Folge 4: Warum demonstriert ihr immer noch jeden Montag, Gregor?

Shownotes

Mein heutiger Gast ist Gregor Korte, der langjährige Baustadtrat der Stadt Diepholz. Er berichtet von seiner katholischen Kindheit und Jugend in unmittelbarer Nachkriegszeit und seiner Schulzeit. An den Wehrdienst schloss sich ein Architekturstudium in Aachen und ein Referendariat in Frankfurt an. Die erste Stelle führte dann im Januar 1979 nach Diepholz während des stärksten Schneefalls des Jahrhunderts. Im Folgenden berichtet er von seinen Bauprojekten, dem Aufbau der Waldorfpädagogik in Diepholz und dem Beginn des Agenda-Prozesses. Im Ruhestand war er in der Projektsteuerung für den Aufbau der Privaten Hochschule tätig. Dem schließt sich eine Kritik an der Reaktion auf das Corona-Virus an, die sein Vertrauen in das staatliche Handeln erschütterte und zum Beginn der Montagsdemonstrationen in Diepholz unter dem Motto: Frieden, Freiheit und Menschenrechte führte. Zum Schluss plädiert Gregor Korte für ein neutrales Deutschland, dessen Souveränität er in Frage stellt.

Kapitel:

00:00:00 Vorstellung 00:02:00 katholische "Erblast" 00:08:00 "Erblast" als Nachkriegskind 00:13:30 Schulzeit 00:15:00 Lehre als Bauzeichner 00:17:30 18 Monate Wehrdienst 00:19:30 Studium über den 2. Bildungsweg 00:24:20 Erste Stelle in Aachen und Referendariat in Frankfurt 00:27:20 2. Januar 1979: Antritt der Stelle in Diepholz unter extremen Schneefall als Bauamtsleiter unter Oberstadtdirektor Hinze: Wohnen vor Ort, mit einer Querschnittsaufgabe und Sichtbarkeit der Ergebnisse 00:32:45 Das erste Projekt war das Theater 00:37:00 Das nächste Projekt war die Entwicklung der Fußgängerzone und die Umlenkung des Durchgangsverkehrs 00:44:00 Dann ging es an den Bau des neuen Rathauses 00:53:30 Die Bändigung der Aktenberge eines Bauträgers 00:56:00 Neuer Baustil: Kortismus: giebelständische Häuser 00:58:00 Erweiterung des Kaufhauses 01:00:00 Abtragung und Neuaufbau eines alten Ackerbürgerhauses als Wohnhaus 01:04:00 Anfänge der Waldorfpädagogik in Diepholz 01:16:45 1987 begann die Ära Heidemann: nun wurde Planung großgeschrieben 01:19:00 Das Denken von Rudolf Steiner 01:22:00 Die Wende brachte anfangs mehr Freiheit, aber auch Probleme mit der Stadtplanung, weil 2.000 Neubürger kamen 01:29:00 Nun steht der Waldorfkindergarten auf die Tagesordnung 01:35:30 Modellprojekt Ökosiedlung "Lange Wand I" 01:43:40 Planungen für eine Waldorfschule scheitern 01:47:30 Lehrauftrag an der Uni Vechta und Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen 01:52:00 Das Städtequartett 01:54:00 Die lokale Agenda-21 entsteht 02:01:30 Wegen Änderung der Kommunalverfassung: 2005 wurde der Bürgermeister direkt gewählt, der auch Verwaltungschef ist 02:06:00 Projekt Soziale Stadt: Moorstraße 02:08:00 Nach dem Ruhestand im Jahre 2013: Projektsteuerung für den Aufbau der Privaten Hochschule in Diepholz und Betreuung junger Menschen mit Problemen im Arbeitsleben 02:15:30 März 2020: Corona beginnt und erschüttert sein Vertrauen in das staatliche Handeln 02:41:00 Die Montagsdemonstrationen starten in Diepholz unter dem Motto: Frieden, Freiheit und Menschenrechte. Gegen Aufrüstung und "Kriegshetze" 02:44:30 Deutschland sollte neutral und souverän werden durch einen Friedensvertrag mit den Siegermächten und aus der NATO und WHO austreten

Anmerkungen:

Laut Wikipedia kamen 27 Mill. Sowjetbürger ums Leben, davon 13 Mill. Soldaten und 14 Mill. Zivilisten. Nach offiziellen Angaben waren hiervon 8 Millionen Ukrainer, darunter 1,6 Mill. ukrainische Juden.

Wir können hier nicht alle Aussagen von Gregor Korte zur Corona-Epidemie auf ihre Richtigkeit überprüfen. Das müssen wir dem kritischen Hörer selber überlassen. Einen Hinweis wollen wir aber geben: Bei 2:21:20 geht Gregor Korte auf die "Osteransprache" von Bill Gates ein, die 9 Minuten dauerte: "Er hat erzählt, es werden 4,5 Mrd. Menschen sterben und es werden 7 Mrd. Menschen geimpft werden." Tatsächlich war diese Sendung am 12. April 2020 keine Ansprache, sondern ein Interview in den Tagesthemen. Darin hat sich Bill Gates mit keinem Wort über die mögliche Anzahl von Corona-Toten geäußert. Er hat allerdings prognostiziert: "Wir werden den Impfstoff schließlich 7 Mrd. Menschen verabreichen." Hier kann man sich das Interview anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=083VjebhzgI

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes, auf das Gregor Korte bei 02:44:30 verweist, wonach Deutschland noch ein besetztes Land wäre, gibt es nicht. Hierbei handelt es sich um einen Aprilscherz der Seite Jurios vom 1. April 2022: https://jurios.de/2022/04/01/warum-der-eugh-deutschland-wieder-den-besatzungsmaechten-uebertraegt/

Es entspricht dem Selbstverständnis des deutschen Staates und der überwiegenden Mehrheit der Staatsrechtler, dass die Bundesrepublik Deutschland der Nachfolgestaat des Deutschen Reiches ist, dass es sich beim Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland vom 23. Mai 1949 um die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland handelt und dass der Zwei-plus-Vier-Vertrag (zwischen der BRD und der DDR - zwei - sowie den vier Siegermächten USA, Sowjetunion, UK und Frankreich) aus dem Jahre 1991 als die endgültige Friedensregelung nach dem Zweiten Weltkrieg angesehen wird und somit das Ende der Nachkriegszeit in Deutschland markiert (siehe die entsprechenden Wikipedia-Einträge). Wichtiger noch als die Selbsteinschätzung, ist die Tatsache, dass insbesondere die vier Siegermächte dies in dem Vertrag anerkannt haben und auch ansonsten meines Wissens kein Staat der Welt diese Interpretationen in Frage stellt. Etwas völlig anderes ist es jedoch, wenn behauptet wird, dass Deutschland seine Souveränität gar nicht auf allen Gebieten ausüben könne. Das ist vollständig richtig, weil Deutschland viele souveräne Rechte an internationale Organisationen oder andere Staaten abgegeben hat, wie z.B. die UNO, die EU, die Nato, die WHO usw.

Gregor Korte: Hier die Seite von Prof. Stefan Homburg, die Gregor Korte empfohlen hat. Für die Richtigkeit der Aussagen auf dieser Seite kann keinerlei Gewähr übernommen werden: https://www.youtube.com/@StHomburg/featured

Schroeder-talk:

https://www.youtube.com/@schroeder-talk

Instagram: reinald_schroeder

Email: schroeder-talk@gmx.de

Das Gespräch fand am 25. Juni 2026 in Diepholz statt.

Transkript anzeigen

00:00:04: Ja, schönen guten Tag.

00:00:07: Hier ist wieder Reinhard Schröder mit Schrödertalk.

00:00:11: Jetzt habe ich hier schon meinen vierten Gesprächspartner nämlich Greg Orkorte.

00:00:18: Freu mich dass du gekommen bist meine Einladung angenommen hast.

00:00:22: wir kennen uns seit nach mindestens fünf zwanzig Jahren würde ich mal sagen haben intensiv zusammengeweihtet.

00:00:29: Du warst ja hier Baustadtrat bis vor Zehn Jahre, oder?

00:00:33: Dreizehnt.

00:00:34: Dreizehn

00:00:35: ist das schon wieder her!

00:00:35: Oh, wann die Zeit vergeht... Na ja und da werden wir uns jetzt mal drüber unterhalten wie deine Zeit hier war.

00:00:44: du hast den Agenda-Prozess maßgeblich mit gestartet und begleitet jahrelang.

00:00:51: Hier müssen wir natürlich mal vielleicht nachher kurz erwähnen was es überhaupt ist hat zumindest nichts mit Gerhard Schröder's Agenda zu tun Das kann man schon verraten.

00:01:01: Jetzt demonstrierst du immer Montags.

00:01:03: Stimmt das, wenn du hier bist?

00:01:05: Ist das... Läuft das immer noch?

00:01:06: Wenn ich hier bin, spazieren mit meinen... Spazieren

00:01:09: ist das richtig!

00:01:10: Mit Deichgewinden.

00:01:12: Sehr gut da wollen wir natürlich wissen was ihr damit bezwecken wollt.

00:01:15: aber erst mal fangen wir an.

00:01:18: Dein Werdegang Ausbildung war es mich natürlich auch interessiert.

00:01:23: Du bist ja wahrscheinlich immer noch Anthroposoph.

00:01:27: Was ist Anthroposof?

00:01:30: Das kannst du ja mal erzählen, wie deine Jugend war.

00:01:32: Wie ich zu den

00:01:33: Überlegungen oder auch zu meinen Auffassungen gekommen bin.

00:01:37: Genau und dann nach Diebolds und was da losfand.

00:01:40: Ich bin ja jetzt aus der age of seventy-eight Jahre ein stolzes Alter und als du mich gefragt hast ob ich mit dir über meine Biografie sprechen will und das was dabei rausgekommen ist habe ich das gerne gemacht denn es ist auch eine Möglichkeit einfach mal in die eigene Vergangenheit zu gucken und zu sehen, auch ein bisschen so strukturieren.

00:02:02: Was war wann?

00:02:03: Und welchen Einfluss hat das auf dich selbst gehabt?

00:02:06: So, und vor achtem, liebzig Jahren bin ich im kleinen Ort in Epenbüren, weiß nicht ob du das kennst, Ortsteil Lagenbeck aufgewachsen.

00:02:22: in dem katholischen Münsterland.

00:02:23: Das spielt durchaus eine Rolle, zumindest immer nach Jugend.

00:02:29: Ich habe sozusagen an der Erbsünde mit auf den Weg bekommen.

00:02:33: Ja das glaubt man gar nicht.

00:02:36: Merkt man auch erstmal nicht.

00:02:42: Also im katholischen Münsterlands hat die praktisch jeder mit auf einen Weg bekommen und durch die Taufe

00:02:50: Wird sie doch etwas abgestoppt?

00:02:51: Ja, die Erbsünne steht ja für den Sündenfall von Adam und Eva.

00:02:57: Ich

00:02:58: habe mich auch noch

00:02:58: mal nachgelesen, deswegen gibt es die überhaupt.

00:03:01: Und durch die Taufe soll man dann wieder die heiligmachende Gnade Gottes erlangen.

00:03:06: Das ist so die Auffassung der Kratoliken in der ich ja dann auch gelebt habe...

00:03:12: Auch Messdiener und alle Schikale!

00:03:14: ...komme ich jetzt drauf.

00:03:16: Also das was mein katholisch sein ausgemacht hat vielleicht noch gerade zu meinem Elternhaus selber.

00:03:22: Mein Vater war Autoschuss, also Arbeiter und hat direkt im Nachbarhaus gearbeitet weil sein Führer-Arbeitskollege dort die ... ... Töchter des Fahrradhändlers geheiratet hat und dort dann ein KFZ Betrieb aufgebaut.

00:03:38: Mein Vater brauchte immer nur über die Grenzmauer gehen und konnte dann praktisch mittags nach Hause usw.

00:03:46: Drei Schwestern habe ich noch.

00:03:47: Ich bin der Zweite in der Mannschaft.

00:03:53: Meine Mutter ist ein Freudenmädchen, also eine geborene Freude und hat auch diesen Namen immer all der Erde gemacht.

00:04:02: sie war eine lebenslustige Frau.

00:04:04: Das sagt man ja den Katholiken sowieso nachts dass die viel feierfreudiger und lustiger sind weil sie dann am Sonntag auch beichten können und alles ist sehr ledigend.

00:04:14: Ja, vorher.

00:04:16: Also sonntags ist ja die Eucharistiefeier Und vorher

00:04:20: muss schon gebeißelt werden, dass man überhaupt unbefleckt in die Idee gekommen war.

00:04:23: Also

00:04:24: zunächst mal bleiben wir einmal im katholischen Werdegang.

00:04:27: Tischgebet ist das was natürlich zu einem katholischen Haushalt gehört.

00:04:31: Da kategieren muss dann in der frühen Schulausbildung wo man dann die lieben Sakramente, die Bedeutung dieser kennenlernt auch die Zehn Gebote.

00:04:42: Das ist nicht ganz unwichtig wenn man an die christliche Kultur als gedammt denkt Und das, was man sozusagen als ethischen Maßstab oder moralische Grundlage für die Erziehung wieder auf den Weg bekommt.

00:04:57: Sonntagsheilige Messe und mit neun Jahren kommt man ja zur Kommunion.

00:05:02: Das ist ja anders als bei den Protestanten.

00:05:05: Die machen das erst mit vierzehn zur Konfirmation.

00:05:09: Bei den Katholiken gibt es dann stattdessen die Firmung, die ist ein bisschen später.

00:05:12: aber dann hat man die Kommunion, diese Eucharistiefeier im Prinzip lange hinter sich.

00:05:18: Und die katholische Kirche hat sich das mit den neun Jahren durchaus überlegt.

00:05:22: Das ist ja eine Phase im Werdegang eines Kindes, dass der Rubikon...

00:05:29: Ja?

00:05:29: ...ja!

00:05:30: Also vielleicht schon mal von gehört und der Rubicon

00:05:32: habe ich gehört aber nicht.

00:05:34: Der

00:05:34: Rubicon ist etwa in diesem Alter wo die Kinder nicht langsam von den Eltern abkoppeln.

00:05:41: Wir haben das gemerkt beispielsweise bei unserem Sohn, dass er etwa mit neun nicht mehr in unser Schlafzimmer kamen nachts.

00:05:48: Das ist durchaus, ich habe das jetzt gerade von meinem Sohn gehört.

00:05:53: Mit seinem Sohn ist ihm das ähnlich gegangen.

00:05:56: Also dieser Rubikon, da kommt dann praktisch die kirche, die kirchliche Rolle in die Aufgabe der Eltern hinein.

00:06:06: Anfang des

00:06:07: Erwachsenenwerens so.

00:06:08: Könnte man sagen?

00:06:10: Man wird jetzt ernst genommen als vollwertig wie nicht ein skilligerseits.

00:06:14: Und ab der Kommunion geht das volle Programm los.

00:06:21: Volles

00:06:21: Programm?

00:06:22: Ja, da musst du dann auf jeden Fall Sonntags zur Messe...

00:06:27: Muss man!

00:06:28: Ja, das gehört dazu.

00:06:29: Also im Prinzip jeder Katholik geht zur Masse.

00:06:32: Das wird gar nicht diskutiert die Kinder ohnehin.

00:06:36: und da gibt es ja drei Alternativen.

00:06:37: Du kannst in die Frühmesse gehen um sechs oder halb sieben, dann um acht und das Hochamt und zehn.

00:06:44: Das geht mit Weihrauch und meistens vier Messdienern, vorher nur zwei.

00:06:50: Also mit sehr viel und langer Predigt oft.

00:06:55: Und für die Kinder hieß es dann nachmittags immer noch zur Kinderandach zu gehen.

00:07:00: Diese Kinderandacht zumindest wird das kolportiert hat durchaus seinen Sinn denn dadurch kommen die Kinder aus dem Haus und die Eltern haben Zeit für sich.

00:07:10: Also früh Betreuung, bevor es Kindergärten

00:07:14: gab.

00:07:14: Also vor Kindergartenbetreuungen.

00:07:16: Ihr Kinderlein Comet spielt ja durchaus im katholischen Bereich auch eine große Rolle.

00:07:21: Das wurde damit natürlich auch gefördert.

00:07:23: Messdiener war ich.

00:07:24: das Liboriusblatt du bist ja Herausgeber einer Zeitung mit Herausgebern ist ja vielleicht dir nicht ganz unbekannt ein katholisches Wochenblatt.

00:07:33: Das habe ich beispielsweise auch verteilt.

00:07:35: also insofern Und

00:07:38: Messdiener

00:07:38: muss man sein?

00:07:39: Nein, das konnte es auch freiwillig.

00:07:42: Aber nur Jungen damals.

00:07:43: Heute ist ja etwas anders und es gab noch die lateinische Messe.

00:07:47: Das heißt wir mussten diese Messgebete in Latein auswendig lernen.

00:07:54: Ich hatte eben gesagt ich habe die Erbsünde mit auf den Weg bekommen.

00:07:59: Ich hab aber eine andere Erblast mit auf dem Weg bekommen denn ich bin drei Jahre nach Kriegsende geboren Und die Kriegsnachwirkungen haben uns, mich auch eigentlich die ganze Generation, die dann direkt nach dem Krieg geboren ist ja nicht nur berührt sondern auch belastet.

00:08:19: Also ich würde das durchaus als Erblast einschätzen.

00:08:23: Mein Vater hatte einen Heimatschuss bekommen der ist also nicht in Gefangenschaft gekommen.

00:08:29: Hatte hier so ein Durchschuss in der Schulter ein Onkel hat im Bein ab und sowas merkte man also auch optisch, aber die innerlichen Belastungen der Väter insbesondere war viel größer.

00:08:44: Das hat sich im Laufe der Zeit dann auch in den Familien auch bei uns durchaus bemerkbar gemacht

00:08:53: und

00:08:55: wenig.

00:08:55: Also mein Vater hat ab und zu mal von den Orten, die wir heute in dem Krieg Ukraine, Russland häufiger hören wenn es um Berichterstattung auf dem Donbass geht.

00:09:05: Die Orte kam mir bekannt vor weil mein Vater mal gesagt hat da ist er gewesen und Wenn man nicht anguckt wo die deutschen Soldaten überall waren eben auch dort Und was sie da alles gemacht haben da wird einem schlecht Achtendzwanzig Millionen Russen umgebracht.

00:09:23: das muss man sich erstmal bewusst machen.

00:09:26: und davon vierzehn Millionen Zivilisten die Deutschen Und dass man das nicht einfach so wegsteckt ist.

00:09:32: Das waren aber nicht

00:09:33: nur Russen?

00:09:36: Das war nur die Russen, da

00:09:37: leben auch noch sechs Millionen Polen.

00:09:40: Da waren natürlich ganz besonders viele jüdischen Glaubens dabei gerade Polen.

00:09:46: also das sind jetzt nach Nationalitäten gegliedert und wenn man sich bewusst macht vierundhalb Wehrmachtsangehörige gab es damals und davon waren vielleicht dreieinhalb bis vier an der Ostfront.

00:09:59: Dann kannst du mal ausrechnen, wie viel jeder einzelne Statistisch.

00:10:04: Das wird im Einzelfall natürlich mit den anderen sein.

00:10:07: Jeder hat in Prinzip vier Zivilisten auf dem Kerrpols.

00:10:12: Im Durchschnitt?

00:10:13: Ja das ist unterschiedlich.

00:10:17: Je nachdem wo sie gewägen sind und in welchen Zusammenhängen die aktiv waren als Soldaten nur dass das nicht an den Betroffenen vorbeigeht wahrscheinlich ihr ganzes Leben zu tun hatten, heute sind das ja posttraumatische Belastungsstörungen.

00:10:34: Würde

00:10:35: man das nennen?

00:10:35: Würde man es nennen gab's damals den Begriff zumindest nicht.

00:10:38: die Belastungsschörung gab's auch aber dem Begriff gab's nicht und behandelt wurde er auch nicht hätte man wahrscheinlich gar nicht leisten können weil ja ganz viele davon betroffen waren.

00:10:48: Kann man dieses sagen ja viele dass da auch nicht viel durchgesprochen

00:10:52: wurde?

00:10:52: Da wurde wenig übergesprochen.

00:10:54: ich war in Ferien manchmal bei meinem Onkel im Elternhaus meiner Mutter.

00:10:59: Der jüngste Bruder war mit Wechszenen schon eingezogen worden, das war sozusagen die letzte Kolonne.

00:11:08: Und der ist dann aber nur bis in die Tschechai gekommen und hat mir, wenn ich abends in seinem Bett lag, mit ihm zusammen manchmal die Abenteuer erzählt, die er auf seinem Fußmarsch aus Tschechien oder Tschechi-Sovakai Hier nach Brochterbeck, das war die Heimat meiner Mutter gemacht hat.

00:11:30: Aber eben nicht von irgendwelchen Gräultaten?

00:11:33: Nein,

00:11:33: das wurde überhaupt nicht... Gar nicht!

00:11:35: Also mein Schwiegervater beispielsweise war ja auch im Krieg noch etwas älter als mein Vater.

00:11:42: Der hat überhaupt gar nichts darüber gesprochen.

00:11:45: Er war sehr depressiv also das macht sich aber jedem Menschen noch anders bemerkbar.

00:11:52: Dann noch ein weiter Markstein aus meinen ersten Jahren.

00:11:56: Ein Jahr nachdem ich geboren wurde, wurde das Grundgesetz in Kraft gesetzt.

00:12:03: Das

00:12:03: spielt ja bis heute noch eine Rolle.

00:12:05: Es ist zwar mittlerweile siebzigmal oder neunsechzigmal geändert worden und meist nicht zum Vorteil der Bürger sondern eher zu Macht erhalten oder zur Macht erweitung der Exekutive.

00:12:18: aber es gibt seitdem Das finde ich ist ein großes Manko, nicht von den Bürgern vom Volk selbst bestimmt worden.

00:12:27: Sondern von dem Parlamentarischen Rat.

00:12:30: das war ja ein Gremium was die Alliierten eingesetzt hatten.

00:12:35: Du waren auch natürlich deutsche Politiker dabei aber eben nicht die Bürger als Ganzes.

00:12:40: und das was noch heute eine wesentliche Rolle spielt die Artikel eins bis neunzehn.

00:12:46: Das sollen ja die Bürgerrechte sein gegen die Macht des Staates schützen.

00:12:53: Das ist ja der gedankliche Ansatz und die Menschen würde an all erst das stelle.

00:12:58: Nun bin ich ja... Nein, das habe ich damals... Ich versuche auch in dieser Biografie zurück zu blicken und zu gucken was ist eigentlich gelaufen?

00:13:08: Was ist der Zeitdurchschnitt?

00:13:09: Das war mir damit überhaupt nicht bewusst!

00:13:12: Obwohl ich in der Grundschule noch sechs Tage zur Schule gegangen bin, auf Samstags.

00:13:16: Ja auch so ist es nicht.

00:13:19: Bis zweiundvierzig ging das ja?

00:13:20: So ist

00:13:22: es.

00:13:23: Dann denkt er heute auch kaum noch immer

00:13:24: wieder.

00:13:24: Nee, da senkt ich

00:13:26: dran!

00:13:27: Ich bin sehr früh in die Schule gekommen mit fünf Jahren.

00:13:31: Das hinkt damit zusammen.

00:13:32: für wurde man Ostern eingeschult und ich bin erst im Mai dann lext geworden.

00:13:39: Dafür bin ich aber dann fünf Jahre in der Grundschule gewesen, da hab' dich ein bisschen ausgeliehen und dann zur Realschule gegangen.

00:13:45: In der Realschuhe musste man zunächst mal eine Aufnahmeprüfung machen und Schulgeld gab's auch noch nicht viel, aber immerhin.

00:13:51: deswegen sind meine beiden, also die beiden älteren Schwestern... ...auch nicht zu Realschlüge gegangen.

00:13:58: das hatte durchaus auch finanzielle Gründe Aber der Junge soll es mal besser haben.

00:14:02: Also meine eine Schwester hat nicht mehr mir das übel genommen dass ich damals zur Realtschule ging Bitte?

00:14:08: Und sie nicht.

00:14:09: Die nicht, nein!

00:14:11: Da kann ich ja nix für machen, das ist ja durchaus richtig.

00:14:15: Also Grundschule dann Realschule... Ich musste immer arbeiten in den Ferien als ich dann so zwölf dreizehn war.

00:14:24: Mein Vater hatte mir eine Stelle im Straßenbau besorgt.

00:14:29: Das war so ne Vorahnung zu meiner Spätentätigkeit.

00:14:33: Und ich hab mein erstes Fahrrad verdient.

00:14:36: Mit dem bin ich dann auch zur Arbeit gefahren.

00:14:42: Die Stiefel waren mir viel zu groß, da.

00:14:48: anschließend habe ich eine Lehre als Bauzeichner gemacht.

00:14:51: Als ich meinen Realschulabschluss hatte, hat er nun folgenden Hintergrund und meine Schwester war Bauzeicher, die war anderthalb Jahr älter als ich.

00:14:58: Ich war Bau-Zeichnerin und dadurch habe ich einen Einblick bekommen in die Dinge, die sie macht Und das gefiel mir durchaus.

00:15:07: Ich habe zwar eine andere Lehrstelle bekommen als Sie in Epenbüren, aber ich hab' eine sehr gründliche Ausbildung gemacht.

00:15:16: Mein Leerherr hatte nur Lehrlinge beschäftigt.

00:15:22: Im Gegenteil hat einer der Gründlichen genau... ...ich habe gelernt was wie ein Gruchverschluss funktioniert und durfte nur als Übung ne Wendeteppe die letzte Schufe Fängt mir das Streichholt-Schachtel ein und dann eine Wendeltippe.

00:15:39: Und Schnitt durch die Wendletippe, als ich das alles gut hingekriegt habe, auch das dreidimensionale Denken, dann durfte ich ja in die richtigen Aufgaben.

00:15:50: In deinem Büro war das so – die Lehrlinge haben grundsätzlich alle mit eins abgeschlossen?

00:15:54: Weil sie so gut ausgebildet

00:15:55: sind!

00:15:56: Ja, das würde ich so sagen.

00:15:57: Und nochmal die ganz dumm gefragt als Laie-Bauzeichner... Das sind doch Menschen, die Architekten zur Hand gehen

00:16:05: oder

00:16:06: die dann die Zeitung ausführen

00:16:08: und so weiter.

00:16:08: Heute läuft das ja alles digital aber damals in meiner Zeit war es so da musste man erstmal richtigen Strichzeichen lernen mit Schusche und Freihand beschiften.

00:16:19: Das war durchaus auch ein Punkt.

00:16:21: Ja, also

00:16:22: der Architech machte dann die großen Linien zack-zack so zu lernen und ihr musst das dann in eine

00:16:28: vernünftige

00:16:28: Form.

00:16:29: Wir mussten das auch gesetzen

00:16:30: genau und da mussten wir natürlich auch Hilfsleistung machen, Lichtpausen und solche Dinge, dass gehört halt für diese Ausbildung dazu.

