ist.

00:59:16: So dass wird dann Ende geführt

00:59:18: wird.

00:59:19: Jetzt bricht für mich aber die Welt statt.

00:59:22: Willkommen

00:59:23: im wahren Leben.

00:59:24: Ich hab

00:59:24: gedacht nächstes jahr fangen wir an zu bauen Dann wird das Geld ja noch gar nicht gebraucht.

00:59:31: Also eine Flurbereinigung

00:59:33: dauert doch zehn

00:59:33: zu zehn Jahre?

00:59:34: Das Wesen einer Flurbereinigung ist ja Grundstückstausch, denn ich mal so sah Lob... Ja genau!

00:59:39: Das dauert also.

00:59:40: wir haben jetzt gerade dass wir anfangen und Lehmbruch ist nochmal zurückgestellt worden aber Hüde und Mahl laufen jetzt.

00:59:46: Also das ist mehr

00:59:47: noch nicht.

00:59:47: Also Flurbereinnung wenn man

00:59:49: auch wieder ein

00:59:49: Werbeblock einfügen dürfen.

00:59:52: Das ist in Landkreis Diepos, ich weiß nicht wie das woanders ist eigentlich immer das Mittel erster Wahl, um Umwelt und sonst die Probleme zu lösen.

01:00:02: Der Moorschutz, Straßen auch der Moerschutz, der profitiert unheimlich davon weil man beim Moeschutz große Flächen bei einem Eigentümer haben muss, um sie wieder vernessen zu können.

01:00:16: Sonst hockt immer noch einer dazwischen und sagt nicht, bei mir aber nicht ich will da noch was

01:00:20: pflanzen.

01:00:22: Aber

01:00:22: wenn das dann alles vereint ist, kann man das schön vernessen und es geht dadurch, dass zum Beispiel der Landkreis Flächen gute Landwirtschaftsflächen kauft.

01:00:34: Wenn Höfe aufgegeben werden oder so, dann hat er Tauschflächen.

01:00:38: Dann sind eben andere Eigentümerabbauern die Moorflächen haben.

01:00:42: Die sind froh, dass sie richtig zu bewirtschaftende Flächen dafür kriegen.

01:00:46: Natürlich nehmen wir im richtigen Wertverhältnis nicht ein zu eins.

01:00:52: In den selten Fällen?

01:00:54: Aber sodass man dann schließlich eine ganze Fläche nicht, das hat man ja schon in ganz vielen Gemeinden gemacht.

01:01:00: Sehr erfolgreich so dass wir große Vernässung von Moor und was ja klimaschutzmäßig äußerst wichtig ist weil Po-More die nicht nass sind, die emittieren CO² und sind wichtige Treibhausgasquelle.

01:01:16: wenn man die nass machen geht das zersetzen.

01:01:20: Auf jeden Fall nicht mehr so schnell weiter und irgendwann hofft man ja, wächst das Moor sogar wieder und nimmt vielleicht sogar CO² auf.

01:01:28: Das dauert aber noch ein bisschen.

01:01:30: Naja, das ist die Flurbereinigung, dass man im Flächen einfach tauscht und damit in diesem Fall für den Schilfpolder eine gesamte Fläche hat wo man eben dieses Klärbetern anlegen kann.

01:01:43: Aber wir müssen uns damit abfinden, es wird wohl noch zehn ...

01:01:47: Gebrauchen ein bisschen Geduld.

01:01:49: Wir haben ja schon ... Wann wird das geplant?

01:01:52: Ich fühle mal jetzt so seit vierzig Jahren.

01:01:54: Ja, das könnte sein.

01:01:55: Das

01:01:55: könnte passen.

01:01:56: Also zehn Jahre halte ich für möglich zwanzig nicht.

01:02:00: So weit möchte ich mich

01:02:01: jetzt.

01:02:01: Doch nicht!

01:02:02: Also zehn Jahren könntest du zehn ... Okay.

01:02:06: Dann wäre für mich schon ambitioniert.

01:02:10: Ich hoffe, ich erlebe es dann noch.

01:02:13: Aber der Dümmer ist trotzdem auch jetzt schön.

01:02:18: Es muss natürlich immer ausgebaggert werden.

