Folge 13: Warum willst du Bürgermeister werden, Luis?
Shownotes
Heute sind Luis Behrens, der Bürgermeister- und Stadtratskandidat der Linken, und Dennis Hartker als moralische Unterstützung zu Gast. Luis Behrens berichtet über seinen Lebensweg und wie er auf die Idee gebracht wurde, Bürgermeister von Diepholz werden zu wollen. Er wundert sich, dass ihn keine andere Partei angesprochen hat, um über eine etwaige Unterstützung seiner Kandidatur zu reden. Er macht sich Gedanken, wie man die Angebote für Jugendliche in Diepholz verbessern könnte. Anschließend stellt Herr Behrens das Kommunalwahlprogramm seiner Partei für Diepholz vor. Die wichtigsten Themen sind: bezahlbarer Wohnbau, die medizinische Versorgung, öffentlicher Personennahverkehr. Zum Anschluss tauschen wir unsere Meinungen aus über die Probleme des Kapitalismus und die Notwendigkeit, Demokratie und Rechtsstaat zu bewahren.
Kapitel:
00:00:00 Begrüßung und Vorstellung 00:03:45 Herr Behrens war schon immer links, aber zur Partei die Linke kam er erst, nachdem Sarah Wagenknecht ausgetreten war. Der Rechtsruck in Deutschland hat ihn außerdem zum Handeln bewogen. 00:09:00 2018 Abitur am Wirtschaftsgymnasium Diepholz, nebenbei bei McDonalds gearbeitet. 00:11:45 Die Arbeit dort hat richtig Spaß gemacht. Wurde nach der Schule zur Hauptarbeit mit Entwicklungsmöglichkeiten und einer Ausbildung zum Systemgastronomen. 00:18:00 Jetzt arbeitet er seit knapp zwei Jahren bei Allos Hof-Manufaktur in Drebber und ist dort stellvertretender Linienverantwortlicher. 00:21:00 Ausbildung in Menschenführung und Streitschlichtung. Behrens bedauert, dass die SPD ihn nicht unterstützen will, obwohl ihre Vertreter gar nicht mit ihm gesprochen haben. 00:28:20 Wie sieht der Wahlkampf aus? 00:38:00 Wie kriegt man junge Menschen dazu, ihre Wünsche zu äußern und sich auch aktiv an der Umsetzung ihrer Wünsche zu beteiligen? 00:43:00 Nachtleben in Diepholz findet auf Parkplätzen statt. 00:47:00 Überlegungen über die veränderte Medienkultur der Jugend 00:50:30 Make Lab (Mitmach Labor) findet Herr Behrens fantastisch 00:53:00 Im Folgenden wird das Kommunalwahlprogramm des Landesverbandes der Linken für Diepholz konkretisiert. 00:54:20 Wichtig sind bezahlbare Wohnungen 01:01:20 Unverzichtbar ist außerdem eine erreichbare medizinische Versorgung. Luis Behrens sieht die Einrichtung der Zentralklinik in Twistringen kritisch. 01:11:30 Es geht nochmal darum, wie die Stadt bezahlbaren Wohnraum schaffen kann. 01:21:45 Wichtig ist auch bezahlbare Mobilität und ein guter öffentlicher Nahverkehr. 01:34:00 Zum Schluss geht es um die Probleme des Kapitalismus, der eine zu starke Spaltung in Arm und Reich hervorgerufen hat. 01:53:00 Demokratie, Menschenrechte, Gewaltenteilung und Rechtsstaatlichkeit sind aber positive Errungenschaften, die bewahrt werden müssen.
Anmerkungen:
Wahllisten für die Kreistagswahl am 13.9.2026: https://www.diepholz.de/portal/seiten/kommunalwahl-2026-900001962-21750.html
Die Kandidaten der Linken für den Diepholzer Stadtrat sind: Luis Behrens, Pascal Hage und Peter Parizsky, der Mitglied im jetzigen Stadtrat ist.
Den starken Rückgang der Armut in der Welt zeigt diese Statistik des Instituts für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung (ISW): https://www.isw-muenchen.de/online-publikationen/texte-artikel/5309-armut-global-und-ihre-messung
Der World Inequality Report stellt fest (https://wir2022.wid.world/chapter-2/)): "Während die Ungleichheit innerhalb der meisten Länder der Welt zugenommen hat, sind die globalen Ungleichheiten zwischen den Ländern in den vergangenen zwei Jahrzehnten zurückgegangen. Die Einkommenskluft zwischen den durchschnittlichen Einkommen der reichsten 10 % der Länder und den ärmsten 50 % der Länder sank von etwa 50 auf etwas weniger als 40. Gleichzeitig haben die Ungleichheiten innerhalb der Länder deutlich zugenommen. Die Einkommenskluft zwischen den durchschnittlichen Einkommen der obersten 10 % und der untersten 50 % innerhalb der Länder hat sich nahezu verdoppelt – von 8,5 auf 15." (Übersetzung aus dem englischen durch ChatGPT.)
Luis Behrens:
https://www.dielinke-nds.de/start/kommunalwahl-2026/wahlprogramm/
https://www.facebook.com/DIELINKE.Diepholz?locale=de_DE
https://www.instagram.com/luis_behrens97/
https://www.instagram.com/dielinke.kvdiepholz/
Schroeder-talk:
https://www.youtube.com/@schroeder-talk
Instagram: reinald_schroeder
Email: schroeder-talk@gmx.de
Das Gespräch fand am 5. August 2026 in Diepholz statt.
Transkript anzeigen
00:00:04:
00:00:05: Ja, schönen Tag!
00:00:06: Hier ist Reinhard Schröder mit Schrödatalk.
00:00:09: Heute zu Gast den Bürgermeisterkandidaten der linken Louis Behrens mit seinem Freund und seiner moralischen Unterstützung Dennis Hardkar.
00:00:21: Schön, dass ihr gekommen seid.
00:00:24: Vielen Dank für die Einladung in erster Linie.
00:00:26: Ich bin froh, dass ich heute hier sein darf und meinen Beitrag dazu leisten kann.
00:00:30: Ja, auch vielen Dank von meiner Seite aus dass ich hier mit dabei sitzen darf und dann halt auch unterstützen darf.
00:00:37: Gerne!
00:00:37: Und du hast ja gleich eine ganze Stapel Literatur mitgenommen wo man gleich live checken kann.
00:00:43: die drei Bände des Kapitals stehen da und allerlei Bücher über Ungleichheit.
00:00:48: Ja Kapital?
00:00:49: Wann habe ich den ersten Band durchgearbeitet?
00:00:51: das war neunzeigundseinzig.
00:00:53: Da wart ihr noch weit von eurer Geburt entfernt.
00:00:57: aber gut so war es halt.
00:00:59: Den habe ich auch noch mit meinen Anmerkungen und so weiter.
00:01:03: Gut, war nicht einfach zu überstehen auf Anhieb aber inzwischen geht das Ja jetzt ... Luis du willst Bürgermeister werden?
00:01:15: Das richtig.
00:01:16: Wie bist du eigentlich drauf gekommen?
00:01:18: oder hat dich immer anders auf die Idee gebracht?
00:01:22: Also in erster Linie auf die Idee gekommen?
00:01:25: selbst bin ich selber nicht, also tatsächlich wurde mir das mehr zugeredet.
00:01:31: Das ist eigentlich eine ganz einfache Geschichte gewesen.
00:01:33: wir hatten eine Klausurtagung von den Linken aus wo wir dann auch mit dem Schatzmeister aus Hannover zusammen, genau!
00:01:43: Wo wir dann gemeinsam diese Schulungen verbracht haben über ein gesamtes Wochenende und da haben wir dann über die verschiedenen politischen Wehbarkeiten geredet über die verschiedenen Ämter, die zur Verfügung stehen ab Kreistag und so weiter.
00:01:58: Und wir ja jetzt als Kreisverband Diepols der sich gerade seit vergangenem Jahr neu gebildet hat, sage ich mal in Anführungszeichen...
00:02:09: Also im Ortsverein gibt es gar nicht.
00:02:12: Doch natürlich!
00:02:12: Nicht falsch verstehen nur jetzt seit letztem Jahr haben wir einen gewaltigen Zustrom an neuen Mitgliedern bekommen ein gewaltigeren Zustrom Und die gesamte Struktur in dem Kreisverband ist gerade dabei komplett neu aufgebaut zu werden, sich neu zu bilden.
00:02:31: uns in der Kommunikation verbessern, also wir bereiten das gerade alles nochmal komplett neu auf.
00:02:35: Dass es alles noch mal neu frischer, jünger
00:02:38: wird.".
00:02:38: Ja
00:02:39: muss man sich das jetzt vorstellen?
00:02:40: Kreisverband sind da alle Mitglieder die im Kreis drin sind?
00:02:44: oder ist dann nur Vertreter aus den Ortsverbänden?
00:02:46: wie muss man sie sich das... Die Vertretern
00:02:48: aus den ortsverbände
00:02:49: ...sind im Kreiser
00:02:49: Band!
00:02:50: Genau so weit wie ich das jetzt auch verstanden habe.
00:02:52: Nicht
00:02:52: alle sondern eben ein Teil trifft sich daran und
00:02:57: Genau, also den
00:02:57: Kreisvorstand und so weiter.
00:02:59: Richtig!
00:02:59: Also insgesamt jetzt seit letztem Jahr haben wir... muss ich lügen?
00:03:03: Ich weiß nicht die genauen Zahlen.
00:03:04: Ich glaube im Zuwachs von zwischen achtzigundhundertneuen Leuten bekommen.
00:03:08: Im Landkreis Diepolz genau.
00:03:10: Und dadurch haben sie jetzt alleine schon Aus Geschichten, aus höheren Sagen von zuvor zwanzig Mitgliedern die sich dann irgendwie getroffen haben.
00:03:21: Zu irgendwelchen Besprechungen oder so sind es jetzt auf einmal so fünfzig bis sechzig, die dann auch einmal immer da sind.
00:03:28: Das ist schon eine ganze Menge.
00:03:30: Genau.
00:03:30: Also
00:03:31: das passierte dann dank Saras Austritt?
00:03:34: Oder weil das Maschinengewehr der Revolution in Einsatz kam.
00:03:39: Das gute Frau Reichenick
00:03:41: Bei mir persönlich Tatsächlich mit Frau Wagenknecht's Austritt.
00:03:45: Tatsächlich, das war der Andere.
00:03:47: Jetzt kann ich nachdem die weggehen.
00:03:50: Hart ausgesprochen ja?
00:03:51: Ja!
00:03:52: Weil es war schon so... Ich hab das auch schon mal zur Kreiszeitung hier gesagt gehabt.
00:03:57: Ich war schon immer sehr linksorientiert, grundsätzlich von der moralischen und politischen Einstellung her.
00:04:03: Auch meine damalige Partnerin war auch schon Mitglied bei der Linksjugend in Fechter.
00:04:09: Und hatte mich dann damals schon in relativ jungen Jahren ... Das waren mit zwischen achtzehn und zwanzig.
00:04:14: Weil ich dann auch schon da mehr drin hab, dann auch Plakate mit aufgehängt ohne Mitglied zu sein usw.
00:04:22: Am Ende des Tages habe ich wie viele Leute, gerade in jüngeren Altern oder ich sag jetzt einfach mal in unseren Jahrgängen immer eine Blockade gehabt zu politischen Themen.
00:04:35: Weil ich immer die Einstellung hatte das wird eh über meinen Kopf entschieden so weil meine Stimme ist relativ egal weil am ende des tages werde ich überstimmt.
00:04:44: Oder es gibt oder es gibt dann einfach ältere leute die einfach mehr erfahrung haben.
00:04:48: Die sagen dann was anderes und dann stehe Ich wieder als drüber da.
00:04:51: Das war immer meine Einstellung.
00:04:53: Und durch den Rechtsruck in diesem Land, diesen gewaltigen Rechtsruck ... Den würde
00:05:00: ich jetzt bestreiten, aber da können wir nachher noch zu besprechen.
00:05:04: Nicht nur
00:05:04: Deutschland!
00:05:05: Der ist ja auch auf Frankreich und so also... Durch den Rechtsrück der jetzt entstanden ist habe ich dann gesagt okay Ich fühle mich ein bisschen unwohl mit der Situation wie sich das entwickelt?
00:05:15: In welche Richtung sich das entwickelt.
00:05:18: Und als dann der Austritt der Wagenknächt kam, da war ich dann so okay.
00:05:23: Die
00:05:23: Linke auf Bundesebene macht sich jetzt neu.
00:05:26: Die Sprecherin, die reichen nicht zu dem Zeitpunkt finde ich super sympathisch.
00:05:29: Die Guinness-Schwertner finde ich sympathisch wenn sie am Reden sind.
00:05:31: und ja, ich gedacht okay!
00:05:33: Jetzt versuche ich es auch.
00:05:35: Jetzt trete ich bei, jetzt gucke ich mal... Ich bin hier in Depotz.
00:05:38: In Depotz gibt das auch einen Kreisverband von den Linken also da drehte ich da mal ein.
00:05:41: Jetzt gucken wir mal ob wir vielleicht doch noch was erreichen können?
00:05:44: Ob wir etwas verändern können?
00:05:45: Ja
00:05:46: dann kam der Schatzmeister und sagte
00:05:48: Genau, der
00:05:49: verlübte Bürgermeister.
00:05:53: Dann wurden da bei dieser Klausurtagung die gesamten Ämter angesprochen.
00:05:57: Und dann war natürlich im Gespräch, ja wir haben jetzt viele Neulinge bei uns, wir haben viele Leute sich das erste Mal in die Politik wagen und wir möchten jetzt natürlich repräsentieren dass wir da sind oder dass wir neue Gesichter haben, dass wir bereit sind etwas zu verändern.
00:06:12: Das sind die Ämtern wie sie jetzt anstehen.
00:06:14: wer würde denn gerne für irgendetwas antreten um zu repräzentieren?
00:06:18: Dass wir da?
00:06:21: Und da ich ein sehr extrovertierter und offener Mensch bin...
00:06:23: So, das kann man sagen.
00:06:24: Ja, das merkt man schon!
00:06:25: Habe ich von vornherein dann gesagt dann so?
00:06:28: Stellen Sie mich auf!
00:06:31: Mein Kumpel Pascal saß daneben mir.
00:06:33: Habt ihr denn davon nur auf die Schulter geklopft?
00:06:35: Dann komm du und ich wir machen das!
00:06:38: Also der Pascal ist Pascal Haage, der auch für den Stadtrat kandidiert und für den Kreisdag.
00:06:44: Für den Kreister an erster Stelle in der Liste sechs kurz dazwischen hier.
00:06:49: Das muss ich immer wieder erwähnen.
00:06:51: Es gibt für den gesamten Kreistag sechs Listen und eine Liste ist eben hier unten die Boisreden, Wagenfeld, Bahnsoft glaube ich, Lempföhrt oder wie
00:07:01: auch noch
00:07:01: Südkreise hier eben.
00:07:03: Und da gibts zwei Leute von der Linken das Bist du und Pascal Haage.
00:07:09: Genau!
00:07:10: Ja.
00:07:11: Und Pascal Haag und ich, wir kennen uns ja auch schon seit bald fünfzehn Jahren.
00:07:14: Genau, Realschulfreunde sind wir genauso wie ich den guten Dennis hier schon über zwanzig Jahre kenne, weshalb er heute meine Moralunterstützung sein darf.
00:07:24: Also dann könnte man eben ein Gebohrenbisschen nicht in die Post, sondern nur verhab' ich unsere Zufall des jungen Kommunalpresse Die Poster Kraspel entnommen.
00:07:34: Exakt!
00:07:34: Aber bis zu da hinten zum Stempel der Bergen.
00:07:39: Ja, also es gab da mehr Familienkonflikte.
00:07:42: Weswegen wir damals aus Hannover entflohen sind, sag ich mal ...
00:07:46: Was für ihr beiden schon?
00:07:48: Nein, nein!
00:07:49: Meine Mutter und ich.
00:07:51: Da gab's dann einfach damals familiäre Probleme mit meinem Erzeuger, wodurch meine Mutter damit weggezogen ist.
00:07:57: Wir sind als allererstes damals in Stemmsrohren angesiedelt damals.
00:08:04: Da haben wir auch die ersten... Also Die ersten Jahre meines Lebens nach meiner Geburt haben in Stolzeln auch stattgefunden.
00:08:11: Und dann, nach wenigen Jahren irgendwie nach zwei, drei Jahren müsste ich lügen sind wir dann nach Stemmsraum gezogen.
00:08:19: Genau!
00:08:19: Dann nach Lepferde und dann nach Brokum.
00:08:22: Da kam mein neuer Stiefvater dazu der heute wie ich sagen würde mein Vater ist.
00:08:29: Und die sind immer noch selbst auf dem Brokumen.
00:08:32: Und ich bin dann relativ früh ausgezogen und bin dann mit meinem achtzenden Lebensjahr direkt nach Diepolz gezogen, weil ich damals auch schon hier zur Realschule gegangen bin.
00:08:42: Und ich dann halt dadurch meine Kreise hatte, meine Freunde hatte, hab dann später als ich achtzehn war angefangen nebenjobblich zu arbeiten.
00:08:50: Ich bin dann auch dementsprechend mit achtzehndern noch ausgezogen hierher nach Diepholz, weil alles hier war und habe dann mit dem Nebenjob den ich neben dem Abitur... ... ja, gemacht habe schon meine eigene Wohnung finanziert gehabt.
00:09:04: Also war ein ... ... strikter Ablauf!
00:09:08: Also neben Job war...
00:09:10: Bei McDonalds die Polizei.
00:09:12: Weil das halt bei dem Schulzentrum genau gegenüber ist und es hat sich angeboten,... ...dass ich nach acht Stunden Schule bis fünfzehn Uhr einfach rüber gehe und dann um sechszehn mal anfange zu arbeiten.
00:09:20: Acht Stunden Arbeiten?
00:09:21: Sechs Stunden.
00:09:22: Und
00:09:22: tatsächlich?!
00:09:23: Ja.
00:09:23: Und dann noch Hausarbeit.
00:09:25: Das waren mein normaler Arbeitstag.
00:09:27: Das
00:09:28: ist ja nicht so einfach.
00:09:29: Ja, dementsprechend war noch damals zu dem Zeitpunkt im jungen Jahr mit achtzehn, neunzehn Jahren meine Priorität ein bisschen anders gesetzt.
00:09:36: Weil ich halt eigene Wohnung dann zur Wuppe hatte und Nebenjob und keine Ahnung was Deswegen meine schulische Leistung hätte besser ausfallen können.
00:09:45: Aber sage ich es halt damals so gewesen das war halt so.
00:09:48: heute würde ich es anders machen aber zu dem zeitpunkt.
00:09:51: Also man muss ja auch sagen, es sind schwere Bedingungen mit unter solchen Verhältnissen Abschluss zu machen.
00:09:55: Das darf man nicht vergessen!
00:09:56: Vor
00:09:57: allen
00:09:59: Dingen auch mit so vielen Stunden dazu.
00:10:00: und dann noch den Fleiß am Abend ich meine so ein Bruch zu lesen.
00:10:03: allgemein ist schon eine Anstrengung an sich vor allem auf so einem Akademischen Niveau oder auch wenn's schon um Hochschule geht oder halt auch allgemeinen Wenn zum Sabitur geht da werden Sachen abgefragt.
00:10:15: Ich denke...
00:10:17: Aber das war jetzt noch nicht das Abitur oder?
00:10:19: Das war das Abitor, ja.
00:10:20: An der
00:10:21: ANA GSS oder
00:10:23: am Wirtschafts-Gymnasium
00:10:24: bei der Berufsschule?
00:10:25: Genau!
00:10:26: Hab dann da auch bis zur dreizehnten Klasse gemacht.
00:10:28: Ja
00:10:29: gut und das war im Jahre... ...二tausend
00:10:31: achtzehn war der Arzt.
00:10:32: Zwei tausend fünfzehn waren mein Realschulabschluss mit dem Erweiterten hier und dann bin ich rübergegangen von zweitausend Fünfzehn
00:10:41: bis zwei tausende Achtzehn.
00:10:44: Wirtschaftsgenasium.
00:10:45: Ja, das ist ja jetzt kürzlich gewesen in der So gesehen, ne?
00:10:50: Acht Jahre her.
00:10:51: Quasi gestern!
00:10:53: Ja so sehen wir das in unserem
00:10:55: Alter.
00:10:56: Da zieht sich die Zeit zusammen für dich seit länger, was hast du danach dann gemacht?
00:11:01: Ich habe ja immer schon nebenbei bei McDonalds gearbeitet gehabt und ich war mir noch nicht sicher wie es nach dem Abitur weitergehen soll weil meine damalige Partnerin, wie ich vorhin schnell gesprochen habe, die hat dann auch angefangen Jura zu studieren im Bremen und da bin ich dann noch zwei drei Mal mitgekommen und war so Boah Studium.
00:11:17: Also es irgendwie gar nicht meins, weil ich zu dem Zeitpunkt schon angesprochen habe.
00:11:21: So schulische Leistung war halt schon Priorität woanders.
00:11:24: Man dacht sich so bei jetzt noch im Studium mir noch selber was beibringen.
00:11:28: das fühlte ich im Moment gar nicht.
00:11:30: Und wenn man das dann so unglaublich Spaß gemacht hat, da ich ja auch schon dann zu demzeitpunkt drei Jahre beim McDonoughs gejobbt habe...
00:11:36: Das hat richtig Spaß gemacht!
00:11:37: Das hat Spaß gemacht.
00:11:38: Also, auf reiner Arbeitsebene sag ich heute immer noch vermisse ich das ein bisschen?
00:11:43: Tatsächlich!
00:11:44: Man sagt immer die werden so schwer ausgebeutet
00:11:46: und... Das ist ein anderes Thema.
00:11:51: Da können wir gerne gleich drauf zu sprechen kommen.
00:11:54: Aber vom reinen Arbeitsjahr, von der reinen Arbeiter-vom Reinarbeitsablauf her habe mir das wirklich Spaß gemacht und hab dann damals, ich hatte zu den Zeitpunkten auch einen richtig tollen Restaurantleiter hier in Diepolz.
00:12:05: Habe ich dann gesagt also yo Da sehe ich mich, da hätte ich Lust drauf erst mal.
00:12:09: Zumal auch meine Familie war mein Stiefvater.