00:16:40: Während der Zeit war ich auch meiner Kriegsgläberfürworge, es spielt möglicherweise auch in das Unterbewusstsein zumindest rein – in Frankreich, Soldaten Gräber gepflegt, als junge Menschen auch ein bisschen französisch gelernt vorher.

00:16:59: Nun nach der Bauzeichnerlehre, die ich interessanterweise dann in Münster – da war mein Büro nicht meine Schule, Berufsschule, die Ich dann besuchen musste von Epenbjörn aus, dreißig Kilometer etwa fahren.

00:17:14: Das war interessanter Weise das selbe Gebäude wo ich dann später meine Ingenieurschulausbildung gemacht habe zum Teil sogar die Werben-Lehrer Lotharlinger Straße, das war sich noch ganz gut.

00:17:26: Aber zwischendurch bin ich bei der Bundeswehr gewesen, die war ja gerade begründet worden, einige Jahre vorher und am Anfang war die Wehrpflicht achtzehn Monate lang.

00:17:38: So einer von denen war auch mit heutigem Bewusstsein hätte ich wahrscheinlich verweigert aber das war damals äußerst schwierig.

00:17:47: Da musste man eine Gewissensprüfung ablegen und wenn man keine gründliche Schulung vorhergemacht hatte, schaffte man das in der Regel.

00:17:53: Man wurde nicht anerkannt.

00:17:55: Ich habe also meine achtzehn Monate dort abgedient... Und wo war das?

00:17:59: In Aalen in Westfalen.

00:18:03: In einer Versorgungskompanie habe ich meinen LKW-Führerschein gemacht und war dann Fahrer des Kompanieschefs.

00:18:14: Ja, das war ganz mühsig und der hat mir dann also ich musste natürlich wichtige Dienste machen.

00:18:19: Also seine Frau zum Friseur bringen und solche oder seine Tochter zu ihrem Studienort.

00:18:26: Er hat mir als Dankeschön sozusagen nachher noch eine Soldaten-Wahlfahrt nach Lourdes geschenkt.

00:18:31: Das war sozusagen der Abschluss.

00:18:34: Und

00:18:34: auch katholisch?

00:18:36: Das weiß ich wahrscheinlich!

00:18:40: Auf jeden Fall ja... achtzehn Monate Lebenserfahrung und älter geworden, so wie ich mal sagen.

00:18:49: Und danach bin ich dann mit meiner eigentlichen Ausbildung angefangen.

00:18:52: es bot sich an dass ich im Anschluss daran dann eine Architektenausbildung mache.

00:18:59: bei einer Ingenieurschule da brauchte man Kanavitur.

00:19:01: wenn man über den zweiten Bildungsweg sozusagen wenn man die Realschule gemacht hat und eine Leerausbildung dann reichte das auch.

00:19:10: War das schon so ein Arztweiterbildungsweg?

00:19:13: Ja, kann

00:19:14: man so

00:19:16: sagen.

00:19:16: Das kam

00:19:16: ja damals auf in der Zeit,

00:19:22: in den Sechzigerjahren.

00:19:26: Da kam es auch

00:19:27: durch

00:19:29: bessere Bildungsschancen.

00:19:32: Das muss ich sagen, dass ich als Arbeitersohn ohne finanzielle Unterstützung von Zaube überhaupt studieren konnte.

00:19:41: Das war eine Errungenschaft der Sozialstatist, das darf man wirklich so sagen und bin ich heute noch dankbar.

00:19:48: Wir haben ja oder ich in dem Fall einen Zuschuss nach dem Honoriform-Modell bekommen als Begriff vielleicht noch bekannt.

00:19:57: Sag

00:19:58: mir was!

00:19:58: Ja?

00:19:59: Das wurde ja später barfäkt.

00:20:01: So eine Art Fuller

00:20:01: vom Barfäk.

00:20:02: Genau Und ich habe natürlich in der Zeit des Studiums auch in den Messerfällen gearbeitet, dann allerdings in dem Büro, in dem auch meine Schwester tätig war.

00:20:16: Also als Bauzeichen?

00:20:17: Als Bauzeit und da ich relativ schnell zeichnen konnte, habe ich gutes Geld verdient während der Zeit und was meine Biografie wesentlich beeinflusst hat.

00:20:29: Ich habe dort auch meine Frau kennengelernt.

00:20:31: Die hatte nämlich auch eine Bauzeichnerlehre angefangen und als ich mit ihrer Lehre fertig war, war ich mit meinem Studium fertig.

00:20:38: und dann standen wir beide vor der Frage was machen wir jetzt?

00:20:41: Und das war im Jahre zweiundwipzig.

00:20:47: Ja, ich war da praktisch mit meinem Ingenieurschulstudium fertig.

00:20:52: Wir sind dann zusammen nach Aachen gegangen.

00:20:56: Meine Frau war zwanzig und ich war vierundzwanzig Und nun war meine Schwiegermutter damit nicht einverstanden.

00:21:07: Nein, dass wir da zusammenziehen?

00:21:08: Ach so, wenn ich

00:21:09: feiratet war oder...

00:21:10: Genau!

00:21:11: Denn meine Frau war erst zwanzig und damals brauchte man noch die Zustimmung der Eltern bis einszwanzig.

00:21:17: Volljährige ist dann ein zwanziger.

00:21:19: So, dann haben wir also geheiratetsstandesamtlich sind dann praktisch, haben in Aachen gewohnt und haben da jeder ein Studium gemacht.

00:21:28: Sie hat an der Fachhochschule Architektur studiert und ich an der Technischen Hochschule, Architektor & Städte baue.

00:21:36: Ja das war praktisch ein Aufbaustudium

00:21:39: wenn man so wählt.

00:21:39: Im Ingenieurstudium konnte man jetzt auch eine Hochschulreife.

00:21:41: Da hatte ich im Prinzip durch das Internärschulstudium die Allgemeine Hochschulenreife bekommen.

00:21:45: Ich hätte auch Medizin studieren können Und habe dann an der Hochschule ja also ein Grundlagenwissen für die Tätigkeiten, die ich später auch in der Arbeit gebraucht habe.

00:21:58: An der Fachhochschule war das eine Ingenieurtechnische Wissen wie man Haus gründet und Statik auch zumindest Bauingenieurmäßig auch ein bisschen Architektur natürlich aber so richtig vertieft.

00:22:13: erst an der Technischen Hochschulen für ökonomische Grundlagen zum Beispiel als Thema oder auch Klimakunde, aber nicht die Klima-Kunde, die wir heute so als Klima begreifen sondern das Klima was ich im Städtebau brauche.

00:22:27: Zum Beispiel dass sich Grüne schneisen Freihalte damit Frischluft schneiden häufig entlang der Bachläufe spielt dann die Post durchaus eine Rolle hat auch in meiner Tätigkeit später eine große Rolle gespielt als die politische Bestebung da waren, zum Beispiel die Bebauung direkt an die Lone heranzuführen.

00:22:49: Und ich damit Händen und Füßen nicht mich dagegen gewährt war falsch.

00:22:53: aber die Politiker versucht habe zu überzeugen dass das besser frei bleiben sollte ja unterlassen werden sollte.

00:23:05: Planungstheorie war auch ein Thema was im Prinzip in meiner ganzen fachlichen Laufbahn eine große Rolle spielte, wenn es Probleme gibt die Probleme erst mal zu benennen und zu analysieren.

00:23:18: Und dann auch vieler aufzuzeigen wie man diese Probleme möglichst überwinden kann und dann auf die Maßnahmen zu entwickeln.

00:23:27: bei allen Dingen die Prinzip Anstand ist das ja immer wieder ne Vorgehensweise die wichtig sind.

00:23:33: Auch da habe ich natürlich gearbeitet meine Frauen.

00:23:35: Ich hab beide BAföG bekommen Und je schneller man fertig wurde,

00:23:41: desto

00:23:41: weniger musste man zurück bezahlen.

00:23:42: Das war auch bei dem Honnefoss schon so.

00:23:45: Deswegen habe ich relativ wenig immer zurückzahlen müssen überhaupt.

00:23:49: und dann spielt da auch noch eine Rolle in welcher das was man zurück zahlen musste wenn man es auf einmal zurück zahlte, dann kriegte man noch wieder einen Rabatt.

00:24:00: Wir beide haben dann drei Jahre studiert in Aachen.

00:24:04: Meine Frau war fertig an der Fachhochschule als Hightech-Tinderin war an der Hochschule fertig als diplomierter Städtebauer und Architekt.

00:24:16: Und dann stand für uns die Frage, was machen wir?

00:24:17: Ich habe erst mal eine Stelle bei der Stadt Aachen bekommen ein Jahr im Stadtentwicklungsreferat.

00:24:25: In dieser Zeit habe ich mich nach Stellen umgesehen und hatte dann drei oder vier Jahre später drei Angebote in Lone interessanterweise als Bauernstreit.

00:24:36: Da war ich vorher auch schon mal gewesen, da hatte mich vorgestellt Herr Becker der damalige Stadtdirektor Indone.

00:24:41: Der hätte gerne gehabt dass ich schon direkt nach der Hochschule angefangen war.

00:24:45: Da waren die Verwaltungsausschussmitglieder nicht mit einverstanden, er hat ja viel zu wenig Erfahrung.

00:24:50: Becker wollte aber mich in seiner Bewerbungsliste haben, er musste dann ausschreiben und dann kriegte ich immer eine Nachricht, sie sind in die engere Wahl gekommen, wollte ich ihnen nur sagen usw.

00:24:59: Dann haben drei Filiater mir mitgeteilt, die hatten sich jetzt für mich entschieden.

00:25:02: Ich bin nie wieder da gewesen.

00:25:04: Nun hatte ich aber zwischendurch von Aachen eine unbestürzte Stelle und hatte außerdem einen Referendarplatz in Hessen bekommen.

00:25:15: Wenn ich in einer Verwaltung eine leitende Tätigkeit haben, vor allen Dingen auch Verwaltungskenntnisse, verwaltungsrechtliche Kenntnisse haben möchte dann ist die Referendaausbildung aus meiner Sicht eine unheimlich gute Grundlage dafür.

00:25:34: mit meiner Frau zusammen nach Frankfurt, bzw.

00:25:37: Gruß Gero.

00:25:38: da haben wir gewohnt und ein Kommilitone aus meiner Studienzeit ist mit mir dahin gegangen und mit seiner Frau und die hat noch schon eine Tochter.

00:25:46: Wir haben zusammen in einem Haus gewohnd.

00:25:48: dann haben wir zwei Jahre Ausbildung gemacht.

00:25:50: einen Jahr davon habe ich im Römer gearbeitet also im Brathaus der Stadt Frankfurt und die restliche Zeit auf Lehrgängen In den Ministerien, in Bivis-Baden und Darmstadt bin da mit dem Landeskonservator durch das Land gefahren usw.

00:26:09: Der Abschluss war dann eine mündliche Prüfung.

00:26:12: Schriftlich hatten wir auch noch ... Da hab ich gleich zwei Angebote bekommen von Kiel und Hamburg.

00:26:18: Wollte ich aber nicht hin?

00:26:19: Ach, Kiel ist auch schon.

00:26:22: mein Sohn dort wohnt und arbeitet dort ja.

00:26:27: Nein, ich wollte gerne ... Aufgabe in einem überschaubaren Bereich haben, eine Querschnittsaufgabe in einer Stadt, in einer Kommune mit hohem Wohnwert.

00:26:37: Nun war ja meine Frau auch noch mit im Rennen.

00:26:40: die hat während der Zeit da wie ihr auch die allgemeine Hochschulreife hatte, die hatte auch nur der Altschule hat angefangen Jurastud zu studieren In Frankfurt an der Goethe Universität und nach vier Semestern war ich fertig sie aber noch nicht.

00:26:55: Sie hat dann wir haben dann auch einen Standort gesucht wo sie weiterstudieren kann ... und sind so auch auf Diepols gekommen, denn Diepol... Ja, das war... Nachdem wir in Frankfurt fertig waren.

00:27:10: Da sind wir dann auf Diepols gekommen,... Das war im Jahr deen neunzehnt achten siebzig.

00:27:15: War ich fertig und habe da eine Stelle gesucht.

00:27:17: Und am zweiten Januar neunzentneunzebzig bin ich in Diepolz angefangen.

00:27:24: Und meine Frau hat dann im Bremen weiter studiert, Jura?

00:27:28: Noch vier Semester.

00:27:32: Das

00:27:32: war ja dann noch unter Oberstadt-Direktor Hinz?

00:27:36: Ja, da komme ich jetzt drauf.

00:27:38: Das ist sowieso schon eine Besonderheit.

00:27:41: Erstmal der Jahreswechsel von der Art des Jahrzehntag zu dem Winter, den wir seit Menschen gedenken haben.

00:27:52: Aber in meinem erhm, ehm, ab den seventy jährigen Leben war das der in Schnee reichste Winter.

00:27:56: Wo

00:27:56: die Räumpanzer auf der Autobahn die Autos schaufeln mussten?

00:28:01: Ich musste... ich hab die im Stunden gebraucht von Frankfurt nach Diepols mit meinem damaligen Auto und habe dreimal die Schneeketten rauf- und runtergezogen weil wenn keine Schnee, kann Schnee.

00:28:12: auch für Autobahnen ist mit Schneekletten schwierig.

00:28:15: also da ging es immer viel Schnee wenig Schnee gar kein Schnee und dann wieder hin und her, also sieben Stunden.

00:28:22: Und als ich da in der Deepos kam war eine meiner ersten Aufgaben zumindest begleitend – ich war ja noch ganz frisch – die Arbeitseinsätze der ganzen Baufirmen mit ihren Schiebern und natürlich auch unseren eigenen Schneeschiebern zu beobachten bzw.

00:28:42: habe ich dann Herrn Willem begleitet.

00:28:43: das war ja mein Vorgänger im Amt der im übrigen so eine Art fetterlicher Freund war.

00:28:49: Wir haben ja noch ne Übergangszeit von knapp zwei Jahren gehabt, das war für mich eine sehr günstige Möglichkeit der Einarbeitung und diese Tätigkeit hatte in den dreiunddreifig ein halb Jahre etwa angedauert bei der Stadt.

00:29:04: Die Post hat ich auch deswegen ausgesucht weil ich gerne in der Stadt wohnen wollte zu Fuß zur Arbeit gehen wollte.

00:29:12: Das war so mein Ideal.

00:29:15: Die POS hat eine gute Bahnverbindung, das spielte durchaus in Rolle die Nähe zu Bremen.

00:29:20: Auch weil meine Frau da weiter studieren wollte und ich habe mir hier am ehesten versprochen dass sich hier mein Haus möglicherweise auch ein Fachwerk haus so als Aritekt ja durchaus sich vorstellt und eine Querschnittsaufgabe in der Verwaltung, wo ich praktisch vom Kanalbauer bis zum Städtebau alles machen kann.

00:29:40: Und auch noch die Erfolge meiner Planung nachher erlebe.

00:29:44: Das ist ja wenn man an einer Großstadt arbeitet, kriegt das nicht mehr mit.

00:29:49: Wenn ich nach Frankfurt oder nach Kiel oder Hamburg gegangen werde, hätte ich wahrscheinlich irgendwo im Planungsamt gewesen und hätte da Stadtteilplanung gemacht.

00:29:59: Und was dann später aus dem Planungen wird, kann man zwar angucken nach zwanzig Jahren aber man kriegt es ja nicht mit und kann auch nicht teilhaben.

00:30:07: Das habe ich mir schon damals gesagt das müsste eigentlich in Diepols anders sein war's auch?

00:30:13: Ich kam also hier an.

00:30:14: der Diepol musste damals einen Beamten des höheren technischen Verwaltungsdienstes einstellen.

00:30:21: Sonst hätten wir ihre Bauersicht verloren Und das war der Grund.

00:30:25: Die Potswarte hat eine eigene Bausitie.

00:30:26: Das ist die Besonderheit, dass die Stadt selber die Bauaufsicht hat während bei den meisten anderen Orten der Landkreise?

00:30:32: Damals mit der Weile sind auch einige andere Städte Bauaussicht geworden aber damals waren wir die kleinste Bauausricht in Niedersachsen.

00:30:40: Genau!

00:30:41: Das hatte historische Gründe hing auch mit Herrn Feldkamp zusammen dem früheren Stadtdirektor, der dann später auch Oberkreisdirektor geworden ist.

00:30:53: Gesprächspaten und Vorgesetzte war aber Herr Hinze.

00:30:56: Der war schon viele Jahre im Dienst, hatte sich nun vorgenommen die letzten Jahre – er war da noch sieben Jahre, wir haben noch sieb Jahre zusammengearbeitet bis sieben Achtzig – eine ganze Reihe an Projekten umzusetzen Die er sich vorgestellt hat, das waren durchweg Hochbaubinge und städtebauliche Wachen.

00:31:17: Das hatte er vorher nicht angepackt.

00:31:18: Herr Wildem war Wiesenbaummeister der hat hier die ganze Klärgeschichte in Diepols aufgebaut.

00:31:24: Da hatte er seinen Schwerpunkt und wir hatten nur einen Bautechniker einer Bauverwaltung.

00:31:31: Ja, ich würde mal sagen unterbesetzt zumindest aus heutigen Erkennen.

00:31:33: Das war ja noch im Alten Rathaus?

00:31:36: Ich bin in dem zweiten Obergeschoss angefangen und konnte dann immer auf die lange Straße gucken, die damals noch Durchgangsstraße

00:31:44: war.

00:31:44: Da fuhren noch die Panzer durch?

00:31:46: Ja, zum Teil wurden sie auch dann unten zu Schwartberg schon.

00:31:53: Der hat dann Panzerketten und solche Sachen und auch Panzer auseinander gebaut.

00:31:57: Die wurden da nicht her, durch die lange Straße und den südlichen Teil.

00:32:02: Sie kamen ja vom Bahnhof.

00:32:06: Der Durchbruch war schon fertig.

00:32:08: Aber es gab noch keine Umgehungsstraße im Süden oder Südostern-Lassung als auch die Umgehungsstraße, die war fertig bis zu zwei Hundert vierzehn.

00:32:19: Das war fertig, als ich kam.

00:32:21: Aber der restliche Teil im Bereich der Durstmühle und weiter, der fehlte noch... Der war in Planung, da gab es erste Linienführungen und das war dann auch eine meiner Aufgaben die Stadt bei diesem Planung zu vertreten.

00:32:35: Da hat man glaube

00:32:35: ich Jahrzehnte gedauert

00:32:36: bis das Ende gebaut wurde?

00:32:38: Ganz ganz lange gedauerte.

00:32:39: Es gab auch verschiedene Alternativen kann ich nachher auch nur Wortes sagen.

00:32:43: So eines der ersten oder das erste Projekt überhaupt war das Theater.

00:32:48: Das hatte damals den Arbeitszettel Merzweck-Feierhalle.

00:32:52: Das hatte fördertechnische Gründe, dass der Arter war ja bis zu dem Zeitpunkt, das wirst du wissen in der alten Realschule im Verbindungsbau.

00:33:00: Hier direkt gegenüber?

00:33:01: Ja, direkt gegenüber.

00:33:02: Heute steht nicht mehr... Das

00:33:03: ist zwar bauffällig, obwohl es erst in den Siebzieherjahren gebaut war.

00:33:06: Wenn ich kurz berichten darf wir wurden jetzt ja in meinem Elternhaus hier und unser Zimmer war Da drüber, wir konnten gucken auf die Baustelle.

00:33:16: Ich will nicht mehr wissen, wer da gebaut hat.

00:33:19: Auf jeden Fall hab ich beobachtet ... Die haben eine Mauer hochgezogen und am nächsten Morgen lasse daneben.

00:33:25: Irgendwie war da nicht so ganz hundertprozentig Qualität vor der

00:33:29: Grundgeschichte.

00:33:30: Wer hat da Zement reingemacht oder zu viel Wasser?

00:33:33: Auf jeden fall hatte Herr Schöttler, der damalige Vorgänger sozusagen beim Kulturing ... Sicher vehement dafür eingesetzt, dass die mal ein richtiges Theater bekommt mit allem was zum Theater dazugehört.

00:33:46: Das habe ich noch im Ober- mit Druckbodensteigen gestül einer richtigen Bühne mit Zuchseilen und so weiter.

00:33:55: also er wollte auf jeden Fall eine Mittelbühne haben.

00:33:58: das war dein Ziel.

00:34:01: Wir sind dann rumgefahren und haben erst mal Beispiele angeguckt in Hannover.

00:34:07: Auch Märzwerkfeier-Räume in den Schulen, manchmal hatten sie auch noch ein kleines steigende Fußböden aber das war nichts halbes und nicht ganzes.

00:34:21: also gab es dann die.

00:34:24: Aber die Politik wollte das halt

00:34:26: geben.

00:34:26: Die haben wir jetzt auch mit

00:34:27: Frau Schöttler drüber gesprochen, anlässlich ihr Herr Horst-Schöttler hat ja wundertes Geburtstag ... Hätte er gehabt, der ist ja schon verstorben vor Jahren.

00:34:36: Da hatten sie das auch noch mal berichtet wie ihr Mann da sehr intensiv tätig war.

00:34:43: Er war da gar nicht mehr einverstanden mit einer Märzwerkfeierhalle.

00:34:46: und ich muss sagen, Herr Hinzer hat Herrn Schöttlern nachhaltig unterstützt?

00:34:50: Das schon!

00:34:51: Und im Prinzip hat der Rat auch nicht die Durchschlagskraft gehabt früher, wie der Stadtdirektor.

00:35:00: Herr Hinze war ein alter Preuse und was er sagte geil.

00:35:04: so, wie ich da hab, habe ich das so erlebt.

00:35:06: Aber dann gehört

00:35:06: es wurde dann der Trick gemacht dass der Stadtrat eine mehr Zweckhalle mit ansteigender Bestuhlung beschlossen hätte?

00:35:15: Ja haben wir ja auch gekriegt!

00:35:16: Der Stadter hat nicht bemerkt, dass das dann keine Mirzekelle mehr

00:35:20: ist.

00:35:21: Das ist kolportiert!

00:35:22: Und das stimmt gar

00:35:23: nicht?

00:35:23: Nein, das ist ein bisschen anders gewesen... So eine schöne Legende,

00:35:26: die erzähle ich so gerne.

00:35:27: Es gab dann die Begründung der Vorraum der Berufsschule in Verbindung mit dem Theater, da diese Merzwegfunktion erfüllt und so ist auch die Zusammenarbeit mit dem Landkreis entstanden.

00:35:43: Die Stadt hat eine Fläche auf der das Theater heute steht, im Wege der Erbaupacht bekommen.

00:35:50: Vom Landkreis?

00:35:51: Die

00:35:51: gehören ja.

00:35:51: diese weiterfühlen Schulen

00:35:53: da

00:35:53: und das ist das gleichzeitig gebaut worden?

00:35:55: Nein die waren schon da.

00:35:57: Die

00:35:57: Berufsschule

00:35:58: stand da schon.

00:35:59: Und wir hatten ja den Architekt Herzog, der hatte schon den

00:36:03: erfahrener Theater

00:36:05: ganz genau.

00:36:07: Der hat dann das Theater dort gebaut und wir haben unseren Erbaufertrag bekommen Mit der Regelung, wenn ich das recht entwinne muss ich jetzt etwas mit Vorbehaltssagen.

00:36:19: Dass dieses Erbarrecht fünfzig Jahre gilt und nach fünfzig Jahren dann das Theater an den Landkreis fällt.

00:36:28: Und von deswegen sage ich dass du dich da mal drum kümmerst.

00:36:31: Ja kümmern!

00:36:33: Ich bin ja Vorsitzender des Kulturs.

00:36:34: Das kurz einfließen darf für unsere Zuhörer und wir machen die Veranstaltung im Theater oder viele Veranstaltungen Und das interessiert mich natürlich.

00:36:43: Ja, also vier Jahre läuft dieser Erbaufertrag raus wenn nach meiner Pensionierung mittlerweile schon Regelungen getroffen worden sind.

00:36:51: Das würde ich auch dünkt empfehlen dass man diese Frage markieren

00:36:54: kann.

00:36:55: Da müssen wir mal nachfassen.

00:36:56: ja da ist ein guter Hinweis.

00:36:57: So das Theater war dann fertig und dann ging es aber weiter mit einigen Großprojekten.

00:37:01: Wir hatten für die Innenstadt schon vorbereiten Untersuchung gemacht.

00:37:06: Wir steben nämlich an, in die Städtebauförderung hineinzukommen und einen Umbau der Innenstadt.

00:37:12: Die lange Straße sollte Fußgängerzone werden... Also

00:37:17: vom alten Rathaus bis zur Bahnungsstraße?

00:37:20: Zunächst mal die ganze lange Straße war die Frage, wir wollen den Durchgangsverkehr aus der langen Straße haben.

00:37:30: Und was bietet sich für eine Stadt unserer Größe an?

00:37:33: Ich wurde dann gebeten, einen Vortrag zum Thema unter Städtebaulichen Gesichtspunkung.

00:37:38: Zum Thema Fußgängerzonen in kleinen und mittelstätten zu halten.

00:37:42: Und da habe ich ein zweieinhalb stündigen Vortag im Rat gehalten.

00:37:46: Ich kann mich erinnern, dass Herr Lorenzen zwischendurch mal ganz nervös wurde und dachte was hat das denn mit Fußgängerzone zu tun?

00:37:53: Ich hatte nämlich darauf hingewiesen, dass man diese Park- und Überlegungen anstellen muss.

00:37:59: wie kommen die Leute in die Innenstadt hinein?

00:38:01: Wie kommt der Verkehr vor allen Dingen?

00:38:03: Das war eigentlich noch viel wichtiger.

00:38:04: Wie kommt das Verkehr, der zurzeit da ist, geordnet um die Stadt herum und all diese Dinge.

00:38:10: Und das Ergebnis dieser Überlegung war unser Ziel ist es nur einen kleinen Teil als reine Fußgängerzone zu machen, nämlich den Mittelteil mit der Korkstraße und die anderen Straßen als Einmannsstraße.

00:38:21: Das war so.

00:38:22: die Verkehrsüberlegung

00:38:25: Das war jetzt, das waren die in den achtziger Jahren.

00:38:28: Das war im Jahr Anfang der achziger Jahre.

00:38:30: Lohlsinn unter fünfund acht zu sechsten.

00:38:33: Achtzig war die Fußgängerzone fertig.

00:38:35: Die ist jetzt vierzig Jahre alt geworden.

00:38:37: Also der neue Teil ist ja auch durchaus mal dran.

00:38:44: also nach vierzig Jahren darf so eine Straße auch abgeschrieben sein mit den vielen Auflisten und alles mögliche Auffassung zur Gestalt ändert sich, das finde ich auch alles gut.

00:38:59: Die Mittelteil-Fußgängerzone Nord und Südteil als Einwandstraße.

00:39:06: Wir brauchten dann natürlich auch einen Planer, ein Ehepaar aus Bielefeld hat dann diese Planungen gemacht.

00:39:13: die haben immer so nett auch bei Herrn Hinze vorgesprochen und es gab da auch keine neben Buller.