01:02:20: Weil diese Nährstoffe bringen Schlamm.

01:02:24: Also Algen, dadurch entstehen die Algen und die machen den Schlammen.

01:02:29: Und er muss raus, sonst ist irgendwann Schluss mit Segelfahrt- und Surfboot.

01:02:34: Dann sitzt man da fest.

01:02:38: Und wer muss das eigentlich bezahlen, diese Entschlammung?

01:02:43: Also machen tun wir es.

01:02:44: Wir rechnen aber mit dem Land ab.

01:02:47: Aber ist doch auch... Ist ja nicht auch fechtergebiet zum Teil oder...?

01:02:51: Ja, Dümmarohausen liegt im Landkreis Fächter.

01:02:54: Da findet ein gemeinsamer Termin statt mit dem Landkreisfächter und das wird aufgeteilt, abgerechnet.

01:03:02: Also die Kosten werden dann?

01:03:04: Aber die Gesamtgemeinde im Pfürde macht

01:03:06: das?

01:03:07: Ja in Zusammenarbeit mit den Behörden ja.

01:03:10: Ach

01:03:10: so, gut.

01:03:14: Und dann habe ich gehört gibt es auch noch Probleme mit dem Deich!

01:03:21: Was haben Sie denn gehört, was es für Probleme gibt außer die sie schon angesprochen haben dass er ein bisschen zu eng ist und nicht alle gleichzeitig drauf fassen?

01:03:29: Nein,

01:03:31: der muss nicht neu.

01:03:33: Es wird gefordert ...

01:03:35: Zwischendurch

01:03:35: eine Dämbelrunde und Tüte?

01:03:37: Ja!

01:03:38: Der muss nicht neuer ... Also

01:03:41: er hält noch als Hochwasser-Schutz.

01:03:43: Die gute Idee ist einfach wir möchten ihn gern breiter haben, dass alle mehr Platz darüber haben.

01:03:49: Das würde ich auch sehr begrüßen.

01:03:51: Und das

01:03:52: Problem ist wieder das was wir immer haben, es kostet Geld.

01:03:56: Und wer müsste das zahlen?

01:03:58: Ach so, dachte der Land.

01:04:00: Das Land ist ein Eigentümer von

01:04:02: Wimmern?

01:04:03: Ja

01:04:03: das wäre

01:04:03: auch...

01:04:04: Aber die sagen uns reicht es!

01:04:05: Wir sind nur für Hochwasserschutzschule wenn ihr drauf fahren wollt.

01:04:08: So genau.

01:04:09: Das ist euer Privatvergnügen.

01:04:13: Genau das ist das Thema.

01:04:15: aber wir haben gute Aussichten und ich hoffe dass das wirklich recht bald entschieden wird.

01:04:25: Das ARL, der Herr Stürmann hat gesagt.

01:04:29: Er macht sich stark dafür, dass wir das mit in die Flurbereinigung reingekommen.

01:04:33: Und das wäre ...

01:04:34: Das würde bedeuten aus

01:04:36: den

01:04:37: Geldern der Flurbereinigung für Wegebau?

01:04:40: Würde man dann plötzlich sagen hier müsste er nicht auch noch mal einen Weg gebaut werden, wo ein Trecker

01:04:45: langfahren kann!

01:04:47: Da wollen wir

01:04:47: halt... Das vielleicht aber nicht.

01:04:48: Das vielleicht Gott sei Dank nicht.

01:04:50: Aber das ist wirklich der Plan, Das wäre ein großer Boot, der Herrn Stürmann da gelingen würde.

01:04:59: Hätten wir das jetzt überhaupt verhandeln dürfen?

01:05:00: Aber kommt ja eh in die Presse.

01:05:02: Stand glaube ich auch schon so

01:05:04: andeutungsweise.

01:05:06: Sonst hätte ich es nicht erzählt.

01:05:07: aber Sie haben sehr recht Herr Schröder!

01:05:09: Ich muss immer aufpassen... Was ich weiß, ist nicht unbedingt das was sich alles erzählen darf.

01:05:15: Da haben sie wirklich recht...

01:05:16: da

01:05:17: muss ich sehr aufpassen.