00:12:14: Außendienstler für Paulana ist seit mehreren Jahrzehnten schon und waren wie immer sehr gastronomisch geprägt.
00:12:21: Und ich habe dann auch damals schon mit sechzehn Jahren bei Geburtstagen oder so nebenbei immer schon gekellnert und gejobbt usw.
00:12:28: Das hat mir einfach Spaß
00:12:28: gemacht!
00:12:29: Dann
00:12:29: hab' ich gesagt okay McDonald's macht mir Spaß, ich bleib hier, hab in den Sommerferien auch immer gearbeitet, so darf ich Bock drauf Hab dann die Ausbildung angefangen als Fachmann für Systemaustronomie.
00:12:39: Wo
00:12:39: macht man so eine Ausbildung?
00:12:42: Die findet hier in dem Restaurants vor Ort statt und die Berufsschule dafür ist am Westerberg in Osnabrück, also das ist die große Berufssschule, die für Handwerk, Köche usw.
00:12:52: zur Verfügung steht.
00:12:53: Da muss
00:12:53: man dann einmal die Woche hin oder gibt es da Block-Block unterwegs?
00:12:56: Genau,
00:12:56: ne einmal die woche.
00:12:57: Beziehungsweise im ersten der Jahr zweimal die Woche.
00:13:00: Und ihr habt das Fachmann jetzt
00:13:04: erst mal
00:13:05: angefangen.
00:13:05: genau war dann dementsprechend auch in vielen verschiedenen Restaurants unterwegs, in der Laufbahn.
00:13:13: Weil dadurch das wir dann – ich sage immer noch wir schuldigung!
00:13:20: Restaurant hier in Diepolz, da gehörten ja Depolz-Fächter und Hohldorf zusammen damals zu dem Herrn Bist.
00:13:29: Das gehört gar nicht direkt.
00:13:31: McDonalds sondern McDonald's stellt das Konzept zur Führung und den Namen.
00:13:34: Genau der Franchisenehmer bezahlt McDonald´s dass er den Namen tragen darf und das Konzip verwenden darf.
00:13:39: Er macht
00:13:39: das letztlich auf eigene Rechnungen.
00:13:43: Genau genau genau dann nur diese franchise Abgaben die er dazu leisten hat Und wir wurden dann, auch bei ihm aufgrund von familiären Verhältnissen, an Christian Eckstein verkauft.
00:13:56: Der riesige Systemgastronom bzw.
00:14:00: Franchisenehmer in Landkreis Osnabrück war und der hatte zu dem Zeitpunkt schon über dreißig Restaurants wenn ich richtig liege nicht nur drei.
00:14:10: Und dementsprechend, weil wir dann von dem aufgenommen worden sind, bin ich dann auch durch ganz viele verschiedene Restaurants gereist.
00:14:15: Also durfte dann in der Ausbildungszeit die Restaurants in Osnabrück runter rum überall mal mit arbeiten und mit aushelfen, überall einmal kennenlernen.
00:14:25: habe dann, weil ich ja schon drei Jahre lang nebenjobblich gejobbt habe im ersten Ausbildungshahr schon die Fortbildungen gemacht.
00:14:33: zur Schichtleitung Hab dann auch dementsprechend schon im ersten und zweiten Lehrjahr mit diesen Aufgaben angefangen.
00:14:38: Hab dann schon Dienstpläne geschrieben, war in der Schichtführung tätig... und war dann sowohl in Osnabrück, Fächter, Holldorf, Branche.
00:14:47: War ich monatelang.
00:14:49: Zulingeln habe ich monatalang mit ausgeholfen.
00:14:52: Also war ich in vielen verschiedenen Restaurants unterwegs... Aber restaurantweit
00:14:56: McDonalds immer?
00:14:57: Genau es waren immer McDonald's.
00:14:58: Es war halt ein Franchise-Niemer der Christian Eckstein.
00:15:01: Und ich bin dann einfach nur von Restaurant zu Restaurant und hab die kennengelernt, hab da monatelaan ausgeholpen, hab dann bisschen bei Management mitgeholfen.
00:15:09: Ich habe dann dementsprechend auch meine Ausbildung damit bestanden.
00:15:13: Ich hab dann gesagt, jetzt jobbe ich erst mal ein bisschen weil ich halt nach Ausbildung und Schule und keine Ahnung was dachte ich mir, man ein bisschen Geld in der Tasche zu haben wäre
00:15:22: schön.
00:15:24: Hab dann erst auf Schichtführer und später auch mit übernahme also ich sag mal stellvertretenden Restaurantleiter Aufgaben Ähm, wie Inventuren und Bestellungen usw.
00:15:37: und sofort habe ich dann das alles mit übernommen.
00:15:39: Hab dann erst mal weitergejobbt... ...und hab danach acht Jahre McDonalds halt irgendwann gemerkt weil es dann auch in der Führungsebene war.
00:15:47: wir mehrere Teamleiterwechsel hatten.
00:15:49: zu dem Zeitpunkt Und auch immer die Debatte stand wird werden die Restaurants wieder verkauft?
00:15:54: jetzt gerade gehören sie ja auch wieder einem anderen Franchisenehmer seit zwei drei Jahren Genau den Timmer weil der Christian Eckstein wieder neue Prioritäten für die Zukunft gesetzt hat und dann seine Restaurants verkauft hatte.
00:16:09: Weil ich dann so, boah!
00:16:11: Ich bin unzufrieden, ne?
00:16:12: Ich würde gerne mehr machen, ich würde gerne meinen Ausbilder machen nicht, vielleicht noch mal doch nochmal studieren gehen.
00:16:17: und zu dem Zeitpunkt hat da mein Teamleiter gesagt ja nee finanzieren wir nicht, dann musst du selber gucken.
00:16:22: Und da habe ich dann den Absprung am Ende gewagt und hab nach acht Jahren gesagt, okay war schön.
00:16:26: Ich wollte eigentlich das jetzt hier voll machen aber das lasse ich jetzt und hab mich dafür entschieden das Franchise zu verlassen auch wenn ich jetzt natürlich wie ich gerade schon angesprochen habe sagen muss von rein arbeiten her war das wirklich eine tolle Zeit.
00:16:40: also Dieses Team, dieses Miteinander was du im Restaurant hast gerade wenn die Bude brennt.
00:16:46: Also wenn es am Wochenende wirklich etwas los ist.
00:16:49: Dann
00:16:49: muss das alles flutschen?
00:16:50: Genau und da bist du auch wirklich abhängig voneinander.
00:16:53: Bei vorne das Service ist ja abhängiger von der Küche, ist ja klar!
00:16:57: Und die Küche hat ja ohne den Service keine Arbeit.
00:16:59: und dann bist du halt wirklich... ... in diesem Miteinander so voneinander abhängig, dass es irgendwo ein richtig tolles Gefühl ist.
00:17:05: Und dann bist du da am Brennen, du bist da am Schwitzen miteinander... Du brüllst dich auch mal an wenn's etwas hitziger wird und am Ende des Tages sitzt du dich dann zusammen hin, ihr trinkt einen Kaffee zusammen, der eine zündet sich den Zigaretten und sagst du, war ein geiler Tag!
00:17:19: Also das halt wirklich dieses, auch wenn es dieses hoch standardisierte Systemgastronomie-Prinzip ist, hast du immer noch dieses Team am Ende dahinter wo du dann dich da hinsetzt und denkst boah Das war
00:17:31: schon ein
00:17:34: guter Tag.
00:17:34: Also es ist wirklich eine tolle Sache, wo ich auch echt heute noch für brenne.
00:17:38: Aber du bist ja in den anderen Bereichen gegangen?
00:17:40: Genau!
00:17:41: Ich hatte erst den Absprung gewagt weil ich dann von Audi und Fächter angeboren wurde... ...weil die mich super sympathisch fanden bei McDonalds.
00:17:49: Ob ich denn Interesse hätte als Serviceassistenten mitzuarbeiten?
00:17:52: Bei Audi also in der KFZ-Führung.
00:17:55: Genau, als Service Assistent dann vorne.
00:17:57: Also der, der halt Termine mit dem Amt oder so weiter auf der Borde.
00:18:00: Da bin ich dann auch erst mal eingestiegen, hatte dann aber da schon relativ schnell gemerkt dass das nicht meine Welt ist.
00:18:06: Bei mehr Gastronomie und Lebensmittel usw.
00:18:09: zu dem Zeitpunkt Mehrmeins oder...
00:18:11: Und war es ja dann schon Lebensmitteltechniker?
00:18:13: Nee, nee, noch
00:18:14: nicht.
00:18:14: Das kann dann also.
00:18:20: Hatte dann auch eine schwere Schulter okay vor mir, weswegen ich lange Zeit ausgefallen bin zu diesem Zeitpunkt.
00:18:27: Ich habe dann gemerkt, dass ich während der Zeit krankgeschrieben war.
00:18:31: Nein, das möchte ich nicht.
00:18:33: Eine gute Freundin von mir, die damals auch noch bei McDonalds gearbeitet hat, hat bei Arlos und Trevor angefangen, wo ich jetzt heute auch bin.
00:18:42: Das hat mich schon vermutet.
00:18:45: Der Name ja nicht, aber Schichtbetrieb in Trevor-Lebensmittel.
00:18:48: Wer soll das schon sein als unsere schöne Biofirma?
00:18:53: Aus dem
00:18:54: Umkreis Diebos.
00:18:54: Wir sind hier in Hochburg der Bio-Firmen, entschuldigen wir mal so kleine Erbeblocks und bezahlt.
00:18:59: Lebensbaum ist natürlich hier.
00:19:01: ich denke die ist ein bisschen größer noch als Biofirma.
00:19:04: Wir haben Chimodose-Node die hier Biotee aus Japan anbieten will also deutschlandweit vermarkten.
00:19:12: die das wirklich.
00:19:13: wir trinken den auch immer und eben alles in Trevor und Trevor sagen die Diebois natürlich ist genau wie Wetschen.
00:19:20: Eine Vorstelle von Deep Boys gehört mit dazu.
00:19:22: Ist nur leider damals falsch eingemeindet worden, okay?
00:19:26: Können die Treberaner vielleicht nichts für... Die wären bestimmt lieber bei Deep Boys gewesen.
00:19:30: Also alles gehört zu Deep Boys!
00:19:31: Sehr gut und da auch jetzt so...
00:19:34: Genau, da bin ich jetzt seit knapp zwei Jahren.
00:19:38: Bin da auch noch eigentlich ganz zufrieden.
00:19:40: Wird das jetzt auch mal weiter machen.
00:19:43: Und jetzt seit knapp ein paar Monaten, so nach anderthalb Jahren Betriebszugehörigkeit bin ich da jetzt auch stellvertretender Linienverantwortlicher.
00:19:52: Also habt ihr auch wieder eine
00:19:53: ... Linie.
00:19:54: muss man sich da so einen Art Fließband vorstellen wo so ein Produkt Dann zusammengebaut wird, hätte ich beinahe gesagt oder
00:20:01: ja quasi also was jetzt zum Beispiel beim McDonald's der Schichtführer wäre.
00:20:05: Wäre da zb Linien verantwortlich?
00:20:07: Weil wir haben einfach verschiedene linien die verschiedenen Produktionsbereiche abdecken.
00:20:11: Wir haben eine Mischerbereich in die Backstraße Oder auch das ist eine
00:20:15: Linie
00:20:16: genau
00:20:17: der Behandlung sozusagen
00:20:19: Genau und Ich bin dann der der in der backstrasse dann stellvertretend.
00:20:23: es sollte mein linienverantwortlicher nicht da sein oder sollten andere Umstände irgendwie gerade herrschen.
00:20:32: Man kann das auch so zusammenfassen, dass es wie in einer Industrieinsel, das er dann so gesehen da drin mit die Berechtigung hat als Führungsposition darin halt sich um diese Insel zu kümmern.
00:20:47: Also ich sehe schon, das ist eine Leitungsfunktion und jetzt schließe ich jetzt schon mal Messer scharf.
00:20:54: Wer das kann, kann natürlich auch Bürgermeister.
00:20:58: Ja, man hat ja seine Leute die das alles machen.
00:21:01: Man muss ihnen nur sagen...
00:21:03: Genau!
00:21:03: Das ist schon sehr scharf formuliert.
00:21:05: Aber ich hab halt nun mal... Da muss ich jetzt einmal selber Werbung machen.
00:21:09: Ich habe jahrelange Erfahrung in der Personalführung.
00:21:12: Das ist nun mal so gerade auch durch McDonalds, gerade in verschiedenen Restaurants.
00:21:16: Ich habe diverse Fortbildungen bezüglich Kommunikation untereinander über Streitschlichtungen.
00:21:21: Ich hab diverse Zertifikate dafür.
00:21:25: Das ist wirklich selbst eigenlos.
00:21:28: Und jetzt auch nach anderthalb Jahren dieses Privileg haben zu dürfen, wieder mal als Linien verantwortlich.
00:21:34: Auch wenn es aktuell noch stellvertretend ist, wieder agieren zu dürfen spricht er in diesem Moment ja eigentlich für mich und da muss ich dann jetzt nämlich einmal scharf zurückschießen nicht zu ihnen.
00:21:45: Aber dementsprechend fand das zum Beispiel Ultraschade dass sich in der Zeitung gelesen hatte dass die Grünen und die SPD mich z.B.
00:21:52: ablehnen Daten bzw.
00:21:55: mich nicht unterstützen möchten, soweit ich mitgekriegt habe ja dass sowohl die Grüne noch die SPD
00:22:02: hat sie geäußert das hab' ich gelesen.
00:22:06: auf jeden Fall dass er gut dann verkürzt wird ist der SPD mich nicht unterstützen möchte beispielsweise mit der Begründung wie es in der Zeitung stand Genau, dass ich keine Ahnung von Verwaltung hätte.
00:22:18: Und ich finde das Ultraschade!
00:22:21: Weil ja, ich habe kein jetzt politisches Amt oder so jetzt ausgefüllt.
00:22:24: Das ist klar, das ist meine erste, wie sagt man, Legislaturperiode, sagt man das so?
00:22:30: Wo ich jetzt mal antrete und etwas erreichen möchte... Aber diese Leute kennen mich gar nicht.
00:22:35: Die haben mich nie eingeladen, die haben nie mit mir geredet und nie Kontakt aufgenommen.
00:22:40: Da war kein Interessekontakt mit mir aufzunehmen.
00:22:43: Und es wurde halt direkt verneint und abgelehnt.
00:22:45: Das finde ich ultra-ultraschade, weil das nach außen auch repräsentiert ist, dass man nicht bereit ist zusammenzuarbeiten.
00:22:53: meiner Meinung nach
00:22:54: ... Ja gut!
00:22:54: Es kann natürlich sein, dass die SPD auch inhaltlich vielleicht da gewisse Differenzen gehabt hätte.
00:23:03: Ich spreche ja am Samstag mit den SPD-Vertretern.
00:23:07: Da hätte ich sie sowieso drauf angesprochen.
00:23:12: Sag mal, ich habe gesagt... Also mein erster Einer war toll!
00:23:16: Jetzt kommt ein junger Mann.
00:23:18: Ich denke schon, wenn ich so krass sage, er hat keine Chance aber er versucht ist und das ist doch klasse.
00:23:24: Richtig Also, vielleicht hat er ja eine Chance.
00:23:27: Ich hab ihr auch von vorne reingesagt.
00:23:29: Genau ich habe ja von vornherein gesagt, natürlich gehe ich damit der Einstellung rein, ich schaff das!
00:23:33: Natürlich,
00:23:34: klar... Ich weiß dass realistisch, dass es unwahrscheinlich ist, das weiß ich.
00:23:41: Das
00:23:42: ist ja klar,
00:23:44: genau so und das weiß sich.
00:23:47: Das ist ja auch gar nicht das Wichtigste an erster Sache.
00:23:49: Es wäre natürlich schön, es wäre fantastisch!
00:23:52: Nicht falsch verstehen.
00:23:53: Am Ende des Tages geht es darum, dass ich mich einbringen möchte... ...dass ich zeigen möchte jetzt sind wir da, dass ihr was erreichen möchtet.
00:23:58: Und das ist doch Demokratie, dass man über einen Kandidaten hat wo man ja neins sagt.
00:24:01: Richtig!
00:24:02: Ich muss sagen zwei Kandidat und die
00:24:04: Reibe
00:24:04: merkt?
00:24:05: Natürlich der Bürgermeister freut sich dass ein Gegenkandidat hat.
00:24:09: Ihr wisst, warum?
00:24:10: Weil er keinen Quorum braucht.
00:24:12: Gerade für die... Wenn der allein angetreten wäre in den zwanzig Prozent, glaube ich, der Wähler hingehen müssen.
00:24:16: und wenn das dann nicht der Fall gewesen wäre, weil ihr gesagt habt, oh, der wird ja eh gewählt, wer soll es denn sonst werden, dann wär's peinlich gewesen, weil es dann gegießen hätte, leider müsst ihr noch mal ran.
00:24:26: Es waren nur siebzehn Prozent, zählt nicht.
00:24:29: Dann wird ja nochmal eine Wahl durchgeführt.
00:24:31: wo dann?
00:24:31: Du wirst dann keine Rolle spielen, wie wir kommen.
00:24:33: Und jetzt ist das kein Problem!
00:24:35: Jetzt sind zwei Kandidaten und es gibt auch keinen Stichwahl bei zweien.
00:24:39: Einer hat nachher über fünfzig Prozent am
00:24:41: Abend.
00:24:43: Und alles ist gut.
00:24:44: Genau so wie du angesprochen hast, für die Demokratie ist das halt ultra wichtig.
00:24:47: Das einfach ein Gegenkandidat ist klar.
00:24:49: zu dem Zeitpunkt als es beschlossen worden ist wo ich gesagt habe ok ich trete an ich repräsentiere das.
00:24:53: nach außen war noch nicht klar wie viele Gegenkandidaten es gibt.
00:24:58: Aber jetzt wo feststeht es gibt nur zwei umso besser dass sich angetreten bin damit man überhaupt
00:25:03: eine Wahl
00:25:04: hat.
00:25:05: Du siehst ja mich aus und ich werde denen das aus Buddha wünschen.
00:25:09: Soll mal einen Ben.
00:25:12: Er erzählt nicht, was er mit denen besprochen hat.
00:25:15: Das ist ja auch für die Zukunft.
00:25:17: Aber ich fand das gut.
00:25:21: Sie haben mir einen Sternennamen abgegeben, der jetzt die Bürgermeisterin nur missgebaut.
00:25:26: Ich verkürze es ein bisschen und der andere hat keine Ahnung von Verwaltung.
00:25:32: Da ist jemand ... Man ahnt schon, wer bei ALOS arbeitet, vielleicht den Schwerpunkt in Verwaltungen hatte.
00:25:38: man vermutet Das muss man nicht noch extra dazusagen.
00:25:42: Das fand ich einfach unnötig, ne?
00:25:44: Wenn man jetzt gesagt hat wir mit ihm gesprochen unsere politischen Einstellungen sind einfach zu verschieden und dann allerdings... Ich sage es hier schon mal und am Samstag nochmal ganz laut wenn dann schon beide Kandidaten nicht unterstützenswert ist Dann muss man verdammt noch mal einen eigenen aufstellen.
00:26:03: Das
00:26:04: geht doch
00:26:04: nicht, sag ich jetzt mal.
00:26:06: Am Ende des Tages, wenn Sie sich nicht enthalten müssen sie ja bei einem der beiden ihre Kreuzchen setzen oder sich halt enthalten.
00:26:11: So
00:26:11: am Ende des Tages ist das dann halt ... Aber gut,
00:26:14: das Thema mit den SPD da haben wir noch eine Hühnchen zu rufen dann am Samstag.
00:26:19: Aber da würde ich auch gerne noch was zu sagen, wenn ich mal darf.
00:26:22: also man muss ja auch verstehen in dem Zusammenhang die AfD hat sich ja auch beim Herrn Behrens hier weil du es ja nicht gemeldet irgendwie hinsicht war.
00:26:29: zum Beispiel Die hat ja auch nicht
00:26:30: unterstützen dürfen.
00:26:32: Die hätte ja mal ein Gespräch kommen können, das wäre eine Möglichkeit gewesen.
00:26:34: aber sie haben ja...
00:26:36: Da
00:26:36: wäre das angenommen worden im Gespräch?
00:26:38: Wahrscheinlich nicht.
00:26:42: Aber ich glaube es gibt mehr um die reine Möglichkeit dass man ja mal hätte... Ja
00:26:46: die Grünen nennen wir
00:26:47: auch!
00:26:47: Ja beispielsweise auch.
00:26:49: Aber Ich finde es so interessant dass vor allen Dingen auf so viele unterschiedliche Parteien und auch deren Vertreter sich so aktiv dann auf einmal in der Zeitung dagegen äußern, auch gegen einen Bürgermeisterkandidaten wie Lewis jetzt.
00:27:04: Na ja die waren ja nicht mal bereit für ein Gespräch.
00:27:06: sie haben ihn schon so runtergebrochen so richtig kritisch hinsichtlich dessen dass er keine Erfahrung hätte kein Wissen stand.
00:27:15: ich glaube soweit ich weiß war das auch bei den anderen Parteien Ja, das weiß
00:27:19: ich jetzt.
00:27:21: Tock ist mir nicht eine Änderung!
00:27:22: Aber gut kann natürlich sein.
00:27:24: Naja, ich sehe das anders.
00:27:25: Ich sage jeder der kandidiert und man merkt ja du traust dir das sogar zu.
00:27:31: Und es ist doch gut, wir haben eine Wahl und nur jetzt ist die Frage... Wie sieht der Wahlkampfer
00:27:38: aus?
00:27:39: Man hat
00:27:39: noch gar keine Plakate gesehen.
00:27:40: Okay, es gibt ja Leute die sagen die blühen Plakade was soll er miss?
00:27:44: und ihr spart das vielleicht während ich sage doch ich brauche Plakaten dann kommt jetzt richtige Stimmung auf.
00:27:49: Jetzt kleine Werbeblock wieder leute Ihr müsst natürlich zur Wahl gehen.
00:27:53: Die Kommunalwahl ist die wichtigste Wahl überhaupt weil da habt ihr viel mehr direkten Einfluss könnt ihr vielmehr Leute auch direkt auswählen wenn ihr gewählt haben wollt und müsst nicht nur nach der Liste gehen.
00:28:04: ihr könnt verschiedene Parteien wählen ihr habt drei Stimmen.
