Folge 12: Warum lieben Sie Diepholz, Herr Oberst Benz?

Shownotes

Mein heutiger Gast ist Oberst Volker Benz, der Standortälteste des Fliegerhorstes Diepholz. Er berichtet über seinen persönlichen und militärischen Werdegang. Wir unterhalten uns über die veränderte Sicherheitslage in der Welt und die Auswirkungen auf und die veränderte Einstellung zur Bundeswehr. Weitere Themen sind die Folgen für den Fliegerhorst Diepholz und die positive Einstellung der Diepholzer Bevölkerung zu ihrem Standort. Die Bundeswehr dient allein der Verteidigung, die ihr aber nicht ohne Unterstützung der Gesellschaft und der Bevölkerung gelingen kann. Oberst Benz wird am 22. September 2026 seinen Dienstort wechseln, was mit einem weinenden und einem lachenden Auge geschehen wird.

Kapitel:

00:00:00 Oberst Benz berichtet über seinen beruflichen und militärischen Werdegang. 00:20:00 Nach der Wiedervereinigung "schmolzen" die Streitkräfte kontinuierlich ab. Von der Landesverteidigung zu internationalen Einsätzen. 00:26:30 Die Macht der Zukunft ist China: Bis 2050 will China die Vormachtstellung in der Welt errungen haben. Was wird aus Russland und den USA? 00:29:30 Militärisch läuft die Zusammenarbeit mit den Amerikanern und den anderen Bündnispartner fantastisch. 00:31:00 Einsatzfähigkeit des Hubschraubers CH-53, der in Diepholz gewartet wird, ist deutlich verbessert worden (80-90%). Die Wartung untersteht dem Hubschraubergeschwader 64 (Laupheim). 00:33:40 Putin hat aus seinen Plänen nie ein Hehl gemacht, man wollte es nur nicht wahrhaben. 00:37:00 Die NATO-Osterweiterung fand auf Wunsch osteuropäischer Staaten statt. 00:39:45 Deutschland darf die Bundeswehr ausschließlich zur Verteidigung einsetzen. 00:40:45 Weitere militärische Laufbahn. Seit dem 6. Oktober 2022 als Oberst Kommandeur des Waffensystemunterstützungszentrums 2 in Diepholz und gleichzeitig Standortältester. Drei Jahre in dieser Funktion sind die Regel, es sind fast vier Jahre geworden. Das nächste Kommando wird im Heimatort von Oberst Benz sein - in Faßberg bei Celle. Schöner als Diepholz ginge aber nicht. Begeistert haben die Menschen und die Patenschaft mit der Stadt. 2011 wurde die Auflösung des Standortes beschlossen. Der Standort ist jetzt aber mit seinen 1.000 Beschäftigen gesichert. 00:49:45 Oberst Benz bekennt, er sei in seinem tiefsten Herzen Pazifist und betont das sehr gute Verhältnis zur Kirche und Superintendent Marten Lensch. 00:54:45 Was ist ein Standortältester? Ein völlig neues Ausbaukonzept wird in Zukunft mit dem Materiallager umgesetzt werden. Diepholz besitzt das innovativste Materiallager, in dem ein Pilotprojekt umgesetzt wird. 01:00:00 Oberst Benz erläutert, welche Einheiten auf dem Fliegerhorst stationiert sind. 01:03.00 Im Fliegerhorst finden öffentliche Veranstaltungen statt, so z.B. am 18.8 die Buchvorstellung "90 Jahre Fliegerhorst" in Hangar 41. Für Oberst Benz ist die wichtigste Verhaltensmaßregel im Alltag: Menschenfreundlichkeit. "Ich möchte schonungslos beraten werden, aber dann muss eine Entscheidung fallen." 01:08.40 Ziel für die Bundeswehr sind 260.000 aktive Soldaten und 200.000 in der Reserve. Diepholz ist auserkoren worden als ein Standort für die Grundausbildung der Luftwaffe mit einer Kompanie für 140 Rekruten. 01:13.40 Transporthubschrauber CH-53, der seit 50 Jahren im Dienst ist und hier gewartet wird, wird in den nächsten Jahren ersetzt durch 60 Maschinen des Typs Chinook mit Tandem-Rotoranordnung. Die Wartung durch die Luftwaffe wird nach heutigem Stand nicht mehr in Diepholz durchgeführt werden. 01:18.00 Die Neugründung des Fliegerhorstes vor 70 Jahren fand kurz nach der Neugründung der Luftwaffe statt. Ganze Stadtteile und die "Garnisonskirche" entstanden für die Soldaten. Die Devise von Oberst Benz lautet: Gegen das Vergessen: Volkstrauertag zusammen mit Schülern der GFS. Im September findet Tag der Luftwaffe statt ebenfalls mit dem Autor des Buches über den Fliegerhorst - Dr. Frank Wiggermann. 01:23:30 Verteidigung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und bedeutet, für sein Land einzutreten. Die Verteidigung kann nicht allein die Bundeswehr leisten. "Die Diepholzer Bevölkerung steht an der Seite ihrer Soldaten." Deutschland muss wieder verteidigungsbereit, -fähig und -willens sein. 01:32:30 Am 22. September wird der Abschied vom Fliegerhorst stattfinden, was nicht ohne Wehmut geschehen wird, weil er Diepholz schätzen gelernt habe. Die nächste Verwendung wird in Faßberg - seiner Heimat - sein.