00:39:19: die haben den Auftrag gekriegt die haben erst mal umsonsten Entwurf gemacht.

00:39:23: Und den Fantern der Planungsausschuss auch ganz gut.

00:39:26: oder Bauausschuss.

00:39:27: Ja,

00:39:27: das war ja wie vorgeweht

00:39:32: Nord- und Düne ist ja noch so...

00:39:34: Also die Umgehungsstraße war

00:39:35: schon bis

00:39:36: zur Zwarhunderteiligkeit

00:39:37: fertig, ich habe parallel gelaufen.

00:39:39: Denn das muss ja fertig sein, vorher konnte das

00:39:41: ja nicht passieren.

00:39:41: Das

00:39:42: war

00:39:42: auch weitestgehend zumindest.

00:39:43: Denn

00:39:43: früher, wenn ich das nochmal erinnern darf, die Jüngeren wissen es gar nicht, Fuhre der Umgehungsverkehr über den Parkstrasse oder Parkweg ein.

00:39:57: Dann die Steinstraße, Mühlenstraße bei Paradies um die Ecke in die lange

00:40:03: Straße.

00:40:03: Das

00:40:03: war der Verkehr der Zwei Hundert Vierzehn?

00:40:05: Ja

00:40:06: genau

00:40:06: und da

00:40:07: fuhr ein Panzer lang ... Der war schon

00:40:08: umgelenkt!

00:40:09: Deshalb konnte man das überhaupt

00:40:10: machen... Das war jetzt der Verkehr der Einfünfzig.

00:40:13: Er war aber im Prinzip auch schon umgelenkt.

00:40:14: als ich nach Diebos kam und wir diese Fußgängerzonenüberlegung hatte, war der auch schon umgelenkt bis an die zwei Hundert vierzehn ran.

00:40:21: Man

00:40:21: ging das Stückchen bis zum Bremer Eck, waren dann zwei Hundert vierzehnt und da ging es dann über den

00:40:28: Boulevard aber den gab's noch nicht

00:40:30: in der Form.

00:40:31: Das war mein letzter Akt.

00:40:35: Was wollte ich sagen?

00:40:37: Also ja Süd-Ostentlastung – das war ein Thema für sich große Bürgerversammlung.

00:40:44: Nein, damit

00:40:48: wir die Straße den Verkehr rausnehmen konnten musste der Verkehr also die einundfünfzig umgelenkt.

00:40:54: Also der Hauptverkehr gar nicht mehr Bundesstraße sondern der Haupt Verkehr musst du umgelängt werden.

00:41:02: Es fuhr ja der gesamte Erschließungsverkehr Innenstadt durch die lange Straße.

00:41:06: Ich hab da ja an dieser Straße auch gewohnt und also was hatten wir?

00:41:11: Fünftausend Fahrzeuge am Tag, die durch diese Straße führten Und die mussten umgelenkt werden.

00:41:16: und aus dem Zweck.

00:41:19: Aus diesem Grunde wurde dann die sogenannte Süd-Ostentlastung geplant.

00:41:23: Wie soll es aber

00:41:24: bei Schrottberg praktisch?

00:41:26: Da gab's verschiedene Alternativen.

00:41:29: Also vor der Stadt praktisch...

00:41:31: Im Prinzip war die ernsthaften Alternatimen immer welche, die die Verlängerung der Maschstraße im Auge hatten.

00:41:38: Ach so!

00:41:39: Ist ja auch dazu gekommen dann.

00:41:41: Allerdings war eine der durchaus ernsthafen Alternatifen, dass man die Maschstrasse durchführt bis an den Tiftweg über die Bahn.

00:41:51: Das werden wir direkt bei unserem Freund, gemeinsam Freund Oli Halfbapp vorbeigegangen und der hat sich damit hängen und Füßen hingewert.

00:41:58: Ich zählte immer noch ganz stolz, er hat ja jetzt das Bundesverdienst kurz gekriegt.

00:42:01: da hat er auch noch wieder darauf hingewiesen dass er nicht dafür war.

00:42:07: vorsichtig

00:42:08: gesprochen

00:42:09: ist ja in Ordnung das wäre durch seine Einfahrt gegangen.

00:42:12: Ein

00:42:12: berechtigtes Interesse.

00:42:14: In dem Zusammenhang spielte ohnehin die Frage der Bahnquerung eine wichtige Rolle.

00:42:18: Es gab ja noch einen Bahn über Nervig, ein Stückchen weiter nördlich und den wollte die Bahn aufheben und schon

00:42:24: ... Mit Telefonen, weiß ich noch stand wie er drückte auch im Knopf.

00:42:28: dann meldete sich jemand

00:42:29: wir wollen hier rüber

00:42:31: oder nee?

00:42:32: ne warte mal.

00:42:32: Nervigh ist noch in der Stadt das war noch

00:42:34: nicht

00:42:35: da aber dahinten

00:42:37: bei

00:42:37: Engersbröcke da waren diese Abruf wo man dann am Knopf drücken musste, dann meldete

00:42:43: sich

00:42:44: die Schranke auf.

00:42:45: Der guckte aber ganz vorsichtig und hat auch aufgepasst.

00:42:48: Hat er auch geguckt, dass kein Such kommt?

00:42:49: Jawoll!

00:42:50: Schnell rüber und dann weg.

00:42:53: Damals wurde auch schon das erste Mal die Frage der Untertunnelung des Bahnhofs angesprochen.

00:43:00: War nicht

00:43:00: auch beim Nervig, war doch auch mal ein Tunnelgebiet.

00:43:03: Ja, da gab es verschiedene Lösungen.

00:43:04: Eine war die, die wir heute realisiert haben.

00:43:06: Es gab auch noch eine andere, dass man direkt am Nervig ne Überführung machen wollte keine Unterführung.

00:43:12: Das war aber mit so viel Aufwand und langen Straßenanfahrten verbunden.

00:43:16: Deswegen ist das nichts geworden.

00:43:18: Aber zunächst mal ging's dann nur um die Südostenlastung.

00:43:20: Die ist dann tatsächlich.

00:43:22: Wir hatten vorher noch einen Verkehrsplan Machen lassen.

00:43:25: natürlich Wir mussten auch noch ein Bebauungsplan erstellen damit wir überhaupt die Straße durchführen konnten.

00:43:32: Die ist dann gebaut worden und ich weiß jetzt gar nicht mehr ganz genau, wann die fertig war.

00:43:36: Etwa zeitgleich mit der Fußgänger-Sperrung sozusagen.

00:43:41: Auf jeden Fall ist das alles noch zur Zeit von Hinze abgewickelt worden.

00:43:48: so Wir haben ja die Fußgängerzone selber aus sixen, achtzig fertiggestellt.

00:43:54: Man kann das noch nicht mehr.

00:43:57: Da war der Stein von Henrich, der da seinen Gedenkstein eingebaut hatte in Messing.

00:44:04: Also sechsundachtig.

00:44:05: Nun kommt aber ein anderes Großprojekt ins Rennen genau.

00:44:09: Das war schon zu Beginn meiner Tätigkeit im Gespräch.

00:44:15: Zunächst musste aber geklärt werden wo das entstehen soll.

00:44:18: Unser Alte Stratos war völlig ... Ja, das war viel zu klein.

00:44:23: Das ist ja sehr winzig, wenn man es mit dem Neuen verklebt hat?

00:44:26: Herr Becker saß mit seinem Hauptamt in einem Quellegebäude.

00:44:30: Ach so.

00:44:30: Der war schon umgezogen und ich meine auch in der Hinterstraße, wo er hinzimmer gewohnt hat, da ist auch ein Teil der Behörde schon ausgesiedelt worden also war zu klein.

00:44:45: Nun hatten wir damals einen sehr weitsichtigen Stadtkammerer, Herrn Gerlach.

00:44:50: Und so ein Gebäude ist ja auch nicht mal eben finanziert.

00:44:52: Wir hatten gerade das Theater.

00:44:55: Dann war die Städtebaufördung angelaufen, wo wir ja auch immer einen Anteil

00:44:59: hatten.

00:44:59: Das soll ein Anteil beibringen?

00:45:01: Ja

00:45:01: und der Vater sollte neun Millionen kosten, wie er dann später hat.

00:45:08: Also wusste man damals noch nicht, wer war

00:45:10: jetzt da gekommen?

00:45:12: D-Mark

00:45:12: aber muss man

00:45:14: dazusagen!

00:45:15: Herr Gerlach hat da einen Bausparvertrag gemacht.

00:45:17: Für das hüftende

00:45:18: Staat?

00:45:20: So dass wir überhaupt keine sonstigen Mittel aufnehmen mussten, das gibt es auch nicht so oft.

00:45:24: Das ist ja gut.

00:45:26: Wusstigkeit, dass Gemeinden oder Städte bauschbar war.

00:45:30: Ist auch unüblich.

00:45:33: Aber eben noch einen kleinen Schlenk hat zurück als wir unsere Städterbeauförderung beantragt hatten.

00:45:39: Es war ja schon jahrelang im Rohr.

00:45:41: Wir waren aber nie ins Programm gekommen.

00:45:43: Also ins Programm sind wir erst Mitte der Neunziger ... Nee, Mitte der neunzigen.

00:45:50: War das zweiundachtig?

00:45:50: Dreiundachtzig gekommen!

00:45:52: Und da gibt es eine Anekdote, die ich kurz erzählen will.

00:45:59: Der Herr Minister hatte sich angesagt, der Sozialminister.

00:46:03: Er wollte die Stadt besuchen und sich angucken was wir denn für Planung für unsere Innenstadt haben.

00:46:08: Also

00:46:08: er war zuständig.

00:46:10: Genau, sozialminister.

00:46:13: Damit er uns dann auch in das Förderprogramm aufnehmen konnte.

00:46:16: und so war dieser Besuch avisiert.

00:46:19: Unsere ganze Führungswandschaft stand vor dem Rathaus... im alten Datorz, an der guten Seite aber zur Strafe hin.

00:46:30: Wo der verkehr rollte?

00:46:31: LKWs

00:46:32: und alles.

00:46:34: Alles vor da durch.

00:46:39: Der politische Bürgermeister war das Langhorst oder das Wehring?

00:46:44: Ich weiß nicht mehr genau.

00:46:46: Ja, der war aber nicht mehr aktiv.

00:46:48: Der hatte sich schon zurückgezogen.

00:46:50: Also Herr Behrling war das glaube ich.

00:46:52: Dann natürlich unser Stadtdirektor Hinze die Fraktionsvorsitzende, Herr Sander beispielhaft auch denn an denen kann ich mich gut erinnern und die standen alle unten und Ich war oben mit meinen Zeichnen noch am Werke weil ich das ja vorstellen sollte.

00:47:07: Und auf einmal sehe ich im Eingang des Ratssaales einen kleinen unscheinbaren Herrn mit der Akkentasche unter dem Arm.

00:47:14: und dann denke ich, irgendwo her kennst du das Gesicht?

00:47:16: Das war Herr Schnipke-Weidt.

00:47:19: Der Minister.

00:47:21: Und da habe ich meine Verwundung Ausdruck verliehen und dann hat er mich eher vorwurfsvoll angelernt.

00:47:25: Glauben Sie denn, dass ich einen Kofferträger brauche?

00:47:29: So, ich hab das Rad...

00:47:30: Der war ganz allein!

00:47:31: Ja, der war ganz alleine.

00:47:32: Er hatte ein Fahrer zwar, der stand hinterm Haus.

00:47:35: Ach, das schon

00:47:36: beim Fahrer.

00:47:36: Ein Fahrer war ja schon.

00:47:38: Der hatte sich aber irgendwo da plattiert Und ich hab dann das Radstaatfenster aufgemacht und die können hochkommen.

00:47:46: Der Minister ist schon hier!

00:47:47: Ja, man

00:47:47: kann ja von hinten auch

00:47:48: rein ins Rad.

00:47:49: Man kann vom Hinten auch rein und er kannte offensichtlich den Hintereingang auch.

00:47:53: Das sind nur kleine Anekdote weil in meiner Weitermiografie spielte der Herr Schnippgeweiter noch mal eine Rolle.

00:48:02: So Stadt Sanierung, diese Osternlastung habe ich angesprochen... Das war fast die Stadt

00:48:05: Sanierungen und der Minister hat dann grünes Licht gegeben Und da musste ja fast parallel auch noch das neue Rathaus gebaut werden.

00:48:13: Ja, das

00:48:14: neue Radhaus ist parallel angelaufen Anfang der achtziger Jahre schon.

00:48:19: Zunächst ging es um die Frage wo das entstehen soll?

00:48:23: Es gab zwei Standorte nämlich den südlichen Teil des Großmarktplatzes Das war ein sehr ernst diskutierter und ein zweiter ist heute gestandort.

00:48:37: Und da gab es eine Kampfabstimmung im Rat, die mit knapper Mehrheit zu dem jetzigen Standort entschieden worden ist.

00:48:46: Nachdem diese Frage geklärt war... Oder

00:48:50: waren ja andere Gebäude standen?

00:48:53: Da stand die Schwarze Villa.

00:48:56: Nee, die Villa war ja am Bremer Eck.

00:48:59: Ja

00:48:59: da stand Tiede.

00:49:00: Also wo die stand, dann sollte das Rathaus an

00:49:03: den Marktplatz kommen werden?

00:49:04: Ja, aber ich meine jetzt auf dem Brunnen.

00:49:07: Da steht

00:49:07: auch...

00:49:07: Da war ja die Schwarze Verwaltungsgebäude

00:49:11: des später Jugendheims,

00:49:14: oder?

00:49:15: Ja.

00:49:15: Genau, zwei große Kastanien standen am Ende der Ledebuschstraße.

00:49:20: Auf jeden Fall hat man sich dann mehrheitlich für diesen Standort entschieden und dann ging die Planung ernsthaft los.

00:49:26: es sollte ein Realisierungswettbewerb durchgeführt werden das heißt dass der Architekt der diesen Wettbewerk gewinnt auch den Auftrag bekommt.

00:49:33: für die Durchführungen Das muss aber mit dem Architektenkammer abgestimmt werden haben wir gemacht Und das Ergebnis war dann, dass wir fünfzig Architektenentwürfe bekamen.

00:49:50: Ach du Grüne!

00:49:51: Aber alles unentgeltlich?

00:49:54: Oder war da ein Preis ausgelobt oder

00:49:56: was?

00:49:56: Ja es war auch einen Preis aus gelobt ich weiß nicht mehr wieviel das war und wie zehn tausend für den ersten Preisträger der aber mit dem Honorar verrechnet wurde wenn er denn den Auftrag bekommt.

00:50:06: und für die zweiten und dritten Plätze gab's noch eine Anerkennung Ankäufer heißt das dann, die damit zweitausend Mark irgendwie belohnt wurden.

00:50:20: Nachdem die Entwürfe alle da waren haben wir die dann alle aufgestellt in der Kaiser-Halle.

00:50:24: Die gab es nämlich nach so der Zeit.

00:50:26: Das war einer der wenigen großen Räume in die Pols und an einem zweitägigen Gewaltakt wurden alle fünfzig Entwurfe bewertet.

00:50:36: Es gab zwar schon eine Vorbeurteilung und dann ist der Entwurf der Planungsgruppe Gästering als der Beste ausgesucht worden.

00:50:44: Das ist das Gebäude, was wir heute haben

00:50:47: und

00:50:48: aus Bremen.

00:50:49: Und das hat ja im Prinzip bis heute, das sind immerhin gut vierzig Jahre etwa auch seinen Dienst ganz gut gemacht.

00:51:00: Das kann man so sagen, ist noch voll funktionsfähig.

00:51:02: hier und da ist der Fußboden mal erneuert worden oder eine Wand eingezogen aber sonst ist das schon damals einigermaßen gut den Ansprüchen gerecht geworden mit einer kleinen Ausnahme.

00:51:15: ich habe gerade einen Kollegen getroffen, der mich bitterlich über die Wärme beschwerte im Bauamt oberste Etage damit sich natürlich die Währme ganz besonders.

00:51:25: So, neben dem Rathaus möchte ich noch an eines erinnern.

00:51:30: Darf ich noch eins auf den Rathäus hinweisen?

00:51:34: Damals hat man ja noch Bunker gebaut und unter dem Rathaus ist ein Riesen-Atombunkers jetzt zu viel gesagt aber immer einen Luftschutzraum.

00:51:43: Den könnte man als solche nutzen wenn dann die ganzen Möbel rauskämen.

00:51:48: Als

00:51:48: das kurz nachdem das Rathhaus fertig war und das habe ich jetzt gehört und dass eingerichtet werden solle Er flog zusammen und hatte sich erledigt.

00:52:00: Und nun ist da Archiv drin, Abstellkammer

00:52:03: ... Da ist Abstecker.

00:52:05: Ja, das

00:52:06: Archiv hat ja eigene Räume.

00:52:07: Ja aber

00:52:08: es hat ein bisschen Lagerräume.

00:52:10: Mittlerweile?

00:52:12: Aber egal auf jeden Fall wird das jetzt als Lagerraum was genutzt...

00:52:17: Also man

00:52:17: kann gar nicht mehr schlafen!

00:52:18: Das war ja geplant mit Bettlinien

00:52:20: und

00:52:20: Halschikanen, Luftschläuse...

00:52:24: Man kann als äußerstes Zeichen des Luftschutzbunkers noch diesen Schwanen hat dieses dicke Lüftungsvor in einem Einbet vorm Rathaus erkennt.

00:52:32: Das ist die Zulassung für den Luftspunker.

00:52:36: Jetzt brauchen wir keine mehr.

00:52:39: Als ich nach Diebhaus kam, das ist zumindest noch erwähnenswert, hat die Bauaufsichtsbehörde eine ganz neue Rolle übernommen.

00:52:48: bis zu dem Zeitpunkt war nämlich die technische Prüfung der Bauanträge beim Staatshochbauamt Und die Stadt hat nur die Verwaltungsarbeiten gemacht.

00:52:58: Die hat die Bescheide geschrieben und solche Dinge, aber... Das war

00:53:01: eine Landesbehörde gewesen?

00:53:03: Das war der Landesbehöde und nach der Regelung der Bauordnung, dass er in der Bauordnung festgesetzt musste jede Bauaufsichtsbehörd über eine ausreichend ausgestattete eigene technische Abteilung verfügen.

00:53:15: das war der Grund weswegen man mich dann eingestellt hat mit zweiter technischer Verwaltungsprüfungen So, und zwei Erlebnisse der besonderen Art.

00:53:25: Als ich nach Diepols kam, Verwaltungskollege ... Da sah ich solche Aktenberge in einer konkreten Angelegenheit.

00:53:33: Es gab einen sehr emsigen Steuerberater- und Bauträger in Diepolz, der auch noch Fraktionschef war, einer Partei die er selbst gegründet hatte.

00:53:42: Ach komm, war das der von Doppelherz oder?

00:53:46: Der später.

00:53:47: Ja ja.

00:53:49: Hatte er selber eine Partei

00:53:51: gekühlt!

00:53:52: Und in dieser Partei war übrigens unserer späterer Bürgermeister Bödenke auch Mitglied.

00:53:56: Ach cool!

00:53:58: Wenn

00:53:58: wir von demselben reden, dann hat er ja auch mal eine Konkurrenz zu unserer Zeitung gegründet.

00:54:02: Das will ich

00:54:03: nicht mehr... Nämlich dass die aus der Form blatt, das nachher von uns übernommen wurde und ... Ja, das

00:54:07: will ich.

00:54:08: Das sprengte

00:54:09: von dem selben?

00:54:10: Wahrscheinlich.

00:54:12: Das war also ein sehr emsiger umtribiger Geschäftsmann Und hatte in der Regel versäumt, weil er so schnell war.

00:54:22: Man hat ihn auch Otto Frischwind genannt.

00:54:26: So der Baute und kam damit den Antrieb?

00:54:29: Ja oder auch

00:54:30: nicht.

00:54:32: Das war aber nicht im Sinne unseres damaligen Städte-Rectors denn die beiden hatten besondere Freundschaft geschlossen durch ihre... Wie soll ich sagen, die Gegnerschaft wäre vielleicht etwas zu weit gegriffen.

00:54:45: Aber durch unterschiedliche Auffassung, die insbesondere im Rat ausgetragen wurden.

00:54:51: So und aus dem Grunde guckte dann der Teil der Bauaufsicht, die im Rathaus etabliert war besonders auf diesen Bauherren.

00:55:00: Und als ich nach Diebhaus kam habe ich gedacht das muss mir so ändern Das ist ja gar nichts.

00:55:04: da geht er so viel Verwaltungskapazität flöten und hat mich dann bei dem Herrn angemeldet eingeladen zugesagt, dass ich ihm helfe wenn er mit dem Bau absichten hat und das wir dann auf jeden Fall eine Lösung finden.

00:55:19: Und wenn es ein Kompromiss für beide Seiten ist haben wir auch.

00:55:22: Das

00:55:22: wird sich ja schon fast nach Rainer Werner Fassbinder an.

00:55:25: Aber so war's nicht!

00:55:26: Weißt du was ich meine?

00:55:27: Lola oder der Baustadtrat... Nein,

00:55:31: nein, also kein Schmuck.

00:55:32: Das nicht

00:55:33: alles ganz.

00:55:33: Ja, da sind die auch hier oben.

00:55:36: Ich habe ihn nach Kräften geholfen Ich habe ihm häufig ausgebildet.

00:55:39: Aber legal,

00:55:40: alles legal?

00:55:40: Alles legal!

00:55:41: Ich hab ihn ins Kitzn gemacht und er hat die dann zeichnen lassen und umgesetzt.

00:55:46: Und das ist aber der Grund dafür gewesen dass es hier zumindest korportiert einen neuen Baustil gab, das war der Cortismus.

00:55:55: Ja, ich

00:55:56: hatte das für Simonismus.

00:55:58: Meinst du dieses Scheinfachwerk heute?

00:56:01: Nein diese giebelständigen Gebäude.

00:56:04: Es gab ja in den Lipsigerjahren hier Konzepte der neuen Heimat.

00:56:08: Die Rodimente sieht man noch, das sind die Flachbauten, die wir ja überall in der Innenstadt haben.

00:56:15: Neue

00:56:16: Heimat?

00:56:16: Weil

00:56:16: du da mit dem Konzern von einer

00:56:18: Gewerkschaft, der

00:56:19: dann pleite

00:56:19: gegangen ist... Der

00:56:20: wollte hier aufbauen!

00:56:21: ...der hat hier ein Konzept gemacht für die Innenstadt In den frühen siebziger Jahren.

00:56:27: Und da sind dann zum Beispiel die OLB und diese zwei- und dreigeschossigen Flachdachgebäude, die gehen auf diese Zeit zurück.

00:56:35: Das fand ich.

00:56:36: als ich Deepos das erste Mal besucht habe, fand ich sehr schade weil wir ja diese Fachwerkgebäuden an den Strafenecken überall hatten, die auch die Raumkanten bildeten.

00:56:46: Ich hab mir mal vorgestellt dass das eigentlich so eine Marke auch als Gestaltungsmarke der Innenstadt sein wollte.

00:56:55: Ich war damals, ich hab ja Technikgeschichte studiert und Wissenschaftsgeschichte in Stuttgart.

00:57:01: Und da waren wir auf zum Kongress Denkmalpflege im Rheinland irgendwo.

00:57:05: Da habe ich für die Stuttgarter Zeit einen kleinen Artikel geschrieben.

00:57:11: Die Heimatvertriebenen, die aus dem Osten gekommen sind, haben ihre Heimat verloren aber können dahin unterstehen die Häusern noch.

00:57:18: Ich dagegen wenn ich alle paar Jahre mal nach Diepolskomme Ich bin auch Heimatvertrieben, weil die ganzen Häuser weg sind.

00:57:26: Und das wurde dann aber anders gefühlte man sich wieder heimischer als du deine

00:57:32: Glippelständige

00:57:33: Häuser

00:57:33: gebaut hast.

00:57:34: Genau!

00:57:34: Das war mein Bemühen ein bisschen kleinstädtisch Gesicht zu erhalten oder wieder herzustellen.

00:57:41: Aber er hatte einen Fable für Scheinfachwerkhäuser, so nenne ich es.

00:57:45: Das sind also reine Betonhäuser wo Holzdinger davor gesetzt werden.

00:57:50: Da sage ich immer, das ist natürlich

00:57:52: fertig.

00:57:53: Aber gut!

00:57:53: Das sind die

00:57:54: Kompromisse,

00:57:55: die man eingehen muss... Ich konnte da ganz gut mitleben.

00:58:00: Ein zweites Projekt der Bauaufsicht war ein für die Stadt sehr wichtiger Kaufmann, der gleichzeitig auch nach der Vorsitzende der Fördergemeinschaft war und der hatte ein großes Kaufhaus und wollte das erweitern aufstocken.

00:58:20: Dieses Kaufhaus gehörte zum Kaufringkonzern und das wurde auch nach außen hindeutig gemacht durch die Art der... ...Kunststoff.

00:58:32: Das war ein Kaufring, weil ich sage mir, es sieht doch aus wie bei Hort.

00:58:36: Ja, das ist auch Kaufring wohl!

00:58:37: Auf jeden Fall haben die den gleichen Ursprung, also Spaltabletten haben wir immer gesagt.

00:58:45: Er wollte nun dieses Gebäude in gleicher Art und Güte um einen Geschoss erhöhen weil er dann eine Kauffläche erweitern will.

00:58:51: das war ja gut.

00:58:53: Das wurde auch von der Stadt auch von mir sehr begrüßt aber die Art der Gestaltung nicht.

00:58:59: und nun musste ich diesen emsigen Kaufmann überzeugen Das ist doch vielleicht eine andere Möglichkeit gäbe, die Erweitung vorzunehmen, indem man zumindest – und das ist dann auch der Kompromiss geworden – einen Dach andeutet.

00:59:15: Ach so!

00:59:16: Er hat ja diese Spaltabletten nicht mehr in Weiß aus Plastik sondern etwas edler in so einer Bronze-Aloblech-Elloxierung gemacht und oben das Dach angedeutet mit glatten Flächen die zumindest ein Dach andeuten.

00:59:35: Zu mir gar nicht so bewusst, muss ich klein mal hin und mir das sagen?

00:59:38: Das ist damals der zweite Aktuellen, den ich sozusagen neben unserem emsigen Steuerberater mit dem ich dann zu tun hatte.

00:59:47: Das war für mich auch eine sehr intensive Einarbeitung.

00:59:51: als dass da bewältigt war ging das alles relativ gut sein Weg.

00:59:57: So, während der Zeit, der Einstiegsjahr, da habe ich natürlich privat hier auch gewohnt.

01:00:02: Übrigens etwa... Du hast doch dein

01:00:04: ganzes Haus noch irgendwie versetzt

01:00:05: oder?

01:00:05: Erstmal habe ich hier gewohnten, etwa zwanzig Meter von hier in der Storchstraße zwei, acht

01:00:12: in

01:00:12: dem Gebäude, in dem Terrassenhaus und zwar in den obersten beiden Etagen auf der Seite wo dein Schiffredakteur wohnte.