00:28:07: Geht also hin, Leute.
00:28:10: Und dann wählt!
00:28:11: Gut
00:28:11: das war jetzt der kleine Demografie-Block.
00:28:14: aber wie sieht der Wahlkampf?
00:28:17: Wie sind die Pläne?
00:28:18: Ganz so viel Zeit ist er jetzt nicht mehr.
00:28:20: Ist jetzt Urlaubzeit und Haustür Wahlkampf oder wie ist der Plan?
00:28:24: So weit bisher erstmal die Planung... Also für mich zum Beispiel beginnt nächste Woche mein erster Urlaub dieses Jahr.
00:28:30: Jetzt zum Beispiel zur Frage, warum jetzt noch keine personalisierten Plakate oder so von mir hängt.
00:28:39: Das war wirklich ein reines Kommunikationsproblem was wir hatten.
00:28:42: Und wie war das geplant?
00:28:43: Genau!
00:28:44: Das war in erster Linie geplant.
00:28:45: Nur wollte ich – weil mir das angeboten worden ist – wollte ich keine Frontalaufnahmplakate von mir hassen.
00:28:54: Weil ich gesagt habe hey Frontalaufnahme, das sieht man überall.
00:28:57: Das haben wirklich alle so und wir haben jetzt zum Beispiel im Landkreis Osnabrück beispielsweise Haben wir jetzt oder auch in den Namen entfallen haben wir Kandidaten von den Linken, die halt angefangen haben wirklich provokantere Bilder zu machen.
00:29:15: Zum Beispiel mit Aufschriften auf T-Shirts oder so, die sie dann nur präsentiert haben anstatt ihr Gesicht und so.
00:29:21: Und da habe ich gesagt, boah!
00:29:22: Also eine Frontalaufnahme finde ich nicht so toll weil wir das halt überall sehen man sieht halt überall.
00:29:27: nun mein Gesicht Ich möchte irgendwas neues wagen ich will irgendwie was Besonderes irgendwie etwas was ich mit einer Regenbogen fahne oder so Bis es dann alles einfach im Gespräch war, aufgrund dieser Neustrukturierung und alles was ich ja schon angesprochen habe.
00:29:43: Und der allgemeinen Planung wie wir das machen mit den Plakaten und so, war dann einfach zu dem Zeitpunkt als die jetzigen Plakate, die hängen... Als die schon gedruckt waren und rausgeschickt worden sind, war eigentlich nur so.
00:29:57: Ja, wir sehen's aus mit Lüßplakaten!
00:29:59: Es wurde untergegangen.
00:30:02: Aber
00:30:02: jetzt sind sie in der Mache?
00:30:03: Genau, die werden höchstwahrscheinlich... Die
00:30:05: Allgemeine Plakate gibt's schon, weil ich hab noch gar keine...
00:30:07: Allgemeinplakate hängen hier direkt hier vorne zum Beispiel am Kreise.
00:30:10: Hängen die ersten
00:30:11: schon.
00:30:11: Hab ich noch, ist mir noch gar nicht
00:30:12: aufgefallen.
00:30:13: Also wir selber waren auch...
00:30:14: Alle Meine sind dabei und die Linke auch gut.
00:30:17: Genau!
00:30:17: Auch wenn es vielleicht ein bisschen verspätet ist oder nachträglich.
00:30:20: das kommt noch Und die kommenden Wochen haben wir dann mehrere Infostände.
00:30:28: kommen
00:30:29: Das schon.
00:30:30: Genau, jetzt ab diesem Monat hauptsächlich so weit ich weiß sind die geplant in Sieke.
00:30:35: dann finden auch... Wer
00:30:37: kommt denn da aber schon vor Ort?
00:30:39: Die Mitglieder oder von auswärts?
00:30:42: Ja
00:30:43: also zum Beispiel unser Pressesprecher der ist als Ersatzhaft in Siekel wird dann zb immer mit dabei sein und so.
00:30:47: Also die Leute die vor Ort sind.
00:30:49: Wer ist das noch der?
00:30:50: Der Herr Ambacher.
00:30:51: Ach der Herr
00:30:52: Ambach!
00:30:54: Die werden dann auch bei den jeweiligen Orten dann auch immer da sein Selbstverständlich.
00:30:59: Ich werde mich da noch reinsetzen, dass ich mit Pascal dann hier in Depot ist auch vor Ort sein kann und dann halt Gespräche führen.
00:31:04: Pascal
00:31:05: Hage das ist ja der andere Kandidat den noch keiner kennt.
00:31:09: Also ich zumindest nicht.
00:31:11: Aber was ist vielleicht bei der Gelingerheit?
00:31:13: ganz kurz?
00:31:13: Was hat das mit dem Aufsicht?
00:31:15: Der ist ungefähr dein Alter, der ist genau ein Jahr jünger.
00:31:18: Ein Jahr Jünger, achtundneunzig.
00:31:21: Den kennst du auch schon so lange?
00:31:23: Das ist auch eine Realschukur von mir.
00:31:25: Wir haben damals nebeneinander in einer Klasse gesessen
00:31:28: Und der arbeitet jetzt als
00:31:31: Industriekaufmann, soweit ich richtig lege.
00:31:32: Speditions- und Industrie-Kaufmann.
00:31:34: Indipose
00:31:34: auch oder?
00:31:35: Er hat vor zwei bis drei Monaten erst die Firma gewechselt.
00:31:38: Ich weiß nicht woher er ist.
00:31:39: Aber er wohnt ja in Indipos.
00:31:40: Genau, er wohnen
00:31:41: noch viel.
00:31:43: Bei den Stadtratkandidaten, Kandidatinnen ist glaube ich so, die müssen vor Ort wohnn.
00:31:48: Ein Bürgermeisterkandidatin können auch voran das Wohnen.
00:31:52: Mindestens sechs Monate selbst auf dir gewesen sein, soweit ich weiß.
00:31:55: Ach das
00:31:55: schon!
00:31:57: Also nicht die Bürgermeisterkandidaten, aber für andere?
00:31:59: Die Stadtraten, ja.
00:32:00: Genau.
00:32:00: Die Bürgermeisterkandidaten spielt jetzt noch nicht so eine Rolle, aber die Stadt.
00:32:04: Okay und der Dritte hier im Stadtrat ist ja Peter Pariski, der sogar noch älter als ich habe gesehen den habt ihr an dritten Platz verschoben weil ihr gesagt jetzt soll mal die Jungen ran und wenn wir ganz viel Stimmen kriegen dann... Kommt da wieder mit rein, dann sind wir zu dritt.
00:32:23: Kann näher sein!
00:32:24: Also ich treise in ungefähr, was sagt man, neun Prozent?
00:32:27: Ihr hattet jetzt zweikommer irgendwas... Ich denke, da ist Luft nach oben.
00:32:34: In der momentanen Situation für die Linke ja ganz gut bundesweit.
00:32:38: Genau auch gerade zum Beispiel in Berlin.
00:32:40: Stärkste Partei.
00:32:42: Sofern könnte es sein dass das einfach wegen Bundestrend Ja, auch zunehmend.
00:32:47: Aber das sehen wir dann am Abend des thirteenthen September auf Per Pariski auch wieder drin ist...
00:32:54: Also man kann ja auch sagen so bundesweit im Verhältnis dazu dass sich die Jugend sehr stark für Die Linke interessiert und allgemein.
00:33:01: Ich meine dort hat man den meisten Zuzug von allen Bundesparteien.
00:33:05: also Die linke wird sehr stark von der Jugend unterstützen.
00:33:09: Deswegen sitze ich hier
00:33:10: aber nicht so stark wie Die Linken.
00:33:12: Die linken sind stärker!
00:33:13: Das zieht damit bei sie auch weil sie ja auch sehr viel Jugendpolitik
00:33:16: macht.
00:33:17: Da gibt es ja mehr Alter als die Jungen
00:33:18: noch, aber
00:33:20: da sieht man ja auch wie dann die Wirtschaft auch untergeht?
00:33:23: Ja wenn man da aber einfach nur noch den Fakten geht ist ja das der größte Zustromen bei der AfD.
00:33:28: beispielsweise ehemalige CDU-Mitglieder sind, die dann halt mit rübergewandert sind.
00:33:34: Beispielsweise also es sind wirklich mehr die ältere Generationen als die Junge, die jetzt mehr... Auch bei den
00:33:39: Wählern sind auch sehr viele junge habe ich gehört.
00:33:41: Ja, das sind dann halt mehr die dann aus den Haushalten kommen und dann halt auch dementsprechend dann auch schon so geprägt sind dass sie diese wirtschaftliche Darstellungen politische Darsteller auch repräsentieren.
00:33:51: Klar!
00:33:52: Also man kann ja auch nachgucken bei den Bundestagsmalen in twenty-fünfundzwanzig also wenn es um die jungen Wähler geht.
00:33:58: Vierzehn Prozent der Jungen, der achtzehn bis vierzehnjährigen haben links gewählt.
00:34:03: im Verhältnis dazu gibt's natürlich die AfD.
00:34:05: Die hat ein zwanzig Prozent gewählt.
00:34:07: aber bei allen anderen Parteien da sieht das ganz anders aus.
00:34:09: das Feld Da sind wir ja.
00:34:12: Aber allgemein muss man auch sagen, dass der Großteil der Wählerschaft immer noch alt ist.
00:34:17: Das ist richtig.
00:34:19: Und vor allem was das Allerschlimmste ist die Alten gehen viel stärker zur Wahl als die Jungen.
00:34:24: Ja
00:34:24: und die wählen auch nicht
00:34:25: mehr?
00:34:25: Weil
00:34:25: vielleicht die Einstellungen haben ja so egal, die Alpen überstimmen uns immer.
00:34:28: Ja Leute deshalb müsst ihr gerade jeder Junge muß zur Wahl geben um sich gegen die Alte
00:34:33: zu machen.
00:34:34: Also nicht
00:34:35: was sie dann wählen ist ja dann deren Sache.
00:34:37: aber wir müssen zur Wahl gehen weil es macht schon Unterschied, ob man wählt oder nicht.
00:34:42: Genau dafür möchte ich mich ja einsetzen gerade als junger Mann.
00:34:45: Ich möchte hier sitzen und möchte den Leuten zeigen hey ich bin ein normaler Mann der aus der Arbeiterklasse sage ich mein Anführungszeichen kommt, der sein ganzes Leben gearbeitet hat und ich möchte mich hier hinsetzen und zeigen hey vielleicht kann ich ja auch etwas verändern?
00:34:58: Ich gehe nach außen und möchte ja auch was machen und du kannst das auch weil grade diese... Politische Barriere, diese Hemmschwelle die junge Leute haben.
00:35:06: Die ich damals auch hatte, definitiv!
00:35:08: Die muss aufgebrochen werden weil die Politik in die wir ja reingehen ist ja die Politik mit den jungen Leuten ja in Zukunft leben müssen.
00:35:14: Die bestimmen ja ihre eigene Zukunft und das ist das was viele noch nicht gesehen haben.
00:35:18: Weil wenn du alleine die Einstellung hast.
00:35:21: Ja ich gehe nicht wählen weil ich sehe da drinnen keinen Sinn.
00:35:23: Okay Wenn Du es für dich entscheidest dann ist das okay.
00:35:27: aber wenn dass mehrere machen wenn jeder dieser Einstellungen hat Dann endet man am Ende ja wieder bei nichts.
00:35:33: Und
00:35:34: die
00:35:34: stimmen
00:35:35: dann und die bestimmen nicht immer zum Guten für die Jungen, muss ich selbst kritisch für unsere... Wir sind ja die Boomer-Generation, ich glaube ich gehöre schon dazu.
00:35:45: Die erlebten auf Dorbeln, sag jetzt mal überspringen.
00:35:48: natürlich haben die meisten auch gearbeitet klar aber haben auch gut gelebt.
00:35:53: und
00:35:54: also
00:35:54: die meisten wollen jetzt noch eine schöne Rente haben Auch noch wieder eine tolle Infrastruktur.
00:36:01: Und wer soll das bezahlen?
00:36:03: Die Schulden und alles, die Renten zahlen die Jungen.
00:36:07: Deshalb wäre es auch gut, dass sie ein bisschen mitreden.
00:36:10: Das können Sie wenn Sie mitwählen.
00:36:13: Man kann ja dazu sagen, Schulden sind nicht das Problem in dem Zusammenhang zu machen für eine Regierung in dem Zusammenhang für einen Staat.
00:36:22: Das ist eigentlich etwas ganz Normales, das ist ganz üblich.
00:36:24: Man kann es ja nicht einfach so vergleichen mit...
00:36:26: Ja, es ist ja gerade Thema verfehlt weil's geht jetzt gerade zwischen den Jungen
00:36:29: und den Eltern?
00:36:29: Ja nein, aber ich verstehe ja!
00:36:31: Ich meine auch in diesem Zusammenhang kann man das ja auch betrachten wenn man so überlegt dass die CDU und CSU von der vom Wahlverhalten nach Altersgruppe sieben dreißig Prozent von Sechzig-und-Elter halt wieder gibt.
00:36:41: Bei der AfD sind es da im Verhältnis fünfzehn Prozent.
00:36:44: Und auch dort guckt bei den Fünfjährigen und dort aufwärts, ist das auch CDU CSU?
00:36:48: Die sind ja sehr scharf in der Hinsicht wenn's um Schulden geht.
00:36:52: Schuldenbremse die schwarze Null- und
00:36:54: Co.,
00:36:55: aber auch dort ist das nicht eigentlich ganz normal dass ein Staat Schuldenmacht so in dem Zusammenhang.
00:37:00: Das ist doch ein ganz üblicher.
00:37:01: Ja, das ist klar!
00:37:02: Denn sollte auch investiert werden
00:37:04: von den
00:37:05: Schulden.
00:37:05: Bei den Kommunen
00:37:06: ist das zum Beispiel gar nicht anders möglich.
00:37:09: keine Schulden für laufende Betrieb machen, sondern nur für Investition.
00:37:14: Das
00:37:15: macht Sinn!
00:37:16: Nur wie viele Schulden auch immer und wofür auch immer zahlen müssen die Jungen?
00:37:21: Die Rückzahlen müssen sie jungen wenn es in dreißig Jahren oder zwanzig-dreißig Jahre zurückgezahlt werden.
00:37:29: Also ich meine im Generationenvertrag beziehungsweise wenn man nach Generation geht dann geht das Prinzip ja weiter.
00:37:35: der Start ist hier ein langfristiges Konzept, das ist ja ein Dauerkonzept.
00:37:40: Und in dahin geht es auch einfach weiter mit den Schulden.
00:37:43: und ich meine wenn der Staat keine Schulden macht wo kommen dann die Einnahmen für die Bürger her?
00:37:48: Also jede Form von Schuld, die so einen Start aufbaut, ist eigentlich so aufgebaut, wenn wir zum Beispiel sprechen, ich glaube im Jahr hier im Jahr zwei tausend vierund zwanzig hatten wir vom Bundeshaushalt fünfzwanzig Milliarden an Schulden gemacht.
00:38:02: So ist ja der Stand ... Das ist ja eigentlich in dem Zusammenhang, so muss man denken.
00:38:06: Bürger an sich sind das ja für die Verteilung, für die einzelnen Bürger.
00:38:09: Fünfundzwanzig Millionen mehr, die sie haben zum Ausgeben.
00:38:13: Das Geld geht ja an die Bürger nicht umgekehrt.
00:38:16: Bin mir jetzt nicht ganz so sicher.
00:38:17: Na ja also ich hab hier... Also ist es auch von der Bundesbank so dorthiert?
00:38:28: Aber trotz alledem Schulden müssen zurück gezahlt werden und Je länger die laufen, desto mehr sind die jungen Leute dabei dran.
00:38:39: Aber gut ich würde sagen wir kommen wieder hier auf die Kommunalfragen zurück.
00:38:45: also der Ansatz sage ich jetzt mal ist ja begrüßenswert die Jungen leute eben
00:38:50: auch
00:38:51: zur Wahl zu motivieren oder auch zum Mitarbeit.
00:38:53: vor allem.
00:38:54: Wir hatten jetzt vom nicht ist er wahrscheinlich bekannt das ist der freiraum unsere wie soll man es nennen.
00:39:00: Jugendfreizeitzentrum Heißt ein bisschen anders, aber ist ja so einen Jugendtreff in die Stadt finanziert.
00:39:09: In der Münze und da war jetzt ... Der Jugendpflege hatte eben eingeladen, die Jugendlichen sollen kommen Und ihre Konzepte, ihre Ideen vorstellen.
00:39:20: Die Presse war da Ja das waren auch alle, die gekommen waren.
00:39:25: Also es ist kein einziger so wie ich gehörter Jugendlicher gekommen am Shop packen und sagen Leute, wenn etwas nicht passt.
00:39:34: Wenn ihr was ändern wollt dann müsst ihr auch mal selber sagen, was ihr wollt und eventuell auch was machen.
00:39:41: Wie
00:39:41: ist da der Plan?
00:39:42: Wie sollen die aktiviert werden?
00:39:43: Wie kriegt man sie nach der Wahl jetzt?
00:39:45: Jetzt sollen sie es mal wählen okay aber danach... Was sollen sie machen, was ist das?
00:39:50: Also in erster Linie suche ich da aktiv Gespräche schon mit jüngeren Leuten.
00:39:54: Ich verbinde auch schon mal mehrmals auf zum Beispiel Schulklassen raufzugegangen und habe dann gesagt so jo wie alt seid ihr eigentlich?
00:40:00: ne wenn du so ab sechzehn Jahren, wenn man so langsam in die Kommunalpolitik ja sich reinlesen kann und möchte... Aber
00:40:06: ich glaube ab sehzehn da waren wir kommunaler.
00:40:09: Und dann gehe ich halt aktiv mal auf junge Leute zu und fragt dann immer Stellt ihr euch vor für die Zukunft von Diepolz.
00:40:17: Was wünscht ihr euch hier?
00:40:18: Was wollt ich hier, was würdet ihr verändern
00:40:20: wollen?".
00:40:21: Und... Ich sage es jetzt mal ganz salopp!
00:40:29: Diepolzz stirbt in vielen Augen wortwörtlich aus.
00:40:34: Wortwörtlig.
00:40:35: Weil ... die Leute, die hier wohnen und hier leben, werden ja auch nicht jünger.
00:40:40: Ich auch nicht.
00:40:41: Das ist einfach so.
00:40:42: Und immer mehr junge Leute gerade, weil hier so wenig attraktive Jugendangebote sind.
00:40:49: Auch alleine schon in den Jahren wo ich jetzt lebe in den bald elf Jahren hat ja Deepholz was Angebote angeht und so meiner Wahrnehmung entsprechend immens abgebaut.
00:40:59: Es hat ja schon damit angefangen das zum Beispiel wie wir kein Nachtleben mehr groß haben da ich dass die Diskos die dahinten immer beim E-Center im Bereich waren nacheinander eröffnet und wieder geschlossen haben.
00:41:10: Ist das aber schon länger als in der Öffnung?
00:41:13: Nein, nein.
00:41:14: Als ich damals mit zwischen achtzehn und zwanzig da gab es hier damals noch das Luma und das Aero danach nach dem Empire, dass er Luma eröffnet.
00:41:23: Da war ich dann noch aktiv im Nachtleben.
00:41:27: Dann kam das Aerodannach wo es dann einfach nur Namensänderungen und Besitzeränderung hatte und das hat ja auch geschlossen.
00:41:34: Und das ist jetzt... Da muss ich lügen, fünf Jahre her.
00:41:36: Sechs Jahre hier.
00:41:38: Länger ist noch gar nicht her?
00:41:39: Ja, schon lange
00:41:40: nie mehr in den Gehweg zu.
00:41:41: Insofern hab' ich's nicht mehr so verfolgt.
00:41:43: aber die Jugend freut sich natürlich.
00:41:45: Hier gibt es ja nirgendwo ne Gegend.
00:41:46: Disco und Zuling gibt's doch nichts mehr.
00:41:49: Wie das Hausen gab's doch mal sowas legendäres.
00:41:53: Ja, nacheinander habe ich sehr auch alles abgebaut.
00:41:56: Gerade wenn du zum Beispiel ein jüngerer Mensch bist der noch nicht diese Mobilitätsmöglichkeit hat da auch gerade Nachts hin- und Herzen kommen... Ist das extrem schwierig.
00:42:04: Und jetzt hier in Diepol selbst haben wir halt gar keine Angebote mehr, außer dass wir jetzt noch die Kürschstube haben beispielsweise.
00:42:10: Jetzt
00:42:10: macht ihr ne Neue Kneipe auf der Bremerik?
00:42:15: Äh ja!
00:42:16: Jedoch wenn man eine Kneipe beachtet ist es ja nicht gleichzusetzen irgendwie mit einer Nachtaktion wie eine Diskothek oder so.
00:42:23: Natürlich nicht.
00:42:23: Es ist ein weiterer Standort natürlich, wo man sich treffen kann und auch nachts was erleben kann.
00:42:28: es ist ja aber nicht gleichzusetzen.
00:42:30: das ist ja ein ganz anderes Gebilde, ein ganz anderer Szenario vielleicht auch eine ganz andere Altersklasse.
00:42:35: Aber hier wollt ihr jetzt keine Disco aufmachen?
00:42:39: Nein!
00:42:40: Das wäre ja toll aber...
00:42:42: Es geht dann allgemein um Jugendangebote hier vor Ort weil wenn man zum Beispiel in einer ich sag immer
00:42:50: Denn kann man in dem Jugendzentrum, da ist auch Musikmöglichkeit.
00:42:55: Da kann man doch so Tanzveranstaltungen
00:42:57: machen.
00:42:57: Ja also ausbauen definitiv wir haben ja den Ort der Freunde gegeben und würde ich persönlich unterstützen.
00:43:02: Definitiv!
00:43:03: Also finde ich richtig und finde ich auch wichtig.
00:43:05: Weil jetzt gerade wenn man junge Leute nur anspricht und sie dann zum Beispiel fragt wo trefft ihr euch nach Freizeit?
00:43:12: Was macht ihr hier in der Freizei?
00:43:15: Ja, McDonalds Parkplatz.
00:43:18: Aber
00:43:18: ich seh auch immer ganz viel auf dem
00:43:19: Faden.
00:43:19: Beim Famila-Parkplatz jetzt?
00:43:21: Da steht das Paraniden da!
00:43:22: Der ist nachts beleuchtet und es sind die...