01:05:19: Man natürlich immer alles rauslocken will oder auch das hören natürlich etwas nichts, was man liegt da gerade.

01:05:25: Das ist ja so interessant!

01:05:27: Das ist genau der Punkt und deswegen bin ich da auch... also das ist für mich tatsächlich ganz was anderes als für meinen Gegenkandidaten weil was der hört, das weißt er ja nicht aus dem Rathaus direkt.

01:05:39: Das darf er auch sagen,

01:05:39: ja und da muss ich immer wirklich sehr aufpassen.

01:05:44: Ja natürlich das ist immer das Problem.

01:05:46: man darf keine Sachen aus dienste Obliegenheit natürlich vor allem wenn es noch persönliche Informationen sind die muss man für sich behalten.

01:06:00: Das ist vollkommen richtig!

01:06:05: Haben Sie denn noch von sich aus Vorschläge, was sie machen wollen oder ... Anregungen?

01:06:13: Habe ich

01:06:13: gerade erzählt.

01:06:14: Ich tingele.

01:06:15: Ich sage nicht nenne wirklich tingel.

01:06:18: Die Serie heißt für mich Kerstin im Dialog.

01:06:21: Ich gehe also tatsächlich in jede Mitgliedsgemeinde und unterhalte mich mit den Bürgern, die dort kommen und Fragen an mich haben.

01:06:28: Und in Lehmbruch hat mich jemand gefragt Was sind denn deine Visionen?

01:06:33: Und ich fand dieses Wort sehr groß, Vision.

01:06:37: Ich sage ganz ehrlich, ich habe Ideen, ob ich das jetzt wirklich Vision nennen würde.

01:06:43: und dann hab' ich halt gesagt was ich für Ideen habe und bin nach Hause gefahren Und sitz so auf meiner Bettkante, das mache ich übrigens jeden Abend.

01:06:51: Dass sich den Tag noch mal Revue passieren lasse und dann denke ich mir so ... Mann, dass mit den Visionen das lässt dich gar nicht mehr richtig los!

01:06:58: Man muss Vision haben.

01:07:00: Sie hat recht die Frage war berechtigt.

01:07:02: Ich habe mich geärgert was ich nicht sagen konnte.

01:07:05: Ich habe folgende Vision.

01:07:07: Und jetzt könnt

01:07:07: ihr?

01:07:08: Ich hab geschmielert und gesagt, ich hab Ideen.

01:07:10: Ich hab tatsächlich Visionen.

01:07:12: Und zwar müssen wir unsere gesamte Samtgemeinde besser aufstellen, was den Klimaschutz anbetritt.

01:07:19: Wir müssen neu denken bei der Bauleitplanung.

01:07:23: Wir müssten kreativere, innovativere Wehpläne haben und nicht immer wie wir sie jetzt haben unsere Wehplane.

01:07:31: fünf Straßen, achtzehn Häuser dran und es sieht überall gleich aus.

01:07:34: das stört mich Und es sieht vor allen Dingen auch überall gleich Aus dass wir uns eben nicht darum kümmern Wasser aufzufangen Um das mal so wirklich... Aber das ist ein Fachgebiet, das erzähle ich immer gerne.

01:07:47: Ich habe in der Chemerei gearbeitet, ich hab im Hauptamt gearbeitet und ich habe mit meiner Ausbildung auch lange im Sozialamt gesessen.

01:07:54: Das ist hundert Jahre her aber trotzdem weiß man wie es da so läuft.

01:07:57: Aber das Bauamt, das ist ja das vierte Amt in unserem Rathaus, das habe ich nie so richtig kennengelernt!

01:08:03: Das ist für mich noch so richtig Frisch.

01:08:06: Aber ich merke genau, dass man da ganz viel bewegen kann was die Optik einer Gemeinde anbetrifft.

01:08:12: und dann müssen wir neu denken.

01:08:14: das ist tatsächlich meine Idee Und da habe ich mich nie darum gekümmert weil der Herr Mentrop war.

01:08:20: Bauarmsleiter ist dann Chef geworden und dann speichert man das so für sich ab.

01:08:24: Das ist sein Steckenpferd.

01:08:26: lass ihn seinen Stecken Pferd machen und er geht jetzt.