01:00:21: Der wohnte ja dahinter.

01:00:23: Das war mein Nachbar Und ihr wart auch, sozusagen meine Nachbarn hier und wir haben gewohnt in der... Sündermann

01:00:32: Doktor, Sünderman.

01:00:33: Der wohnte da auch?

01:00:35: Herr Kerbst wohnte dort?

01:00:37: Der Kerbst leiter der Volkshochschule

01:00:40: mit seiner

01:00:40: feinzenden Frau.

01:00:41: Mit

01:00:42: einer energischen Frau.

01:00:44: Das hast du gesagt!

01:00:45: Ja

01:00:45: ja.

01:00:47: Und ganz unten wohnte ein Lehrerehepaar.

01:00:51: Mit diesem Lehrerepaar sind wir natürlich dann ins Gespräch gekommen.

01:00:55: Und die wollten in Diepols auch bauen, die wohnen da auch zu Miete und wir wollten auch gerne bauen.

01:01:05: Also ich hatte schon längere Zeit ein Gebäude im Auge was schon einige Jahre leer stand und zum Verkauf.

01:01:10: das ist nämlich das Haus in dem wir heute wohneln.

01:01:13: Das war uns alleine aber zu groß.

01:01:16: Das war ein echtes

01:01:17: Fachwerkhaus.

01:01:18: Ja, wir haben uns dann mit den Lehrerehepaar zusammengetan und haben das dann gekauft.

01:01:24: Wir hatten natürlich vorher überlegt ob das passen könnte.

01:01:28: Meine Frau und ich haben erst mal einen Testentwurf gemacht wie das mit der Aufteilung gelaufen könnte usw.

01:01:35: Und sind uns da einig geworden?

01:01:37: Das war aber vorher auch ein Wohnhaus gewesen.

01:01:39: Ein Ackerbürger Haus.

01:01:42: man konnte Akkateide, wenn man so will mit Dielen einfahrt und so noch erkennen in den alten Strukturen.

01:01:52: Wir haben dann dieses Haus erworben gemeinsam und abgetragen.

01:01:59: Das war ja im Baudenkmal oder ist immer noch eins?

01:02:02: Und

01:02:05: komplett

01:02:06: abgetragen.

01:02:06: Wir haben die Balken sortiert, zumindest unnummeriert.

01:02:16: Im Prinzip in der Münze ist ja ihnen auch umgebaut worden.

01:02:19: Das ist nicht mehr so ursprünglich.

01:02:22: Weil das ein Gebäude unter städtebaulichen Gesichtspunkten ist also Stadtbild prängend, mussten wir die Fassade auf jeden Fall in ihrem Denkmalwert erhalten Und innen haben wir einige Dinge geändert.

01:02:33: Wir haben aber noch eine Holzbalkendecke und auch wesentliche Teile, zumindest die schöne gemeinsame Eingangsstilie – ich weiß nicht ob du schon mal bei uns warst – die Alten fließen auf dem Boden usw.

01:02:45: Das haben wir ja alles erhalten.

01:02:47: Aber im Mühe vor der Kleiderweite haben wir dann von Hand das ganze Gebäude abgetragen und dann wiederaufgebaut.

01:02:54: Da haben wir allerdings auch einen Bauunternehmer gehabt.

01:02:57: Das ganze Projekt hat drei Jahre gebraucht.

01:02:59: Wo ist sie

01:03:00: auch versetzt?

01:03:00: ein bisschen?

01:03:01: Ja, einen Meter.

01:03:03: Wir haben eine neue Gründung gemacht.

01:03:04: das war ja auch die Gründungen abgesagt.

01:03:07: Ist ja

01:03:07: direkt an der Analyse sozusagen nicht?

01:03:10: Ja da ging auch offensichtlich den Alter graben oder was durch.

01:03:14: dadurch sind auch die wohl die Versackung gekommen.

01:03:16: an dem Gebäude stand vor diesem Haus was wir abgetragen haben schon mal eins.

01:03:21: Zwar noch die Jahre vorher und wir sind auf die alte Fundamente gestoßen.

01:03:25: Aus den alten Archiven gibt es da auch noch Unterlagen.

01:03:29: Naja, wir haben drei Jahre gebaut bis ja dann dieses Gebäude soweit hatten das wir einziehen konnten.

01:03:36: Wir sind zweitausend... nicht zweitaussend, neunzehnhundertwein acht sich von der Schlossstraße zwei A und unsere neue hat die lange Straße gezogen.

01:03:49: Und mittlerweile war und das ist jetzt das nächste Thema, was unser Leben wesentlich geprägt hat bei unserer Sohn schon drei Jahre alt.

01:03:57: In den neunzehnten Achtzig als wir mit dem Bau begonnen haben, haben wir auch unseren Sohn bekommen.

01:04:04: Das heißt ja so schön Hausbau und Sohnzeugen Baumpflanzen.

01:04:08: Das ist jetzt der zweite Teil dieser Vorstellung, die man so realisieren will.

01:04:16: im Leben Mit dem Sohn sind natürlich neue Fragen auf uns zugekommen, wie erziehen wir den?

01:04:24: Knaben.

01:04:26: Und so sind wir im Prinzip dann mit der Anthroposofie im Berührung gekommen.

01:04:30: erst

01:04:30: so spät und zwar gab es in Jakobi-Drewer ein Lesekreis.

01:04:35: Der wurde von Frau Dr.

01:04:36: Lederbogen betrieben.

01:04:38: die hatte Erfahrung mit Waldorf Pädagogik, die war selbst in Dresden zur Waldorfschule gegangen und ihre Kinder waren in Bremen zur Waldorschule.

01:04:47: Der Sohn

01:04:48: ist ja jetzt kürzig.

01:04:49: Er ist gestorben, der Zweite Jahr.

01:04:52: Das sind auch ein tauriges Thema.

01:04:55: Und er war ja Arzt hier?

01:04:57: Er war Chefarzt im Krankenhaus in einer Abteilung Klaus in Lederbogen und Frau Leder-Bogen war ja auch Ärztin und hat dann diese Lesekreise betrieben, wovon ihm die Mütter versammelt haben.

01:05:10: Es war das Fahrhaus.

01:05:13: Fr.

01:05:14: Jan, der hatte, also Frau Jan genommen um Heidi, hat diesen Lesekreis mal begründet.

01:05:19: und in diesem Lesekkreis haben sich dann eine ganze Menge an der Erziehung interessierten Müttern versammelt und einige von diesen Müttern fanden die Anthroposophie und den Ansatz von Steiner für die Erziehungen ... des Kindes oder der Kinder so überzeugend, dass wir und dann auch wir Väter mussten ja danach ziehen... ...und auch überzeugt werden.

01:05:45: Dass wir der Auffassung waren, dass das für unsere Kinder der richtige Weg ist.

01:05:49: Also Vorbild- und Nachahmung und einfach so ein Urvertrauen entwickeln in das Leben.

01:05:56: Das sind so Kernaufgaben oder Kernvorstellungen die... Anthroposophie und Steiner für die ersten sieben Jahre sich als Marschstab genommen haben.

01:06:09: In Diepholz gab es ja bisher nur kirchliche Kindergärten, gar keinen privaten oder sonstigen Träger.

01:06:14: Und wir sind dann losmarschiert wie das... Da kommt wieder meine Projektsteuerung zum Tragen.

01:06:21: Wenn man etwas anpacken will erst mal einen Verein gründen Träger.

01:06:26: In deinundachtzig wurde dann der Waldorfverein gegründet, also für Einzuförderung der Waldorffelagoge so heißt er genau den gibt es heute noch ist der Trägar des späteren Waldorfkinder ganz der richtigen.

01:06:38: und wir haben dann in ehemaligen Büroräumen der Familie Firma Buckelmann, Straßenbaufirma ... Raum gefunden, da direkt gegenüber

01:06:47: dem ...

01:06:49: Neben dem Wohnhaus von Lederbogens und gegenüber dem

01:06:52: Kirchlichen Kindergarten.

01:06:55: Und gegenüber dem kirchlichen Kinnergaden?

01:06:57: Ach der war damals schon ...

01:06:58: Den gab es ja schon.

01:06:59: und wir haben dann direkt gegenüber mit unserem kleinen Kinnargaden uns angesiedelt... Da habt

01:07:05: ihr den schon reingegründet, gell?

01:07:07: Da haben wir den gegründet!

01:07:07: Wir sind fünfundachtzig angefangen.

01:07:09: offiziell mit dem Kindergaten war natürlich einige Vorbereitungen zu treffen.

01:07:13: Wir müssen erst mal Geld sammeln.

01:07:17: unter den Eltern, ich glaube Zehntausend Mark haben wir damals gebraucht um diese Räumlichkeiten umzubauen zu einem Kindergarten aus Elternzuschüssen oder Spenden.

01:07:29: dann brauchen wir eine Kindergärtnerin.

01:07:31: ganz wichtig ja Natürlich dem Mietvertrag das setzt sich was voraus.

01:07:37: und wir brauchten die jugendrechtliche Genehmigung.

01:07:39: Die muss vom Landesjugendamt Bezirksregierung.

01:07:44: Damals gab es ja noch BezIRKS-Regierungen, aber das weiß auch nicht mehr jeder.

01:07:47: So ein Zwischending zwischen Landkreis und Landesregierung.

01:07:52: Bezirkungsregierung Hannover war für uns zuständig, wenn ich das richtig weiß.

01:07:57: Die haben dann auch getroffen, dass da nicht irgendwelche Leute die Kinder misserziehen.

01:08:02: Und dann habt ihr die Erlaubnis, aber kriegt.

01:08:04: Waldochpädagog ist ja ein

01:08:06: anerkanntes

01:08:08: Konzept.

01:08:09: In der Stadt wurde das durchaus skeptisch gesehen.

01:08:13: Ich kann mich gut auch an die Vertreter der Kirchen erinnern, die ein bisschen Schild zu uns rübergeguckt haben.

01:08:18: Konkurrenz wird aufgemacht?

01:08:20: Genau!

01:08:23: Aber Zuschüsse musstet ihr eigentlich auch?

01:08:25: Ja, das war ein großes Problem.

01:08:27: Die Stadt Dibos war eigentlich dem Vorhaben immer positiv gegenüber gesonnen.

01:08:32: Kann man sagen... Die haben uns aber nur Zuschüssen für die Dibosa Kinder gegeben und Der Waldorf Kindergarten war von Anfang an auch mit mindestens der Hälfte der Kinder aus Nachbargemeinen bedätzt.

01:08:44: Das wäre jetzt gar nicht genug gewesen, was?

01:08:46: Genau zumindest am Anfang nicht und die Nachbargemeine haben sich sehr zurückgehalten.

01:08:51: Die wollten... Das

01:08:52: hat lange gedauert.

01:08:54: es war eine Klage vor Oberverwaltungsgericht notwendig um dann den Landkreis zu verklagen dass er die Zuschüsse für alle Landgemeinden übernimmt Genau genommen auch für die Stadt Diepholz, denn der Landkreis ist Jugendträger.

01:09:09: Träger der Jugendhilfe und der ist verantwortlich.

01:09:13: Der hat an deinerseits Verträge mit den Gemeinden gemacht aber das Geld offiziell wurde vom Landkreist zunächst mal eingefordert.

01:09:21: Das hat aber einige Jahre gedauert um bis zu dem Zeitpunkt mussten die Eltern Zweitkraftstellen putzen und das ganze Programm alle Maßnahmen die Bauarbeiten sowieso Sandkastenbau und Spielhaus bauen, das haben wir alles älter gemacht.

01:09:35: Das kenne ich auch noch aus Stuttgarter?

01:09:37: Genau.

01:09:41: Dann

01:09:41: habt ihr irgendwann ein neues Haus gebaut?

01:09:46: Das möchte ich nachher sagen.

01:09:49: in der Kronologie ist das glaube ich besser denn... Also vielleicht noch eben zu Ende.

01:09:56: unser Sohn ist ja nur zwei Jahre in den Kindergarten gegangen bis sieben Achtzig Und dann war er schulreif.

01:10:04: Dann stellte sich für uns die Frage, wo geht der denn jetzt hin?

01:10:08: Geht er hier zur Schule oder geht da zur Walderschule... Die ist aber weit weg.

01:10:12: entweder nach Bremen.

01:10:14: Da gab es den Zug mit dem man dahin kam und das haben ja auch die Lederbohrungskinder gemacht.

01:10:18: Oder nach Bramsche-Ewinghausen.

01:10:20: Das

01:10:21: sind schon zweiundvierzig Kilometer.

01:10:23: Und die waren ganz jung noch in den Jahren.

01:10:28: Ich glaube zehn Jahre gab's die Und es gab einige Eltern, die brachten ihre Kinder jeden Tag mit dem Privat-PKW dahin.

01:10:36: Das kam für uns nicht in Betracht und wir haben uns gesagt wenn es einen Linienbus gibt da hin dann werden wir den nutzen.

01:10:47: Wir haben uns mit Eltern besprochen und dann habe ich eine Ausschreibung gemacht und verschiedene Busunternehmer angeschrieben was das kostet und ein Braumschaubusunternehmer hat an den Zuschlag von uns bekommen.

01:11:01: Der sollte also unsere Kinder morgens hinbringen und mittags wieder zurück.

01:11:06: Nun hat der mir dann aber gesagt, ja ich kann da nicht fahren wir brauchen erst eine Linien-Genehmigung dafür.

01:11:13: Weil das eine Linie

01:11:14: ist?

01:11:14: Das ist keine

01:11:15: Privat.

01:11:16: mit Charter

01:11:17: Bus zu sagen.

01:11:17: Ja wird zwar

01:11:18: von uns

01:11:18: privat bezahlt, aber gleichwohl weil die immer Linie fährt.

01:11:22: mit bestimmten Haltepunkten ist es im Recht Sinne eine Buslinie.

01:11:28: Deutschland

01:11:28: ist aber alles auch.

01:11:30: Dazu mussten wir erstmal eine Linien-Genehmigung einholen, die habe ich dann beantragt im Namen dieses Busunternehmens und da waren drei Bezirksregeln zu beteiligen, Hannover, Detmoldt und Osnablück damals.

01:11:44: Ja so das ist aber dann alles gelaufen und seitdem gibt es diese Buslinie, sie gibt es immer noch.

01:11:50: Seit dem Jahr war es also fast wie es das vierzig Jahre.

01:11:55: Gibt's die Busse?

01:11:55: Ja, ja.

01:11:56: Die fährt heute etwa fünfzig Kinder jeden Tag.

01:11:59: Jeden Tag von Deepholz?

01:12:00: Jeden tagfünfzig Kinder von Reden aus.

01:12:03: Die ist immer auf schon den Reden gestartet, die Linie über Deepholzen Mal, Hundeburg dann nach Ewinghausen.

01:12:10: Ja das dauerte vierzehn Minuten etwa.

01:12:12: Die Strecke, mein Sohn oder unser Sohn konnte direkt an der Münter einsteigen und nun habe ich die Haltestelle festgelegt.

01:12:19: Das war damals praktisch genau.

01:12:24: Ja, unser Don ist dann da

01:12:25: zur Wald.

01:12:25: Aber die Nachbarskinder sind da vielleicht auch

01:12:27: hin?

01:12:29: Nein!

01:12:30: Da haben sich unsere Auffassung ein bisschen getrennt.

01:12:34: Unsere Mitbewohner sind nicht dieser Waldoff-Idee so gefolgt.

01:12:39: Obwohl die Tochter ja auch ganz musisch ist.

01:12:41: Ja durchaus.

01:12:41: Sie hat eine

01:12:42: Sänge

01:12:44: drin.

01:12:44: Die ist

01:12:44: gerade wieder aufgetreten im letzten

01:12:47: Stoss.

01:12:48: Ja, als sie jetzt wieder hier war aus England.

01:12:52: Unser Sohn ist dann von sieben-achtzig bis zweitausend zur Waldorfschule gegangen und hat in Münster seine Abitur gemacht, weil die keine dreizehnte Abiturtklasse hatten.

01:13:01: Und

01:13:02: muss man vielleicht auch mal dazu sagen meine drei Kinder sind in Stuttgart ja zur Waldorfschule

01:13:07: gegangen

01:13:08: nicht jetzt, weil wir unbedingt von der Ziehung überzeugt waren aber zumindest gab es Schwierigkeiten.

01:13:13: auf Von Waldochs Seite spricht mir ja von Staatsschulen, den Begriff haben wir also auch übernommen.

01:13:20: Auf der Staatsschule gab es Probleme, näher will ich das nicht erläutern und auf der Waldorfschule haben sie die dann genommen war auch sehr schön.

01:13:28: Und ich sage immer du wirst dem widersprechen ist auch eine scherzhafte Übertreibung.

01:13:33: Ich sag immer dass es toll an der Waldhofschule ist bis Ende zehnte Klasse brauchen die nix lernen.

01:13:38: die Kinder können machen was sie wollen können was lernen aber müssen nicht.

01:13:43: Und dann aber, wenn sie dann... Da muss ja jeder Abschluss.

01:13:47: Hauptschulabschluss, Realschulab schluss.

01:13:49: Abitur muss eine Prüfung gemacht werden natürlich weil das ja die staatliche Prüfungen sein muss.

01:13:55: und dann müssen sich entscheiden was will ich?

01:13:58: Mittelreife-Abitur!

01:14:00: Ich kenne jetzt einige Freunde und Mitschüler natürlich und ich muss sagen alle auch wo die Lehrer gesagt

01:14:05: kommen

01:14:06: du schaffst das doch nie.

01:14:07: Alle haben das geschafft in diesen drei Jahren alles nachzuholen was sie nicht gelernt hatten.

01:14:14: Deshalb sage ich, man lernt vielleicht erst mal nicht so viel und man verliert nicht den Spaß am Lernen.

01:14:19: Das ist für mich eigentlich das Kennzeichen, wenige soweit es meine Kinder erlebt

01:14:26: habe."

01:14:27: Von der Waldorfschule.

01:14:28: Die lernen anders, die lernt durchaus...

01:14:31: Aber du weißt was ich meine, wo ich gerade bin und diese Scherze und so das...

01:14:36: ...die sollen ja fit fürs Leben werden mit einer gewissen Freiheit aufwachen, da leben wir nämlich dann auch bei einem Thema, was uns ja bis heute berührt.

01:14:46: Wie heißt das?

01:14:47: So schön individuelle Förderung durch schöpferisches Tätigsein erleben ... und erfahren.

01:14:52: Das ist so die Überschrift, die man auch... Für Waldorfpädagoge?

01:14:55: Für Waldorff Pädagoe genau!

01:15:00: Wenn ich gucke, was unser Sohn alles an Dingen gemacht hat.

01:15:03: In unserem Garten sind Plastiken die er damals erstellt hat.

01:15:07: Der hat Häkeln gelernt, Nähen gelernt.

01:15:09: Garten haben wir

01:15:11: natürlich.

01:15:12: Gartenerbereiten

01:15:13: haben sie gemacht, alles Mögliche.

01:15:15: Also ganz viele Dinge um auch ihre Talente vielleicht mal zu entdecken.

01:15:19: und unser Sohne ist dann später.

01:15:21: nachdem es Abitur hatte übrigens mit einer sehr guten Benotung ist er Lehrer geworden.

01:15:28: Ich hatte mir eigentlich vorgestellt, dass er ein Maschinenbau macht.

01:15:30: Weil ich da ... Und Energietechnik hielt dich für Zukunftsweisen und irgendwann kam man mal aus Ferien wieder nach Hause.

01:15:38: Weißte was Papa hat?

01:15:39: Das ist nichts für mich!

01:15:40: Ich möchte mit Menschen zu tun haben und nicht mit Schrauben.

01:15:45: Dann hat er also Sport- und Mathe studiert und ist jetzt in einem Gymnasium kil tätig als Dolcher.

01:15:51: Ja, und ist da ganz glücklich.

01:15:53: Aber nicht am Waldorfschule?

01:15:54: Nein, an einer Stadtschule sogar im sozialen Brennpunkt In Gaden, ja.

01:16:00: Da ist er tätig und fühlt sich da sehr wohl.

01:16:05: So jetzt sind wir mittlerweile bei mir in den Jahr neunzehntonachzig.

01:16:10: Muss ich mal sehen dass ich etwas schneller durchkomme.

01:16:13: Schaut man das heute?

01:16:13: Dann müssen wir nach zweit eine Folge

01:16:14: noch.

01:16:17: Denn dann auf die Montag spazieren wollen wir unbedingt noch zu sprechen.

01:16:23: Und Agenda ist ja in Ordnung.

01:16:24: Agenda kommt gleich!

01:16:27: Und der Bau von Waldorf?

01:16:29: Ja, er kommt auch gleich.

01:16:30: Und die Waldorfschule?

01:16:31: Ihr wolltet doch auch eine Waldorf-Schule

01:16:32: hier einrühren?

01:16:33: Ja da können wir auch noch ne Exkurs machen

01:16:34: und die lange Wand eins.

01:16:36: Alles.

01:16:37: Kommt alles noch.

01:16:38: Hab ich alles?

01:16:39: ja, wie notiert... Also sieben Achtzig kam ja Herr Heidemann.

01:16:44: Und mit Herrn Heideman hat sich... Als Direktor Als Stadtdirektor, als mein Chef sozusagen.

01:16:51: Das ist der Nachfolger von Herrn Hinze.

01:16:53: Der ist ja dann auch acht Zehn Jahre hier geblieben und mit den Heidemann, würde ich sagen, kam auch ein etwas anderer Duktus in die Arbeit.

01:17:02: Die perspektivische Planung zum Beispiel das was so meinen Schwerpunkt auch der Ausbildung war langfristige Planungen, Stadtplanung nicht nur kleinen Bebausplanen malen sondern Entwicklungsplanung, das kam dann sehr viel stärker zum Zagen Flächennutzungsplan, der war schon Astbach-Uhr alt.

01:17:23: Als ich nach Diebos kam und Landschaftsentwicklungsplan, Verkehrsentwicklungsplans, Radwegeplan beispielsweise das waren alles Themen die wir dann angegangen sind.

01:17:33: Und auch mit sehr gutem Mut Das war ja nun auch mein Schwerpunkt Studium gewesen haben wir diese Dinge in Auftrag gegeben und begleitet.

01:17:49: Und dann kam aber die Zeit der Wende und hat uns da einen kleinen Stich durch die Rechnung gemacht.

01:17:59: Die Grenzeffnung.

01:17:59: Weil plötzlich entgegen mir das auch?

01:18:01: Nein, nein, nein!

01:18:02: Wir wollten Entwicklungsplanungen machen und dann die Bebauspläne sozusagen nach den Vorgaben der Entwicklungsplantung sozusagen eingliedern.

01:18:13: Das ging aber nicht, denn wir waren im jahrelinneunzehnhundert neunundachtzig mit unseren Entwicklungsplanungen noch gar nicht so weit.

01:18:18: Wir hatten zwar Überlegung schon angestellt, es gab sogar auch schon... Also quasi

01:18:22: ein Entwicklungswahn heißt wie soll sich die Stadt entwickeln?

01:18:24: Genau wo in welche Richtung?

01:18:27: Welche Eigenentwicklung sollen die Ortsteile machen?

01:18:30: Wo wollen überhaupt Baulandflächen ausweiten?

01:18:33: und eine Überlegungswahl auf wo will denn die Stadt Flächen kaufen Damit wir möglichst eigentümer in einer Fläche sind, werden wir dort Bauland ausweiten.

01:18:40: Damit der Mehrwert bei den Bürgern und der Stadt bleibt und nicht bei irgendwelchen Bautägern.

01:18:45: Das war durchaus auch eine Überlegung.

01:18:47: Und einige Flächen hatte die Stadt schon gekauft.

01:18:52: Die Zeit der Wende kam dann... ...und hat ganz neue Überlegungen erfordert.

01:19:02: Ich will aber zunächst noch, weil du da eben nachgefragt hast mit der Anthroposophie ein paar Worte verlieren.

01:19:10: Nachdem Herr Heidemann da kam und die großen Bauprojekte abgeschlossen waren, hatte ich auch ein bisschen Zeit zum Luftwohnen.

01:19:21: Das habe ich genutzt und vor allen Dingen auch unser Privatausfertig war – das war ja auch eine ziemliche Aufgabe, eine Kraftanstrengung um das zu leisten sowohl körperlich als auch finanziell.

01:19:33: in jeder Hinsicht habe ich mich vertieft mit der Frage der Anthroposophie und hier insbesondere mit Fragen der Lebensrhythmen auseinandergesetzt.

01:19:48: In dem Zusammenhang auch mit der Astronomie beispielsweise, den Rhythmen die der Kosmos sozusagen in unser Leben hineingibt Tag und Nacht, Monat... Woche, Monat und Jahr.

01:20:00: Vielleicht sind hier alles Dinge die uns sozusagen aus der kosmischen Ebene zugeflogen sind und inwieweit das unseren Rhythmus beeinflusst?

01:20:11: Das war für mich eine ganz besondere Interesse Und da habe ich viele Seminare besucht, im Sauerland beispielsweise auch ein Seminar bei Maria Thun.

01:20:24: Ich weiß nicht ob die was sagt?

01:20:26: Die hat den Mondkalender rausgegeben zu ihren Lebzeiten.

01:20:29: jetzt macht das ihr Sohn und in dem Mondkalendern hat sie unter anderem auch dargelegt zu welchen Zeiten man am besten pflanzt beispielsweise oder erntetisch.

01:20:44: Darüber hat sich nicht ausgelassen Aber wann zum Beispiel Bäume gefällt werden, zu welchen Jahr.

01:20:50: Und sie hat auch Versuchtgärten angelegt.

01:20:53: die habe ich ja auch besucht.

01:20:55: also in der Gruppe waren wir und haben es das alles angeschaut hoch interessant glaube ich eine Menge gelernt.

01:21:01: und in den Lesekreifen die ich parallel auch besuchte haben wir die soziale Dreigliedung intensiver angeguckt.

01:21:12: von Rudolf Steiner, also uns sind ja die Begriffe Freiheit, Gleichheit und Lüterlichkeit schon aus der französischen Revolution ein Begriff.

01:21:21: Endes achtzehn Jahrhunderts.

01:21:23: Aber Steiner hat sich etwas anders angeguckt.

01:21:26: Die Freiheit hat er dem Geistesleben, also der Wissenschaft, den freien Denken, der freien Meinungsäußung zugeordnet.

01:21:36: Die Gleichheit hat er im Rechtsleben zugeordnet, das heißt die Gleichheit vor dem Gesetz und die Blühdolligkeit im Wirtschaftsleben.

01:21:44: Das waren seine Betrachtungen, alle miteinander im Sozialen auch der Sozialstaat ist im Prinzip durchaus eine Antwort auf diese Ebene der Blüh-Dolligkeit wie man miteinander umgeht.

01:21:57: da spielt dann auch die Solidarität durchaus eine Rolle.

01:22:00: Und diese Gedanken haben ich würde mal sagen mein Wald das tun durchaus beeinflusst.