00:43:25: Genau.
00:43:27: Das sind ja auch Sitzplätze?
00:43:28: Ja genau, Beleuchtung, Sitz-Plätze.
00:43:31: Früher habe ich das nicht verstanden als ich bei McDonald's gearbeitet habe.
00:43:33: Da hab' ich mir mal gedacht, boah, jetzt sind ich schon wieder mit sechs Autos hier aufm Parkplatz!
00:43:37: Soll das
00:43:37: sein?!
00:43:37: Ich verstehe das nicht weil für mich war´s in meiner Wahrnehmung ... Ich hab eine eigene Wohnung und alles, was stattgefunden hat mit Freunden.
00:43:45: Weil ich der Erste war mit eigener Wohnung.
00:43:47: Es hat alles bei mir stattgefundet.
00:43:50: Und wir waren halt immer irgendwo bei irgendjemandem zu Hause, wenn die nicht gerade bei mir waren.
00:43:54: Dann guckte ich rausgeguckt beim Drive in und war dann so ... Boah jetzt stehen die da schon wieder mit acht Autos?
00:43:59: Werfen da hier einen ganzen Müll hin!
00:44:01: Was soll
00:44:01: das?!
00:44:02: Das ist aber nicht so schön, machen sie tatsächlich mal.
00:44:05: Oder werden wir's langsam besser.
00:44:06: Also muss ja nichts sein.
00:44:07: Durch den großen Mülleimer, die McDonalds aufgestellt hat sie besser geworden, aber noch nicht ausgemerzt.
00:44:13: Das Problem also es gibt immer noch sehr viel wo es dann auch neben dem Müll einmal geworfen wird.
00:44:17: ganz klare Kritik hier an der Stelle.
00:44:23: das muss aufhören und umso älter ich jetzt geworden bin um so mehr.
00:44:27: ich habe halt gesehen habe oder mich mit jungen Leute auseinandersetzt und sage ja was macht ihr denn hier eigentlich dass du mehr verstehe ich dass hier ja nichts ist.
00:44:35: und wenn du halt Noch nicht alleine wohnst.
00:44:37: Du bist noch zu Hause, du kannst deine Freunde nicht mit nach Hause nehmen weil du noch bei deinen Eltern wohnest oder sonst irgendetwas.
00:44:43: Dann trifft man sich draußen.
00:44:44: Ja dann müsste man doch die Parkplätze attraktiver gestalten.
00:44:49: Das könnte man zum Beispiel machen.
00:44:51: wenn man natürlich mit den Firmen wenn sie damit einverstanden
00:44:54: sind, dass
00:44:54: man da irgendein Ambiente hat weiß ich nicht wie das sein könnte.
00:44:59: Richtig!
00:45:00: Also natürlich nicht zu viel Lärm für die Nachbarn, aber bei Famila gibt's ja praktisch gar keine Nachbaren.
00:45:06: Ja das ist ein ganz kleines Stück, dass das Wohngebiet dann dahinter losgeht.
00:45:09: also in der Theorie wäre da was
00:45:12: machbar?
00:45:13: Wir machen die Parkplätze attraktiver!
00:45:17: Ist doch schon mal eine Wahlforderung sehr gut.
00:45:21: Diskothek
00:45:21: und
00:45:22: Bar auf dem
00:45:22: Familaparkplatz.
00:45:24: So ja so ne mobile Disco oder jemand kommt da mit der Cocktail Die mache
00:45:31: ich dann auch persönlich.
00:45:33: Gut, das weiß nicht, ob Famila da so begeistert von wäre.
00:45:37: Das ist die andere Sache.
00:45:39: Ist ja privat letztlich Gelände, aber kann man natürlich nie machen.
00:45:44: Aber man kann ja auch darauf noch mal hinweisen, dass es ja wie sagt man so schön Not... macht kreativ und erfinderisch.
00:45:51: So in den Zusammenhang, da erkennt man ja eigentlich auch die Not der Jugend oder nicht?
00:45:55: Das ist gerade so wenig, Zentren gibt gerade so wenige Möglichkeiten.
00:45:58: Man fragt sich nur wie kann man das machen, weil es natürlich schwierig ist.
00:46:03: Eine Disco kann natürlich die Stadt gar keine Disco machen.
00:46:07: Also das ist die
00:46:08: Aufgabe der Stadt, das muss schon jemand privat machen, das ist vollkommen klar.
00:46:12: Aber man kann trotzdem Finanzierung durch den Staat ermöglichen und es gibt ja auch andere Sachen, nicht nur Diskotheken.
00:46:18: Es ist ja nur ein Beispiel.
00:46:20: Also es gibt ja mehrere unterschiedliche Möglichkeiten, die Jugend zu fördern und ich meine man hat ja auch mehrere Jahre wenn nicht sogar Jahrzehnte Zeit etwas tun zu können.
00:46:30: Wir können auch ständig sagen wir können das immer fünf Jahre in die Zukunft stellen und dann nichts machen aus der Frage heraus.
00:46:36: Das wäre aber auch schwierig.
00:46:37: Aber das Problem ist ja... Die Stadt macht ja schon ständig irgendwas, Vereine machen was wie hier zum Beispiel.
00:46:43: Ich bin Vorsitzender vom Kulturringer auch ne?
00:46:45: Wir suchen uns Händeringen Veranstaltungen aus, wo wir denken das musst du auch die Jugend interessieren.
00:46:52: Aber es ist äußerst schwierig die Jugend ins Theater zu kriegen zum Beispiel und wir würden liebend gerne Veranstaltung machen, wo die Jugendlichen sagt das ist unser Ding Du kriegst sie einfach nicht weiß ich nicht woher hinterm Fernseher hinter ihrem Dings hinter dem Smartphone her.
00:47:10: Das ist das Problem.
00:47:11: wenn man das schaffen würde die zu aktivieren und die auch artikulieren würden, was ihnen dann Spaß machen will.
00:47:18: Dann denke ich, laufen so offene Türen ein, da würde man sich überlegen, was man daraus machen kann.
00:47:24: Da hast du ein gutes Thema nämlich angesprochen, weil gerade was die Medienkultur oder auch die Pop-Kultur angeht ist es nun mal heute so dass jetzt die jüngere Leute... Ich zähm' mich da jetzt auch selber damit zu!
00:47:35: Weil ich auch...
00:47:36: Ja, das ist mein Dreißig, das sind noch Jugendliche.
00:47:38: Nicht in dem Sinne sondern ich zum Beispiel bin auch ein Computerkind
00:47:43: Ich bin nicht.
00:47:44: Ich bin damit groß geworden, ich hab die Anfänge YouTubes mitbekommen und so weiter und sofort... ...und ich bin da auch total mit drin, auch privat natürlich!
00:47:51: Wie es im Volksmunder heißen würde, bin ich ein Nerd.
00:47:54: Ein Nerd?
00:47:56: Ja, da bin ich total drinnen, das ist meins.
00:47:59: Dann musst du bei deinem Bürgermeisterzimmer der Bildschirm
00:48:02: raus.
00:48:04: Oder zwanzig weitere rein.
00:48:07: Weil das das Problem ist da einfach nur, um auf das Thema damit der Jugend anzukommen.
00:48:14: Die Jugend heutzutage hat natürlich eine ganz andere Medienkultur als z.B.
00:48:19: siehstrujaten oder wie es zum Beispiel noch hatten und wir brauchen jüngere Leute die sich in der Politik aktivieren um Pop-Kultur mehr mit in die Politik zu integrieren und oder in die Kommunalbereiche mitzuintegrieren mehr Attraktivität für junge Leute schaffen kann.
00:48:41: Weil wenn wir zum Beispiel sagen, okay, wir haben einen Jugendzentrum hier, dann reicht es nicht mehr heutzutage, wenn man da ein Fußballkicker hinsetzt und dann so, okay... Da kann man sich treffen und ein Fußballker machen?
00:48:50: Wie wäre's, wenn er eine Möglichkeit hat um zum Beispiel Karaoke zu machen?
00:48:53: Als Beispiel ist das
00:48:56: ne Idee!
00:48:58: Soweit ich weiß nicht.
00:48:59: Ich war aber auch lange nicht da.
00:49:03: Aber das sind dann halt Sachen, die auf Popkultur-Ebene oder auch Medienkompetenzmäßig zukunftsorientierter ist.
00:49:11: Weil das ja nicht weniger wird!
00:49:12: Wir gehen ja in der Digitalisierung immer weiter voran und das fängt auch in immer jüngeren Jahren an.
00:49:18: Heutzutage sagt man ja iPad Kinder in Anführungszeichen sag ich jetzt mal wo du es mit ihnen wiegelegt bekommen und die wachsen damit auf und haben ganz anderes Verhältnis dazu.
00:49:29: Genau, das ist festverwachsen und muss mehr integriert werden.
00:49:31: Dass man halt sagt wir bringen mehr Musik mit rein!
00:49:34: Wir bringen mehr Video und Filme und Spiele!
00:49:37: Wir bringen alles mit rein einfach um für die Leute attraktiver zu machen.
00:49:42: Um halt allgemein die Medienkompetenz allgemeins zu fördern wo wir da noch beim Thema viel Informationen und so sind.
00:49:48: aber das ist ja wieder was ganz anderes weil der Fokus einfach umgelagert werden muss, weil ein jüngerer Blickwinkel einen zukunftsorientierter Blickwinkel auf junge Leute gerichtet werden muss.
00:50:02: Muss denen die Möglichkeiten geben den zu zeigen.
00:50:04: wir haben Interesse an euch also hier.
00:50:07: Flachbild-Fernseher.
00:50:08: So, salopp gesagt!
00:50:09: Gut, aber
00:50:10: ganz freilich sehen wir jetzt... Die Frage hatte ich ja auch schon aufgelistet.
00:50:13: dann sind wir ganz konkret hier.
00:50:15: auf Betreiben der Grünen hat der Stadtrat ja beschlossen dass das die Stadtverwaltung Konzept für einen Make Lab Und dann kennst du, weißt du so wahrscheinlich sogar was das ist?
00:50:27: Ich wusste das natürlich überhaupt nicht.
00:50:30: Aber Bettina Gullmann die auch schon hier war als Alleinbewerberin der Antritt hat mir das erläutert.
00:50:38: Das ist also ein Mitmachlabor wo man eben unter anderem für Jugendliche, ich denke sogar in erster Linie für Jugendlichen verschiedene Möglichkeiten bereitstellen will und das soll... in einem Leerstand wohl möglich eingerichtet werden und da wären ja gerade solche Sachen.
00:50:56: Da könnte man ja karaoke, da könnte man Instrumente anbieten.
00:51:01: Was weiß ich?
00:51:01: Aufnahmemöglichkeit für Podcast oder YouTube-Sachen oder solche Bearbeitung – Ich weiß es ja nicht was die Jugendlichen dann haben
00:51:10: wollen!
00:51:10: Aber
00:51:11: da müsste dir ja ganz hinterher sein und sagen, das war eine gute Zeit.
00:51:16: Als ich das gelesen habe in der Zeitung, das ist auch das erste Mal dass ich damit konfrontiert worden bin mit dem Make Lab fand ich die Idee fantastisch.
00:51:25: Ich finde es den erster Linie schade, dass wir noch nicht damit einbezogen worden sind.
00:51:29: Dass wir nicht gefragt wurden sind hey wollt ihr uns dabei unterstützen?
00:51:31: Das find ich in erster linie schadend
00:51:32: bei dem antrag
00:51:33: genau weil das halt genauso was ist was sich eigentlich vertrete wie ich ja gerade schon gesagt habe dann so nur fokus auf jugendfokus.
00:51:43: Ja, für die Prüfung, ob es möglich ist.
00:51:45: Soll ja ich meinen Konzept entwickelt werden?
00:51:48: Genau.
00:51:49: Ob man das machen kann, dass kostenwürde wie das aussehen könnte.
00:51:51: Richtig
00:51:52: und ich finde das halt auch super!
00:51:53: Ich find das toll.
00:51:54: Wenn wir das umsetzen könnten, fände ich das fantastisch wenn wir da einen neuen Ort schaffen könnten für Jugendliche gerade in den verschiedenen Bereichen.
00:52:01: Wir haben dann ein eigenes Technikbereich wo sie sich ein bisschen ausleben können oder so klar.
00:52:06: Deswegen ja auch gerade dieses Prüferfahre, wie das dann finanziert wird.
00:52:09: Welches Personal da aufgestellt werden kann und so... Das ist eine Sache wegen der Machbarkeit natürlich!
00:52:15: Aber von der Idee vom Konzept grundsätzlich bin ich beeindruckt, finde ich toll.
00:52:21: Also
00:52:21: das Konzept gibt es ja noch nicht.
00:52:22: aber eben von der Ideen?
00:52:23: Ja von der Idea, das würde ich unterstützen.
00:52:25: Das finde ich toll.
00:52:26: die Ideen erst einmal.
00:52:27: Ich bin
00:52:27: bei ja schon mal alle die ich bisher gefragt habe sind dafür.
00:52:30: also dann wird das vielleicht was.
00:52:36: Ja, gut.
00:52:37: Dann gehen wir vielleicht noch ein bisschen auf das Kommunalwahlprogramm ein.
00:52:43: Das kommt auch in die Show Notes.
00:52:45: Es gibt vom Landesverband so ein grundsätzliches Kommunal-Wahl-Programm und du hast mir das jetzt mitgebracht.
00:52:55: Für den Kreis ist das.
00:52:56: Für einen Kreisverband Diepolz ist ein bisschen danach... nachempfunden etwas konkretisiert würde, würde ich mal sagen.
00:53:04: Aber es sind unheimlich viele Seiten.
00:53:09: Ich sage mal so auch... Du hast ja im Fotos schon gestern geschickt, konnte ich schon mal durch scrollen?
00:53:16: Das ist so eine Wunschliste ans Universum was wir alles so wollen und viele Punkte sind überhaupt keine Sachen die man in der Kommune lösen kann oder manche Punkte Die man vor Ort zwar lösen müsste, aber wo die Kommune natürlich wenig machen kann.
00:53:45: Übergabe landwirtschaftliche Betriebe denke ich, denke was eine Forderung war.
00:53:49: Habe ich so noch in Erinnerung?
00:53:50: Ich dachte ja super Sache!
00:53:52: Aber es wollte natürlich Kommune machen.
00:53:54: Das ist natürlich eine wichtige Frage.
00:53:57: da muss aber irgendwie dann das Landfolge oder Landwirte- oder Fachleute sich mit beschäftigen.
00:54:02: Natürlich kann die Stadt wenn man sagt wir müssen da bauen oder so kann die statt Unterstützung leisten auf dieser Ebene.
00:54:10: Aber viele Dinge, die Leute selber machen müssen oder andere Organisationen und so.
00:54:16: Was sind denn Wohnraum?
00:54:18: Das wäre natürlich eine Sache.
00:54:20: Wie stellt euch das vor?
00:54:22: Bezahlbaren Wohnraum wollt ihr
00:54:23: ja auch.
00:54:24: Also allgemein betrachtet.
00:54:28: unser Wahlprogramm haben wir sehr an den Landesverband orientiert in erster Linie.
00:54:32: Natürlich haben das dann auf die verschiedenen Kommune oder auch Monalebene haben wir das dann natürlich abgeändert, eingegrinst.
00:54:39: Wie wird es denn machen können und oder wollen?
00:54:43: Was hier lokal gemacht werden könnte.
00:54:47: Natürlich haben wir jetzt zum jetzigen Zeitpunkt weil wir ja z.B.
00:54:53: auch im Stadtrat uns keine Mitglieder haben soweit ich weiß.
00:54:59: Ich hab so einen Stabberat
00:55:00: von den Linken.
00:55:01: Ja der Berpariski
00:55:03: Ja, der Herr Beimiski.
00:55:04: Aber wir haben ja damit mit einer Person kein besonders großes Stimmrecht oder halt... Also es ist
00:55:11: keine Fraktion?
00:55:12: Genau!
00:55:12: Wir haben jetzt eine kleine
00:55:13: Stimmerrecht und alle anderen auch nur mal keine Fraktionen und Fraktionen haben natürlich andere Möglichkeiten.
00:55:18: Das stimmt.
00:55:20: Und wir haben jetzt noch nicht die Möglichkeit uns da richtig mit einzubringen und zu sagen, wer können?
00:55:25: Natürlich erstmal die Vorschläge einbringen das wollen wir, das möchten wir machen Wie viel wir am Ende davon in einer Demokratie auch umsetzen können, gerade im Gespräch mit den anderen, mit den Stadtratsmitgliedern und mit dem anderen Parteien.
00:55:42: Das ist dann immer wieder die andere Sache.
00:55:44: Da muss man natürlich Kompromisse eingehen oder irgendwelche gemeinsame Punkte finden aber auch natürlich Unterschiede diskutieren.
00:55:51: Das is ja klar!
00:55:53: Ich bin ja nie im Stadtrat gewesen Für Vereine und so haben wir uns mal im Bürgerzentrum versucht, eins einzurichten.
00:56:04: Da hatte man eben mit den Parteien zu tun, wenn ich jetzt schon einmal meine Einschätzung wiedergeben darf.
00:56:11: Also eigentlich gibt es zwei Hauptstrategie.
00:56:14: Entweder will man nur was fordern, dass dann möglichst abgelehnt wird oder niemand da verdächtigen, der das so machen will.
00:56:24: aber das ist eine Strategie.
00:56:26: und die andere überlegt sich Sachen Also einfach extrem.
00:56:30: die Forderung, die man für richtig hängt.
00:56:32: Man weiß ich stelle das auf, wird eher abgelehnt.
00:56:35: einer stimmt dafür oder zwei dann wir.
00:56:37: und das war es dann nicht.
00:56:39: aber wir haben mal dokumentiert für die Öffentlichkeit guck mal das ginge mit den Linken oder man sagt was kann ich denn mit den anderen schaffen?
00:56:45: Mit wem kann ich dann reden in grün?
00:56:47: vielleicht mit der FDP vielleicht sogar mit der SPD oder der CDU?
00:56:53: Was wäre denn sinnvoll?
00:56:55: Dann ist es absolut erforderlich, dass man mit den anderen Fraktionen als erstes mal spricht.
00:57:03: Das hast du auch schon spitze kriegt!
00:57:05: Wenn man nämlich zur Stadtratssitzung kommt und dann den Antrag plötzlich auf dem Tisch legt, ist sofort aus, warum hast Du denn auch schon durchschaut?
00:57:14: Weil die natürlich sagen Moment mal... Bevor wir da überall abstimmen können, müssen wir das in der Fraktion diskutieren.
00:57:19: Und vielleicht muss es auch noch erst im Ausschuss diskutiert werden.
00:57:22: Es gibt ja eben ... Es gibt die Fraktionen erstmal, die sich, ich glaube zweibögen liegt bei den meisten Treffen, die sie sich außer den Einzelneuten wie Herr Mule von der AfD und Herrn Pariski eben von den Linken aber die anderen treffen sich besprechen dass Sitzungsvorlagen was die Verwaltung liefert
00:57:40: usw.,
00:57:41: dann machen Sie Ihre Meinung.
00:57:43: CDU, FDP haben eine Gruppe habe ich jetzt gelernt.
00:57:45: Die treffen sich anscheinend sowieso schon zusammen und dann hat man Ausschusssitzungen.
00:57:51: Da wird das eigentlich alles fachlich schon vordiskutiert und vorbeschlossen.
00:57:55: Eigentlich ist der Stadtrat so ist es in vielen anderen Städten und Gemeinden auch stimmt da nur noch drüber ab.
00:58:01: Man weiß schon wie jeder abstimmt ist schon entschieden in den Ausschüssen diskutieren nicht mehr lange rum fertig.
00:58:08: also man muss dann wirklich ganz vorne anfangen Richtig.
00:58:12: Man muss mit den anderen sprechen und sagen, guck mal was wäre da möglich?
00:58:16: Wir wollen diesmal machen.
00:58:18: Wäre da überhaupt etwas drin können wir uns da was überlegen wie wir auf einen gemeinsamen Nenner kommen.
00:58:23: Wenn ihr das so wollt dann denkt ihr habt die Chance.
00:58:26: Weil wenn ich jetzt zum Beispiel in den Stadtrat eins hier beispielsweise muss ich natürlich die ersten Monate erst mal herausfinden, wie ist der allgemeine Stimmung dort.
00:58:35: Wie stehen die zueinander?
00:58:36: Wie ist das gegeneinander?
00:58:37: Was ist das Allgemeine T-Noir da vor Ort?
00:58:40: Weil ich habe wohl schon mitbekommen, hab' ich mir hören sagen dass bei uns der Stadtrat wo sehr diskussionsfreudig es ist, wie
00:58:48: ich mitgekriegt habe
00:58:49: zum Beispiel den Herrn Marc Schier zum Beispiel, den kenne ich auch persönlich weil das der Onkel auch eines meines jahrelangen Freunden ist und Ich musste natürlich erst mal reinkommen.
00:59:01: Wer ist das denn?
00:59:03: Bei der CDU hier in die Polizistenz.
00:59:04: Ach so,
00:59:05: du bist ja schon ein Starter!
00:59:06: Ja
00:59:09: und ich werde dann erstmal herausfinden... Die ersten Sitzungen, die ersten Monate.
00:59:14: Habt ihr schon Kontakte zur CDU?
00:59:15: also?
00:59:17: Der Kontakte will ich nicht sagen.
00:59:18: Ich kenne den Herrn persönlich aufgrund von Freunden, Umständen und Familie.
00:59:24: Aber so ist es eben auch im Dorf, wenn
00:59:26: er kennt.
00:59:27: Richtig man kennt halt sich.
00:59:28: Und ich werde dann erstmal einen allgemeinen Tenor schaffen müssen.
00:59:32: Wie läuft das hier?
00:59:33: Wer diskutiert mit wem, wie redet man hier miteinander?
00:59:36: Wer arbeitet wie miteinander?
00:59:37: Weil ich werde da jetzt nicht reinkommen und dann so sagen So!
00:59:41: Dann machen wir... Das will ich.
00:59:43: Seine Nudelsbürgermeister, dann sieht es anders aus!
00:59:46: Dann kann zu sagen so das machen wir jetzt aber trotzdem muss die Politik dazustellen.
00:59:50: Richtig,
00:59:51: ein
00:59:51: Meister ist ja nur der anführungslichen Angestellte des Stadtrates
00:59:56: und muss
00:59:57: dann machen was sie beschließen.