01:08:31: Jetzt würde ich es gerne auch zu meinem Steckenpferd machen, wenn ich dann seine Position einnehme.

01:08:37: Und

01:08:37: dann möchte ich

01:08:38: jetzt alles

01:08:41: überblicken und vor allen Dingen vorwärts bringen.

01:08:44: Also diese Ideen... Ich kann das nicht umsetzen, dafür habe ich dann ein gutes Team im Rathaus.

01:08:49: Aber wir haben ja jetzt auch eine Klimaschutzmanagerin ... Das geht ja jetzt endlich in dieser Richtung los!

01:08:55: Ich bin schon auf die Straße gegangen und hab gegen Atomkraft.

01:09:01: Dann ist das aber... Dreizig Jahre ist das verpufft?

01:09:03: Wir haben da nicht weitergemacht, wo wir in den Neunzigern schon waren mit dem Umweltschutz.

01:09:07: Das denke ich wirklich.

01:09:10: Das ist meine feste Überzeugung.

01:09:12: Und jetzt müssen wir aber ein bisschen schneller.

01:09:15: Aber jetzt haben Sie tatsächlich ein Thema angefangen.

01:09:18: Das hatte ich ja auch noch stehen, das ist natürlich ein ernstes Problem an sich.

01:09:25: soll man ja bis zu zwei Tausend vierzig Klimaneutschrater

01:09:28: und genau

01:09:29: so.

01:09:29: wie ist es denn jetzt mit diesen Wärmeplänen?

01:09:31: Das würde jetzt entfallen.

01:09:35: oder warum entfallen?

01:09:36: wegen der Änderung des Gebäude Energiegesetzes.

01:09:40: oder habe ich da was falsch?

01:09:42: Das weiß ich nicht, worauf Sie jetzt anspielen.

01:09:45: Ja das wird doch ... War das nicht heute sogar?

01:09:47: Heute wird doch das Wärme-Energiegesetz neu beschlossen oder Gebäude ...

01:09:53: Aber tatsächlich können wir ja trotzdem mit gutem Beispiel weiter vorangehen und wir müssen ja nicht immer nur das

01:09:59: machen was ... Wir haben ja auch schon Wärmenplan entwickelt... Die Klimaschutzmanagerin

01:10:04: hat das Konzept verabschiedet und wir sind dran und wir nehmen vor allen Dingen die Bürger mit.

01:10:09: weil aber was mir wichtig ist Da komme ich gerade wieder aus meinem Stuhl.

01:10:14: Wir müssen als Samtgemeinde auch selber erst mal liefern.

01:10:17: Wir können ja nicht vom Bürgerverlangen machen und wir selber machen nicht, also wir müssen mehr Photovoltaik auf die Dächer bringen.

01:10:23: Also für diese Gemeindenhäuserselber-Schulen?

01:10:26: Ja!

01:10:26: Bitte mit gutem Beispiel voran und nicht immer von den anderen Verlangen.

01:10:31: Aber das wären wieder Investitionen...

01:10:33: Ah, danke ich wollte es gerade sagen Sie waren drei Sekunden schneller.

01:10:37: Das ist genau das.

01:10:38: dann sitzen wir wieder da denn das ist ja wieder ein Ratsbeschluss.

01:10:42: Ich komme wieder darauf zurück.

01:10:44: Und dann sagt man, A kostet so und zu viel.

01:10:47: Mit Energie kostet Sohn zuviel.

01:10:49: In dem Augenblick kostet mit Energie eben mehr.

01:10:53: Man muss das natürlich anders rechnen aber in dem Augenweg ist das Geld wieder ...

01:10:58: Ja ja.

01:11:00: Da muss Andersüberzeugungsarbeit geleistet werden.

01:11:03: Ich glaube da ist man als Samtgemeinde Chefchefin Da ist die Aufgabe, das zu schaffen und zu überzeugen.

01:11:14: Das ist doch eine gute Investition.

01:11:16: Ja,

01:11:17: das ist die Aufgabe.

01:11:19: Der Bürger muss der Bürger rechnen natürlich auch so nicht.

01:11:25: Und ich glaube dass man kann sich ja auch nicht alle über einen Kamm scheren weder den Bürger noch den Politiker.