01:22:07: und nun komme ich jetzt zu dieser Zeit der Wende Er zunächst mal eine kurze blüte demokratische Teilhabe, so habe ich das hier mal notiert in der DDR mit sich gebracht haben.

01:22:20: Denn mit neun achtzig wurde er die Grenze geöffnet.

01:22:25: Die DDR, die alte Regierung war sozusagen weg und die Menschen standen da und überlegten was können sie denn machen?

01:22:32: Es gab runde Tische Und wir haben damals das Buch von dem Rolf Henrich gelesen, der vormundschaftliche Staat und es gab durchaus Kräfte in der ehemaligen DDR die eine eigene Verfassung machen wollten unabhängig von der BRD.

01:22:50: Dann ihren Weg suchen und dann möglicherweise aus dieser Bewegung heraus dann eine Gemeinschaft mit der BRB finden.

01:22:59: Werbel Bohlei glaube ich nicht.

01:23:01: Ja, Bohleih, also der Herrn, es gab ja mehrere die diese Überlegung hatten.

01:23:07: Das ist leider noch nicht dazu gekommen.

01:23:09: eine goldene Zeit hat er Kohlen dann versprochen und da haben sie so überwältigt worden dass das sozusagen fast gar nicht anders ging.

01:23:18: das wurde übergestülpt.

01:23:20: Die haben unser Grundgesetz bekommen auch nie von den Menschen verabschiedet aber Das wurde ja damals in dieser Euphorie des Moments so durchgezogen.

01:23:33: Das war

01:23:33: auch, denke ich mal... Wie hieß es?

01:23:36: Entweder die D-Mark kommt zu uns oder wir kommen zur D-Markt.

01:23:39: Ich war ja eine Parole.

01:23:42: Es war irgendwie die Vorstellung ... Ich war zu der Zeit auch ein paar Mal in Berlin und da auch in der DDR.

01:23:49: Es waren ein bisschen die Vorstellungen.

01:23:51: Wir brauchen jetzt nur die D mark, gab's ja damals noch.

01:23:55: dann ist alles genauso wie im Westen.

01:23:59: Was sie nicht bedacht hatten, war erstens dass durch die D-Mark natürlich sofort ihr ganze Absatzmarkt im Osten zusammengebrochen ist weil das da man praktisch nicht mehr zu kaufen war für die Sowjetunion und so weit war viel zu teuer und man muss es eben eindeutig sagen die Produktivität Dermaßen niedrig natürlich in der DDR.

01:24:21: Ich weiß es von meinem Steuerberater, der war auch nicht.

01:24:25: Es wurden ja Leute abgeordnet und da ging freiwillig dahinter.

01:24:27: Er war in einer Töpferei, wo man dieses Zeug herstellt ... Bauten, Ziegel und so weiter wie das noch.

01:24:36: Na du weißt was ich meine?

01:24:39: Da hat ihn der Chef dann gefragt, zahlen sie mal... Das waren hundertfünfzig Leute natürlich mit Kantine Kindergarten und im ganzen Pipapode war es sehr toll bei einer DDR.

01:24:48: Mit wieviel Leuten würden in so einem Betrieb im Westen betrieben?

01:24:51: Ja, fünfzehn, sechzehn.

01:24:53: Also ein Zehntel davon.

01:24:54: Natürlich gibt's ja kein Kindergaten, keine Mensa

01:24:57: usw.,

01:24:58: aber Das war, was den Leuten so nicht klar war.

01:25:01: Weil die natürlich auf dem Stadtmuschampion auch gearbeitet haben.

01:25:04: Aber in einer anderen Intensität, das muss man einfach sagen und hat dann zu den Problemen geführt dass so viele Betriebe geschlossen werden mussten.

01:25:13: Solche eine Verbitterung da auftrat und ich will nicht behaupten, dass wir deshalb heute die AfD da haben aber... Es kam nicht ganz so schnell, wie man es erwartet hatte.

01:25:25: Das kann man

01:25:26: auf

01:25:26: jeden Fall sagen...

01:25:27: Man muss natürlich auch sehen dass das was da an Betiebsvermögen da war dann zum großen Teil verschärbelt worden ist wo's möglicherweise auch noch möglich gewesen wäre das weiterzuführen mit einem anderen betriebswirtschaftlichen Duktus.

01:25:44: Aber das ist auch müßig, sich darüber Gedanken zu machen.

01:25:47: Was hat das für die Post?

01:25:48: Du hast ja gesagt, es hätte euch aus der Bahn geworfen von der Stadtplanung.

01:25:52: Ja, da komme ich jetzt noch.

01:25:54: Denn es kamen die Menschen hier rüber!

01:25:56: Das und zwar nicht... Wir hatten vierzehntausend achthundert Einwohner vorher und dann lassen wir auch einmal anderthalb Jahre später zweitausend mehr.

01:26:05: Und das waren aber überwiegend Russland-Deutsche?

01:26:08: Ganz unterschiedliche.

01:26:09: Oder

01:26:09: war noch viel außer DDR?

01:26:11: Auch, weil auch

01:26:13: aus der DDR kamen eine ganze Menge.

01:26:15: Viele Russland-Deutsche ja.

01:26:17: Sehr viele

01:26:17: auch.

01:26:18: Wer viele?

01:26:19: Tausend,

01:26:20: hieß es so oder noch mehr.

01:26:21: Ja, ein tausendfünfhundert Steinfeld.

01:26:26: Eine kleine positive Landesschein und die waren zum Teil auf dem Fliegerhaus untergebracht in der Übergangszeit.

01:26:30: Wie Namkrieg!

01:26:32: Weil wir hier nicht genug Wohnraum hatten.

01:26:34: Die wurden dann von dort verteilt auch in andere Orte.

01:26:38: Was waren denn die Widnamesen?

01:26:41: Die waren ja in der Realschule dann.

01:26:44: Da ging über, da war ein...

01:26:45: Ja genau!

01:26:46: Da gab

01:26:47: es sogar Unterschriften-Sammlungen.

01:26:48: Da hat mein Vater gesagt, kommt gar nicht unter Frage infrage.

01:26:52: Da waren Nachbarn, die das sammelten und man wollte keinen Namen nennen Sachte mein Vater nur, tut mir leid, da unterschreibe ich nicht.

01:26:59: Boms!

01:27:01: Man muss sie ja irgendwo unterbringen.

01:27:03: Und die sind ja heute alle... Die Vietnamesen sind völlig

01:27:07: integriert.

01:27:08: Sowohl die Adyatischen

01:27:09: als auch die Russland-Deutschen sind verhältnismäßig schnell integriert worden, weil die sehr... Die Männer hatten manchmal ein bisschen Probleme mit dem Alkohol.

01:27:19: Und die jungen

01:27:20: Jungs hatte ich mal das Gefühl da gab es auch ein paar Probleme manchmal.

01:27:24: Ja vielleicht ein bisschen rustikal ins Leben gekommen, dass wir nicht ausschließen.

01:27:28: Aber hat sich alles verwachsen?

01:27:30: Heute

01:27:30: haben

01:27:31: alle ihre Häuser...

01:27:32: Also

01:27:34: die

01:27:34: gehören heute zu den Tagenden Säuren unserer Gesellschaft, so will ich's mal sagen.

01:27:38: Die haben sehr schnell eigene Häuser gebaut, Arbeit gefunden.

01:27:43: Wir haben sich ganz aktiv positiv integriert, so schätze ich das heute ein.

01:27:48: Auf jeden Fall hatte sich aus dieser Erkenntnis die Notwendigkeit ergeben sowohl Wohnung zu schaffen

01:27:59: und

01:27:59: zwar schneller als wir mit unseren Entwicklungsplanen waren.

01:28:04: Also

01:28:04: Baugemieter auszuweisen im Schnellverfahren.

01:28:08: Und das Zweite war, wir brauchen auch soziale Infrastruktureinrichtung Kindergärten und Schulen.

01:28:14: Das reicht natürlich auch nicht.

01:28:16: Die Familien, die rüber kamen, hatten ja auch Kinder, die versorgt werden mussten.

01:28:21: So haben wir dann einige Baugebiete ausgewiesen und haben auch Schulen- und Kindergärtn gebaut bzw.

01:28:28: erweitert.

01:28:32: Alle Schulen sind erweitert worden.

01:28:34: In Aschen, die Schule in Dankthöfe hat vier Klassen dazu gekriegt.

01:28:38: Die Grundschulen.

01:28:40: Woher die Stadt für zuständig ist?

01:28:42: Ist

01:28:43: der Landkreis für

01:28:45: zuständig?

01:28:45: Aber die Grundschule, von denen wir vier hatten und auch

01:28:49: noch haben ... Immer noch

01:28:50: haben!

01:28:52: Die muss

01:28:53: erweitern an einer Müllenkampfschule sogar acht Klassen angebaut.

01:29:00: Auf jeden Fall zwei geschoss ich.

01:29:04: Und in diesem Zusammenhang kommt nun auch der Wald auf Kindergarten ins Gespräch,

01:29:11: der ja heute neben der Grundschule St.

01:29:13: Hülfe jede sich befindet.

01:29:15: Also wir haben damals gehört

01:29:18: und der ich vermute mal von dir mit entworfen wurde sogar und da kann man aber auch schon die anthroposophische Architektur im Erkennen, die nämlich daran besteht dass man keine rechten Winkel haben,

01:29:32: möchte

01:29:32: ich so gerne.

01:29:33: Ist das bestehend?

01:29:33: Das ist so vereinfachtgesprochen für den Nein!

01:29:36: Also wenn du mal in die Natur guckst, siehst du auch wenige rechte Winkel.

01:29:40: Außer

01:29:40: bei Salzkristallen oder so... Aber jetzt, wenn man die belebte Natur sieht...

01:29:44: Die Kristalle sind auch Welten in Rechtenwinkeln.

01:29:47: also wenn du Mal die... Gut ja stimmt.

01:29:50: Ja also wir haben beim Kindergarten, ich wollte noch eben erzählen wie kam es dazu?

01:29:57: Wir haben dann gemerkt, dass wir in der Friedlichstraße nicht auf Zukunft bleiben können.

01:30:03: Weil die Eigentümerinnen und Teile der Flächen des Freilandes verkaufen wollte.

01:30:08: Und so haben wir uns umgesehen und geguckt Können wir einen eigenen Kindergarten bauen?

01:30:14: Können das finanzieren?

01:30:16: Gibt es genügend Eltern, die das wollen?

01:30:17: Die müssen das auch tragen.

01:30:20: Dann haben wir zusammengesetzt Meine Frau und ich haben erste Überlegungen gemacht, was kostet denn überhaupt so ein Gebäude?

01:30:29: Und was gibt es an Zuschüssen.

01:30:31: Die Zeit war günstig.

01:30:33: die Stadt hat einen Zuschuss avisiert also nicht speziell für uns sondern allgemein.

01:30:37: die hat auch Träger gesucht und das Land Niedersachsen hat auch zuschussasisiert.

01:30:47: Wir müssen unbedingt in diese Ebenen investieren.

01:30:52: ganz genau So und so sind wir dann rumgegangen, haben eine Fläche gefunden in Langtholfe.

01:30:58: Und haben im Ergebnis dann diesen Kindergarten gebaut.

01:31:00: Das war natürlich ein großes Projekt zehn Jahre nach unserem Wohnhaus nochmal.

01:31:17: Das

01:31:17: war der Standort, an dem früher die Walfahrtskapelle Sankt Hölfe gestanden hat.

01:31:23: Da war das Hof.

01:31:26: Räber ist dann später da und der Hof Rääber wurde von der Stadt gekauft Und wir haben dann auf den Hofgelände räber gekauft und Der Karkhof geht ja dorthin dass es die erschließende Straße war der kirchhoff dieser

01:31:40: Hat der ja noch was gefunden über Reste?

01:31:42: Nein,

01:31:43: aber nicht.

01:31:43: Das ist ja auch Mittelalter gewesen.

01:31:46: Auf jeden Fall... Da

01:31:47: hieß es ja noch Nuttloh.

01:31:51: Nuttloo ist ein bisschen weiter westlich vom Sportplatz direkt angrenzt.

01:31:57: Wir haben also den Kindergarten gebaut, meine Frau und ich haben die Entwürfe gemacht mit ganz viel Eigenleistung ohne Bankmittel.

01:32:07: Mit fünfhundertfünfzigtausend Mark hatten wir kalkuliert und Wir sind mit dem Geld dann also und zuschüsse haben wir zweieinachfünfzig etwa gekriegt.

01:32:18: Und den Rest haben wir aus eigener Kraft gemacht durch acht tausend stunden Eigenleistung, durch materialspenden.

01:32:26: Eltern haben Baudale hingegeben zinslos zum großen teil und nach und nach ist später abgestottert.

01:32:37: Der Verein ist der Träger dieses Kindergartens genau und dem gehört das.

01:32:41: Meine Frau war da im Vorstand, wesentlich mit Hildegard Landgraf die beiden.

01:32:47: Das war ein geniales Duo kann man so sagen.

01:32:56: Ein besonders schönes Projekt.

01:32:59: was wir an diesem Kindergarten noch realisiert haben war die Zusammenarbeit mit Jugendlichen.

01:33:04: Wir haben einen Work-Camp gemacht mit international, also Jugendlichen aus vielen europäischen Ländern.

01:33:13: Ungarn, Tschechien, Polen, Spanien, Frankreich-Tua und auch aus Deutschland.

01:33:21: Und diese Jugendlichen haben drei Wochen gearbeitet und das ganze Pflaster draußen gemacht.

01:33:26: Zwei der jungen Menschen sind noch da geblieben, sechs Wochen länger.

01:33:30: Die haben bei uns gewohnt zwei tschechische Studenten hochbegabt handwerklich.

01:33:36: Wir haben im Kindergarten diese abgehängten Decken, die auch so wie soll ich sagen in einer Höhle geschwungen sind an den Wänden ein bisschen runtergehen und so das ist alles abgehängt und von uns kreiert und sie haben das umgesetzt also natürlich nach Anweisung von mir.

01:34:00: Also das war eine ganz, ganz tolle Sache.

01:34:04: Ein Jahr später kam dann die Schwester der beiden.

01:34:06: Maria hat dann auch Praktikum im Kindergarten gemacht und wie ein Jahr später sind wir da mal hingefahren, haben die Familie besucht also eine ganz erfreuliche Geschichte.

01:34:14: Dann haben wir auch noch einen Edelstall gebaut.

01:34:16: Wir haben ja

01:34:17: zwei

01:34:17: Esel.

01:34:18: Es sind aber jetzt nicht mehr die Alten oder doch?

01:34:21: Einer

01:34:21: der beiden ist noch der Alte.

01:34:23: Das waren damals das Fohlen.

01:34:25: unsere Edelin, die wir damals bekamen, die war trächtig Und Jule, die Tochter sozusagen, die gibt es heute noch.

01:34:33: Die ist heute natürlich in die Jade gekommen, dreißig Jahre.

01:34:37: Ich habe ihr kürzlich nach Möhren vorbeigebracht.

01:34:40: So das war Kindergarten.

01:34:43: dann das Problem Lange Wand.

01:34:49: ich hatte eben darauf hingewiesen dass erfreulicherweise gibt's den Kindergaten ja heute noch und der lebt und freut sich seiner Existenz sind Gruppen dazugebaut worden, Waldkindergarten.

01:35:00: Ja,

01:35:01: der

01:35:01: gehört ja auch

01:35:02: zu den Waldkindegarten.

01:35:03: Da fahr ich fast jeden Tag vorbei.

01:35:05: da geht es Richtung Hopen.

01:35:07: wir

01:35:07: wollen nicht genau in Standort verraten, aber das stehen zwei tolle Baubauwaren

01:35:11: an.

01:35:11: am nördlichen Sand von Hede in einem Wäldchen steht, stehen Bauwagen wo der Kindergarten betrieben wird, da freuen sie sich alle.

01:35:23: So jetzt mussten wir ja diese Wohnbaugebiete, das also Exkurs Kindergarten ist jetzt abgeschlossen.

01:35:29: erstmal und jetzt geht es mit dem Wohnbauten weiter.

01:35:34: Und zwar speziell den Modellprojekt.

01:35:39: Das war ein... Dein

01:35:41: erstes Anliegen.

01:35:42: Da hast du später

01:35:43: nochmal eine Führung dann gemacht.

01:35:46: Mehrfach.

01:35:47: Also ich hatte überlegt.

01:35:50: Eigentlich passte das gar nicht in die Zeit, weil wir ganz schnell Wohnbau-Landbrauchten brauchten.

01:35:54: Und trotzdem habe ich, wenn ich nachhaltig planen will, dann ist es gut, wenn man mit den Menschen zusammen eine gemeinsame Wohnstätte baut – nach ökologisch nachhaltigen Gesichtspunkten.

01:36:05: Das war die Idee.

01:36:08: Üblicherweise ist es so dass Bebauspläne zwar auch eine Öffentlichkeitsbeteiligung haben aber zu dieser Öffentlichkeit Beteilung kommen immer nur die Nachbarn und sagen, dass gesagt hat der ist viel zu dicht oder der verkehrt geht an meiner Haustür vorbei.

01:36:25: das möchte ich nicht.

01:36:27: Und in den seltensten Fällen wird man dann zu den Inhalten des Bebausplanes schon angeregt oder kommt eine Anregung von den Bürgern und schon gar nicht von denen die da mal vielleicht hinziehen wollen.

01:36:40: Die sind in der Regel noch gar nicht auf der Matte so.

01:36:43: das wollte ich gerne ändern.

01:36:45: und zwar gab es Gott sei Dank oder glücklicherweise auf Landesebene bisschen Geld für Modellprojekte, für nachhaltiges Bauen und so haben wir dann ein Modell-Projekt für Nachhaltiges Bauern angestrebt.

01:36:57: Für kostengünstiges flächensparendes ökologisch orientiertes Bauen.

01:37:03: das war sozusagen das Ziel.

01:37:05: dazu habe ich dann mithilfe der Kreiszeitung zu einem Termin eingeladen alle Menschen die Lust haben in einem solchen Gebiet zu wohnen und auch selbst mitzuplanen.

01:37:15: Und da sind dann vierzig Menschen gekommen zu dieser Veranstaltung im Rathaus.

01:37:19: Ich hatte drei Stadtplaner gebeten, ihre Vorstellung von Planung nachhaltiger Planung.

01:37:25: Also externe?

01:37:26: Externe eingeladen, die haben in einer Art Vorlesung eine halbe Stunde erzählt was sie darunter verstehen.

01:37:32: Da hatten wir einen Experten der sich so aus der Energiefrage angenommen hat.

01:37:36: Dann hatten wir ein Experte der sich mit Lehnbau aus Hundblosen aus einem anderen Gesetz hat und dann hatten einen jungen Planer aus Bielefeld, der schon in Bielefield ein ähnliches Projekt mal gemacht hatte mit den Bürgern zusammen.

01:37:51: Und als die dann alle ihre Vorteile gehalten hatten und gegangen waren, habe ich dann die vierzig junge Menschen gefragt, mit wem würdet ihr denn am liebsten jetzt weiterplanen?

01:38:01: Und alle waren für den Bielefelder – und ich auch übrigens!

01:38:05: So haben wir denen beauftragt und dann ging das los.

01:38:08: Wir hatten ja die zwei Hektar große Fläche an der langen Wand, die der Stadt gehörte.

01:38:14: Also musste man in dieser Beziehung nicht so viel Rücksicht nehmen.

01:38:18: Erstmal muss die jungen Angehenden im Bauherr natürlich informiert werden.

01:38:23: Da

01:38:25: geht ja heute in, naja, fünfhundert Meter Entfernung, schätze ich mal, die Umgehungsstraße.

01:38:29: Die

01:38:30: gab's damals noch nicht?

01:38:32: Ja, aber

01:38:33: die Planung war eigentlich... Das war den Leuten klar, da wird eine Umgehungsstraße gebaut

01:38:39: werden.

01:38:41: Wir haben sogar in dem Bebauungsplan später auch eine Lärmschutzberechnung gemacht.

01:38:45: Das passt da alles, die habe ich

01:38:47: auch vertieft.

01:38:50: Ich weiß jetzt gar nicht war die schon da oder weil wenn ich da bin ich ganz sicher.

01:38:53: auf jeden Fall ist sie mit ihren Aushirkungen komplett in die Planung eingeflossen und auch mit dem Bürger besprochen worden so dass da keine Kollisionen oder Konflikte zu erwarten waren.

01:39:05: Und die drei Windräder standen

01:39:06: auch?

01:39:07: Die sind etwas später gekommen, wir hatten sogar in unserem Planung einen Winter als Energieerzeug über drin, das gab es noch gar nicht.

01:39:14: Nun sind sie damals von den Bauherren gemacht worden... Also

01:39:19: jenseits der Georgstraße stehen

01:39:20: die ja... ...von den anderen Bauherrn gemacht worden, die hören ein paar Bauern, die sich da zusammengetan haben und die dann errichtet haben.

01:39:26: Ja dieses Diese Gemeinschaft vom Bauherren musste erst mal ins Bild gesetzt werden.

01:39:34: Was ist wichtig für eine Stadtplanung, wie weit müssen die Häuser auseinander stehen?

01:39:39: Welche Materialien kann man nehmen?

01:39:40: Welcher haben Vor- und Nachteile?

01:39:42: Wie ist das mit der energetischen Versorgung?

01:39:44: Wollen wir ein gemeinsames Heizwerk

01:39:45: haben?".

01:39:46: Und solche Fragen stellten sich alle... Das sind dann demokratisch

01:39:50: entschieden

01:39:50: oder...?

01:39:51: Ja!

01:39:52: Wir haben auch Besichtigungen gemacht.

01:39:56: ich bin mit denen Sonntags rumgefahren im Bus Und dann haben wir uns Siedlungen in Oldenburg angeguckt, im Bielefeld.

01:40:03: Dann haben wir das Energie- und Umweltzentrum mit Eldachsen besucht und uns da die Baustoffe erläutern lassen.

01:40:08: Dann sind wir auf einem Sonntagmorgen mal zu einem Picknick aus Gelände gegangen und haben eine Wünschelrubengängerin eingeladen.

01:40:16: Die hat dann das ganze Gebiet nach Wasseradern abgesucht ist auch fündig geworden.

01:40:22: Da steht heute das Heizwerk drauf.

01:40:25: Da konnte man auch an den Bäumen erkennen, dass da so eine Neigung war.

01:40:31: Und so ist dann dieses Plangebiet entstanden und im Prinzip ist es auch so geworden wie man sich das vorstellt zumindest in wesentlichen Wehrpreiswerte Erschließungen.

01:40:44: die Bauern wollten sogar Ziegel auf den Dächern und keine Betondachstein haben wenn sie auch rot sind.

01:40:50: also die wollen Ziegel haben also eine ganz ehrliche bodenständige Material war.

01:40:57: Auch Holz, alle Gebäude sollten mit ihren Wohn- und Fensterseiten nach Süden zeigen um die Sonne passiv zu nutzen kannst du dir angucken ist auch weitgehend so umgesetzt worden.

01:41:09: Hausgruppen bewinnt dann ziemlich zum Ende dieses Vorplanprozesses und Informationsprozesse mit der ganzen Gruppe in Rathauskeller gegangen mit einem großen Topfton und aus, mit kleinen Tonwürfelchen haben die dann ihre Häuser dann platziert.

01:41:28: Und da haben sich dann so Nachbarschaften ergeben.

01:41:31: Also eine sehr interessante Geschichte...

01:41:33: Die stehen

01:41:34: heute noch

01:41:35: nicht?

01:41:36: Ja, das hat sich im Sozialen, also da kannst du dem wieder Menschen arbeiten.

01:41:42: Da haben sich durchaus Verwerfungen ergeben im Laufe der Jahre.

01:41:47: Einige sind auch abgesprungen, weil die in der Planungsprozesse so lange dauerte.

01:41:50: Die dauerte nämlich länger wie ein normaler Bebauungsplan und haben sich dann in Töfe, weil sie es da ganz schön fanden und viele sind ja zum Wald auf Kindergarten gegangen.

01:42:01: Die haben sich da einen Fachwerkhaus irgendwo gekauft.

01:42:04: In dem Baugebiet haben wir am Rande nach Norden hin ... Ist das nur ein Jahr.

01:42:09: Auch noch eine kleine Fläche, wo man Kleintiere halten konnte und dann auch noch ne Obstwiese, obstwiede, Streuobstwiesen...

01:42:15: So eingibt

01:42:17: der sich aus den Menschen die da wohnen zusammenwärts.

01:42:23: Also im Prinzip War das ein Stück Traum, dessen was die Leute sich vorgestellt haben.

01:42:28: Ich war mit dem Ergebnis auch durch oder bin immer noch mit dem Ergebnissen... Und

01:42:31: man hat ja eben einen Blockheizwerk nicht?

01:42:34: Das heißt

01:42:35: keine

01:42:35: Einzelheizung sondern mal mit Nachwärme versorgt.

01:42:39: Das hat die Stadtwerke, haben die Stadt-Werge danken?

01:42:41: Ja genau,

01:42:41: da sind inzwischen auch Wärmepuppen dazugekommen weil wir dort oft spazieren gehen.

01:42:46: Wir wohnen ja um die Ecke und da haben wir uns das gesehen Und aber leider ist dieses Modell dann nicht ... weiter verfeucht

01:42:56: worden, weil der Stadtrat

01:42:58: dann später... Genau

01:42:59: Herr Schademann zeichnet sich da besonders aus.

01:43:01: Herr Schadenmann?

01:43:02: Ja!

01:43:02: Aber nicht unser Landtagsabgang

01:43:04: der

01:43:04: Junge,

01:43:05: sondern das war... Nein nein nein, mein Namensverwandter.

01:43:07: Der Namens-Vortzwort

01:43:07: steht ja

01:43:08: hier.

01:43:09: Der wollte auch mit der ganzen Bebauung dichte an die Umgehungsstraße und so weiter.

01:43:13: Habe ich sehr bedauert aber es ist wie es ist.

01:43:15: Dann

01:43:16: bei der Langenbahn zwei ja auch so schön.

01:43:18: Bei der Langebahn drei.

01:43:19: allerdings ist wieder ein größer Wiesen.

01:43:23: Ja, das hängt damit zusammen, dass die Flächen der Stadt nicht gehören

01:43:26: und

01:43:27: die Stickarmtschenflächen glaube ich, die da jetzt bebaut werden.

01:43:32: Aber da sollte doch eine Waldorfschule

01:43:34: hin.

01:43:35: Ja, ja also das kann ich vielleicht mal eben einflächten.

01:43:38: es gab dann durchaus die Initiative dass man doch in Diepers letzte Waldorf Schule macht.

01:43:47: Das wäre für uns nicht mehr betracht gekommen und der Sohn war ja schick zu alt.

01:43:52: und dann hat sich dort einen Initiativkreis gebildet mit dem mit der Absicht dieser Schule initiieren, zu begründen und haben alle an einem Stick gezogen bis es wirklich ganz ernst wurde.

01:44:11: Wir hatten schon eine schulrechtliche Genehmigung – das ist für ne Ersatzschule!