00:59:58: Wir sind immer noch in einer Demokratie.
01:00:00: also wenn ich dann da reinkomme und sage Ich habe eine Idee ich will das hier umsetzen bin ich trotzdem darauf angewiesen, dass mir Leute zustimmen.
01:00:08: Mehrheit am besten.
01:00:09: Genau!
01:00:09: Es ist ja nicht einfach so, dass ich da anfangs sage, ne?
01:00:13: Ich bin hier der Monarch und ich sag das an und ihr springt... Nein nein, es ist ja Schachsinn.
01:00:18: Also werde ich dann erst mal natürlich in erster Linie ein allgemeines Bild machen müssen bevor ich dann irgendwas umsetze.
01:00:25: Ist klar.
01:00:26: Ich muss mich da reinfluchsen, ich muss dann erstmal lernen wie alle miteinander agieren usw.
01:00:31: Braucht auch erstmal die Zahlen von allen möglichen, damit ich dann halt genau muss mich erstmal einarbeiten.
01:00:37: Nur ich vertrete halt immer schon diese Gesinnung, die habe ich auch vor meinen Eltern eingeprügt bekommen.
01:00:42: man kann alles lernen und klar wenn ich keine Vorerfahrungen im politischen Gebilde habe oder im bürokratischem in dem Bereich, kann ich mich ja da trotzdem einlesen.
01:00:56: Ich kann das ja trotzdem lernen, so wie jeder halt irgendwo mal angefangen hat und dass dann gelernt hat.
01:01:03: Und wenn dann am Ende des Tages sich herausstellt, dass wir zum Beispiel mit SPD und Grünen gut zusammenarbeiten können?
01:01:10: Dann bin ich auch in erster Linie offen dafür die Hilfe natürlich anzunehmen.
01:01:13: Natürlich!
01:01:14: Weil als Einzelkämpfer da dann dazustehen ist es natürlich immer schwieriger.
01:01:18: Genau.
01:01:23: Weil wie gesagt, das sind über zehn Seiten.
01:01:25: Wir können jetzt nicht mehr alles Punkt für Punkt durchgehen.
01:01:27: Genau.
01:01:27: Was sind so die Schwerpunkte?
01:01:29: Ich habe hier noch einen Allgemein-Flyer zum Beispiel mitgebracht.
01:01:32: Den lasse ich auch nachher hier.
01:01:33: Der
01:01:33: ist kürzer.
01:01:34: Und
01:01:34: der ist deutlich
01:01:34: kürzter.
01:01:35: Deutlich!
01:01:36: Nur ein Vierseil.
01:01:37: Und da sind dann einfach nur... Also unsere Hauptschwerpunkten ist natürlich die medizinische Versorgung und Erreichbarkeit.
01:01:45: Das ist klar.
01:01:46: Dann der bezahlbare Nahverkehr und auch den ausgebaute Nahverkehr?
01:01:51: Da ich da aber gleich nachfahre, also dann seid ihr fürs MvZ.
01:01:56: Also medizinische Versorgungszentrum ... Der Plan ist ja das Medizinisches Versorgungssentrum oder eben ein anderes Wort ist Ärzterhaus in die Stadt Mitte zu setzen.
01:02:07: Ist ja jetzt am Krankenhaus.
01:02:08: Das Krankenhaus wird geschlossen weil eine Zentraklinik gebaut wird im Twistring-Bauwede.
01:02:15: Jetzt ist der Plan.
01:02:18: Und dann überlegt die Stadt im Moment und die Fraktion, dass man eben eine Art Ärztehaus baut.
01:02:25: Das wäre wenn es richtig gemacht wird.
01:02:29: in deinem Sinne habe ich das oder da ist das falsch verstanden?
01:02:35: Das ist ein etwas schwierigeres Thema sag' ich
01:02:37: mal
01:02:38: weil die Zentralisierung des Krankenhauses in Anführungszeichen weiter jetzt nach Twistling-Ringen verlegt wird, ist für die Erreichbarkeit natürlich etwas schwieriger.
01:02:52: Gerade auch die im südlicheren Bereich sind – wenn wir zum Beispiel runter gucken Richtung dem Förder oder so – die haben ja dann bald nur noch die Wahl, wenn etwas ansteht, Raden und Twistringen.
01:03:04: Oder Dammel.
01:03:06: Trotzdem dann schon von der Weiterhehr natürlich schon gewaltiger Unterschied.
01:03:12: Und die, natürlich sind wir für den Ausbau von einer medizinischen Versorgung.
01:03:17: Die Frage ist da nur ob ein MVZ, ein Ärzterhaus hier wirklich im Notfall ausreicht und dasselbe bieten kann wie ein Krankenhaus?
01:03:25: Das soll es ja auch nicht!
01:03:28: Richtig.
01:03:29: Und dann ist vorbei statt.
01:03:30: Genau, und das ist natürlich ein
01:03:32: bisschen... Aber da kann die Stadt nichts
01:03:34: mehr daran warten.
01:03:36: Das Thema ist ja durch.
01:03:37: Dazu ist abgefahren, dass Ding wird gebaut, ne?
01:03:39: Das ist auch kein großes Diskussionsthema mehr.
01:03:42: nur wir also zumindest ich bin der Meinung, dass das MVZ höchstwahrscheinlich gerade im Notstand nicht reichen wird oder reichen könnte.
01:03:52: Weil wir haben auch zum Beispiel, wie es der Pressesprecher bei uns zum Beispiel angesprochen hat hier gibt es im Landkreis Die Polz keine Geburtenstation.
01:04:01: beispielsweise.
01:04:03: und wenn das dann jetzt, wenn das Krankenhaus da hinten erst in Twistring ist und du hast jetzt Probleme in einem Förder etwas schwieriger so.
01:04:11: Aber das war ja einer der Probleme dass die Geburtonstationen in Bassem geschlossen werden musste Weil nur noch dreieinhalb Geburten stattfanden im Jahr und man keine Ärzte mehr fand.
01:04:22: Weil die Ärzze gesagt haben, nee das ist ja gar keine richtige Arbeit hier da kann ich nichts lernen oder Das lohnt ja nicht.
01:04:30: Und deswegen hat mein Bass um die dann ja geschlossen Die Pols-Wasser irgendwie belegt, ich weiß nicht genau.
01:04:37: Und das könnte sein, dass eben durch die Zentraktik nicht das wieder möglich ist, weil man dann mehr geburten hat.
01:04:43: Aber ich weiß noch nicht ob es da geplant ist.
01:04:46: Das kann aber alles als Kommunalpolitiker oder das kann natürlich die Stadtverwaltung... Der Stadtrat hat da ja kein Einfluss drauf, würde ich jetzt mal sagen.
01:04:59: Das kann man natürlich bemängeln und kritisieren aber nicht ändern.
01:05:04: Also ich finde ja das Schöne wenn man Dinge bemängelt und kritisiert dass man ja damit schonmal erstmal verdeutlicht, dass es viele... also dass es schon mal eine Gegenposition gibt die das ja nicht gut findet und dass sie jetzt wirklich gar nichts machen können, ich weiß nicht.
01:05:18: Also Politik genauso wie jegliche Gremien-Verwaltungssysteme kann man ja auch ändern und anpassen.
01:05:24: Ich denke jetzt nicht einfach nur in Strukturen... also so tue ich es immer!
01:05:28: Ich denke nicht in Struktur, die sind einfach fest und die sind immer so und das bleibt dann so und da gibt es keine Veränderungen.
01:05:33: Man kann darüber diskutieren und Möglichkeiten finden und entwickeln.
01:05:38: Das ist ja nicht so, dass das alles fest ist.
01:05:40: Dinge haben sich damals zu heute auch verändert.
01:05:43: und die Problematik überhaupt, dass Ärzte hier jetzt nicht so Fuß fassen können?
01:05:47: Das ist ein Problem, was über die Zeit entstanden ist.
01:05:50: Früher war es anders.
01:05:52: Hier hatte man weiter aus mehr Möglichkeiten als jetzt.
01:05:54: Was
01:05:54: die Stadt versuchen kann und muss, ist eine erste Versorgung.
01:05:58: Ausreichend da ist da... Erzhaushörführung steht und man auch Ärzte findet, die da rein wollen.
01:06:06: Das ist ja erst mal überhaupt die Voraussetzung.
01:06:11: Man muss mit der Kassenärztlichen Vereinigung sprechen, man muss mit dem MVZ das es schon gibt sprechen.
01:06:17: aber was anderes als dass wir hier eine vernünftige ambulante ärztliche Versorgung haben kann ich dort nicht machen.
01:06:24: jede Art der stationären versorgen ist in Diepols Passé Eröffnung der Zentralklinik wird das Krankenhaus in Diepolz unwiderruflich nach hundert Jahren an dem Standort ungefähr geschlossen.
01:06:38: Ja,
01:06:39: aber genau da ... Da ist ja schon diese Vorstellung, wenn es schon hundert Jahre funktioniert hat, wie so funktioniert's jetzt auf einmal nicht mehr?
01:06:47: Also ich find's ja... Ich versteh mir, man soll mich nicht falsch verstehen!
01:06:51: Ich finds gut dass dass MVZ gebaut wird.
01:06:57: Ja, ich finde das gut!
01:06:58: Das ist eine gute Idee.
01:07:02: Aber was ich kritisiere, ist halt, dass dann einfach die Notversorgung auf einmal verschoben wird.
01:07:09: Also die Stadt
01:07:09: zu nehmen?
01:07:13: Da finde ich die Problematik.
01:07:14: Es hat ja vorher die ganzen Jahre funktioniert.
01:07:18: Seitdem gerade da die Erreichbarkeit für ältere
01:07:20: Leute, also
01:07:20: gerade unsere älteren Leute vor Ort hast so mit wenig Familie oder so, die dann halt stationär nach Twistring und verlagert werden könnte, halt für die Erreichbarkeit schwieriger sein?
01:07:29: Natürlich ist die Erleichbarheit
01:07:31: schwieriger aber das sind ja eben ... Darauf will ich ja hinaus!
01:07:34: Das sind Entscheidungen... Bund beschließt, das Land beschließts.
01:07:39: Das Land fördert ja diese Bildung von Zentralkliniken ganz bewusst ich glaube in dem Fall mit zweihundert Millionen sogar und die würde nicht fördern wenn der Landkreis jetzt beschlossen hätte.
01:07:51: Der Kreisdach, oh wir bauen jetzt die Borsuling und passen um ganz toll aussäte das Land.
01:07:56: Ich sag zusammen tickt ihr noch ganz richtig aber keine grünen Markt von uns.
01:08:00: Der macht den Laden mal dicht weil er danach Leide sei.
01:08:04: Die haben gesagt Leute wirtschaftlich Und auch vom Personalfindung her funktioniert nur eine Zentralklinik.
01:08:11: Ob sie dann funktionieren, ob die Leute da hinfahren aus Depot oder ich will jetzt keinen Ordnen nennen... ...oder zu anderen Orten.
01:08:17: Es gibt durchaus Krankenhäuser, die noch näher sind an uns als dann Twistring.
01:08:22: Das wird man ja es sehen!
01:08:24: Das entscheiden ja letztlich nahe die Patienten.
01:08:27: Das ist ja die Hoffnung dass sie stark frequentiert für die Zentrarklinik.
01:08:32: aber da hat der Stadtrat die Stadtverwaltung null Einfluss drauf.
01:08:37: Aber die Kommune kann ja Einflüsse einnehmen, sie kann ja Kredite auffordern und das geht ja... Das ist möglich!
01:08:42: Was?
01:08:42: Wie sollen
01:08:43: Krankenhaus jetzt hier gegründet werden
01:08:44: oder...?
01:08:45: Nein es muss ja kein Krankenhaus gegrüntet werden, man kann ja das alte Krankenhaus erhalten, das geht Ja.
01:08:50: Man kann ja dort eigentlich schon.
01:08:53: soweit ich weiß gibt's dort Möglichkeiten.
01:08:55: so also von der Bundesbank hat mich auch gehört dass auch Kommunen Krediter einfahren können.
01:09:01: Das können die machen.
01:09:02: Natürlich keine Kredite, aber... Ja
01:09:03: ja!
01:09:04: Du musst nur erklärt werden und begründet werden für was für einen Nutzen das ist?
01:09:07: Aber dass sie statt jetzt sagen würde okay der Landkreis will das nicht mehr machen, er kann sich es nicht mehr leisten.
01:09:12: Er steckt ja weiß nicht zwanzig Millionen im Jahr da rein an Verlustausgleich für die drei Krankenhäuser im Landkreist.
01:09:19: Die Verluste würden immer weiter steigen.
01:09:21: also das tut's ja so.
01:09:23: Ich hoffe es wird bei den Zentralklinien eben geringer werden.
01:09:26: Aber das weiß ich nicht.
01:09:30: Also da würde ich mich dann erst mal erkundigen, bevor ich ein städtisches Krankenhaus ... Natürlich gibt es städtsche Krankenhäuser.
01:09:36: Aber ob
01:09:37: das sinnvoll ist, eine städtes Krankenhaus jetzt zu gründen?
01:09:41: Da habe ich ganz starke Zweifel.
01:09:43: Da würde ich mir, bevor Ich das angehe...
01:09:45: Aber ich würde das ja immer langfristig betrachten!
01:09:48: Dann würde es heißen, dass es nicht nur ein Problem für uns hier ist.
01:09:52: Also Krankenhäusern in Deutschland schießen ja allgemein.
01:09:54: Es gibt ja
01:09:55: so einen
01:09:57: ... Zuviel das stimmt eigentlich nicht.
01:09:59: Vergleich
01:09:59: zu anderen Stellen, wenn heißt es wir haben viel mehr Krankenhausbetten pro ...
01:10:04: Das ist ja auch nicht so ganz richtig aber...
01:10:07: Dann gehen wir gleich in die Debatte rein dass wir alle zu viel krank sind und zu wenig arbeiten.
01:10:11: Dass das
01:10:12: driftet dann ganz weit
01:10:14: weg.
01:10:15: Nein, nein, ich sehe's immer langfristig.
01:10:17: also ich meine wenn die Krankenhäuser überall immer mehr schließen dann haben wir bald irgendwann keine Krankenhäuser mehr so wie ich das.
01:10:24: Also das ist ja dann ein fahrkaisiges Problem.
01:10:27: Wir haben halt Krankenhäuser, die sind weiter weg!
01:10:30: Ist nicht so, dass wir kreizsam wären in der Zentralklinik?
01:10:33: Das ist halt nur live weiter weg von Depot's.
01:10:35: Ja aber die haben ja auch nur eine gewisse Anzahl an Krankenbetten und wenn mehr Leute von außerhalb zu einem Zentral ... also schön, dass es das gibt natürlich klar.
01:10:45: Aber wenn die anderen Krankenhäusern schießen, kommen da jetzt nicht magisch irgendwie neue Betten ins Neue ... in die Zentralklinik.
01:10:51: Also da kommen wir nicht... Ich
01:10:52: hoffe,
01:10:52: dass Sie den Betten so ausgehen haben, ...dass das auch untergebracht werden können.
01:10:58: Das
01:10:58: kann ich jetzt so genau stecke ich da nicht drin.
01:11:00: Aber
01:11:01: gut!
01:11:01: Ja aber dann würde ich ja genau hinterher nachfragen.
01:11:03: Das ist ja genau das Wichtige zu tun also.
01:11:06: Also aber die Medizinversorgung ist wichtig und wir konzentrieren es erst mal auf das... Ärztehausen, die ambulante Versorgung würde ich mal sagen.
01:11:15: Das ist eine realistische Sache.
01:11:16: da kann die Stadt sehr viel machen und dann muss sich auch was machen damit zumindest die ambulanten versorgen so gut es wie nirgendmöglich.
01:11:28: So jetzt haben wir uns mit der medizinischen Versorgungen doch sehr intensiv beschäftigt.
01:11:34: ein ganz wichtiger Punkt denke ich aus dem Wahlprogramm der Linken Der bezahlbare Wohnraum, auch da haben wir natürlich überall Probleme zu finden.
01:11:46: Wie stellt euch das vor?
01:11:47: Was soll das?
01:11:49: Was kann die Stadt da
01:11:50: machen?
01:11:51: Also allgemein gerichtet haben wir ja auch vom Landesverband beispielsweise wollen wir immer den
01:11:55: kommunalen
01:11:56: Wohnungsbau oder halt... die Möglichkeit für sozialen Ruhrenraum dann immer bieten.
01:12:01: Also wir möchten zum Beispiel Leerstände bekämpfen, indem wir die Wohnungen wieder öffentlich zur Verfügung stellen weil es für manche Leute ja lukrativer ist dass die Wohnung leer stehen als wenn sie zu verfügungen gestellt werden.
01:12:14: Hab ich zwar noch nicht verstanden aber hört man mal immer wieder Ja.
01:12:17: Genau
01:12:18: Privatperson haben meistens da einfach einen finanziellen Vorteil
01:12:21: von.
01:12:21: Wenn Sie die leer stehen lassen?
01:12:23: Die, die genau zahlen dahinter ...
01:12:25: Das wird mich auch interessieren.
01:12:27: Lass ich die auch leerstehen, da hat man keinen
01:12:29: Ärger mit dem ... Genau!
01:12:30: Mit den Lütern machen keine
01:12:31: Kosten.
01:12:33: Aber
01:12:34: die Rechnung muss mir jetzt mal jemand aufmachen.
01:12:36: Die
01:12:37: genauzahlen dahinten, dann müsste ich lügen?
01:12:39: Das
01:12:39: müssen wir mal jemand erklären und damit Geld verdienen.
01:12:44: Da bin ich grade noch nicht so tief drin.
01:12:47: Weil ich aufgrund meiner Arbeit und Privatleben noch nicht die Möglichkeit hatte, mich intensiv auseinanderzusetzen.
01:12:52: Gerade wie es jetzt hier vor Ort in die Pols aussieht.
01:12:54: Also wir haben ja eine gemeinnützige Wohnbauffirma, das ist ja bekannt ne?
01:13:00: Ja genau!
01:13:00: Die Wohnbau, die PolS wo verschiedene Gemeinden und auch glaube die Banken unsere Gesellschaft da sind, die eigentlich die Aufgabe haben relativ günstigen Wohnraum zur Führung zu stellen machen sie ja auch immer wieder.
01:13:16: aber was wäre denn der Qualatmeterpreis der euch so vorschwebt mal vorsichtig gefragt Boah!
01:13:23: Was wäre bezahlbar?
01:13:25: Die genauen Zahlen.
01:13:26: Meistens müsste ich lügen.
01:13:27: Nicht
01:13:28: denn das Problem ist heute, dass man schon allein bei den Baukosten, ich sag mal bestimmt bei sieben Euro.
01:13:34: Sieben Euro, fünfzig liegt.
01:13:37: Ja also ich zum Beispiel wohne ja auch hier in einer Mietwohnung.
01:13:40: Auch eine relativ teuren Miet-Wohnung dafür wo man auch schon bei Roundabout elf Euro pro Quadrameter sind.
01:13:49: Ja, also es ist
01:13:50: wirklich eine tolle Erfahrung.
01:13:51: In Diebolts?
01:13:51: Der muss sich aber mal langsam auch bei mir eröffnen.
01:13:56: Weil
01:13:56: das ist ja das allgemeine Problem, was von den Linken gemarkatisiert wird... Das sind ja
01:14:01: die Traumzahlen!
01:14:04: Ich rechne gerade mal so im Kopf.
01:14:05: Aha, guck mal das würde was ausmachen!
01:14:07: Ja also
01:14:07: wir sind auf hundert Quadratmeter und es ist schon teuer im Monat.
01:14:10: Es ist wirklich teuer.
01:14:11: Das
01:14:12: ist eine schöne
01:14:12: Wohnung, es ist ne Neubau-Wohnung aber es ist eine wirklich teure Wohnung.
01:14:15: Nein,
01:14:16: das gebe ich zu.
01:14:17: Das
01:14:17: Elf,
01:14:18: die gar nicht gedacht sind, die Bolzen überhaupt.
01:14:22: Machtpreis.
01:14:22: Ja, also gerade zum Beispiel hier die Neubauten haben Kreise direkt in der Nähe da sind ja die Wohnungspreise auch wirklich immens hoch.
01:14:29: Also ich genauen Zahlen weiß ich jetzt nicht im Kopf.
01:14:32: Ich hab' die alle nicht im kopf aber... Die
01:14:33: Polz sind es acht Euro dreißig bis neun Euro drei pro Quadratmeter.
01:14:37: Im Durchschnitt!
01:14:38: Eben durchschnitt,
01:14:40: eben durchs Schnitt.
01:14:43: Diesen ist aber auch halt immens hoch grade wenn man jetzt
01:14:45: diese Null
01:14:46: baut und genau.
01:14:48: Und die Linken im Allgemeinen Also die Linke kritisiert ja immer, dass wohnen keine Ware sein darf.
01:14:55: Das ist ein sehr wichtiges Thema weil halt sehr viele Leute Wohnungen bauen um am Ende des Tages da einen Gewinn rauszuschöpfen natürlich.
01:15:03: Die Idee soll das sonst funktionieren?
01:15:05: Genau
01:15:05: ich baue hier auch keine Wohnung.
01:15:07: also kein normaler Normaler Anführungszeichen Mensch baut jetzt eine Wohnung sagt dann sowieso Ich baue jetzt ne Wohnung weil ich am ende mit null daraus gehen will.
01:15:16: Ist ja klar, dass sie auch ihren gewissen Anteil davon haben wollen ist ja verständlich Das ist doch verständlich.
01:15:22: Genau, aber das ist dann
01:15:23: nicht verständig?
01:15:24: Nee es ist nur dass diese Preise halt teilweise künstlich dann erhöht werden aufgrund von Nachfrage beispielsweise.
01:15:31: Wir haben hier vor Ort zum Beispiel ist das Problem weniger.
01:15:34: Ja wenn man jetzt auch in Großstädten guckt hier zum Beispiel gerade in Studentenstädte In Fächter fängt das schon an direkt hier nebenan.
01:15:41: Du hast eine immense Nachfrage an Wohnungen, du hast viel zu viele Nachfragende, wodurch denn der Preis auch künstlich hochgezogen werden kann?
01:15:49: Das dann halt am Ende des Tages noch gesagt wird.
01:15:51: ja also die Nachfrage für die Wohnung ist halt so interessant.