01:11:32: Entschuldigung!

01:11:34: Dann muss man eben alle mitnehmen.

01:11:37: aber das geht nur wenn Zahlen liefert die, die überzeugen.

01:11:42: Eine

01:11:44: Gratwanderung?

01:11:45: Ist auch nicht so einfach.

01:11:46: Ich würde sagen für ein Einfamilienhaus ist es noch am einfachsten.

01:11:52: also wir wollten eben klimaneutral sein, wohnungsmäßiger.

01:11:56: dann macht man Solardach, Speicher, Wärmepumpe, Elektroauto, Schwupp und Wohnen ist dann gut.

01:12:06: aber ich habe hier auch einen Parmizhäusern.

01:12:10: Und jetzt macht die Stadtwerke, machen ja ein Nahwärmenetz.

01:12:15: Jetzt ist die Frage, es ist noch nicht klar ob man sich hier anschließen lassen könnte?

01:12:20: Weil das hängt davon ab wieviel sich anschliessen lassen wollen.

01:12:23: aber es ist die fra.

01:12:25: will man sich überhaupt anschließen?

01:12:26: was sind das für Kosten?

01:12:28: natürlich schon allein die Anschlusskosten relativ hoch.

01:12:34: dann muss man im Gebäude selber, weil wir Einzelheit pro Wohnung haben.

01:12:38: Dann muss man die Verteilung noch bauen im Haus selber.

01:12:42: Kostet auch nochmal einiges.

01:12:44: Wärmepumpe würde auch für den Mietzhaus eine gewaltige Investition.

01:12:53: Und ich sehe das... Also ich sehe und das hat auch mit der Elect... mit der Windkraft zu tun, also die Elektrizität, die da erzeugt wird von der wir eigentlich gar nicht so genau wissen wohin.

01:13:09: Ich sehe eigentlich gar keine Alternative als dass wir doch bei der Gasheizung bleiben und das Gas dann aber durch die Windenergie erzeugen lassen.

01:13:20: Ich bin kein Chemiker.

01:13:24: Was, ob man da Methan oder Wasserstoff oder was auch immer erzeugt?

01:13:28: Aber dieses Problem ... Und dann könnte man das auch über den Sommer erzeugen und für den Winter in unseren tollen

01:13:37: Reden

01:13:38: speichern im größten Gastspeicher Westeuropas, wie es ja immer so stolz heißt.

01:13:44: Könnte man das Speichern-Electricität kann man halt nur ein paar Tage höchstens speichert.

01:13:50: Für den Winter kannst du das vergessen.

01:13:53: Wenn Sie noch einen Job brauchen, wäre es ne Elfen und solche Beratungen kann ich gut gebrauchen!

01:13:59: Ich selber?

01:13:59: Nein, da hab' ich auch zu wenig Ahnung.

01:14:01: Nein aber tatsächlich

01:14:03: ... Ja... Deshalb ist das in meinen Augen nicht ganz durchdacht.

01:14:08: Aber das können wir jetzt nicht direkt lösen.

01:14:12: Es muss hier was passieren, dass wir zur Lösung kommen, die auch irgendwo ökonomisch vertretbar sein.

01:14:19: Wenn wir alles mit Strom machen,

01:14:21: d.h.,

01:14:21: alles mit Wärme pumpen z.B.

01:14:23: die Heizung ... Das können wir nie.

01:14:27: bis weiter und vierzehn ist das undenkbar.

01:14:30: Allein von dem Selbstinwar in den Lämpförde mit den tollen Handwergern.

01:14:34: Ich glaube, das schaffen nicht

01:14:36: mal die

01:14:36: Handwerker dort in alle Mietz- und Wohnhäuser, Wärmepumpen oder Solardächer einzubauen.

01:14:42: Das ist nichts zu machen!

01:14:44: Das ist aber das, was Sie jetzt gerade dargestellt haben.

01:14:46: Ist ja genau auch der Punkt, der dann auf Samtgemeindebene wieder schwierig macht fürs eigene Haus.

01:14:52: Schafft man das?

01:14:53: Das überblickt man und da sieht man eine Amortisierung in einer gewissen Zeit für so eine ganze Samtgemeinde.