01:44:16: Herr Wolft, der spätete Bundespräsident war sogar da und hat uns ...

01:44:21: War damals Ministerpräsident

01:44:23: oder war sogar Oppositionsführer?

01:44:25: Oder so.

01:44:26: Auf jeden Fall war er auch mal bei uns und wir haben dann das Projekt mit ihm besprochen.

01:44:31: Wir hatten ein ganz interessantes Schulmodell vor, wir wollten den Beruf schon früh mit in die Schulbildung einbauen.

01:44:38: Wir hatten drei Betriebe damals, die da mitmachen wollten, Uli Walther...

01:44:43: Du

01:44:43: hast

01:44:44: alle Schulen

01:44:45: wie?

01:44:45: Genau!

01:44:45: Wir haben das auch beim Bund der Freien Walderschulen in Stuttgart vorgestellt und hatten eigenes Informationsheft gemacht.

01:44:53: Uli Walter Lebensbaum Walter Lang Allos und der genau.

01:45:01: Und der Schäfer Matthias Dreyer, die drei hatten sich schon gefunden und wir hatten noch so ein paar andere im Auge, die da auch als perfektivisch mitmachen sollten.

01:45:11: Und als wir dann Lehrer hatten wir auch zwei... Aber ein Gebäude doch auch!

01:45:17: Ein Gebäudegentwurf hatten wir.

01:45:19: Das steht übrigens auch das Gebäuden.

01:45:22: Das wollten nämlich Freunde von uns und wir bauen bezahlen auch und vermieten an die Schule.

01:45:30: Das war direkt am Kirchweg dieses etwas höhere Gebäude, weil wir die Geschosshöhen unten auf drei Meter gesetzt haben, das ist ja auch so schon gebaut.

01:45:43: Da sind jetzt vier Familien glaube ich drin.

01:45:46: Das Dach geht ein bisschen tiefer runter und das Ende des Daches ist aus Glas über den Terrassen.

01:45:52: Das ist das Gebäude.

01:45:53: Wir wollten Kleinklassen, also nach dem Dorfschulkarakter erstmal weil man bei Schulen erst mal drei Jahre ohne Zuschüsse auskommen muss und deswegen sollte der Anfang der Schule ganz klein bleiben damit auch die Kosten.

01:46:05: Als wir dann aber loslegen wollten hat die Ewinghäuserschule so einen schönen Paltpilz da reingeschmissen.

01:46:14: und da unsere beiden Erzieherinnen-Ableger aus Ewinghausen sind

01:46:19: Also in den

01:46:20: Kindergärten?

01:46:21: Ja, die Kindergärtnern.

01:46:22: Die Kindergartenleiterin, die Gruppenleiterinnen kamen beide aus Ewinghausen.

01:46:26: Haben die gesagt wenn ihr das macht dann gehen wir weg und ja... ...und dann haben die eine Hand feste.

01:46:33: Und dann haben wir gesagt wir können das nicht mehr machen, das können wir gar nicht verantworten.

01:46:37: Die Eltern waren gespalten.

01:46:39: ein Teil wollte sich dann den Kinder-Gärtner anschließen, die wiederkommen Und ein Anderteil, zudem gehörte ich auch und noch ein paar andere.

01:46:50: Die haben dann gesagt wir können das Projekt nicht machen.

01:46:52: Wenn uns die notwendige Basis wegläuft... Dann ist das Silikofiz zu groß und so ist das Projekt gestorben.

01:46:59: Heute bin ich ganz froh.

01:47:00: Das hätte so viel Kraft gekostet.

01:47:03: also wenn man sieht wie auch im Bruchhaus der Felsen gibt es hier ja auch eine Gründung.

01:47:07: die ist ein bisschen später glaube ich gekommen.

01:47:10: dass erfordert eine ganze Generation Und da geht so einiges an Energie und Gesundheit drauf.

01:47:21: Also das haben wir nicht gemacht.

01:47:23: Ja, also dann ist praktisch das mit der Wahl auf Schule direkt nichts geworden in die Post aber der Kindergarten blieb erhalten und die lange Wand eins.

01:47:34: dieses Modellprojekt wurde auch realisiert.

01:47:36: Das wurde realisiert und hat durchaus Aufmerksamkeit erregt Auch in Fachkreisen unter anderem auch bei der Hochschule in Fächter.

01:47:47: Professor Peidmann war damals der Dekan, der Schule oder Direktor und der kam mal auf mich zu und hat mich gefragt er selbst hatte einen Studiengang Umweltwissenschaften dort eingerichtet und hatte mich gefragt ob ich denn dieses Projekt wohl wegen eines Leerauftrages dort ansichste?

01:48:05: Ja und habe dann mehrere Jahre ein Leerauftrag gehabt in diesem Fachbereich Umwelt Wissenschaften und hab da Städtebau- und Bauleitplanung unterrichtet.

01:48:15: Nun ist Herr Beidmann nach einigen Jahren nach Oldenburg gegangen und der Fachbereich Umweltwissenschaften wurde, ich meine, nach Lüneburg verletzt.

01:48:25: Damit war also die Zusammenarbeit mit Fächter zu Ende.

01:48:30: Es schloss sich aber eine andere Zusammenarbeit von jungen Menschen an – und zwar mit der Fachhochschule in Osnabrück.

01:48:41: die eigentlich Landschaftsarchitektur unterrichten, Herr Hehmann beispielsweise und die Vorgängerin von Herrn Hehmahn.

01:48:50: Die haben alle dort studiert

01:48:53: für

01:48:54: Grün-Planung, auch Städtebauer.

01:48:59: Aber für Städterbau gab es da einen Professor den ich kannte.

01:49:02: Das war ein Herr von Scheik, den hatte ich im Sozialministerium kennengelernt.

01:49:08: mit dem Modellprojekt Und mit seinen Studenten habe ich dann bis ein Jahr vor meiner Pensionierung regelmäßige Projekte gemacht.

01:49:16: Das waren die Entwürfe, die von den Studenten kamen?

01:49:19: Die haben ihre Entwörfe fast immer im Planungsausschuss vorgestellt und da haben sowohl die Studenten profitiert wie wir haben gelernt vorzutragen und unsere Radferne haben ein bisschen frischen Wind und ganz andere Gedanken kennengelernt.

01:49:38: Und so sind zum Beispiel das Schulzentrum überplant worden.

01:49:42: Die Öffnung des Müntheparkes zur Mollerstraße hin, die hat ihren gedanklichen Ursprung in diesen Studenten arbeiten.

01:49:48: Früher gab es ja nur einen kleinen Angstgang und das ist dann später geöffnet worden.

01:49:54: Das hat seinen Ursprungen in den Studenten gearbeitet... Auf der Skikruppkrötsplatz,

01:49:59: der jetzt entsteht?

01:50:01: Nein!

01:50:01: An der

01:50:01: Steinstrahl?

01:50:02: Nein.

01:50:02: Was ist danach da

01:50:03: gewesen?

01:50:03: Das ist nachher Also die Details nicht.

01:50:05: Da gibt es einen großen Zugang

01:50:06: von der Steinstraße.

01:50:07: jetzt zum Bebau?

01:50:08: Ja, und die Bebauung, die dort sicher dann Richtung Pol anschließt – das war auch eine Überlegung.

01:50:15: wie das jetzt konkret wird weiß ich nicht.

01:50:16: im Detail ist das sicher etwas anders geworden aber das waren damals Überlegungen der Studenten.

01:50:24: Eine Arbeit, die tatsächlich ihr Niederschlag gefunden hat war die Moller Straße.

01:50:29: einer dieser Studenten hat seine Diplomarbeit ... mit Thema Diebholz, Marktplatz und Mollerstraße gemacht.

01:50:36: Und seine Idee war ein Boulevard!

01:50:39: Das ich nenne immer Krieger Korte

01:50:40: Boulevard?

01:50:41: Ja könnte man so sagen... Könnte

01:50:42: man so nennen ja.

01:50:43: Also eigentlich ist es der Gedanke dieses Studenten, der ihn auch so genannt hat,... ...sehr zum Unwählen unserer vor allen Dingen CDU-Ratsmitglieder.

01:50:51: Wir sind auch nicht in Barcelona.

01:50:53: Ramlaß sowas, das ist doch toll.

01:50:56: Genau und wir haben dann vielleicht darf ich das einfach mal eben vorgreifen.... Wir haben dann ja die Mollerstraße in Wege einer sehr intensiven Bürgerbeteiligung umgesetzt.

01:51:10: Die war gedanklich als Gruppentwurf vor geplant für sowohl die beiden Kreisel, gab es auch noch Alternativen und auch die Molla-Strafe selber.

01:51:21: Und dann haben wir zur Bürgerbetteiligung eingeladen und haben drei Arbeitskreise gemacht.

01:51:28: Alle waren mit Mediatoren belegt und auch mit Fachleuten, die dann diese Bürger beraten konnten.

01:51:33: Und ja wie der Zufall das so wild ist genau das rausgekommen was den Studenten vorgeschlagen hat nämlich dass wir heute haben mit den zwei Kreisverkehren und dem ja ich nenne ihn Boulevard also mit dem mittleren Baumstreifen Park Streifen dem man aber auch als zum Beispiel Marktstraße nutzen könnte wenn man wollte.

01:51:54: Also so gesehen war das eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit.

01:51:59: Was ich nicht versäumen darf, eine Zusammenarbeit die auch damals begründet worden ist, war der Städtequartett.

01:52:09: Das ist auch in diese Zeit gefallen und zwar gab es ein Modellzusammenarbeit von Mittelzentren und dadurch Kosten sparen Aufgabenteilung.

01:52:20: Und wir haben damals von Herrn Heidemann um mir ging das aus Die beiden Nachbarstädte Lohn- und Fächter angesprochen.

01:52:28: Und hatten uns vorgestellt, wir haben alle Schwerpunkte.

01:52:32: Wir haben den Bahnhof und das Theater und die Hochschule in Fächta.

01:52:38: In Lohne haben sie ganz viele Arbeitsplätze.

01:52:40: Wenn wir uns vernetzen durch öffentliche Nahverkehr gut verbinden, können wir davon profitieren.

01:52:47: Das ist dann gescheitert.

01:52:49: Herr Gels hatte ein bisschen zurückgehalten.

01:52:51: Er hatte nämlich Angst dass er seinen Stunden-Takt bei der Nordwestbahn nicht hinkriegt, wenn eine bessere Anbindung an die Depotser Bahne verfolgen.

01:53:00: Das war denn Bürgermeister und Fächter?

01:53:02: Ja Helmut Gehls hat auch mal hier in Diepots gearbeitet.

01:53:09: Gott sei Dank kann ich heute feststellen... Ich habe nämlich damals den Arbeitskreis Verkehr geleitet.

01:53:16: Seit einem halben Jahr gibt es ja diese Verkehrsverbindungen.

01:53:19: Hat lange gedauert aber hat immerhin geklappt.

01:53:21: Und es gibt auch noch den, wie heißt das jetzt?

01:53:28: Flächenagentur.

01:53:30: Flächenpool machen die ja zusammen.

01:53:31: Das ist das einzige Projekt als gemeinschaftliches Projekt, neben dem Männergesangverein, die ja auch regelmäßig singen.

01:53:37: Ach so!

01:53:38: Das gibt's auch noch.

01:53:40: Naja... So, jetzt kommen wir zu dem Projekt Lokale Agenda.

01:53:43: Ja,

01:53:44: das hast du hier angestoßen.

01:53:45: Das wollte ich gerade erzählen bei ... Ich hatte eben gesagt, dass alle Schulen erweitern müssen.

01:53:51: Und beim Richtfest des Erweitungsbaus der Mühlenkampfschule stand ich neben Marta Wikinger und Uli Halfpapp.

01:54:00: Ich hatte gerade ein paar Tage vorher gelesen, denn im Jahr nineteen-neunzig hat die UN dieses Lokale Agenda-Aktionsprogramm ausgerufen.

01:54:15: Das

01:54:16: habe ich nochmal nachgeguckt.

01:54:19: Lokale Agenda ein, zwanzig so und vor dem Hintergrund.

01:54:24: Ich glaube das Sichtfest war auch in dieser Zeit Und die Angebots Seminargebot im Johannisch-Stift in Hannover aber auch in der Zeit und genau und ich hab die beiden gefragt hätte ihr nicht Lust mit mir dahin zu fahren?

01:54:40: Das schwärmen wir heute

01:54:41: noch.

01:54:41: Und

01:54:43: der

01:54:43: Verwaltungsausschuss hat die dann entwandt, ich wurde vom Stadtdirektor entwandte und sind wir dann zu dritt dahin gefahren.

01:54:51: und die haben dann ja.

01:54:53: vorher war von den Grünen schon mal ein Attach gestellt worden.

01:54:57: Jetzt muss man dazu sagen, Martin

01:55:00: Sieginger ist von der SPD.

01:55:03: fand ich ganz wichtig, dass es da parteiübergreifend soll.

01:55:07: Das ist ja auch...

01:55:09: Ist das auch nach wie vor?

01:55:10: Und in die Ratsklussschlüsse wurde aber eine Enthaltung gefasst, dass die Stadt dieses Projekt Lokalagenda unterstützt und den Verein der dann sehr stark in den ersten Jahren ja auch von der Stadt gesponsert worden ist muss man sagen und auch eine ganze Menge auf die Reihe gekriegt hat.

01:55:30: muss ich noch mal sagen, Nachhaltigkeit verstanden als Zusammenspiel von Ökonomie, Ökologie und Soziales.

01:55:36: Das wird manchmal so ein bisschen aus dem Blick verloren.

01:55:38: Ich

01:55:38: sage immer etwas... Einfach nicht.

01:55:41: im Agenda-Gedanke heißt eigentlich, dass es immer mehr Menschen auf der Erde immer besser gehen soll ohne dass die Natur dabei zerstört werden.

01:55:50: Ist natürlich ein bisschen eine Quadratur des Kreises.

01:55:52: Wo ich immer sage, Quadraturspreise ist doch ganz einfach!

01:55:55: Es geht mit Pi.

01:55:58: Ich habe in dem Fall kein Kreis, ich hab ja diesen Drehzell gemacht.

01:56:01: Richtig!

01:56:01: Es wurde später noch mal von Frau Hofmann grafisch verschönert, aber

01:56:08: das

01:56:08: war der Gedanke...

01:56:10: Das ist die Idee,

01:56:11: dass man alles ineinander

01:56:12: greift durch

01:56:13: dieses Zeichen der Agendaeerbefahrt und auch bei der Stiftung.

01:56:20: Vorher schonmal eine Bemühung gegeben in Porte Alegre mit Bürgerhaushalt.

01:56:29: Die Stadt war Pleite, in Brasilien und hat dann überlegt wie kriegen wir das voneinander?

01:56:35: Mit dem wenigen Geld das Wichtigste und Notwendigste zu machen.

01:56:39: und die haben gesagt, wir müssen die Bürgerein binden!

01:56:41: Und dieser Gedanke der wird bei uns in Zukunft ne ganz neue Rolle spielen da bin ich fest von überzeugt weil die Gemeinden zum großen Teil pleiten den Depots noch nicht Gott sei Dank, aber...

01:56:54: Das liegt daran, dass der Bund den Kommunen das Geld

01:56:57: raubt.

01:56:58: D.h.,

01:56:58: er

01:56:59: raubte es nicht wirklich, weil er nimmt ihn ja nicht was, welches wir zu haben.

01:57:02: Aber der Bund gibt Aufgaben an die Kommunen.

01:57:06: Ganzes Kindergleiche, also ganzer Schule, Land sagt, Kindergarnplätze sind umsonst.

01:57:12: Aber das Geld, was dann dafür nötig wäre wird nicht zur Verfügung gestellt, nicht vollständig.

01:57:18: und das ist eigentlich

01:57:19: Und die vielen Ausgaben, die der Bund hat, die er eigentlich nicht machen könnte.

01:57:24: Wenn man es mal richtig sieht ganz viele Schulden.

01:57:27: da sieht sich natürlich aus mit den Menschen, die nach Deutschland kommen gibt ja ein ganz breites Feld was man da diskutieren könnte.

01:57:36: auf jeden Fall im Ergebnis führt das dazu dass die gemeint pleite sind.

01:57:40: und wenn denn in Zukunft?

01:57:43: Ja ich habe gerade noch eine Podiumsdiskussion im Bundestag gesehen, wo Vertreter des Städtetages und der Gemeindebundes sich zu der Notlage der Finanziellen geäußert haben.

01:57:59: Es sieht wohl bei vielen Gemeinden ganz schlecht aus – gut bei uns Gott sei Dank nicht!

01:58:06: Und dann wird so ein Projekt wie der Bürgeraushalt natürlich durchheißende Rolle spielen können um... Ja, die sind ja auch gleich hier zu Stuttgart-I.

01:58:16: Wollte in den Wirken gefahren haben mit der Bahn.

01:58:19: Das hat damit

01:58:20: nicht

01:58:20: zu tun?

01:58:21: Nein, Stuttgarten wird belastet durch die Krise der Automobilindustrie.

01:58:24: Ja,

01:58:25: jetzt noch mehr hinzukommt.

01:58:27: Durch Porsche und Mercedes – das ist das Problem für Stuttgarter.

01:58:33: Aber sie haben

01:58:33: noch ein bisschen Rücklagen so es nicht.

01:58:36: Porte Erlegre war damals der Anfang.

01:58:38: Wir haben das ja hier mit der Agenda zusammen, also Stadt und Agenda haben wir auch mal im Bürgerhaushalt gemacht.

01:58:43: ich weiß nicht ob du das noch mitgekriegt hast.

01:58:46: Das hat damals eine Bürgerbeteiligung beinhaltet.

01:58:57: so ein Häftchen gab es und ist leider nicht weitergeführt worden weil hier offensichtlich die Not nicht groß genug ist, das muss ich mal so sagen.

01:59:06: Aber der Gedanke zumindest ist versucht worden.

01:59:12: Im Jahr also dann...

01:59:14: Und schön, wenn ich das noch erwähnen darf bei den Agenda-Vereinlingen gibt es ja nicht mehr.

01:59:19: aber die Agenda Stiftung.

01:59:20: Das denke ich war auch eine Initiative, die ein bisschen auf dich zurück ging.

01:59:24: du hast ja auch lange Präsident des Koatoriums, ne?

01:59:29: Die Überlegung dahinter war ja dass man Einfach auch Geld sammelt und ein eigener Erträger hat.

01:59:38: Und dadurch, dass einfach eine ganz stabile Basis bringt... ...und die Stiftung gibt es ja immer noch.

01:59:44: Ich bin da im Vorstand, wenn ich's nochmal beiläufige erwähne.

01:59:47: Marta Sickinger und Ulrich Halfbub übrigens auch.

01:59:50: Die Urgesteine sind immer noch dabei.

01:59:55: Wir suchen natürlich dringend Nachwuchs.

01:59:57: Wenn da jemand dies hört und Interesse daran hat, sind wir sehr... Freudig, wenn da welche kommen.

02:00:04: Aber das gibt es immer noch und wir haben ja auch einige Projekte realisiert.

02:00:10: in diesen fünf, zwanzig Jahre.

02:00:12: sind das jetzt praktisch muss man sagen.

02:00:16: Moer-Erlebnisfahrt, Skulpturen, Fahrt die freiwilligen Agentur und jetzt seit zwei drei Jahren des Kaufhaustis und dass was einen wahnsinnigen Zuspruch hat Frauen und ein, zwei Männer die da mitarbeiten machen das ja ehrenamtlich.

02:00:35: Da werden also Sachen wiederverkauft, die andere Leute nicht mehr haben wollen und dann spenden auch gute Sachen und die nehmen wirklich so viel ein und das Geld wird nach Abzug der Unkosten vollständig an soziale Initiativen, an Vereine, Dialergie, Rotes Kreuz Kindergärten gespendet.

02:00:56: aber ich glaube das sind inzwischen schon über sechzig Tausend Euro, die da zusammengekommen sind.

02:01:01: Das ist also ein ganz tolles Projekt muss man wirklich sagen.

02:01:06: Gut kleiner Werbeblock für Agenda aber wir wollen ja noch auf... Da sind doch so viele Blätter sehe

02:01:16: ich.

02:01:17: Ich kann das

02:01:18: ein bisschen... Denn wir wollen unbedingt noch auf die schönen Modas

02:01:22: der

02:01:23: Institutionen zu brechen.

02:01:24: Bis zwei Wochen war es zu Zeit hast du gesagt ne?

02:01:28: Das kriegen wir schon noch hin.

02:01:31: Ich will zumindest noch einmal erwähnen, dass wir ja irgendwann nochmal entsprechend unserer Kommunalverfassung, die geändert wurde dann ein Bürgermeister bekommen haben der direkt gewählt worden ist vom Volk.

02:01:43: Die Bürgerbeteiligung ist ja immer auch ganz wichtig.

02:01:47: Dann ist der Bürger beteiligt.

02:01:49: Du weißt natürlich besser, aber dass ich auch mal den nicht so viel ich noch weiß war es ja vor so.

02:01:54: der Stadtdirektor wurde

02:01:56: vom Rat

02:01:58: bestellt oder gewählt und er war dann auch Wahlbeamter, der war Chef der Verwaltung für acht Jahre oder so konnte dann wiedergewählt werden und der Bürgermeister wurde ja auch vom Stadtrat gewählt.

02:02:12: Der Bürgermeister war damals Repräsentant und wurde aus der Mitte des Ratesmeister Mehrheitsfraktionen

02:02:18: bestimmt.

02:02:19: Meistens von der Mehrheits-Fraktion, ich

02:02:20: hab auch noch Vertreter.

02:02:21: Ich hab Stellvertreter, genau.

02:02:23: Und dann hat ... Da wurde die

02:02:26: Kommunalverfassung geringer?

02:02:28: Ja das ist ja Ländersache, diese Regelung gab's in einigen Bundesländern schon früher.

02:02:34: Ja, ich muss sagen das ist ein britisches Modell.

02:02:37: Diese Zweigleisigkeit hier sind ja britische Besatzungszone gewesen.

02:02:41: die Franzosen und die Amerikaner, ihr glaubt sie kennen so was nicht.

02:02:44: aber die Briten kannten das und deswegen in Nordrhein-Westfalen war auch britisch.

02:02:49: als besatzungszone Niedersachsen gab es diese zwei Säulenmodelle und das wurde nieder, ich glaube in Nordresfalen gibt's das auch nicht mehr.

02:02:56: auf jeden Fall Niederson Ich meine es wäre für eine Schröder Regierung gewesen oder irgendeine Landesregierung in Niedern.

02:03:02: Sachsen hat Die Kommunalverfassung geändert, das ist nur noch.

02:03:09: von der Bevölkerung direkt gewählten Bürgermeister gibt er sowohl repräsentiert als auch Verwaltungschefs.

02:03:18: Genau und dieser Wechsel gab eine Phase von zehn Jahren etwa wo das praktisch gewechselt werden

02:03:27: musste?

02:03:27: Die alten Stadtdirektoren

02:03:28: mussten erst mal mit ihrer Laufzeit

02:03:30: zu ändern.

02:03:32: Lassen, die konnten wir nicht einfach rausschmeißen und sagen jetzt wird gewählt.

02:03:36: Sondern man hat sie dann auslaufen lassen wenn das der Ende war.

02:03:39: Nicht so denke ich war.

02:03:40: das wurde dann gewählt.

02:03:41: deshalb war das in jedem Gemeinde ein bisschen anders.

02:03:45: In

02:03:45: Depots war es im Jahr zwei tausend

02:03:48: fünf

02:03:48: Uhr.

02:03:48: Da ist im Juli oder so ist Herr Heidemann ausgeschieden und im Oktober ist dann der Neubürgermeister angefangen.

02:03:56: da gab's ne Vacanz Da hatte ich dann noch die Aufgabe, genau da war ich als Folger stellvertretender Hauptverwaltungsbeamter.

02:04:04: Dann übergangsweise vor allen Dingen mit der Wahl des Bürgermeisters beschäftigt.

02:04:11: es gab ja zwei Kandidaten Dr.

02:04:15: Schulze und Herrn Püschel, Gott hab ihn ledig.

02:04:19: Ja, Schulze,

02:04:19: wenn ich mich noch eher erinnere... Sie haben mal ein Gedächtnis.

02:04:22: kramen wurde von der FDP glaube ich vorgeschlagen und die SPD man höre einen Staunen hat ihnen unterstützt.

02:04:29: Das weide ich nicht mehr das Marken rein.

02:04:31: Von uns hoch geschätzt dann so durch Püchels von der CDU wollte aber unbedingt dagegen kandidieren und meine Erfahrung ist das einfach nicht dass die Bürger meistens Verwaltungsfach-Leute wählen.

02:04:46: Und Dr.

02:04:46: Schulze kam aus dem Landkreis, war erfahrener Verwaltungsmann.

02:04:50: Oli Puschel ist ja jetzt leider schon verstorben.

02:04:53: Ich kenne ihn noch aus meiner Jugend.

02:04:54: Er war schon bei der Jungen Union als wir hier bei den Usus waren und dann nachher noch weiter nach links drifteten.

02:05:01: Heute sah er halt recht gehabt nicht?

02:05:03: Der hat sich doch erfrecht!

02:05:05: Bei uns damals haben Wir hatten eine Zeitschrift gehabt, den Stichling haben wir uns empört.

02:05:10: Wir wollten ja einen Selbstverwaltendes-Jungenzentrum.

02:05:12: und was sagt Ulrich Püschel?

02:05:14: Ja da muss aber jemand hin der aufpasst!

02:05:16: Dann hab ich gesagt so weit kommt das noch gibt's ja gar nicht.

02:05:20: Aber er hatte natürlich vollkommen recht.

02:05:22: es war ganz vernünftig auf uns aufzupassen dass er dann Ulrich Walther auch am Anfang gemacht hat, der dann später die Firma Lebensbaum gegründet hatte.

02:05:31: naja und Hans Ulrich Büschl hat die Wahl nicht gewonnen obwohl die CDU als... derichste Fraktion.

02:05:36: Aber die Leute wollten Verwaltungsfachmann...

02:05:38: Die Bürger haben das hier entschieden

02:05:39: und nicht die

02:05:40: Parteien, und es ist auch gut so!

02:05:42: Er hat weiß ich nicht mehr was um zwanzig Prozent bekommen.

02:05:45: Was?

02:05:45: So wenig sogar?

02:05:46: Ja oder also achtundzwanzig?

02:05:48: Also

02:05:48: auf jeden Fall weniger als die CDU sonst kriegt.

02:05:51: Weil die Leute einfach gesagt haben wir wählen den Verwaltungssfachmann.

02:05:54: Genau.

02:05:56: Und

02:05:56: dann hat natürlich Dr.

02:05:58: Schulz auch wieder einen eigenen Duktus eingeführt, was wir aber mit seiner Zeit angepackt haben, ein bisschen vorbereitet war es vorher auch schon.

02:06:09: Das war ein neues Sanierungsgebiet wo wir ja dann auch durchaus überrühmungsunters in der Morsthausen.