01:15:53: Da interessiert mich weniger der Mensch, der da einzieht, sondern es interessiert sich der danach und sagt dann so ich nehme die auch wenn's teurer wird.
01:15:59: Ja aber was kann
01:16:00: man dagegen machen?
01:16:01: Es gibt ja zu wenig Wohnung in Deutschland.
01:16:03: Genau eine Mietpreisbremse beispielsweise.
01:16:05: Das führt aber genau zum Gegenteil.
01:16:08: Nein tut das gar nicht.
01:16:09: Naja, ein Mietendeckel oder eine Mietpreisbremse in dem Zusammenhang führt dazu, dass die Preise nicht einfach stark nähernd
01:16:16: hochgehen.
01:16:16: Die Mieten gehen ja nicht hoch!
01:16:17: Natürlich.
01:16:18: aber es führt dazu das keiner mehr eine Wohnung baut.
01:16:24: Wir haben ja nicht gesagt, dass der Mietendecke gesetzt wird und dann haben sie null.
01:16:27: Dann haben die gar keine Einkünfte mehr.
01:16:29: vom Daumen geht's ja nicht sondern dass man halt nicht künstlich den Preis noch hochstocken kann.
01:16:33: Das meint ich sagt also okay wir machen noch mehr.
01:16:35: so darum geht
01:16:37: es ja.
01:16:38: ...gewinn ermöglicht für den Fermi, da habe ich das so verstanden.
01:16:42: Ja also nicht so dass man komplett sagt ja wir ziehen jetzt alles weg!
01:16:46: So aber man soll sich
01:16:49: das noch rentiert zu bauen, aber nicht mehr so... Ja
01:16:53: weil man muss ja wie gesagt immer noch die Kompromisse machen.
01:16:56: klar wenn ich jetzt sage Ich würde eine Wohnung bauen, dass ich da am Ende plus minus null komme Wenn ich damit einverstanden bin, wenn ich das kann würde ich tun.
01:17:03: Ich ja
01:17:03: es gibt auch Stiftungen oder sowas machen Aber
01:17:09: privat man würde das nicht
01:17:11: tun.
01:17:11: Lieber nicht machen, weil der auch Risiken hat.
01:17:14: Man hat Mietnormaten habe ich auch schon erlebt die dann ja lang oder so lange lässt man es hier in der Regel nicht durchgehen.
01:17:21: aber die eine Weile keine Miete zahlen und die Wohnung runter wirtschaften dann muss man sie raus klagen da muss man sich rausschaffen dass alles muss man selber bezahlen.
01:17:32: Man kann sich das Geld natürlich bei dem wiederholen.
01:17:34: Der hat aber nichts, ne?
01:17:35: Also man ist ganz schnell mehrere Tausend Euro los.
01:17:40: Das muss irgendwo natürlich mit ausgeglichen werden und anderen Einnahmen haben.
01:17:45: Weil solche Risiken treten einfach auf.
01:17:47: Aber
01:17:48: im großen Takt ist es ja eigentlich für die Vermieter also so wie ich das verstanden habe der, der vermietet hat bessere Chancen ein zum Beispiel jemandem zu gündigen.
01:18:00: Das ist viel einfacher, als wenn jemand versuchen möchte das dagegen vorzugehen.
01:18:04: Meistens ist es schon bei einigen Bräulingen in Bremen habe ich das schon sehr oft mitbekommen von mehreren Leuten, dass nach der zweiten Zahlung zum Beispiel die Miete, wenn sie verspätet gekommen ist... Sie ist danach trotzdem gekommen aber verspietet wurde sofort eine Kündigung eingereicht.
01:18:17: Das habe ich schon mehrmals mitbekommen und es ist mehrmals eingefroren.
01:18:21: Die wurde ja aber danach bezahlt.
01:18:23: Es waren nur ein paar Tage Unterschiede, nur ein Paar Tage.
01:18:26: wollen wir mal kurz sprechen.
01:18:27: und ich meine wenn die Preise für Mietkosten immer weiter hochgehen so in dem Zusammenhang und die steigen ja immens das sind keine Verhältnisse von ja reden wir so von fünfzehn Euro an preiser Höhungen oder was auch immer.
01:18:39: das ist es nicht.
01:18:40: oder dass man daraus da jetzt einen stetigen Gewinn in Relation fährt sondern die Preisse steigern sicher exponentiell.
01:18:50: Das ist die Problematik.
01:18:51: Die sind ja einem Verhältnis zu setzen, damit zu sehen dass die allgemeinen Preise für eine Miete so weit steigen das man schon sprechen kann davon was es ja zwanzig Prozent, fünfzehn Prozent bis dreißig Prozent manchmal gehen kann
01:19:09: Formabel.
01:19:11: Ja, man kann ja... es gibt hier keinen Mietpreisteckel also da geht das ja... Also wenn man das so betrachtet Da sind ja die Kosten für zum Beispiel Umbauprojekte oder wenn irgendwas kaputtgeht Oder wie du gesagt hast ein Mietnormale war's?
01:19:26: Ja oder was?
01:19:27: Sagt man so, ich bin
01:19:28: diskriminierend.
01:19:31: So war's
01:19:33: nicht gemeint.
01:19:34: Ja
01:19:34: natürlich aber auch da Die Kosten sind ja gedeckt durch die Miete bei den meisten und trotzdem kriegen sie noch mehr drauf.
01:19:43: Also gut, wir wollen mal sagen eine Mietpreisprämie wäre ne Forderung der Linken.
01:19:48: kann das denn in der Kommune beschließen weiß ich gar nicht.
01:19:51: Könnte die Leute jetzt sagen wir führen das ein?
01:19:54: Ja, also soweit ich weiß.
01:19:57: Das weiß ich nicht dann müsste das mal prüfen.
01:19:59: wenn es geht könnt ihr mal sehen ob wir da Mehrheiten für kriegen weiß ich jetzt nicht.
01:20:06: habe ich keine Ahnung.
01:20:08: Gut, das wäre das eine.
01:20:11: und wollen wir dann noch auf die Mobilität eingehen?
01:20:14: Das ist ja auch ne ganz wichtige Forderung.
01:20:17: Also ich kann ja kurz einmal dazu sagen also von Niedersachsen allgemein ist es möglich dass sie Mietpreisbremsen einsetzen können.
01:20:25: Das ist direkt
01:20:26: die Kommune
01:20:27: deutlich mehr kommen.
01:20:30: Siehst du, das ist das Gute, wenn wir gleich einen Faktenchecker dabei haben.
01:20:33: Das muss man auch mal nicht bei den Show-Notes machen.
01:20:36: Also die Stadt könne das beschließen und da müsste jetzt nur eine Mehrheit dafür finden.
01:20:40: also ran.
01:20:42: Aber nicht zu niedrig!
01:20:43: Das muss noch ein kleiner
01:20:44: Video sein, sonst wird es kritisch.
01:20:48: Das Grundproblem
01:20:49: ist, man muss Wohnungen bauen.
01:20:51: Es sind zu wenig Wohnungen gebaut, Mietwohnung insbesondere.
01:20:56: Und das Bauen wird immer teurer durch die Vorschriften, die alle auch ihren Sinn haben.
01:21:02: Klar Klima-Umwelt was auch immer aber man muss da irgendwelche Möglichkeiten finden das bauen noch einigermaßen bezahlbar zuzuhalten.
01:21:14: und eben diese Gemeinden müssen auch Flächen zur Verfügung stellen Bauland.
01:21:18: Ich
01:21:20: hoffe
01:21:20: ja dass ich durch den Einzug in den Stadtrade bessere Einblicke dann habe wie allgemeine
01:21:25: Situation
01:21:25: Post-Rotorung
01:21:26: ist,
01:21:27: damit ich dann mehr Zugriff
01:21:28: auf Zahlen und Fakten
01:21:29: habe was im möglichen Rahmen ist.
01:21:31: Genau das ist ja eine große Sache die ich mit durch den Einzug auch hoffe.
01:21:35: Ja gut das sollte auf jeden Fall möglich sein.
01:21:39: Gut denn gehen wir zur Mobilität nochmal.
01:21:42: da soll also flächendeckend verlässlich bezahlbar ÖPNV öffentlicher Person Nahverkehr.
01:21:50: Den haben aber schon?
01:21:52: Ja
01:21:52: den haben wir
01:21:53: aber unzureichend.
01:21:54: Warum?
01:21:55: Wir haben jetzt so viel Buslinien, sogar nach Fächter.
01:21:58: Eine!
01:21:58: Wie eine?
01:21:59: Wir haben eine Busverbindung nach Fächter und der fährt stündlich soweit ich weiß ja.
01:22:04: es ist jedoch auch die einzige.
01:22:06: Und
01:22:06: wie?
01:22:07: Das reitet doch ein.
01:22:08: Wir können alleine fahren wir können nach Suling fahren.
01:22:11: Wir haben ne Bahnlinie zwischen Bremenhausenabbrück.
01:22:14: Die fahren doch stündig fahren hier in Dutzend Bussen los wenn nicht so rein gucke.
01:22:19: ich Siehst nicht immer so genau, ich hab das Gefühl, dass da manchmal gar nicht so viele Leute drin sitzen.
01:22:24: Das wird ja von den Kommunen und vom Landkreis ganz stark gefördert dieser Verkehr weil der sich nicht selber trägt.
01:22:32: Sobald die Förderung wegfiele würden... Das wurde ausgeschrieben, Rittmayer unser Busunternehmen und Borjas glaube ich in Basum haben den Zuschlag letztlich gekriegt.
01:22:42: also hier lokale Busunternehm.
01:22:44: So bald die Fördern wegfällt müssten wir natürlich sagen oh!
01:22:48: Wir kriegen nicht genug Einnahmen, wir müssen die sofort einstellen.
01:22:53: Das ist ja schon eine Maßnahme, die ich glaube mit paar Hunderttauben Euro insgesamt, wenn man Landkreis und die Kommunen zusammensieht, gefördert wird.
01:23:02: Also eine ganz große Förderung um diesen.
01:23:07: Und die Hoffnung ist immer, man muss das in ein paar Jahren betreiben bis die Leute überhaupt merken, Mensch hier vor meinem Haus oder hundert Meter weit hält der Bus!
01:23:17: Menschen mit dem kann ich auch fahren.
01:23:19: Ich brauche gar nicht immer das Auto nehmen oder die meisten Leute fahren sowieso mit dem Fahrrad, muss man ja aus sein.
01:23:26: Die braucht man außer zum Einkaufen
01:23:28: und so.
01:23:29: Wo wir dann beim Nahverkehr z.B.
01:23:30: auch unterstützen würden dass wir noch einen weiteren Ausbau von Rad- und Fußwegen haben
01:23:34: Und zum
01:23:34: Beispiel gerade auch klimaneutral, natürlich gegenüber.
01:23:39: Gerade diese Mobilität ein bisschen dagegen zu kommen.
01:23:41: Das ist natürlich
01:23:42: immer gut.
01:23:43: Nicht nur mit dem ÖPNV.
01:23:44: was soll jetzt noch für eine Linie dazu kommen?
01:23:48: Also eine genaue Bahnstrecke kann ich Ihnen sonst nicht sagen.
01:23:50: nein.
01:23:52: Natürlich wäre dann oft um auf die Themen von zuvor zurückzukommen.
01:23:56: Gerade z.B.
01:23:57: Erreichbarkeit für jüngere Leute oder halt auch gerade in ländlicheren Bereichen.
01:24:03: Richtung Brokum, beispielsweise haben wir auch nur eine Busverbindung.
01:24:06: Je
01:24:06: nach einer Pferde jetzt fährt oder fährt die auf?
01:24:09: Genau, der
01:24:11: fährt über dem Fert.
01:24:13: Das war ja auch mein Schulbus damals zu der Zeit.
01:24:16: Der fährt in Diepolz los und fährt dann
01:24:24: über
01:24:25: Mal alles.
01:24:27: nach Lämpförde, Stemmshorn, Kvernheim, Brokum, Diepolz.
01:24:33: Ist natürlich eine Stunde unterwegs für die Schätzung.
01:24:35: Genau.
01:24:35: Bist du immer eine Stunde im morgens und mittags hin und her gewesen?
01:24:38: Ja!
01:24:39: Es ist auch schön dass es diese Busverbindung gibt.
01:24:41: definitiv nur kann... Aber du
01:24:43: fährst jetzt stündlich.
01:24:45: Früher war das ja nur der Schulbus, morgens dann.
01:24:47: jetzt fährt er nicht stündig.
01:24:49: Meines
01:24:50: Wissens.
01:24:52: Auch nur höchstens an meines Wissenes Ist es dann einfach nur, wenn wir jetzt auf die vorherigen Themen zum Beispiel zurückkommen?
01:25:00: Gerade für jüngere Leute.
01:25:02: Was die Verbindungen rundherum angeht ist das halt relativ schwierig, wenn du halt nur an eine Verbindung gekoppelt bist und diese ja auch z.B.
01:25:11: zum Thema Nachtleben, wo wir vorhin waren, auch nachts nicht mehr zur Verfügung steht gerade zum Beispiel... Richtig!
01:25:17: Nachts nicht bis zehn, glaube ich.
01:25:19: Bis zehn.
01:25:19: Das hat der letzte.
01:25:20: Und bei den Zugverbindungen ist das genauso.
01:25:24: Wir haben von hier aus
01:25:25: Das war
01:25:27: ein neulich erstes Thema, als ich in Osnabrück war.
01:25:31: Wir haben zum Beispiel keine Zugverbindung direkt nach Fächter was der Nebenort ist.
01:25:35: Oh ja!
01:25:36: Ja man kann aber gar nicht sehen.
01:25:38: Haben wir mich?
01:25:39: Klar nur es ist halt schwieriger wenn du dann halt zum Beispiel kein eigenes Auto hast weil du noch ein jüngerer Mensch bist oder sonst irgendwie.
01:25:46: das hört darauf an wie du bist.
01:25:48: okay ich nehme jetzt diesen einen Bus diese eine Bus-Verbindung Oder ich fahre mit Zug nach Bremen oder aus Nahrbrück, steig dann da um, um nach Fächter in die Kneipe
01:25:56: zu gehen.
01:25:57: Das ist
01:25:57: dauernd ein Problem.
01:25:58: So das ist natürlich etwas schwieriger.
01:25:59: dann an der Stelle?
01:26:01: Aber wisst ihr was es früher gab?
01:26:03: Da wurde getrennt!
01:26:04: Gibt das gar nicht, oder?
01:26:06: Kennt ihr das noch?
01:26:07: Ich kenne das noch.
01:26:08: Du hast
01:26:08: ja eine Straße gestellt mit Finger raus und dann hat die irgendjemand mitgenommen.
01:26:11: Ja ich nehme solche Leute auch tatsächlich mit... Doch!
01:26:13: Aber man
01:26:14: sieht sie kaum.
01:26:15: Genau.
01:26:16: Es gibt ja auch Leute der es halt wirklich aus Überzeugung machen, die halt wirklich dann aktiv treben sind.
01:26:19: Davon habe ich auch schon mehrere auf Autobahnen und so mitgenommen.
01:26:22: Das finde ich immer wieder fantastisch wenn die da wirklich mit Hut und Gepäck und Stockt sind dann richtig dabei.
01:26:28: Find' ich fantastisch.
01:26:29: Es ist einfach nur ... Auch wieder zum Thema Junge und Nachtleben.
01:26:33: Wir waren z.B.
01:26:34: jetzt vor drei Wochen, waren wir in Osnabrück.
01:26:39: So haben uns gedacht, hey, wir wollen etwas größer shoppen gehen, weil ... Wie kennen unsere Fußgängerzone?
01:26:46: Sind dann einfach nur noch aus Osnaborück gefahren, denn wir sind halt nun mal in der Mitte von Osnaberück und Bremen.
01:26:50: Wir sind so gut wie genau die Mitte!
01:26:53: Und... Dann war die Idee Mit Abgeordneten von Die Linke Osnabrück.
01:27:00: Wir gehen danach noch ein Trinken, so die Idee
01:27:03: ... So waren Treffen mit Parteiausflugsen?
01:27:06: Genau!
01:27:06: Also wir waren einfach nur unterwegs und aus der Brücke haben, die dann da getroffen sind.
01:27:10: Dann war es so, die Idee kommen können ja später noch ausgehen.
01:27:12: Na?
01:27:13: Ja.
01:27:13: Wie waren mit dem Zug da?
01:27:15: Ich hab die Verbindungen gecheckt... Und an einem Samstagabend, Samstag Abend, die letzte Zugverbindung zwischen Diepols und Osnablück Um zehn Uhr abends.
01:27:27: Das war die letzte...
01:27:28: Von Osnabrück nach Dibro.
01:27:29: Genau,
01:27:30: aber da
01:27:31: fährt noch ein ICE.
01:27:31: Ein
01:27:32: ICE kommt noch um
01:27:35: elf
01:27:36: Jahre.
01:27:37: Es ist natürlich dann nicht mehr mit dem Deutschland-Ticket zu bemerken?
01:27:39: Richtig!
01:27:40: Oder mit den Niedersachsen-Tickets wenn du mit dem unterwegs bist.
01:27:42: Aber kostet man ja nur fünf Euro
01:27:43: habe ich gesehen.
01:27:44: Ich hab vorhin gebräumt.
01:27:46: Die machen da mal immer Preise wo ich denke das darf nicht wahr sein.
01:27:50: Gerade abends weil sie leer sind.
01:27:54: Spätestens
01:27:54: um elf ist es auf jeden Fall Schluss.
01:27:56: Genau, zum Thema Verbindung dann entweder fährst du dann um zehn oder um elf wieder nach Hause?
01:27:59: Oder du musst halt bis fünf Uhr sechs Uhr morgens durchhalten und das ist halt schwierig.
01:28:03: Das
01:28:04: ist einfach schwierig.
01:28:05: Da fahren so Busse, da bist du aber drei Stunden unterwegs, wird einem dann immer angezeigt wo ich auch denke ne dann bleibe ich lieber noch zwei Stunden
01:28:13: Wenn du dann noch die eine Busverbindung zu euch nach Fächter hast, weil du da einfach nur in die Banane möchtest.
01:28:18: Die
01:28:18: gibt's immer noch?
01:28:22: Und dann hatte ich letzte Busverbindung zehn oder elf Fährle.
01:28:24: Ja,
01:28:25: aber da kann die Stadt... Also wir haben ja früher gab es ja nicht Regionalexperteils, sondern jetzt wie es in der Region gab es früher.
01:28:33: Ich weiß nicht das war fast noch vor eurer Lebenszeit.
01:28:37: Vor zwanzig Jahren gab es Interregios, das war sozusagen der alte D-Zuch.
01:28:41: Der hielt dann eben nur in Bremen, Deepholz und Osnabrück.
01:28:47: Da war man zum Beispiel ein Schuhfreund von mir, arbeitete damals in Köln, da sagte ich bin in zwei Stunden in Kologne.
01:28:52: Das haben sie dann eingestellt.
01:28:53: Wir haben eine Riesenunterschriftaktion gemacht, alle Städte haben sich beklagt wenn die Fächteraner für Fächtheraner ist.
01:29:03: Startpunkt für die Bahn, weil sie da schneller wegkommen als wenn die da in Fächter die Nordwestbahn nehmen.
01:29:09: Das dauert auch viel länger und so hat aber nichts genutzt.
01:29:12: also bevor die Bahn irgendwie zusehnende Verbindungen macht vor allem im Regionalverkehr muss das ja dieser regional verbunden der muss das hier anvollern.
01:29:21: der muss sagen wir zahlen euch das und ihr müsst dann und fahren.
01:29:24: Das
01:29:25: wird ein
01:29:27: ganz dickes Brett.
01:29:28: Ich würde
01:29:28: mich auf jeden Fall da vereinsetzen, dass da
01:29:30: mehr fährt und mir aussehe dafür aber...
01:29:33: Also ich kann ja sagen... Die Kommune,
01:29:35: ganz schlechte Karten sag' ich jetzt
01:29:37: mal.
01:29:37: Also wenn ich drüber nachdenke die Umgehungsstraße in einem Förde du wurd ja auch gebaut von der Kommune soweit ich weiß?
01:29:42: Nein!
01:29:43: Nein, von wegen wurden die geräumt.
01:29:44: Das ist eine Bundesstraße?
01:29:46: Ja aber es war ja... Also eigentlich trotzdem man kann sich auf verstehen das geht nicht mehr so dass man durch einen Förder durchfährt und Bahnhof hat man das auch.
01:29:53: Da muss man ja auch nicht mehr durch Bahnhof fahren.
01:29:54: da hat man hier auch überlegt Weiß ich?
01:29:59: Was ist das, nein.
01:30:01: Nein!
01:30:02: Ich wach das falsch.
01:30:04: Das wurde ja erst geplant ... Wurde
01:30:07: schon seit fünfzehn
01:30:09: Jahren mit die Umgehungsstraße.
01:30:10: Die waren so aufgeplant und haben Sachen frei gehalten.
01:30:13: Jetzt haben sie aber aufgegeben
01:30:14: gesagt.
01:30:16: Da kommt nichts mehr.
01:30:18: Eine Umgehungstrasse ist in der Regel eine Bundesstraße und muss der Bund
01:30:23: finanzieren.
01:30:25: Kreisstraßen macht den Kreis.
01:30:27: und im Ortsstraßen muss dann die Kommune selber bezahlen.
01:30:31: Ja,
01:30:31: das stimmt schon.
01:30:32: Das ist sehr
01:30:32: unterschiedlich.
01:30:33: Aber was ich noch sagen wollte zu den Bahnen... Also früher gab es ja auch Verbindungen noch zu Lämbruch auf der Strecke genauso wie auch zu Osterkappeln.
01:30:41: Und da frage ich mich auch jedes Mal, wieso die nicht mehr existieren?
01:30:48: Gibt es eine Verbindung?
01:30:49: Ja,
01:30:49: wieso existieren die nicht mehr bei den Bahnhöfen.
01:30:52: Nicht mehr angefahren in Lämbruch, Drenntwäde und Trefferbahn-Bahnhof.
01:30:56: Die stehen ja noch, das sind ja schöne
01:30:58: Verfallenhäuser.
01:31:01: Aber
01:31:02: die hat die Bahn natürlich irgendwann eingestellt.
01:31:04: Ich kenne viele Leute, die wollen da immer noch wieder hin.
01:31:08: Da bin ich auch immer so, also die kann man ja wieder aktivieren.