01:15:00: Und dann zu sagen, dass es jetzt wichtig ist... Auch wenn diese Generation den Vorteil nicht mehr spürt, das ist schwierig!

01:15:07: Weil auch Politiker oder gerade Politiker denken in Wahlperioden

01:15:13: Selbst auf dem Land,

01:15:14: also

01:15:15: in der Kommunen.

01:15:16: Da bin ich fest von überzeugt, dass das so ist?

01:15:19: Ja, das stimmt

01:15:23: natürlich.

01:15:24: Wir hoffen, dass da trotzdem eine entsprechende Lösung gefunden wird.

01:15:29: Hier haben sie noch ne weitere Vision außer diese, dass wir klimaneutral werden.

01:15:35: Die haben wir tatsächlich auch schon angesprochen.

01:15:37: Ich würde gerne, dass mehr größer denken als Samtgemeinde und nicht... nicht in klein-klein und dass wir mehr zusammenrücken.

01:15:46: Also die

01:15:48: Einzelgemeinden

01:15:49: kooperieren

01:15:50: und

01:15:51: zusammenarbeiten?

01:15:52: Ja, weil gemeinsam ist man stark da bin ich von überzeugt.

01:15:57: Ich

01:15:59: finde das ist ein gutes Schlusswort!

01:16:03: Das wollen jetzt auch schon denken.

01:16:04: denn sage ich jetzt vielen Dank für die Interessanten Erläuterungen und ich denke, wenn man sich beide Kandidaten anhört dann kann man sie in sehr gutes Urteil bilden.

01:16:17: Und ich bin mal gespannt wie es ausgeht!

01:16:19: Ich habe keine Ahnung.

01:16:23: Keine Ahnung

01:16:24: wahrscheinlich.

01:16:24: Das ist tatsächlich so erso... Wir warten es ab, am dreizehnten September.

01:16:29: Da bis

01:16:30: abends

01:16:31: ist noch mehr.

01:16:32: Zum Glück wird der samtgemeine Bürgermeister die Bürgemeisterin ja als erstes ausgezählt.

01:16:37: Also die Folter

01:16:39: ist

01:16:40: nicht ganz so lang wie bei allen anderen

01:16:42: Aber immerhin haben sie einen Vorteil.

01:16:45: Die folter ist dann zu Ende weil sie nur zwei sind,

01:16:49: es

01:16:49: gibt keine Stichwahl.

01:16:51: Aber ich möchte auch betonen dass ich gut finde das wir zwei sind.

01:16:54: also Ich bin froh dass es einen gegen Kandidaten gibt.

01:16:57: Also auf alle Fälle Wir hatten ist schon einmal anders da konnte man dann ja oder nein ankreuzen Auf dem zettel und auch ich habe Es so empfunden.

01:17:06: Das hat mit wahl nichts zu tun

01:17:08: klar.

01:17:09: Und denn besteht auch die gefahr Dass der wehler sagen brauche gar nicht gehen Das Quorum wurde nicht erreicht, zwanzig Prozent müssen ja kommen.

01:17:19: Ich glaube zwanziger

01:17:20: Prozent

01:17:21: müssen

01:17:21: dann wählen.

01:17:23: Also das Ding

01:17:23: muss noch mal gewiehen!

01:17:24: Das ist fein.

01:17:25: Ich finde es richtig gut dass wir zu zweit sind und ich glaube der Bürger hat auch wirklich eine richtige Wahl.

01:17:32: Ich denke wir sind sehr unterschiedliche Kandidaten.

01:17:34: Ja

01:17:34: das kann ich bestätigen auf jeden Fall.

01:17:39: Aber ein Bürger muss jetzt entscheiden.

01:17:43: Wollen wir zu Beitragen durch unsere Tischgespräche, dass der Bürger

01:17:48: sich eine Meinung bildet?

01:17:49: Das ist toll.

01:17:50: Danke, dass ich die Chance hatte.

01:17:52: Ja, selbstverständlich und danke, dass Sie gekommen

01:17:55: sind!

01:17:56: Gerne!

01:17:56: Und

01:17:57: auf Wiederhören!

01:17:58: Auf Wiederhörn!

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