02:06:14: Ja da haben wir ja auch eng auf mit meiner Frau, die war ganz aussehend und tätig.

02:06:21: Daraus ist er letztlich dieser Neubau des Stadterlands geworden?

02:06:25: Ja das hat kein Neubauge worden

02:06:26: oder Erweiterung oder Umbau.

02:06:28: Ich finde

02:06:28: das für mich ein bisschen schade.

02:06:30: ich hatte hier eine Werbung

02:06:30: gegeben.

02:06:31: Wir hatten mehr vor.

02:06:31: klar Wir wollen jetzt gar nicht verraten, an wem es gescheitert ist.

02:06:35: Aber vielleicht sind wir auch nicht ganz zur selben Meinung diesbezüglich?

02:06:39: Ja

02:06:40: das macht durchaus alles.

02:06:40: Es ist auf jeden Fall in der Politik gescheitert.

02:06:42: Das kann man

02:06:43: machen.

02:06:43: Ja das ist ja im Jahr zwei tausenddreizehn und irgendwann Ende des Zweitausends gab's eine Entscheidung dass man dieses Projekt nicht weiterverfolgen will.

02:06:50: Gut ich kann da ganz gut mit leben.

02:06:52: aber dann hat man ja diesen Stadthergarten aufgestockt.

02:06:56: Aufgestockte Löwung die Straßen sehr schön gebaut in dem Quartier.

02:07:01: Also das finde ich jetzt alles gut gelungen.

02:07:05: Jetzt der Willenberg hier noch als Letztes?

02:07:06: Der

02:07:07: Willenberg ist auch sehr schön geworden

02:07:08: und den Münter Eingang da.

02:07:10: Ja,

02:07:10: ganz toll!

02:07:12: Das hat sich wirklich...

02:07:12: Die Wärmung für Diepols, also wer Diepol's noch nicht kennt muss unbedingt kommen.

02:07:16: Es ist ein ganz toller Lebenswettestatt mit viel Grün und

02:07:20: Sehenswert.

02:07:20: Da muss man im Dünnen anfangen zu gucken und nicht im Norden in der Innenstadt dann.

02:07:26: Der nördliche Teil der langen Straße deprimierend, aber der Bereich Möntepark wird ja jetzt auch ständig noch aufgefrischt.

02:07:37: Da kann man nicht klagen.

02:07:39: So Bahnhofstrunnel da will ich jetzt mal drüber weggehen.

02:07:43: Auch den Mollerkreisel und die Mollerstraße habe ich eben schon angesprochen.

02:07:48: Die Bürgerbeteiligung in dem Stadtteilgebiet Wildenberg-Lüdersstraße wo wir auch deine Frau mitgearbeitet hat war eine sehr intensive Zeit und im Schliessing bin ich ja pensioniert worden.

02:08:04: Das ist jetzt immerhin dreizehn Jahre her, und ich habe dann noch die Hochschule betreut als eine durchaus ernste Aufgabe.

02:08:16: Ja das

02:08:16: war aber einer der großen Leistungen von Dr.

02:08:19: Schulz,

02:08:19: die er hergeholt hat.

02:08:23: Nicht

02:08:23: selbstverständlich dass sie

02:08:25: bis heute die Stiftung, der er ja vorsteht.

02:08:30: Die Ulrub-Stiftung hat im Prinzip die gesamte Hochschule finanziert, also das Gebäude ist komplett... durch die Stiftung finanziert worden.

02:08:46: Das Grundstück vom Landkreis und die Stadt hat manch noch fünfzigtausend oder so pro Gebäude Abschnitt dazugegeben, aber da bei einem Volumen von zwanzig Millionen sind das verhältnismässig geringe Summen.

02:08:59: Und ich hatte die erntvolle Aufgabe in den elf Jahren also bis vierundzwanzig hat es gedauert von drei zehn bis vierundzwundzig diese Projekte zu betreuen, beziehungsweise offiziell Projektsteuerung zu betreiben.

02:09:11: Also

02:09:11: für die Bauprojekte?

02:09:13: Für die Bau-Projekte und dafür zu sorgen dass Kosten und Zeiten eingehalten wurden.

02:09:16: Und das hast du geschafft?

02:09:18: Das haben wir gut geschafft ja.

02:09:20: Darf ich zumindest was

02:09:21: sagen?

02:09:21: Also also auch weiter vertrauen Sie mal mit Dr.

02:09:23: Schulte dann zusammen?

02:09:24: Ja, auf

02:09:25: jeden Fall der würde ich so sagen schätze ich so ein.

02:09:29: Zumindest habe ich den Eindruck

02:09:31: Und ich hab jetzt schon behauptet, du kannst es noch besser beurteilen.

02:09:36: Es gefällt ihm richtig gut sein neuer

02:09:40: Aufgang.

02:09:40: Er hat ja auch ein tolles Dummizil.

02:09:43: Den nötigen Weitblick hat er in meinem Penthouse oben alles voll im Griff ist nicht weit von seinem Wohnstandort.

02:09:50: also was will man mehr?

02:09:53: Also das war...

02:09:54: Und da hat nicht diesen Ärger mit dem blöd Politiker.

02:09:56: Das ist, sag ich jetzt mal, scherzhaft!

02:10:00: Nicht ganz ohne Bedeutung.

02:10:02: Na ja, das war auf jeden Fall für mich ein Projekt was ich gerne gemacht habe.

02:10:05: Daneben hab' ich noch einen Andes-Projekt gemacht.

02:10:08: Ich habe junge Menschen betreut, Lehrlinge Und zwar haben wir von SCS Senior Expert Service.

02:10:17: Das ist so eine bundesweite Organisation, wo senior Experten auch mal ins Ausland geschickt werden sind.

02:10:23: Die ihre

02:10:24: Erfahrungen weitergeben?

02:10:25: Genau,

02:10:25: Ingenieure und weiß ich was.

02:10:28: Das hatte ich auch mal in das Auge gefasst und dann bin ich aber von denen angeschrieben worden.

02:10:33: Sie hätten eine interessante Aufgabe und zwei junge Menschen Lehrlinge zu betreuen die Probleme in der Ausbildung haben Und wir haben dann mit dem Leiter der Kreis Volkshochschule Infechter und einem Freund aus Diepols zusammen einen Arbeitskreis gegründet, der sich dieser Aufgabe annimmt.

02:10:51: Der Infechter seinen Sitz hat mittlerweile über dreißig Mitarbeiter Das sind alles Leute die nicht mehr aktiv im Beruf sind.

02:11:04: Es gibt parallel dazu noch einen Arbeitsgreif hier mit Bodo von Bodelschwenk.

02:11:08: Da waren wir auch zusammen, da war wie zählte ich auch und mein Freund und noch einige andere und haben etwas Ähnliches gemacht.

02:11:17: aber der inhaltliche Ursprung also mit diesem Arbeitskreis in Fechter habe ich mehrere Leute bezeugt Iraka, jungen Afghanen.

02:11:30: Das haben wir in der ganze Familie.

02:11:31: Meine Frau und ich haben dann eine Familie betreut, wo der Sohn unter meiner Obhut stand.

02:11:37: Ich habe aber auch einen deutschen Maurer gehabt beispielsweise aus Steinfeld ein Kriegsgeschädigter muss ich sagen.

02:11:45: Sein Vater war Erdlast.

02:11:50: Seine Vater war in Afghanistan und hat der posttraumatische Belastungsstörung.

02:11:54: Der war Patient meines Freundes, der ist Psychologe.

02:11:59: Und der fragte mich, ob ich mich des Sohnes seines Patienten annehmen kann.

02:12:05: Der hatte gerade seine Lehre verloren als Mauer in Steinfeld.

02:12:09: Er war sehr depressiv.

02:12:11: Der war in einer Phase aufgewachsen, wo der Vater mit all seinen Kriegsbelastungen nach Hause gekommen war und der Sohn hat das nicht verkraftet.

02:12:24: Depressionsphase rausgeholt auch in der Befürchtung, dass er sich was antut.

02:12:30: Die Eltern waren nämlich im Urlaub und da musste ich erst die Eltern anrufen.

02:12:34: Der war nämlich nicht zur Arbeit erschienen bei den Bauunternehmen.

02:12:38: Die hatten mich angerufen.

02:12:40: Ich bin dann nach Steinfeld gefahren alles verrammelt und über die Eltern ist dann die Schwester benachrichtigt worden.

02:12:48: Die hat das aufgeschlossen und dann saß er zusammen gekrümmelt in deinem Schlafraum, alles verdunkelt Und den musst du dann erst mal wieder aufbauen, das als Beispiel ... Ja, ja.

02:12:58: Das ist eine

02:12:59: psychologische Arbeit.

02:13:02: Wir haben in diesen Arbeitskreisen sowohl bei Bodo- als auch in Fechter die Probleme der jungen Leute besprochen und haben uns auch gemeinsam beraten.

02:13:13: Es war so eine Art Mediation auch.

02:13:16: Das war durchaus eine Hilfe.

02:13:18: Das habe ich insgesamt sieben Jahre gemacht bis ein zwanzig.

02:13:24: Also die Iraka, den hatte ich dann eine Tischeausbildung in Fechter gemacht.

02:13:28: Den hatte ich zu Hause, weil man sich ja nicht mehr offiziell treffen durfte.

02:13:31: Das war der Lockdown während der Corona-Zeit.

02:13:39: Da kommen wir gleich zu, das waren eigentlich sechzehnter März.

02:13:42: Du weißt noch

02:13:45: genau ... Das habe ich mir vielleicht gleich mal vortragen.

02:13:51: Ich wollte aber gerade noch diese Dinge, Stiftung hast du ja eben schon angesprochen.

02:13:58: Das war für mich ja sieben Jahre auch interessanterweise also diese sieben jahre die sind in meinem Lebensrhythmus durchaus häufiger zu finden und für mich war dieses Vortragsprojekt ein sehr schönes schöne Abschluss dergleich etwas verkürzt weil wir eigentlich mehr machen.

02:14:16: Was wir von der Stiftung gemacht haben, Mutmachen zum Handeln.

02:14:18: Und eine Agenda-Stiftung

02:14:19: bitte?

02:14:19: Von

02:14:20: der Agendastiftung.

02:14:21: Ja.

02:14:22: Mutmachen zu handeln da hatten wir ja vier aus meiner Sicht.

02:14:25: wer qualifizierte Veranstaltungen

02:14:28: und auch gut besucht.

02:14:29: Der gut besuchte

02:14:31: Kirche und Altes Rathaus und dann

02:14:33: war er in der Kirche mit Frau Prof.

02:14:36: Bözius

02:14:36: vom... Und Dr.

02:14:38: Kessler

02:14:39: hat

02:14:39: als allererster den Vortrag gehalten, der kam aus Frankfurt war Chefredakteur einer kristlichen Zeitschrift und hatten Vortrag über fair Wirtschaften gehalten.

02:14:54: Und dann war ja der Vater Kossender, der über billig-billig die Probleme mit den Leiharbeitern auch gesundheitliche Ausbeutung, Fleischverbringungen und die Probleme, die er persönlich als Vater erleben musste.

02:15:09: Eisspricher hatten wir und da war ja Frau Behrens

02:15:13: Bittes.

02:15:14: Ja, bittes ist die Eismehrspelition.

02:15:19: Die Polarforschung

02:15:22: vom Alfred Wegener Institut.

02:15:25: Auch ein sehr interessanter

02:15:26: Vortrag

02:15:26: in der Kirche.

02:15:28: Und da ging es tatsächlich schon los, der war in der Kierchedevortrag und ich erkenne Corona ohne dass man es wusste.

02:15:37: Es war nämlich wie man nachher erfahren hat bei der Veranstaltung... Menschen dabei, die dann tatsächlich im Nachhinein feststellen, dass sie Corona hatten und einer glaube ich auch ziemlich schwer.

02:15:49: Aber das wusste man damals eben noch gar nicht.

02:15:54: Und meine Startähnung für Corona ist, dass wir im Theater standen weil wir eine Veranstaltung hatten vom Kulturring und uns fragten was wird denn jetzt?

02:16:05: Und dann hieß es plötzlich alles geschlossen.

02:16:07: Dann wussten wir Bescheid.

02:16:08: Wir konnten alle Veranstaltungen absagen, die noch ... Ich glaub, diese Saison war fast zu Ende.

02:16:14: Am März sagst du nicht, dann war die Saison fast zu ende.

02:16:18: Aber in der nächsten Saison ging's ja weiter und da wolltest du aber auch berichten wie das für euch ist?

02:16:25: Wie ich das erlebt habe.

02:16:26: Genau.

02:16:28: Meine Frau und ich waren im Wendland, am Ayurveda-Kurzurlaub.

02:16:33: Und wir waren die letzten Gäste, die mussten dicht machen.

02:16:36: Und dann war ja am sechzehnten März der Lockdown.

02:16:42: Da war der Lock down und das, was mich wunderte, wieso der Lock Down festgesetzt worden ist.

02:16:51: Es kamen auch Verlautbarungen von der Politik aus der Presse... dass da etwas ganz Schweres auch von zukommt.

02:16:58: Das vertrug sich aber eigentlich nicht mit den offiziellen Verlautbarungen, die man in statistischen Erhebungen üblicherweise jedes Jahr gemacht hat, der sogenannten Centinellprom.

02:17:08: Ich weiß nicht, ob dir das was sagt?

02:17:10: Es haben sich etwa siebzig Kliniken zusammengefunden und jedes Jahr die Atemwegserkrankung der Atemwegserkrankung an das RKI melden.

02:17:26: Und dann gibt es immer das Robert-Kohenzitut,

02:17:28: dass die ganzen

02:17:30: Infektionssachen überblicken sind und diese Erkenntnisse führen dann zu Grafiken, die jedes Jahr im Prinzip ähnliche Kurven aufzeihen, also um die Jahreswende bis in den Januar-Februar hinein, dann die Atemwegserkrankungen zunehmen Und manchmal gibt es deutliche Ausschläge.

02:17:51: Im Jahr zwei Tausend Achtzehn beispielsweise hatten wir eine ganz besonders schwere Virus, ja die Grippewelle wobei die Grippevirus sind auch immer unterschiedlich.

02:18:02: im Prinzip kann man diesen Corona-Virus auch der Grippeebene zuordnen und das Interessante war dass die Kurve schon wieder abflachte und dann kam trotzdem der Lockdown.

02:18:16: Das hat zumindest einige Menschen auch Fachleute bewundert, dass die Kurve abflachte und trotzdem jetzt Lockdown mit allen Konsequenzen war.

02:18:28: Und was auch wunderte das RKI als praktisch der Fachbehörde die Risikobewertung von mäßig auf hoch gestellt hat.

02:18:42: Heute weiß man, dass das politisch bedingt.

02:18:47: Es gibt ja RKI-Protokolle und in denen steht das genau drin, wie es abgelaufen ist.

02:18:52: Das war nicht durch irgendwelche medizinischen Gründe sondern nur durch politische Vorgaben begründet.

02:19:00: Es wurden dann PCR-Zentren errichtet um die PCR-Tests die Dynamik der Erkrankung der breiten Öffentlichkeit deutlich zu machen oder ich kann auch sagen zu verkaufen.

02:19:16: Und diese PCR-Tests sind ja mehr als fragwürdig in der Interpretation, weil die eigentlich gar nichts aussagen oder wenig.

02:19:24: Also die irritieren ... Man hat aber durch diese PCR Test versucht nachzuweisen dass das ganz schlimm ist.

02:19:33: Das was mich sehr gewundert hat Ich erzähle ja jetzt wie mein Eindruck war Deswegen ich damals alles nicht verstanden habe.

02:19:42: Dann habe ich zu dem Zeitpunkt noch einen Spiegel bezogen.

02:19:46: Da habe ich im Spiege gelesen, dass es ein Strategiepapier des Bundesinnenministeriums gab und dieses Strategie-Papier hatte zum Inhalt den Menschen Angst zu machen damit sie gefügig werden vor allen Dingen den Kindern einszumachen.

02:20:06: Das stand da so drin.

02:20:07: Aber im Stiegel darf man auch nicht alles glauben, habe ich schon

02:20:09: mal festgestellt.

02:20:12: Ja, das steht auch in Fokus!

02:20:14: Es ist auch unschrittlich und es steht auch noch in einer anderen Presseverlautbarung.

02:20:22: Und wenn man dann liest was da drinsteht, kann ich nur sagen, dass es kriminell, wenn man Menschen so in Angst und Schrecken hineinbringt... ...und den Kindern sozusagen sagt, wenn ihr euch nicht an die Hygiene vorschriften, alter werden... Oma und Opa sterben, das wird der schlimmste Tod sein, den ihr euch vorstellen könnt.

02:20:40: Sie werden keine Luft mehr

02:20:41: kriegen.".

02:20:42: Das ist ja das Schlimmste was man sich vorstellen kann wenn man erstickt.

02:20:45: Und diese schrecklichste was mal den Kindern da angedroht hat praktisch oder Angst gemacht hat war für mich so ein Punkt wo ich gedacht habe da ist irgendwas im Busch.

02:20:59: und dann kam noch als nächstes einen Monat später Ostern schreiben wir es Jahr Oster Sonntag.

02:21:07: Normalerweise ist ja der höchste Feiertag, die Kirchen waren zu und in der ARD abends um zwanzig Uhr oder viertel nach acht gab es eine Osteransprache.

02:21:17: von wem?

02:21:20: Nein!

02:21:21: Von Bill Gates.

02:21:23: Bill Gates hat einer Ansprache gehalten.

02:21:25: neun Minuten hat sie gedauert und er hat erzählt Es werden vier Komma fünf Milliarden Menschen sterben Und es werden sieben Milliarden Menschen geimpft werden.

02:21:39: Das hat er erzählt.

02:21:41: Auf viel, warum sollen vielen eineinhalb Milliarden sterben?

02:21:43: Das kommt mir ein bisschen hoch

02:21:44: vor.

02:21:44: Aber

02:21:44: gut... So

02:21:47: muss man wissen dass Herr Gates und seine Stiftung die Bill- und Millionär-Geldstiftungen ja auch Investoren sind.

02:21:57: Unter anderem haben die auch in Biontech investiert und zwar schon im Jahr zwei tausend neunzehn ganz viel Geld Und in den letzten Jahren haben sie ihre ganzen Aktien wieder verkauft.

02:22:10: Herr Gates war ja einer der Initiatoren der Impfung, die dann später folgte

02:22:16: und

02:22:17: als er dann seine Aktie verkauft hatte hat er dann durch Pläsemitteilungen mitgeteilt dass die Impfung ja wirkungslos gewesen sein und deswegen verkauft er seine Aktien wider.

02:22:29: Da hat er aber seinen Schnitt gemacht.

02:22:30: Interessanterweise ist ihr Adresse von Biontech in Mainz an der Goldgruppe zwölf, finde ich auch gar nicht.

02:22:40: Also ich erzähle einfach wo ich skeptisch und immer skeptischer wurde.

02:22:44: Dann gab es eine Rede von Herrn Dr.

02:22:46: Wieler.

02:22:47: Herr Wiela war der Chef des Robert-Koch-Instituts.

02:22:52: Und zwar im Juli des Jahres ist das Jahr bis zum Jahr zweiundundzwanzig.

02:22:55: Der hat gesagt da waren ja die ganzen Regeln noch aktiv.

02:22:59: diese Regeln werden wir noch Monate lang einhalten müssen.

02:23:04: Diese müssen der Standard sein.

02:23:06: Die dürfen überhaupt nie hinterfragt werden, Abstand halten, Handyhygiene und dort wo wir Abstand nicht halten können zusätzliche Alltagsmasken oder Mund-Nasen-Schutz Und das gilt für drinnen und draußen.

02:23:18: also das ist die Grundregel.

02:23:19: die dürfen und sollte niemand mehr in Frage stellen.

02:23:22: Das sollten wir einfach so tun.

02:23:24: So was habe ich da gedacht bin ich Leib eigener wenn ich überhaupt nichts infrage stellen darf?

02:23:31: So an die Hand gegeben, du darfst gar nichts in Frage stellen.

02:23:34: Das musst du einfach so

02:23:35: tun.".

02:23:37: Und ich sage da stimmt was nicht?

02:23:41: und kurze Zeit später kam er dann und hat dann die Impfung angekündigt.

02:23:47: Wir gehen alle davon aus, ich zitiere wörtlich das im nächsten Jahr Impfstoffe zugelassen werden.

02:23:51: wir wissen nicht genau wie die wirken die gute wirken was sie bewirken aber ich bin optimistisch dass es Impfstoffen gibt.

02:24:01: Interessant ist, was Spahn heute sagt.

02:24:03: Impfung hat nie einen Fremdschutz gehabt.

02:24:05: Also solchen ist sie auch nicht eingesetzt worden.

02:24:09: Herr Spahn hat gesagt die Impfung hatte keinen Fremdschutz.

02:24:14: Aber ein Eigenschutz?

02:24:15: Ja

02:24:15: das ist auch mehr als fragwürdig.

02:24:18: und wenn man heute... Das ist jetzt rückblickend Wenn man heute weiß, dass das Ganze eine militärische Aktion war.

02:24:25: Ich weiß nicht, ob dir das bekannt ist?

02:24:29: Im Januar zwanzig, also bevor das alles in Werke gesetzt worden ist wurde der Generalstab Arz-Holtherm von der Bundeswehr zum Bundesgesundheitsministerium versetzt und war fortan der Vorgesetzte von Herrn Wieder.

02:24:47: Der Wiedern war im Prinzip dem untergeordnete Militär Und einige Zeit später im März des Jahres wurde der General Breuer eingesetzt.

02:24:57: Der ist heute Oberster General oder der Bundeswehr?

02:24:59: Ja, da erinnere mich noch dran.

02:25:01: Der sollte das

02:25:02: ganz... So meinst du jetzt, dass das generell stabsmäßig dann...

02:25:05: Ja und die ganzen Infoen sind damals von der NATO an die Bundeswehr gegeben worden und die Bundesweh hat sie verteilt.

02:25:16: An alle, ja an die Verteilzentren.

02:25:18: Das ist ja dann über die Gesundheitsämter und so was jetzt gar nicht.

02:25:22: Ich meine auch sogar über Militärvergabestellen verteilt worden.

02:25:27: also das Militäre war im Prinzip diejenige Institutionen die die Handtag drauf hatte Und ich habe weil ich da so viele Fragen hatte eine Menge an Literatur gelegen.

02:25:40: Wodak war einer der Ärzte die wir besonders geholfen hatten.

02:25:45: Wodag.

02:25:47: Dr.

02:25:47: Wolfgang Wodak war mal SPD, Bundestagsabgeordneter und hatte bei der Schweinegrippe auch schon sehr viele Ungereimtheiten erkannt und auch die Manipulationen, die es damals gab.

02:26:00: Und die Schweinegrip hat ja nachher zu schwer in Erkrankungen geführt.

02:26:04: Die Schlafkrankheit ist dann die Folge gewesen.

02:26:07: Ich weiß nicht, ob du das mitgekriegt hast.

02:26:10: Ja, und der Wodak hat die gleichen Abläufe erkannt.

02:26:15: Übrigens, der Herr Drosten, den gab es auch schon bei der Schweinegrippe, der hatte eine ähnliche Rolle gespielt.

02:26:20: Auch aus meiner Sicht eine sehr fragwürdige Person.

02:26:25: Der wurde ja dann immer im Fernsehen gerne zitiert, der erst den Masken keine Bedeutung zugemessen hat und dann eine Woche später schon oder so.

02:26:33: Da konnte man immer merken wie die Kommandos kamen.

02:26:37: das ganze Maskenthema ist auch eins für sich was man sehr intensiv erläutern müsste, weil das im Prinzip eine sehr starke Beeinträchtigung der Gesundheit der Menschen war.

02:26:49: Und die Masken haben nie eine Zulassung erhalten – die FFP II-Masken.

02:26:54: Es gibt keine Zulassung für diese Masken, für das, was sie machen sollten nämlich für wir in Erkrankungen.

02:27:00: Gibt es nicht!

02:27:01: Für Bakterienerkrankungen gibt es Masken und auch Staubmasken.

02:27:06: Was mich da so stutzig gemacht hat, ich bin auf dem Bau groß geworden.

02:27:10: Und aufm Bau ist es so dass die Staubmasken immer nur eine ganz bestimmte kurze Zeit getragen werden dürfen und dann müssen sie abgesetzt werden und der Arbeiter muss wieder durchatmen können.

02:27:21: Man hat aber diese Masken den Leuten aufgezwungen vor allen Dingen auch den Kindern in den Schulen, die mussten die ganzen Tag die Masken tragen.

02:27:30: Das ist schwer gesundheitsschädigend das hat mir sofort eingeleuchtet Wie kann man so was machen?

02:27:37: Das ist eine eklatante Verstoß gegen die Menschenrechte gewesen.

02:27:44: Das hat mich so mitgenommen, will ich mal sagen.

02:27:49: Ja das waren also die Erlebnisse, einschneidende Erlehnisse und Eindrücke, die du da gekriegt hast – das hat dann auch zu Umdenken geführt bei dir und zur Aktivität.

02:28:05: Das hat mein Verzaun in das staatliche Handeln erschüttert.

02:28:12: So will ich das zunächst mal sagen und ich kann so einordnen, dass es eine Art Wendepunkt in meinem Leben war.

02:28:19: Ich war ja selber staatlich Bediensteter wenn man so will, Beamte mit Verantwortung auch und sowas hatte ich nicht erlebt, dass man solche Dinge macht den Menschen Angst macht Auch Unwahrheiten ganz offensichtlich, die ich als solcher empfunden habe.

02:28:38: So will ich das jetzt einschränken sagen und es kam ja im Jahr zwanzig noch dazu dass ich einige Großveranstaltungen besuchen konnte.

02:28:51: Die unheimliche Erlebnisse waren nicht vor zweimal auf Demonstrationen in Berlin Die von der Querdenkorganisation gegen die Maßnahmen des Staates, die Einschränkung.

02:29:03: Darf man die denn durchführen noch?

02:29:04: Demonstrationen

02:29:06: oder

02:29:06: nur mit Masken und so?

02:29:07: Es waren ja genehmigte Demonstationen.

02:29:10: Wir haben nach Artikel acht Grundgesetzes...

02:29:14: Das galt ja immer noch das Demonstrationsrecht.

02:29:16: Ja natürlich!

02:29:17: Das kann ich auch ohne weil es nicht aufhebelt.

02:29:21: Mit Einschwenkung ja Aber in Berlin war dann die Maskenpflicht für die Veranstaltung oder ein Mindestabstand vorgegeben.

02:29:31: Es gab zwei, im August, im Jahr two-tausendzwanzigzwei Großveranstaltungen, die ja von Herrn Ballweg mit seiner Querdenkorganisation organisiert waren und auf beiden Veranstaltungsfragen waren meine Frau und ich Und wir haben dort etwa eine Million bei beiden Veranstaltungen, etwa eine Millionen Menschen erlebt.

02:29:53: Bei

02:29:54: jeder Veranstaltung?

02:29:55: Bei jeder veranstaltung, etwa einer Million Menschen.