01:31:11: Natürlich,
01:31:12: die Bahn könnte das aber dann ...
01:31:15: Also ich denke, dass auch die Kommunen Möglichkeiten haben da im Gespräch zu kommen.
01:31:19: Ich glaube das ist jetzt nicht
01:31:21: so... Dann gleich mal eine Informations-Ding beim ersten Tag am Stadtrat.
01:31:25: was kann denn die Kommune bei der Bahn erreichen?
01:31:29: Ich glaub, da wird man frustrierend ist.
01:31:33: Aber das ist ja immer so
01:31:34: frustriert.
01:31:34: Da sind Bundestags- und Landtagsabgeordnete eingeschaltet?
01:31:38: Das
01:31:38: ist dann auch mit dem Thema der Privatisierung.
01:31:41: Gebalte ist fast was aufgehört.
01:31:43: So
01:31:44: Sachen Verkehrsausschuss ... Ja, das
01:31:46: ist ein ganz anderes Thema.
01:31:48: Man kann es trotzdem versuchen.
01:31:51: Politik ist immer frustrierender!
01:31:53: Nee, das will ich nicht
01:31:54: sagen.
01:31:55: Also da direkt schon vornherein aufzugeben, können die Kommunia einfach so ein.
01:31:59: stecken.
01:32:00: Das geht ja auch
01:32:00: nicht auf, aber wenn man jetzt neue Haltepunkte zu installieren... Man muss einfach ein
01:32:05: bisschen
01:32:06: im Realistenzug aussehen.
01:32:07: Soll
01:32:07: das mal erstmal gucken was es überhaupt
01:32:09: macht?
01:32:09: Zusätzlich Verbindung, das wäre vielleicht noch möglich.
01:32:13: Also das ist ein weites Feld.
01:32:15: da werde die interessante Erfahrungen sammeln.
01:32:19: oder die neuen Mitglieder im Stadtrat Denke ich mal, was eine Kommune überhaupt machen kann.
01:32:25: Aber man kann es ja erstmal sich informieren und versuchen... Das ist ja das gute
01:32:31: Reihenpunkt.
01:32:32: Natürlich!
01:32:33: Vielleicht lässt sich tatsächlich auf dem einen oder anderen irgendwie doch mehr machen als ich mir das so
01:32:39: entronnen lasse.
01:32:40: Wie gesagt mit dem Mietpreisdeckel hat ja funktioniert da konnte man ja drüber reden.
01:32:43: Kommunen können das ja.
01:32:47: Also wenn das schon funktioniert, wieso gehen denn andere Sachen dann nicht?
01:32:51: Ja, weil das halt die Vorgaben sind.
01:32:54: Dann
01:32:54: habe ich schon verstanden aber auch... Die
01:32:55: Bahn ist nun mal ein Konzern der nach eigenen Überlegungen
01:33:00: handelt.
01:33:00: Also das verstehe ich ja, also ne... Nach den Kommunen.
01:33:03: Die hatten jetzt zum Beispiel auch mehr IC-Heilhalte.
01:33:06: Das wäre ja schon toll, ne?
01:33:07: Das
01:33:07: wär auch cool.
01:33:08: Am Läufer hier halten, das ist ja schön!
01:33:11: Aber es könnten gerne mehr sein.
01:33:13: Absolut.
01:33:13: Aber ich meine wenn's um Wohnungen geht und den Mietpreisteckler gehts ja auch um private... Eigentümer und auch Immobilien.
01:33:20: Und da ging es ja auch, also die wind ja auch in private Hand
01:33:23: Ja, bei der Bahn bis heute trotzdem etwas
01:33:25: stärker.
01:33:26: Nein absolut!
01:33:27: Absolut!
01:33:29: Aber du hast ja auch riesige Mobilbesitzer, die gibt es ja auch noch.
01:33:33: Man darf natürlich weiter träumen aber ihr müsst dann mal wenn er im Stadtplatz sitzt euch informieren wie die Realitäten sind.
01:33:40: das kann natürlich sein dass man doch mehr erreicht als viele glauben.
01:33:44: warum nicht?
01:33:45: Das
01:33:46: ist ja mal versufiert.
01:33:48: gut jetzt haben wir Themen der Kommunalpolitik abgehandelt.
01:33:53: Ich hatte ja auch noch ein paar Fragen, allerdings zu den allgemeinen Vorstellungen, inwiefern das?
01:33:59: Wollt ihr denn noch hier eine Revolution durchführen im Sozialismus?
01:34:04: Hier Peter Pariski ist noch immer für demokratischem Sozialismus.
01:34:09: also wie sieht das dabei euch aus?
01:34:11: Erst mal
01:34:11: ganz kreismetlich.
01:34:12: Und als
01:34:12: Basis, wie die nächste Revolution?
01:34:16: Ja das sind weite Stellen.
01:34:17: Gehen wir jetzt raus mit Missgabeln
01:34:20: und Fackeln oder... Es gibt ja auch friedliche Revolutionen.
01:34:23: Genau also in der grundlegenden
01:34:24: Änderung... Also da muss man eigentlich sagen was wäre Sozialismus nach meinen Vorstellungen?
01:34:28: hier liegt ja Marx auf dem Tisch, der hat noch andere Vorstände aber grundsätzlich müsste das doch eine Vergesellschaftung der Produktionsmittel sein?
01:34:39: Das ist für mich schon mal eine Voraussetzung, wenn überhaupt von Sozialismus reden will.
01:34:44: Dann ist es nicht eine Krankenversicherung oder was so wie die Amerikaner glauben sondern dann muss man schon ein bisschen zur Sache kommen.
01:34:52: und die Produktionsmittel vergesellschaften wäre immer der Eigentümer, ob der Staat Genossenschaft oder was auch immer.
01:35:00: Wie man dann da hinkommt, kann ja sagen wir machen Abstimmung.
01:35:03: Die Mehrheit ist dafür und dann haben wir es.
01:35:05: Aber ist das noch so ein Ziel?
01:35:06: Wäre das überhaupt ein Ideal oder ist man teilweise auch von abgerückt und sagt funktioniert doch
01:35:14: nicht?
01:35:14: Also ich spreche für mich selber.
01:35:16: Ich spreche jetzt nicht zur den gesamten Kreisverband oder halt für die gesamte Partei.
01:35:20: Dafür spreche ich hier nicht.
01:35:23: Ich kann sagen, in erster Linie ganz klar so wie der Kapitalismus jetzt, zwanzig sechsundzwanzig stattfindet lehnen wir den ab.
01:35:32: Weil der im jetzigen Stand gerade durch die industrielle Entwicklung beispielsweise darauf ausgelegt ist dass wirklich die Schere zwischen Arm und Reich immer größer wird.
01:35:43: also wir haben eine gewaltige unfaire Verteilung in
01:35:46: den einzigen einzelnen Ländern Aber nicht weltweit.
01:35:49: Weltweit ist die Ungleichheit ganz erheblich, aber nie in der Menschheitsgeschichte hat die weltweite Ungleichkeit so stark abgenommen in den letzten hundert Jahren.
01:36:01: Also das stimmt ja gar nicht!
01:36:03: Das
01:36:04: habe ich sogar gehört, dass es der Piketty-Gesader
01:36:07: dabei ist.
01:36:07: Ich kann auch von den Professoren von Vincent Hauben und Beug Rehbein sprechen, die würden dem widersprechen.
01:36:12: Es hat ja zugenommen.
01:36:13: Die Kapitalisten haben maximal zugewinnt Das ist schon richtig.
01:36:17: Auf weltweit!
01:36:17: Weil jetzt wendet
01:36:18: man, was in den Entwicklungsländern passiert ist wie es den Chinesen heute geht.
01:36:24: Natürlich gibt es in China selber wieder Milliardäre und Millionäre und ist die Schere weit auseinandergegangen.
01:36:32: das war früher nicht der Fall, das stimmt.
01:36:34: aber dass durchschnittliche Lebensniveau der Menschen auf der Welt da haben sich die Entwicklungs Länder, ich meine das Lebensnivö Aller Menschen hat sich in den letzten hundertfünfzig Jahren so verändert.
01:36:48: Ja, aber was für eine Lation?
01:36:49: Das ist ja das Wichtige!
01:36:51: Also vorher...
01:36:52: also zuvor her, was führt es zum Vorherr?
01:36:53: Also vor der industriellen Revolution
01:36:55: haben die Leute
01:36:56: gehungert, neunzig Prozent
01:36:58: der Menschen
01:36:59: haben gehungen.
01:37:00: Na ja, da sind sie auch ein bisschen einfach gegriffen.
01:37:02: Zu Hungersnöten und zu schweren Zweigen.
01:37:04: Nein nicht
01:37:04: Hungersnöten, die haben einfach nie... oder gerade eben genug zu essen gehabt.
01:37:09: Und wenn dann tatsächlich mal eine Missernte war, dann gab es sogar Hungerkatastrophen.
01:37:13: Also die Menschheit ... Die neunzig Prozent der Menschen lebten in der gesamten Menschheitsgeschichte, also seit der neolitischen Revolution, auch seit man Landwirtschaft und Viehzucht betreibt am Rande des Existenzminimums.
01:37:28: Das kann man einfach so sagen.
01:37:29: Es gab zehn ... Vielleicht gab's acht Prozent, die ganz gut leben konnten und zwei Prozent, Klar, das war diese Spaltung.
01:37:38: Die gab es natürlich auch da eben.
01:37:39: Also
01:37:40: ich so weit war als
01:37:41: Funktionierter?
01:37:43: Der durchschnittliche Lohn der Arbeiter.
01:37:47: Wenn man das mal die große Masse an nimmt an den Arbeitern angestellt hat er in den letzten fünfzig Jahren ungeheuer zugenommen.
01:37:53: Es hatte Freizeit zugenommen und die Arbeitszeit ist kürzer geworden.
01:37:56: Urlaub ist eingeführt worden.
01:37:58: Daran war früher gar nicht zu denken.
01:38:00: Das also eine erhebliche Verbesserung des Lebensstandards für den Durchschnitt Bevölkerung in Industrieländern.
01:38:07: Und dann gab es eben den großen Unterschied zu den Entwicklungsländern, nicht wenn ich einmal einen Jungen noch denke in siebzehr Jahren Indien – das war eine praktische Hungerkatastrophe!
01:38:17: Das waren Entwicklungslanden.
01:38:18: Die Leute, denen ging es schlägt Chinesen sowieso.
01:38:21: Die haben
01:38:22: selber vierzig Millionen Hungertote produziert durch ein großes Hof
01:38:26: und
01:38:26: werden nicht unbedingt nötig gewählt.
01:38:28: trotzdem lebten die Chinesens am Existenz Minimum.
01:38:33: Heute, wie geht's in Chinesen?
01:38:34: Wie geht es in Indern selbst?
01:38:35: In Indern geht das heute viel besser als vor fünfzig Jahren.
01:38:39: Also ich will damit nur sagen der großen.
01:38:41: im Durchschnitt geht es sehr viele Menschen sehr viel besser aus vor hundert Jahren.
01:38:47: global gesehen allerdings gibt es eben einzelne Leute die jetzt einen Vermögen haben.
01:38:55: dass ist schon wie nennt man Das ist schon nicht mehr schön.
01:39:02: Das ist natürlich diese Spaltung in den Ländern selber, wo es den Durchschnitt eben gibt und dann ein paar Leute die viel, viel mehr Geld haben als die meisten anderen.
01:39:12: Dies ist eine typische Folge des Kapitalismus.
01:39:16: Das würde ich durchaus an.
01:39:18: Also so wie wir den Aachen dafür zustimmen.
01:39:23: bisschen problematisch, wenn man jetzt vorhin in Amerika sieht.
01:39:26: Die kaufen noch ganze Medien, die Leute beeinflussen die Politik.
01:39:33: Aber Geld am Ende des Tages immer macht es und wir haben halt zum Beispiel in Amerika das gewaltige Problem, dass gerade die Tech-Milliardäre – wenn man ja auch gebürft auf Elon Musk oder so – genau gerade die immensen Einfluss in die Politik haben, weil sie sich da halt wortwörtlich einkaufen können.
01:39:50: Die können sich Politiker kaufen und die Medien kaufen... Wir reden jetzt schon wieder darüber, dass auf sozialen Medien ein neues Gesetz kommen soll, das gefiltert wird, welche Medien zu dir ausgespuckt werden?
01:40:02: Das ist im Gespräch tatsächlich!
01:40:04: Wieso nicht verstanden?
01:40:05: Was würde das bedeuten in der EBI, dass ich kein X mehr sehen darf oder
01:40:08: was?
01:40:08: Nein, das bedeutet, dass der Algorithmus darauf abgestimmt wird, was du sehen sollst.
01:40:15: ehemalig Twitter, heute bekannt als Twitter ist ganz klar.
01:40:22: Gehört zu Elon Musk, wird propagiert von Elon Musk.
01:40:25: Die Kaida hinter ... Grog setzt sich dafür ein, dass Elon Musk halt immer der Beste ist.
01:40:33: und wenn du dann irgendwas fragst in was soll zu investieren?
01:40:36: oder so, SpaceX das ist ganz klar.
01:40:38: Das wird direkt empfohlen?
01:40:40: Genau!
01:40:40: Da gibt's
01:40:41: ja schon Algorithmus.
01:40:42: Richtig, das ist so
01:40:43: sehr geschrieben.
01:40:45: Und es gab jetzt wieder eine gewaltige ... Debatte darüber, dass bei uns in Deutschland und den sozialen Medien auch der Algorithmus ein bisschen geschrieben wird.
01:40:54: Dass halt die Nachrichten, die du sehen sollst stärker in Fokus geschrieben werden trotz deines eigenen persönlichen Algorithmos.
01:41:02: also wenn du zum Beispiel...
01:41:03: Wer will das machen?
01:41:03: Der Staat will es machen!
01:41:04: Genau.
01:41:05: In Deutschland.
01:41:06: Ja woher dann zum Beispiel wieder beim Thema mit Einkaufen sind und so?
01:41:10: aber das ist ein ganz anderes Thema.
01:41:12: wo beim Thema mit denen die reichen können, sich die Politik reinkaufen war.
01:41:16: Ach so!
01:41:17: Aber das ist eine ganz andere Debatte und meiner Meinung nach meine persönliche Meinung war früher als Kind immer dass ich gesehen habe wie die Politik ist.
01:41:31: Kritik ist korrupt weil es gibt halt nun mal Lobbyismus.
01:41:38: Es gibt Leute die sich dafür einsetzen lassen Leute, die dann halt in der Interesse des Geldes oder das deren Gewinne und Ausschüsse maximiert werden.
01:41:49: Sich auch dafür einsetzen und die Politik auch dementsprechend verändert.
01:41:53: Und es hieß ja damals schon ... Hier ist zum Beispiel bei Marx ein Sozialismus kann nur entstehen wenn der Kapitalismus fällt.
01:42:02: Richtig?
01:42:03: Ja, richtig!
01:42:05: Aber das müssen wir dann mal beanlasst diskutieren.
01:42:08: Also aus dem Kapitalisme heraus entsteht der Sozialismus so Und ganz
01:42:12: klar?
01:42:14: Natürlich, natürlich bevorzugen wir das mehr in eine Richtung Sozialismus gebaut wird.
01:42:21: Jedoch muss man immer noch bedenken dass wir in einer demokratischen Gesellschaft sind da andere Meinungen mit einbezogen werden müssen Man Kompromisse setzen muss und dass die Manifeste, die zum Beispiel Marx damals geschrieben hat über Sozialismus oder Kommunismus, damals im achtzehn-, neunzehnten Jahrhundert, sind heute nicht mehr so umsetzbar.
01:42:45: Das sagt du direkt?
01:42:46: Ja
01:42:47: das ist heute nicht mal so umsetzbar aufgrund der Entwicklung, auf Grund der industriellen Entwicklung.
01:42:52: man müsste das auf die heutige Zeit, müsste man sich damit auseinandersetzen und das anpassen.
01:42:57: Da würde ich jetzt zum Beispiel sagen, dass wir uns mehr heute nach Rosa Luxemburg orientieren.
01:43:03: Beispielsweise.
01:43:04: Nämlich?
01:43:05: Was warte die vorgeschlagen?
01:43:07: Die Zitate vorhin hattest du noch einmal vorhin offen?
01:43:11: Genau!
01:43:11: Ein Moment... Das
01:43:13: hat sich
01:43:13: schon vorbereitet.
01:43:14: Sehr gut.
01:43:15: Wir
01:43:15: werden uns darüber unterhalten haben.
01:43:18: Ja, kannst ja mal suchen.
01:43:19: Rosa Luxenburg.
01:43:21: Naja aber wenn ich schon mal grundsätzlich einfügen darf das war eben die Unterhaltung auch mit Ein Pariski gewesen, nicht?
01:43:28: Das Problem ist ja wenn man Demokratie will.
01:43:32: oder kommen wir schon die Zitate.
01:43:33: Also ich habe jetzt schon mal auf jeden Fall zu dem.
01:43:37: Wenn es um so Rosa Luxemburg geht dann ist das wichtige.
01:43:43: Sozialistinnen wollen Wirtschaft und Gesellschaft demokratisieren Wohlstand gerecht verteilen und alle Menschen ein würdiges Leben ermöglichen.
01:43:49: Das sind so die großen Konzepte von Rosa Luxemburg.
01:43:52: Das ist schon das ganze Konzept.
01:43:54: Nein, nein!
01:43:55: Das ist jetzt
01:43:55: ... Bei einer Revolution war sie auch noch dafür?
01:43:58: Also ich sag mal so... Das
01:44:00: ist ja das Problem.
01:44:01: Wenn es nur eine Kleinigkeit wäre, dass man das in zwei, drei Sätzen unterbrechen könnte und was alles hinter schickt, dann könnten wir Marx einfach runterbrechen.
01:44:07: Das geht nicht.
01:44:08: Und ich muss sagen, in dem Zusammenhang, Marx hat in vielen Dingen recht gehabt.
01:44:14: Ist jetzt nicht so, dass er falsch sagt mit ihm.
01:44:17: Die globale Kapitalisierung, die hat stattgefunden Also globaler Kapitän?
01:44:21: Ja, gut.
01:44:21: Er hat den Kapitalismus exzellent vorher gemacht.
01:44:24: Absolut!
01:44:26: Ich kenne keinen besser Vorhersagen als im kommunistischen Manifest was die Entwicklung des Kapitalismus angeht.
01:44:32: Das ist exzellen
01:44:33: und
01:44:33: auch...
01:44:33: Aber dann was danach kommen
01:44:35: soll.
01:44:35: Naja also man kann es ja auch noch so verstehen.
01:44:40: ich meine wenn man hier auch das Kapital gelesen hat Das hast du ja auch gesagt, dass wir mit gelegen
01:44:44: sind.
01:44:45: Aber ich meine das Prinzip des Schuldners und des Gläubigers, das führt ja heutzutage immer noch in der Ökonomie so mitverwendet.
01:44:52: Das ist ja auch
01:44:53: typisch.
01:44:54: Also nein es geht in dem Zusammenhang ja darum für mich zum Beispiel wenn wir über Markt sprechen muss man nicht nur die kommunistischen und sozialistischen Betrachtungen relevant setzen.
01:45:06: er kannte sich ja aus mit Ökonomie besonders auch in dem zusammenhalten Genau.
01:45:10: Er kannte er sich auch sehr gut aus, dann in dem Zusammenhang wie der Kapitalismus funktioniert oder was ein Kapitalist ist und wie auch die Funktion dahinter.
01:45:18: Natürlich gibt's nicht alles, was er gesagt hat, das richtig!
01:45:22: Das hatte aber auch selber schon mit Engels auch schon im Gespräch und auch im Manifesto verdeutlicht.
01:45:27: genauso wie im Kapital hat er selber geschrieben dass er gerne Kritik sehen möchte in dem zusammenhang.
01:45:32: so also da wurde ja... Aber das Wichtigste ist in diesem Zusammenhang wenn man Rosa Luxemburg dazu jetzt mal in Betracht zieht.
01:45:44: Dass ja auch hier gewisse Überschneidungen herrschen, aber auch andere Vorstellungen.
01:45:49: Also ich glaube, Rosa Luxenburg sehe das, wenn es um Marx geht und auch an dem Zusammenhang ein bisschen lockerer würde ich sagen.
01:45:57: Wenn's um Sozialismus geht, in der Hinsicht... Und
01:46:00: gerade mehr in Richtung Demokratie?
01:46:02: Ja, gerade
01:46:03: mit demokratischen
01:46:03: Abstimmungen.
01:46:04: Das ist damit das Problem!
01:46:09: Aber bei Demokratie, beim Marx und Engels muss man ja Klipp und Glasan die Diktatur des Polterjahrs.
01:46:16: Bedeutete zwar für die große Mehrheit Demokratie aber das funktioniert halt grundsätzlich nicht weil du kannst die Demokratie nicht einschränken.
01:46:25: Wo und nach welchen Kriterien willst du das denn bitte machen?
01:46:27: Okay, alte Kapitalisten.
01:46:28: Engels war selber ein Kapitalist, ne?
01:46:31: Willst du die ausscheiden?
01:46:32: Nein!
01:46:33: Letztlich gehst du nach der politischen Meinung.
01:46:35: also wenn Arbeiterreaktionäre Vorstellung hat, dann darf er ja auch nicht mit abstimmen.
01:46:39: Das ist alles undemokratisch, das funktioniert hier alles nicht.
01:46:42: Also wenn man sich grundsätzlich sagt okay wir wollen eine Demokratie erhalten Dann ist das grundsätzlich Problem mit Sozialismus.
01:46:52: Das ist ja eine grundsätzliche andere Gesellschaftsordnung.
01:46:55: Da geht es nicht mehr um Profit, da geht's nicht mehr über Gewinn.
01:46:58: Das sind sozusagen kein Kapitalismus mehr.
01:47:00: Da sind die für Gesellschaften die Produktivkräfte so und wenn dann aber die Mehrheit nach zehn Jahren sagt läuft nicht so gut.
01:47:06: Aber wir wollen doch wieder Kapitalismus.
01:47:09: Kann man das wieder zurückentwickeln?
01:47:11: Wenn man wirklich demokratisch bleibt denn wir wissen hier alle sozialistischen Gesellschaften wenn man die danach solche anerkennen will haben ja keine Demokratie mehr gekannt.
01:47:20: Also die Demokratie in Deutschland hat sehr viele sozialistische Züge, also Sozialleistungen sind ein sehr sozialistisches Prinzip.
01:47:27: Soziales Prinzip?
01:47:28: Ja natürlich!
01:47:31: Ist es direkt
01:47:31: sozialistisch?
01:47:33: Ich sehe das Problem bei dieser Debatte sehe ich eigentlich mehr dann in den Menschen selber Weil da muss ich jetzt scharf gegen den Menschen selbst schießen.
01:47:42: Ja, gerne!
01:47:42: Ich war mal dabei.
01:47:45: Weil zum Beispiel Sozialismus ist ja dann ein Wunschdenken was wir da nur haben wollen.
01:47:50: das Problem ist nur dass es immer Menschen geben wird.
01:47:55: immer egal wann egal wo egal zu welcher Zeit gibt es immer menschen die andere menschen ausnutzen werden und Es brauchen wir für ihre eigenen Zwecke, weil dann der Egoismus oder das eigene Wohlergehen dann immer wichtiger ist.
01:48:12: Ich zum Beispiel bin... Wenn ich es von mir so sagen darf, grätscht da jetzt rein wenn ich lüge.
01:48:20: Ich z.B.
01:48:21: bin mir selber nicht so wichtig wie meine Freunde oder meine Familie um mich herum.
01:48:24: Ich bin immer bereit mehr zu geben als ich eigentlich habe Und im Nachhinein gucke ich dann, wie das regelt für mich selber.
01:48:32: Wenn ich da von Schaden vorgenommen habe ... So bin ich!
01:48:36: Aber so ist nicht jeder.
01:48:37: Andere Menschen würden zum Beispiel sagen, ich will mehr.
01:48:40: Ich bin besser als du.
01:48:42: Ich kann auf dich runtertreten und das wird man immer haben, wodurch am Ende des Tages dieses Systeme zusammenbrechen können und eventuell auch werden.
01:48:51: Weil es Leute gibt, die sich darüber stellen.
01:48:54: Bei
01:48:56: Marx war ja eben der Meinung, dass der Egoismus erst durch das Privateigentum entstanden ist.
01:49:02: Jetzt wenn ich dich rede was du dir sagst, aber das ist eigentlich eine menschliche Urkonstante und das meine ich auch!
01:49:08: Ich sage sogar, das Privategentum
01:49:11: ist die
01:49:12: endlich gefundene Form wie der Ekoismus zum Nutzen der Allgemeinheit genutzt werden.
01:49:18: Ich kann das ja trotzdem kritisieren, nur weil es halt immer da war, kann ich ja nicht sagen, dass ich gut finde!
01:49:23: Ja aber das ist ein anderes Menschenbild.
01:49:25: für Marx ist der Egoismus entstanden durch die Entstehung des Privateigentums.
01:49:30: Wir sind uns anscheinend einig, dass der EGOISMUS Älter ist, den gibt es auch ohne private Eigentum.
01:49:36: Wenn man das Privateeigentum zum Beispiel an den Produktionsmittel aufheben würde, gäbe es immer noch egoistische Menschen die andere ausnutzen wollen.
01:49:43: Aber
01:49:44: das schließt sich ja dann nicht aus!
01:49:45: Was?
01:49:45: Wenn wir nun z.B.
01:49:46: eine Person haben, die z. B. einfach von vornherein mehr Geld hatte oder so kann er dann vom vornerein sagen, ich habe ja mehr Geld dazu und deswegen bin ich mehr wert als du.
01:49:55: Gut, dass wäre ein Kapitalismus.
01:49:56: Ja aber dein private Egentum schließte deinen Egoismus nur nicht unbedingt aus.
01:50:01: Das kann ja koexistieren.
01:50:03: Du kannst ja egoistisch getrimmt sein, weil du zum Beispiel mehr hast beispielsweise.
01:50:07: Ja natürlich.
01:50:09: Du kannst auch egoistig sein, da du mehr anstrebst.
01:50:11: Ja aber
01:50:12: du kannst eben auch... Egoistisch sein ohne dass du Privateigentum hast an den Produktionsmitteln letztlich.
01:50:24: Man kann aber auch... Einfach
01:50:25: andere Leute ausnutzen wollen!
01:50:26: ...
01:50:29: verstehe ich schon.
01:50:30: Also, ich würde trotzdem auch noch mal ein bisschen... ...um auch mal zu verdeutlichen wie das ist bei den Ninken oder auch allgemeinen Diskussionskultur.
01:50:35: Man kann ja unterschiedliche Ansichten haben und trotzdem ähnliche Sachen vertreten
01:50:39: so.
01:50:41: Und ich würd sagen Egoismus in der Hinsicht als Urkonstante... Ich würde eher sagen es ist nochmal abhängig.
01:50:48: Das gleiche könnte man zum Altruismus dann ja auch sagen.
01:50:50: So Altruismus ist ja auch eine Urkconstante, wenn ich Ihnen sage.
01:50:53: Dann würde man da drin ja ne Ambivalenz finden im menschlichen Sein.
01:50:56: Das ist ja ambivalent.
01:50:58: Würde
01:50:59: ich auch sagen, natürlich es gibt so eben altruistische Menschen und egoistischen Menschen und da gibts welche dazwischen und nehmen bei und alles mögliche.
01:51:08: Absolut!
01:51:08: Und auf die Aussage von Marx hat er das hier hergeleitet dass ein Herrschaft sich an sich über die Produktion herleitet also dass eigentlich Herrschaft nur durch die Produktionsmittel und das Herstellen von Produktionsgütern und derjenige der diese besitzt, der hat Herrschaft würde es herleiten.
01:51:27: Wenn man dann zum Beispiel allerdings nach Beugere-Beinsverständnis gehen würde, würde man das Ganze prinzipiell einfach umdrehen.
01:51:33: Dann würde es ja eigentlich so sein dass die Herrschaft schon vornherein bzw nicht die Produktionsweise bestimmt die Herrschchaft sondern die Herrenschaft versucht sich durchzusetzen über die Produktationsweise.
01:51:48: So dann ging es auch darum dass die Herstschaft schon von vorn herein existiert.
01:51:52: Das heißt es gäbe in dem Zusammenhang Menschen die sich dafür interessieren andere, also Macht zu besitzen, Macht zu haben und sich durchzusetzen.
01:52:01: Und das sind meistens in die Macht... Machtschreibung gibt es in Deutschland sehr stark.
01:52:08: Nein,
01:52:08: meine ich jetzt unabhängig!
01:52:10: Machtschrebungen gibt's auch
01:52:11: so?
01:52:11: Von einer Klassengesellschaft wo es Macht gibt dass dann Leute Macht haben wollen wenn es Macht gibts
01:52:16: aber auch
01:52:16: in einer Gesellschaft der es eigentlich gar keine Macht geben soll da ist eine klassenlose Gesellschaft ohne Staat Könnte es trotzdem...
01:52:24: Der Macht des Einzelnen, der Individualität, der Selbstständigkeit.
01:52:27: Das ist ja auch eine Form von Macht.
01:52:28: Es ist keine Schwierigkeit, kein Zwischbald.
01:52:31: Sie sind ja auch selber ermächtigt, emanzipiert genug.
01:52:34: Darauf geht Marx ja auch ein.
01:52:37: Emanzipieren genug selbst zu denken und zu handeln und zu tun.
01:52:41: Und da is' ja auch ne Form von macht!
01:52:45: Gut
01:52:45: also ich würde mal sagen wir lassen das jetzt noch mal offen wie das weitergehen soll.
01:52:52: Aber es sollte demokratisch sein, da sind wir uns ja schon mal einig.
01:52:55: Es
01:52:56: muss die Mehrheit dafür sein und das ist aber ganz wichtig an der großen Fehler von Marx und Engels nach meiner Meinung.
01:53:05: Es muß auch Minderheitenschutz geben.
01:53:06: also Marx und Ingels haben ja Rechtsstaat abgelehnt, haben Gewaltenteilungen abgelehnen ausdrücklich und das sind aber Errungenschaften.
01:53:16: nicht nur die Demokratie ist wichtig auch der Rechtsstaate ist wichtig dass man sich auf Gesetze verlassen kann, das sie für alle gelten auch für die Regierenden.
01:53:26: Die Gewaltenteilung ist wichtig.
01:53:29: Können wir uns da auch noch drauf einigen?
01:53:31: Die brennt es doch auf den Lippen!
01:53:32: Ja ja, wir brennen es schon auf den... Also ich sage mal so, wenn man sich so ein bisschen in der Geschichte auskennt wie besonders in der der Nationenrevolution, der bürgerlichen Revolution und der industriellen Revolution.
01:53:51: Die ging ja mehr oder weniger Hand in Hand.
01:53:52: Und wenn man sich dort anguckt wie unter dem Staat im Sinne von Gewaltenteilung das der Staat Gesetze erstellt die dann auch für den Bürger gelten, der sich dazu bekennt dass er unter dem Start
01:54:08: steht
01:54:09: so und unter den Gesetzen steht So ist es ja.
01:54:12: Sonst würde für dir das Gesetz nicht gelten, darum geht's
01:54:15: ja.".
01:54:17: So zeigte sich allerdings über die Zeit besonders hinsichtlich der Privatisierung und der freie Markt, der sich befreit hat vom Zunftssystem von dem Fodalität.
01:54:28: In diesem Zusammenhang der freien Markt wo die Privatierung stattgefunden hat jeder konnte frei... sich privat.
01:54:34: er musste nicht irgendwie damals in den Gilden präsentieren als Handwerker dies und dass Es ging mehr alles so ins privatisierte, für sich bezogene, mehr individuelle.
01:54:48: Ich musste nicht jeder wissen und dort gingen dann solche Sachen unter besonders dann unter dem Staat, unter den Gesetzeslagen.
01:54:56: auch Privatisierung in der Hinsicht meine wir haben es ja heute auch schon mit Datensicherheit, Datenschutz und dem Privaten im Allgemeinen.
01:55:03: das kann man ja darauf auch als Entwicklung des Ganzen betrachten wenn man dort schaut Wie viel untergeht eigentlich, wer zum Beispiel Familienbesitz hat?
01:55:13: Familienunternehmer ist große Konzerne was sie alles so machen und treiben.
01:55:17: Also früher wurden die Gilden ja haben wir immer damit geprallt und gesprochen dass ihr alle der Zunft angehören das ihr alle diese Arbeit tätigen.
01:55:26: der sind die Handwerker.
01:55:28: es wird ja immer groß getrieben.
01:55:29: da wusste man schon allgemein wer zu wem gehört.
01:55:32: heutzutage ist das ja nicht so.
01:55:34: Und dann merkt man ja... Darauf möchte ich ja zurück.
01:55:39: Das ist ja nur ein... Nein, nein!
01:55:40: Darauf will ich gerade darauf kommen.
01:55:42: Ich meine, man kann ja daran erkennen bzw auch eine Kritik darin äußern dass hier gerade die Privatisierung des Ganzen es für den einzelnen Bürger ja super schwer macht zu verstehen wer mit wem zusammenarbeitet?
01:55:54: Wer mit wemen zusammen agiert.
01:55:56: Da müssen ja wirklich Journalisten aktiv werden und gucken, dass zum Beispiel die EDICA Group mit den unterschiedlichen anderen Supermärkten zusammenarbeiten und sich auf viele Dinge einigen auch wenn es um Preise, Verhältnisse geht, auch global gesehen.
01:56:13: aber der einzelne Bürger kann das gar nicht mehr verfolgen.
01:56:16: Früher
01:56:17: waren sie ja mehr oder weniger zu gezwungen quasi klarzustellen wie die Dinge sind
01:56:25: Ja.
01:56:26: Und wenn sich da schon Dinge so verändern, dass man nicht mehr mitbekommt, wer mit wem zusammenarbeitet?
01:56:33: Wer mit wemen Agglomerationsvorteile austauscht und das dann auch gesetzlich so trimmt oder dass Leute mit hohen Gehältern oder allgemeinen hohem Vermögen gar nicht angehen müssen wie viel sie eigentlich besitzen.
01:56:45: Dass man das gar nicht verfolgen kann nachvollziehen kann.
01:56:48: Dann
01:56:49: weiß der Bürger ja gar nicht, wie viele die einzelnen Menschen besitze die ja unglaublich viel besitzen, also es sind ja Milliardenbeiträge in jeglichen Formen und Weisen.
01:56:58: Und das kann man nicht nachvollziehen!
01:57:00: Und dann denke ich mir in dem Zusammenhang Staat der solche Regeln aufbaut, wo man nicht mal nachverfolgen kann wie für so ein reicher Unternehmer in Deutschland so verdient innerhalb des Staates?
01:57:11: Dann spricht das ja quasi dass der Staat ja Gesetze und Regeln ausbaut... ...für den Kapitalisten.
01:57:16: Also er baut die Sachen ja so auf, dass der einzelne Bürger das gar nicht mehr versteht.
01:57:21: So nicht nach vollziehen kann.
01:57:22: Und da ist ja auch gerade so ein bisschen die Kritik mit Staat und Gesetzeslage.
01:57:27: Also ich meine, wenn man auch so die letzten zehn Jahre guckt... ...die Wirtschaft allgemein hat die größten Steuererleichterungen bekommen in den letzten zehn Jahren für die Wirtschaft bzw eigentlich für die Großunternehmer.
01:57:39: So das ist ja bekannt darüber diskutieren ja Ökonomier auch ständig.
01:57:43: Und auch da merke ich mir so für den einzelnen kleinen Mann geht es wirklich um den und seinen Recht, seine Gesetzeslage.
01:57:50: Seine Möglichkeiten oder geht's mehr um den Reichen?
01:57:52: Und seine Möglichkeiten, seine Option.
01:57:54: Ja gut das ist jetzt die Frage, wem dienen die Gesetze?
01:57:57: Die Gesetzen vielleicht bei uns einseitig... Mehr für Großkonzerne und für Bürger, das ist eine andere Frage.
01:58:04: Die Frage ist ob man Gesetze braucht?
01:58:07: Ob die für alle Geld noch mal die einhält?
01:58:10: Das ist ja die grundsätzlich Frage, ob es eine unabhängige Justiz geben muss.
01:58:16: Das ist Gewaltenteilung, dass wir Exekutive haben also die Regierung dann ... Also die Justizabteilung, die Kartiebe genau.
01:58:26: Die Richter und die Urteilfällen und die Legislatiere also wie so ein Stadtrat Landtag, die die Gesetze beschließen.
01:58:34: oder das meine ich ist ganz wichtig das beizubehalten weil reines Mehrheitsprinzip bedeutet dass sie Mehrheit Sachen entscheiden kann die für bestimmte Leute für einen großen Nachteil ist wo der Minderhaltenschutz
01:58:51: fehlt,
01:58:52: sowas.
01:58:53: Menschenrechte zum Beispiel ist eine ganz große Einschränkung der Demokratie weil auch die Mehrheit nichts beschließen darf was der Menschenwürde widerspricht.
01:59:04: Artikel eins des Grundgesetzes
01:59:06: Die
01:59:06: Würde des Menschen ist unantastbar.
01:59:09: Das sind also auch ganz wichtige Grundlagen
01:59:12: wie wir erhalten sind.
01:59:15: Dann
01:59:16: kann man natürlich ausprobieren in diesem Rahmen, was man mehrheitlich demokratisch erreichen
01:59:20: kann.
01:59:21: Also es muss nichts
01:59:22: gegen einzubehren, sag ich jetzt mal.
01:59:24: Es muss dann halt trotzdem immer noch im demokratischen Rahmen
01:59:27: bleiben.
01:59:28: Das ist entscheidend und im Menschenrechts- und Rechtsstaatlichen Rahmen.
01:59:34: Ich würde dazu allerdings noch gerne etwas sagen.
01:59:36: das ist nämlich wichtig weil die Diskussion so wie es hier dargestellt ist Es geht nicht um die Schwierigkeit dahinter zu sagen, dass wir einfach nur wollen eine Demokratie abschaffen.
01:59:47: Das ist nicht der Sinn!
01:59:49: Es ging mehr
01:59:50: richtig.
01:59:53: Aber die Wichtigkeit ist das Hinterfragen und das Kritisieren von einem Staat in den Möglichkeiten.
02:00:01: Ich meine, man kann es ja mit jedem System machen.
02:00:03: Mit dem Kapitalismus und der Demokratie.
02:00:05: Man kann's mit einer Diktatur machen oder mit Utilitarismus machen.
02:00:08: Es gibt so viele Formen und Weisen.
02:00:11: Und da kann man Kritiken finden und auch daran arbeiten.
02:00:15: Demokratie ist jetzt nicht ein Modell das Einzige, was existiert.
02:00:20: Das müssen wir halten!
02:00:21: Wenn es ein besseres Modell gäbe ... Da würdest du mir wahrscheinlich auch zustimmen.
02:00:25: Wenn es wirklich besseres Model gäbe, dann würden wir das doch annehmen?
02:00:28: Oh ja, ich hoffe, also... Ich suche schon immer nach was Besseren, weil Demokratie ist ja eigentlich Mist.
02:00:35: Weil da natürlich ganz idiotische Leute gewählt werden leider manchmal ich will jetzt keinen Namen nennen aber hier bist du doch so einiger und man sagt der hätte jetzt eigentlich nicht gewählt wären dürfen.
02:00:47: aber leider die Wähler haben das gemacht mehrheitlich.
02:00:52: Ja
02:00:52: aber auch da kann man... Und
02:00:53: dann war es natürlich der Nachteil und man kann auch Leute wählen die die Demokratie abschaffen wollen.
02:00:58: wir sind auch gerade einer Nach meiner Einschätzung sehr intensiv.
02:01:02: Wir hoffen, dass er scheitert da dran aber ist kräftig am Wirken.
02:01:06: Das ist die Gefahr und ich kenn noch kein besseres System weil wenn man sagt dann machen wir kleine Diktatur
02:01:14: Das ist ja nicht der Sinn des Ganzen.
02:01:17: Aber ich meine, den Bundeskanzler haben wir auch nicht per se direkt gewählt.
02:01:20: Ja gut das ist klar.
02:01:21: und auf die bundespolitiker so direkt gewählt alle?
02:01:26: So, das haben wir ja auch nicht!
02:01:27: Das ist immer eher nach unterschiedlichem...
02:01:30: Da sind auch Listen
02:01:31: von Bundeskantressen, welche reine
02:01:33: kommen.
02:01:33: Klar aber letztlich ist der Bundestag zusammengesetzt wie wir gewählt haben.
02:01:40: der Verteilung.
02:01:41: Das ändert ja nichts an dem Fakt, dass wir hier im März nicht gewählt haben.
02:01:44: Also den
02:01:45: haben wir nicht gewöhnt?
02:01:46: Ja, aber das ist in Deutschland nicht vorgesehen.
02:01:50: Der
02:01:50: Bundespräsident auch nicht.
02:01:53: Aber solche Fragen gehen ja dann... Man kann natürlich ändern
02:01:56: selbstverständlich wenn die Mehrheit sagt so und so.
02:01:59: Wir wollen die Verfassung, da steht ja eine Verfassung würde ich vermuten wie der Bundeskanzler gewählt wird.
02:02:04: Das kann man natürlich mit einer Zweidrittelmehrheit ändern.
02:02:06: Kann man sagen wir wollen direkten Wahl des Kanzlers
02:02:09: Und es gibt ja auch neben der Demokratie kann man im Sinne von Organisationen.
02:02:13: Man kann ja auch von einer Gesellschaft sprechen, von einer Organisation... Wie sagte man das noch?
02:02:23: ...der Gemeinschaft beziehungsweise eine Organisation des Zusammenlebens.
02:02:26: So kann man das ausdrücken und da gehen ja auch nach dem Prinzip zum Beispiel nach Münzberg-Athokratien.
02:02:32: Da bilden sich innerhalb von Kommunen und einzelnen Bereichen immer wieder zu jeder Problematik und Schwierigkeit, die da passiert, bilden sich Leute zusammen.
02:02:43: Die gewählt werden genauso wie in jeglichem Wahlprinzip.
02:02:46: Und dann dadurch auch andere Lösungen und andere Möglichkeiten vorsetzen, die für das Problem geeignet sind.
02:02:53: Das gibt es auch!
02:02:54: Aber darüber spricht man nicht, weil man sich so versetzt, sehr darauf... So, naja.
02:03:00: Konzentrieren wir es gut?
02:03:02: Na ja!
02:03:02: Wir müssen... man kann alle möglichen Vorstellungen und Fantasien haben aber erst mal müssen wir uns auch das beschränken
02:03:08: was
02:03:09: wir haben.
02:03:09: und da haben wir jetzt die Kommunalwahl und die Kommunalfahr ist eben nochmal gesagt die demokratischste Wahl, die wir haben.
02:03:17: Wir wählen die Stadträte und Stadträte Und die Kreisräte und Kreisrettinnen direkt.
02:03:22: Wir können welche nach vorne pushen, die gar nicht vorne auf der Liste stehen.
02:03:27: Das hat man sonst nicht diese Möglichkeit.
02:03:29: Man kann sogar einen Bürgermeister direkt wählen.
02:03:33: Deshalb noch mal meine Aufforderung, Leute geht wählen!
02:03:38: Und den Dank an meine Gäste, dass ihr da wart.
02:03:44: Ich denke, da gab es einige interessante ... Punkte, die wir besprochen
02:03:50: haben.
02:03:51: Und zumindest kann man jetzt einschätzen wenn man beide gehört hat wen man wählen will.
02:03:57: als Bürgermeister sage ich mal.
02:03:59: Ich bedanke mich auch noch einmal für die Einladung und für das gewaltige Interesse.
02:04:03: Ich habe mich auch sehr wohlgefühlt.
02:04:04: Ich bin auch gerne jederzeit wieder hier.
02:04:07: Ja vielleicht setzen wir das ja mal mit Marx und so weiter noch fort oder als Bürgemeister später selbstverständlich.
02:04:18: Ja, also...
02:04:19: Hat mich auch sehr gefreut auf jeden Fall.
02:04:21: Ich fühlte mich ja auch sehr wohl empfindend.
02:04:24: Und ich meine Diskussionen, die leben ja davon, Diskussionskultur lebt ihr davon dass man unterschiedliche Meinungen hat und die man diskutiert?
02:04:31: Das ist sehr wichtig!
02:04:32: Genau das war eine Meinung auch.
02:04:34: Und tja, ich danke nochmal und auf Wiederhören zu den Zuhörern.
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