02:29:58: Die erste Veranstahlung wurde von der Polizei dann aufgehoben oder beendet.

02:30:04: Es morgens gab es ersten Umzug, der so zehn Kilometer lang war mit ganz vielen Menschen durch die Innenstadt von

02:30:11: Berlin... Also in Berlin da!

02:30:13: Berlin, ja.

02:30:14: Und damit hast du dann diese Veranstaltung zwischen dem Brandenburger Tor und der Gold Liesel auf der Straße des siebzehnten Juni genau und die war voll von Menschen und die Zeitung berichtete nachher, dass da dreißigtausend Leute gewesen seien oder fünfdreißig ist oder sowas.

02:30:32: Das waren ganz offensichtlich eine Fehlermeldung.

02:30:36: und ein Monat später Und diese Veranstaltung wurde dann von der Polizei aufgelöst und die Leute, die da auf der Straße waren, sind gar nicht gegangen.

02:30:43: Die haben da noch Stunden lang gewessen und die konnte man auch da nicht wegbewegen ja weil die Infektionsgefahr zu groß sei.

02:30:49: deswegen sollten sie da alle weg.

02:30:51: das war die offizielle Begründung.

02:30:53: und einen Monat später waren wieder etwa eine Million Menschen dort wieder auf der Strasse.

02:30:58: Da war aber die Tribüne unten an der Goldlesel auf dem großen runden Platz

02:31:07: Belser heißt

02:31:10: es.

02:31:11: Da waren viele prominente Redner und am anderen war zum Beispiel der jetzige Gesundheitsminister aus Amerika dort als Redner Kennedy.

02:31:19: Ach, der ist ja ein Gesundheitsminister in

02:31:21: den USA?

02:31:23: Von dieser Veranstaltung wurde gar nicht berichtet überhaupt nicht obwohl da etwa eine Million Menschen war.

02:31:30: stattdessen hat man eine Veranstaltung vor dem Reichstag ganz hoch geturnt, da wurde der Reichstag gestürmt.

02:31:37: Da waren etwa dreitausend Menschen.

02:31:41: Das war zum selben Zeitpunkt.

02:31:42: über diese Veranstaltung hat man ganz wild berichtet und das war so wie es deutlich den Anstand hat eine manipulierte Veranstaltungen damit man was zu berichten hat und die Bewegung totmacht.

02:31:54: Was dann kam mit einer zeitlichen Verzögerung, man hatte im Ballweg den Initiator dieser Veranstaltet hat man eingesperrt.

02:32:05: Der hat neun Monate im Knast gewessen, mit fadenscheinigen Argumenten.

02:32:09: nach zwanzig Verhandlungstagen wurde er dann freigesprochen.

02:32:12: Man hat allerdings, da man den Freispruch nicht als Überschrift haben wollte, hat man ihm gesagt, der hätte eine Unterschlagung gemacht.

02:32:19: Er hatte Dinge im Wert von... ... siebzehn Euro, fünfundachtig oder sowas.

02:32:24: Nicht versteuert eine Hundematte und einen

02:32:27: Körperspray.".

02:32:28: Aber es ging um unterschlagende Spendengelder?

02:32:31: Ja, da ging's dumm!

02:32:32: Das war der Vorwurf.

02:32:33: Der wurde dann aber zurückgenommen... Da ist gar nichts geblieben.

02:32:38: Er hat also neun Monate im Knast gesessen.

02:32:40: Und diese Vorgehensweise des Staates zieht sich durch ganz viele Ebenen.

02:32:47: Also zum Beispiel in deiner filmischen Anwalt, der eine Ein Informationsforum geschaffen hat, Corona-Untersuchungsausschuss.

02:32:57: Der wisst auch im Knast mit Fahnen steinigen Jahren schon seit zweieinhalb Jahren.

02:33:03: Der ist aus Mexiko entführt worden von Deutschland in Zusammenarbeit mit den Mexikanern.

02:33:10: Da hat es kein ordentliches Verfahren gegeben.

02:33:12: Den haben die sozusagen gekächt und dann hier angeklagt.

02:33:17: Also dann gibt es über tausend Ärzte ... die wegen Masken-Attesten verurteilt worden sind und zum Teil im Gefängnis sitzen.

02:33:26: Also viel, also falsche Maskenatteske?

02:33:28: Nein, keine falschen Masken.

02:33:29: Ja das ist der Vorwurf gewesen.

02:33:31: Das ist ein Vorruf gewesen.

02:33:32: Ja wegen... So eine

02:33:32: Gefälligkeitsatteste gegeben hätte.

02:33:34: Genau.

02:33:35: Viele

02:33:35: von denen, die meisten haben die Patienten untersucht den dann Masken atteste verschrieben weil sie z.B.

02:33:42: Astma hatten oder so.

02:33:44: Und die werden durch mehrere Instanzen größtenteils verurteilten.

02:33:51: Und so ein Erlebnis, was ich persönlich hatte an die Porzaraz her eigentlich mit dem ich gut klarkomme.

02:34:00: Der hat mir gedacht weißt du eigentlich dass du im Moment der Paria bist?

02:34:09: Ein Partier, das ist so eine indische Bezeichnung für einen Kastenlosen.

02:34:12: Genau!

02:34:16: Das ging ja nicht nur mich so... Also die, die erkennen haben lassen, dass sie mit der Politik nicht einverstanden sind.

02:34:22: Aber ich habe ja etliche Lederbriefe geschrieben.

02:34:26: Ja, du bist ja auch aus einem Gesangtsfall.

02:34:29: Da bin ich nicht raus.

02:34:31: Ich durfte nicht mehr singen.

02:34:33: Ohne Maske?

02:34:34: Nein, nein, nein.

02:34:35: Ich war ungeimpft und da waren zwei Key.

02:34:38: Deswegen durfte ich nicht mehr.

02:34:39: Nicht ohne Maske, mit Maske kannst du ja auch nicht singen.

02:34:43: Das ist schwierig.

02:34:44: Ja aber wegen zwei G war ich nicht geimpft... Was

02:34:47: ist nochmal zwei G gewesen?

02:34:48: Entweder geimpfter oder genießen

02:34:50: und

02:34:51: ich war weder geimpften noch genießen weil ich gar nicht krank war.

02:34:55: so

02:34:55: ich durfte also nicht mehr singen.

02:34:57: dann bin ich da rausgetreten Ich durfte auch nicht ins Theater.

02:35:00: Also das waren alles Dinge die ich erlebt habe.

02:35:02: wir sind also wir sah ich jetzt die ungeimpften sind also Glindarm der Gesellschaft bezeichnet worden.

02:35:10: Von der Bozetti, Sarah Bozeti im ZDF.

02:35:15: Da dachte ihr nichts?

02:35:16: Ja das will ich nur... Unser Herr Gauck hat uns als Bekloppte bezeichnen.

02:35:22: Der Montgomery der Oberarzt aus Thuronnen, das ist ganz interessant.

02:35:26: Blindam habe ich schon gesagt, ungeimpfte Pflegekräfte sind Todesengel.

02:35:31: Schack Zimmermann fordert da chronische Maßnahmen um unser lieber Landesprävent weil Ministerpräsident hat gesagt, dass wir die Gesellschaft in Angst und Schrecken versetzen.

02:35:43: Wir sind die Bösen.

02:35:44: Und unser

02:35:44: jetziger Bundeskanzler meint das, umgeimpft eine Gesellschaft in Geiselhaft nehmen.

02:35:52: Ja.

02:35:52: So.

02:35:53: Und wie sich das rausstellt, hat die Impfung beispielsweise bezüglich der Ansteckung gar nichts bewirkt.

02:36:01: Das heißt nach der Spahn?

02:36:03: Gut,

02:36:05: da bin ich jetzt nicht so der Fachmann.

02:36:07: Wir haben uns klaglos impfen lassen und uns eigentlich auch... Und hoffentlich

02:36:11: habt ihr das alle vertragen?

02:36:13: Wir haben es gut vertragen,

02:36:14: ja.

02:36:15: Weil wir kennen auch Todesfälle im engsten bekannten Kreis die durch Corona verstorben

02:36:22: sind.

02:36:22: Ja, die Frage ist durch Impfung oder durch den Virus?

02:36:26: Ne,

02:36:27: ne schon durch den Videos.

02:36:28: Das hat es schon gegeben.

02:36:31: aber ich will mal so sagen man ist heute eigentlich sich einig so fasse ich das jedenfalls auf dass die Maßnahmen nicht alle zielführend waren, dass man weit über Ziele nachschossen sehr viel.

02:36:45: Ich bin ja nicht der Ben der äußert sich deutlicher aber ich bin dann etwas vorsichtig.

02:36:52: Ich selber muss jetzt ich weiß nicht ob sich cinisch anhört Wir haben ja damals ein Leserbrief auch geschrieben, weil meine Frau nicht.

02:36:59: Wir haben die Corona-Zeit ausgesprochen genossen und es war eigentlich für uns ... Ich will nicht sagen, die schönste Zeit des Lebens!

02:37:05: Aber es war eine herrliche Zeit.

02:37:07: Man hatte keine Veranstaltung mehr machen müssen.

02:37:09: Wir sind ja kulturell immer ständig.

02:37:12: Keine Sitzung mehr.

02:37:13: Freunde hatten dann einfach mal sich so noch getroffen.

02:37:16: Dürfte man ja glaube ich einen Haushalt treffen oder man hängt das nicht an die große Glocke auf der Terrasse?

02:37:26: Ecken entdeckt hier in Deepholz, da hinten im Moor.

02:37:30: Nicht Drebber Moor ist das Torfwerk.

02:37:32: also wir waren hin und weg.

02:37:34: was für tolle Gegend.

02:37:35: es sind unheimlich viel spazieren gegangen.

02:37:37: Hinten ins Aschen am Moor bis nach Lohnehin.

02:37:42: Irgendwie fanden wir das ganz toll aber wir hatten auch kein Problem Maske anzuziehen.

02:37:47: Wir hatten keine Probleme mit impfen zu lassen uns testen zu lassen.

02:37:50: ich kann mir vorstellen natürlich dass Menschen Wie ihr, du hast ja fast Masken verweigert.

02:37:57: Habe ich das richtig verstanden?

02:37:59: Ja,

02:37:59: ich habe die Welten getragen.

02:38:00: Oder seltengetragen nur wenn es unbedingt sein

02:38:02: musste zu sagen.

02:38:03: Weil ich das für eine Zumutung und unmenschlich halte, eine Maske zu tragen über die Maßen zumindest und den Zirkus auch nicht mitmachen wollte.

02:38:16: Eben das meine ich.

02:38:16: Das ist dann der unterschiedliche Standbund.

02:38:19: impfen wolltet ihr euch auch nicht lassen.

02:38:22: Das heißt, ihr habt dann Zwangs- oder Diskriminierungsmaßnahmen erfahren.

02:38:28: Also Gesellschaft wird das mal gesagt, ihr seid Parias oder Geiselnehmer oder sowas.

02:38:34: und man muss ja jetzt sagen wie ich so weit ich das mitkriege?

02:38:37: Ich will eigentlich von Corona gar nichts mehr hören aber ich verstehe, man sollte es vielleicht aufarbeiten und sich mal überlegen was ist da falsch gelaufen, wie hätte man's besser machen können?

02:38:46: Es

02:38:47: gibt

02:38:48: mehrere Interkommissionen, aber keine Untersuchungsausschüsse.

02:38:51: Aber kein Untersuchungsausschuss?

02:38:54: Denn die haben ja eine ganz andere Qualität

02:38:56: und

02:38:59: einiges kommt da durchaus raus.

02:39:01: Und

02:39:02: ich kann auch jedem der sich mit dieser Fragestellung und auch mit den anderen aktuellen Dingen, die ja im Moment auch noch so im Rohr sind beschäftigen will Die Plattform von dem Professor Stefan Homburg vielleicht ist er vom Namen her bekannt Der hat eine eigene Plattform, die heißt Homburgs Hintergrund.

02:39:25: Der ist ein angesehener Volkswirtschaftler der für Debs Merkel und Schröder und ich weiß gar nicht bei Kohl schon beraten hat in allen wichtigen Fragen ja zumindest Haushalts- und Politikführung.

02:39:42: Und er hat aus meiner Sicht Ja, was heißt Objektive?

02:39:47: Aber eine sehr informative Plattform geschaffen in den Kurzform.

02:39:54: Die verschiedene Sachwerte auch die Dinge, die Erkenntnisse aus dem Enquetekommission deswegen komme ich da drauf dort vermittelt.

02:40:02: also kann ich nur empfehlen Hamburgs Hintergrund eine sehr informative

02:40:08: Angelegenheit.

02:40:12: Ja, das kommt immer auf die Betrachtung an.

02:40:14: also ich könnte mir vorstellen dass ja ein oder andere den der sieht macht ihr selbst einen Eindruck guckt ihr das an?

02:40:21: Du wirst natürlich auch einige provokative ... Äußerung seiner Erkenntnisse da zur Kenntnis

02:40:27: nehmen.

02:40:27: Ja, er nimmt mit prorokativen Äußen auch nicht so ein Problem.

02:40:30: Aber

02:40:30: der belegt alles mit Quellen...

02:40:33: Das ist wichtig!

02:40:33: Das finde ich ganz wichtig, sodass man das nachprüfen kann selber und von daher kann ich den tatsächlich nur empfehlen.

02:40:42: aber aus diesen Erkenntnissen die in diesem Jahr und auch in den vorigen Jahren gewonnen haben sind wir ja dann ab dem Zeitpunkt mit unseren Willensbekundung und Schildern auf die Straße gegangen.

02:40:56: Das war zunächst natürlich Corona-bedingt, wir haben drei Begriffe, die bis heute tragen Frieden, Freiheit und Menschenrechte.

02:41:07: Das war das was wir zum Beispiel auch unterschirmen.

02:41:10: Das ist

02:41:12: eine Gruppe von Menschen?

02:41:13: Ja, wir waren am Anfang mal hundert Leute... Hundert!

02:41:16: Überhundert sogar.

02:41:17: Habt

02:41:17: ihr euch mit hundert Leuten getroffen oder...?

02:41:19: Wir haben uns da

02:41:20: vor Ort getroffen.

02:41:22: Ach so bei den Rundgängchen.

02:41:23: Es ist ja keine Demonstration weil dann

02:41:25: müssen die... Doch, das sind im Rechtsehne Demonstationen.

02:41:28: Die werden angemeldet.

02:41:30: Jedes Mal angemelt.

02:41:31: Das macht im Moment ein Freund von mir.

02:41:32: ich habe das auch schon gemacht

02:41:34: Aber die Polizei ist nicht zugegeben.

02:41:36: Die gucken meist vorbei, wir gehen ja alle von der Polizei vorbei.

02:41:39: Da gucken sie mal aus dem Fenster nach,

02:41:40: die wieder... Schönen Hallo!

02:41:43: Passiert ja nichts?

02:41:45: Ist da schon was passiert, seid ihr schon mal angefeindet worden

02:41:48: oder...?

02:41:48: Nein, überhaupt gar nicht.

02:41:50: Also man hat den Eindruck, die Bevölkerung nimmt es mit Gleichmut

02:41:55: Wenn ich jetzt aus meiner Sicht sagen darf, mit einem gewissen Ammusumang.

02:41:59: Jetzt bei strömenden Regen führe ich die Mollastrasse und ist hier am Boulevard.

02:42:03: Da geht ihr gerne lang, hab' ich festgestellt.

02:42:05: Nur dort!

02:42:06: Ich habe irgendwie so aus dem Fahren ein Auto verschwommende Gestalten fotografiert und dachte guck das ist Gregor da is er wieder ja super Wie soll ich sagen?

02:42:17: Einerseits bewunder ich das, dass ihr das jede Woche macht.

02:42:20: Andererseits freie mich... Also was wollt ihr damit jetzt eigentlich bewirken?

02:42:23: Wir

02:42:24: müssen einfach unseren Unmut zum Ausdruck bringen und demonstrieren.

02:42:28: Das sagt ja der Name schon!

02:42:29: Wir möchten zum Ausdrück bringen, dass wir mit den Maßnahmen die wir dann auch dort Was habt

02:42:35: ihr jetzt aktuell für den Maß?

02:42:37: Frieden und Freiheit sind zwei wichtige Punkte.

02:42:40: Frieden noch die größte, wenn ich sehe wie unser derzeitiger Bundeskanzler mit diesem Thema umgeht dann kann ich nur das Grausenkriegen.

02:42:50: und Herr Pistorius, der beliebteste Politiker wie ich jetzt immer wieder leben muss.

02:42:56: Also würdet euch so bisschen die Aufrüstung, die jetzt hier stattfindet, bohnen ruhig?

02:43:00: Ja!

02:43:00: Habe ich das richtig

02:43:01: verstanden?

02:43:02: Auf jeden Fall aufrüstungs- und Kriegshätze... Inwiefern

02:43:07: mir siehst du eine Kriegschätze?

02:43:09: Ja, Kriegshezze also zum Beispiel Russland als den feinschlechthin.

02:43:14: Das ist ja nicht erst seit jetzt so.

02:43:16: In

02:43:16: Amerika inzwischen auch, sage ich mal so.

02:43:20: Für mich ist

02:43:23: jeder der mit Waffen an den Menschen tötet zu bekämpfen im Sinne von zu kritisieren.

02:43:31: Das gilt für alle die Amerikaner natürlich ganz besonders wenn man sich die jüngere Geschichte anguckt wo sie aktiv gewesen sind Die Russen auch.

02:43:41: aber man muss da die Vorgeschichte sehen mit dem zwei plus vier Vertrag, was da vereinbart worden ist und mal daran und so.

02:43:48: Das würde jetzt zu weit führen wenn wir darauf eingehen.

02:43:53: Könnte man gerne machen.

02:43:59: Aber eben darf man das noch klassisch ein bisschen pacifistisch eingestellt haben?

02:44:06: Ich würde auch sagen

02:44:08: dass

02:44:09: meine Perspektive vielleicht Abschluss noch sagen Also als Ziel formulieren, wenn ich das könnte und Einfluss hätte

02:44:21: für

02:44:21: die Gesellschaft.

02:44:22: Für Deutschland auch.

02:44:24: Ich würde sagen wir sollten versuchen neutral um souverän zu werden.

02:44:28: Wir sind ja nach wie vor noch besetztes Land zumindest... Zumindest nach der Aussage des Europäischen Gerichtshofes ist Deutschland kein souveräner Staat.

02:44:42: Im April ... Nein,

02:44:45: nein!

02:44:46: Da ist kein Friedensvertrag geschlossen worden

02:44:48: und

02:44:49: dass der OGH hat im April zwanzig ein Urteil gefällt das Deutschland keinen souveränter Staat ist weil kein Friedenvertrag mit den Besatzungsmächten geschlossen wurde.

02:45:00: Das meint nicht nur das OGH sondern Das hat unser Führer, Bundestagspräsident... Wie heißt er jetzt?

02:45:09: Verstorben.

02:45:12: Ja,

02:45:12: so.

02:45:13: Nein.

02:45:14: Dienstbundes-Silberlocke.

02:45:17: Der Rollstuhl

02:45:18: saß.

02:45:22: Sag mal!

02:45:23: Unser Finanzminister der Schwabe, den man das Geld gespart hat.

02:45:26: Genau.

02:45:26: Was wir wissen, wer mir meint, der hat das durchaus schonmal verlaubt an das Herr Gabriel.

02:45:33: Aber wie sollen wir die erlangen?

02:45:35: Ja, durch den Friedensvertrag.

02:45:37: Mit weh?

02:45:37: Ja mit den Siegermächten also mit allen Vieren.

02:45:44: Dann wären

02:45:47: das

02:45:48: die Grenzen der Bundesrepublik offiziell festgelegt werden.

02:45:51: Die sind ja noch gar nicht verabschiedet!

02:45:53: Wenn man so will.

02:45:54: Also

02:45:54: meines Wissens sind die durch die zwei und vier Verträge mit Amerika, mit der Sowjetunion, mit Polen vor allen Dingen auch

02:46:01: sind die Grenzen

02:46:02: endgültig festgestellt worden.

02:46:04: Ja ich möchte das recherchieren

02:46:06: Und dann ist Deutschland eine Souverän, da kannst du KI fragen.

02:46:10: Hilft manchmal auch und die gibt dir dann auch Tipps wo man's nachgucken

02:46:14: kann?

02:46:14: Das kommt in die Show.

02:46:14: noch uns was die KI gesagt hat dazu.

02:46:16: Okay also angenommen wir haben jetzt einen Frühwünschvertrag.

02:46:19: den sind wir Souveräen, da wärst du da zufrieden.

02:46:22: aber neutral sind wir

02:46:25: nicht!

02:46:26: Blockfrei wäre zum Beispiel ein Thema, was man aus meiner Sicht anstehen sollte.

02:46:33: Die Frage also aus der NATO und aus der WHO austreten ist die Weltgesundheitsorganisation.

02:46:45: Einflüsse, die wir jetzt während der Corona-Zeit erlebt haben.

02:46:48: Die sind ganz stark von der WHO organisiert und initiiert worden... Müssten

02:46:53: wir denn nicht aus der EU auch austauschen?

02:46:55: Ja das ist die nächste Frage in welcher Form dieses Konstrukt EU weiterbezieben werden kann.

02:47:02: als Handelsabkommen ja aber wir haben ja mittlerweile ganz was anderes.

02:47:05: die Souveränität Der einzelnen Mitgliedstaat in der EU wird ja immer mehr untergraben.

02:47:10: Wir dürfen jetzt keine Schuhe und Textilien mehr in den Abfall werfen, habe ich vorgestern gehört.

02:47:15: Ich dachte, ich werde nicht wieder.

02:47:16: Deshalb müssen wir überall die Altkleider-Container abgebaut werden, weil die Leute da ihren ganzen Mist einschmeißen und die Sammler nicht mehr wissen wohin damit.

02:47:26: Das hat die EU beschlossen!

02:47:28: Und hier diese tollen Deckel, die festhängen an den Flaschen Hat die EU beschlossen und was habe ich am Müllwagen gelesen?

02:47:37: Bitte, die Verschlüsse entfernen.

02:47:39: Das sind verschiedene Plastiksorten.

02:47:42: Das muss bitte getrennt werden, bevor man es in die Games

02:47:44: hat.

02:47:44: Aber

02:47:45: wer ist denn natürlich verrückt?

02:47:46: Aber das sehe ich jetzt schon!

02:47:47: Da müssen wir wirklich mal ganz neu ist... Ganz neues Gespräch auch machen, denn tatsächlich wollen wir jetzt gleich Dimpi essen mit meiner Frau in Gleis Vier.

02:47:56: Nächster letzte Werbeblock kriege ich alles nicht bezahlt.

02:47:59: In Gleise Vier am Bahnhof gibt es ein ganz tolles Restaurant.

02:48:03: Kannst du sogar bestätigen?

02:48:05: Wir waren da auch schon mal trinken, jetzt wollen wir essen!

02:48:08: wo es Dimpi wieder gibt, was das hier in der Jugendzeit in der Pfanne gab.

02:48:12: Das ist sozusagen den Diebolzer Hamburger, der hier erfunden wurde und immer weitergegeben wurde... Und auf jeden Fall, da hab ich die abschließend noch gesagt.

02:48:26: Ich war ja mal bei den Maoisten in Berlin.

02:48:30: Da ist seit fünfundsiebzig, sie haben wir in Frankfurt demonstriert für ein widervereinigtes sozialistisches Neustrales Deutschland.

02:48:39: Bist du auch mit Fischer zusammenmarschiert?

02:48:42: Fischer

02:48:42: war eine andere Truppe das waren Spontis

02:48:45: ganz was.

02:48:45: Das waren die

02:48:46: Sponties

02:48:48: mit dem Backstein und die Polizei.

02:48:50: Ja,

02:48:50: das waren die kleinbürgerlichen... Gewaltanwender.

02:48:54: Kriminell,

02:48:55: also heute dessen die im Knast.

02:48:58: auch noch ein Thema...

02:48:59: Das ist wieder ein eigenes Thema.

02:49:00: das sehe ich als eine ganz große Integrationsleistung dass wir Verfassungsfeinde bis in höchste Staatsämter geschafft haben.

02:49:09: Wilfried Kretschmann war beim KBW Mao Trittin Warum wird Minister war bei dem KB Nord?

02:49:16: Ulla Schmidt.

02:49:18: Fischer war bei Spondys, Ulla Schmidt die Gesundheitsministerin.

02:49:26: Wir sind alle geläutert und stehen alle fest auf der Grundordnung.

02:49:33: Der

02:49:33: Fischer nicht?

02:49:34: Der

02:49:34: doch nicht!

02:49:35: Nein, er hat neunneunzig

02:49:38: Bomben

02:49:39: auf Jerusalem geworfen.

02:49:40: Okay gut aber das war eben um da Ausschwitz...

02:49:47: Das muss man tatsächlich überprüfen.

02:49:49: Also ich sehe

02:49:50: schon, wir haben noch einige Themen aber ich würde erst mal... Ach so das wollte ich noch sagen zu unserer DEMO-Ninzert-Fünfe-Siebzig.

02:49:57: Vierzehn Jahre waren.

02:49:58: an sich sind die Erfordern von Kommunisten immer erfolglos kommt nichts beraus weil es schwachsinnige Forderungen sind.

02:50:05: bei uns ist immerhin dreintaßig und drei Prozent unserer Hauptforderung nach fünfzehn Jahren verwirklicht geworden.

02:50:11: Deutschland war nicht neutral Deutschland war nie sozialistisch Aber es war wieder vereinigt.

02:50:16: Da

02:50:16: hab ich mich sehr gefreut.

02:50:19: Und jetzt machen wir zusammen, dass es noch neutral wird.

02:50:22: Dann haben wir so sixty-sechzig Prozent.

02:50:23: Sozialismus glaub ich willst du

02:50:25: auch nicht?

02:50:26: Also das kommt darauf an welche Art von Solidarität man leben will.

02:50:33: Kommunismus in deiner unblühdolligsten Ausformung auch nicht.

02:50:38: Nur den Sozialismus, dem wir erlebt haben auch nicht, den wir ja kennen.

02:50:41: Das ist einig.

02:50:42: aber mehr soziales, weniger ganz eiche...

02:50:46: Oder der Gesicht mit Bedeutlichkeit?

02:50:48: Ja!

02:50:50: Der Freiheit des Einzelnen und auch die Gerechtigkeit vor Gericht.

02:50:56: Und da gibt es einiges zu tun.

02:50:58: So, dann wollen wir mal das hier mit beenden.

02:51:00: Ich danke für diese ausgesprochen umfangreichen Informationen.

02:51:04: und zum Schluss ging es ja auch richtig ein bisschen kontroverser her und ich denke diese Themen was nun eigentlich werden soll wie man das schaffen kann die müssen vielleicht zu gegebenen Zeit sogar nochmal fortsetzen.

02:51:16: Können wir gerne machen immer wieder gerne.

02:51:20: Danke sehr und sage Wiederhören wer es bis hierhin geschafft hat.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.