Internetseiten:

https://www.bundeswehr.de/de/organisation/luftwaffe https://www.bundeswehr.de/de/organisation/luftwaffe/organisation-/luftwaffentruppenkommando/waffensystemunterstuetzungszentrum-einsatzfaehigkeit https://de.wikipedia.org/wiki/Fliegerhorst_Diepholz https://www.stadt-diepholz.de/portal/seiten/bundeswehr-in-diepholz-900000083-21770.html

Schroeder-talk:

https://www.youtube.com/@schroeder-talk

Instagram: reinald_schroeder

Email: schroeder-talk@gmx.de

Das Gespräch fand am 30. Juli 2026 in Diepholz statt.

Transkript anzeigen

00:00:04: Schönen guten Tag, hier ist Rainer Schröder

00:00:08: mit Schrödertalk.

00:00:10: Heute zu Gast niemanden der mit dem Kommunalwahlkampf zu tun hat wo wir im Moment ja viele Gespräche führen sondern jetzt ist da der Standort älteste des Flieger aus Dipper, Polz, Oberst, Volker, Benz.

00:00:26: schön dass Sie gekommen sind.

00:00:28: Ja

00:00:28: ein wunderschönes Guten Tag und herzlichen Dank für die Einladung die Möglichkeit hier mal mit Ihnen zusammen meinen Podcast aufzunehmen.

00:00:34: Ja, das freut mich auch sehr.

00:00:36: Ich hätte gar nicht gedacht dass das überhaupt erlaubt ist, dass Bundeswehroffiziere so viel erzählen dürfen.

00:00:45: aber ich kam ja darauf oberst nicht obers Generalentschuldigung.

00:00:49: General Medler war ja da und hat einen Vortrag gehalten.

00:00:52: dann hatte ich den angesprochen und der hat aber gesagt nein das soll hier vor Ort jemand machen.

00:00:58: Ich saß auch sehr gut und er selber hat ja schon Podcast in Husum, wohnt da irgendwie.

00:01:03: Da hatte er auch einen netten Podcast.

00:01:05: Da dachte ich ja Mensch guck mal, siehste!

00:01:07: Dann wollen wir das jetzt hier auch mal versuchen.

00:01:09: Und jetzt würde ich sagen vielleicht erzählen Sie erst einmal wo Sie herkommen?

00:01:14: Sie kommen wahrscheinlich nicht aus Diepols vermutlich ganz stark und wie sind Sie zur Bundeswehr

00:01:23: gekommen?

00:01:23: dann?

00:01:24: Wie hat sich das denn da so... für ein Lein wie mich.

00:01:28: Ich bin Ersatz-Servietz II, ich sag immer heißt untauglich oder sagt man so und hab' ich natürlich keine Ahnung wieso was

00:01:36: abläuft.".

00:01:37: Ja vielleicht für diejenigen, die uns jetzt zuhören erstmal die Einordnung warum denn ein Militär auch in einem Podcast sich zu Wort melden darf?

00:01:46: Wir sind also Daten ja in Deutschland auch als Staatsbürger im Uniform Teil der Gesellschaft Und wir geben ja nicht alle unsere Rechte am Kaserntorab.

00:01:54: ganz im Gegenteil.

00:01:55: Wir sind nach dem Zweiten Weltkrieg in einer Bundeswehr aufgestellt worden mit der Mündigkeit eines Staatsbürgers im Uniform.

00:02:03: Und gerade das, was wir haben als die Errungenschaft nach dem zweiten Weltkrig ist die innere Führung und dazu sind wir eben auch anders als früher oder auch in anderen Ländern nicht diejenigen, die tatsächlich gezwungen werden Dinge zu tun, die andere von uns verlangen sondern wir sind sehr wohl aufgefordert dagegen zu steuern, wenn wir denn dann etwas Falsches tun müssten.

00:02:26: Und es ist uns verboten, Straftaten zu begehen und das sind ganz wesentliche Aspekte und da beneiden uns glaube ich viele andere Nationen drum.

00:02:35: Also jetzt aber zu meiner Person.

00:02:37: die Einordnung vorweg.

00:02:38: Volker Benz mein Name hatte ich bereits gesagt bin Jahrgang sixty-seven und in der schönen Lüneburger Heide geboren und aufgewachsen.

00:02:46: Meine Geburtstadt ist Zelle eine sehr alte Fachwerkstatt die sich doch wirklich lohnt anzusehen und zu suchen.

00:02:52: Das

00:02:52: ist das erste Mal.

00:02:53: vor ein paar Wochen, nicht so hoch war ich noch mal in eine ganz tolle Stadt.

00:02:59: Und wir sind im Nordkreis in Fassberg.

00:03:01: Dort bin ich mit meinen Eltern dann tatsächlich verwurzelt und bin dann in der Realschule gewesen, habe einen Handwerk gelernt als Kfz-Mechaniker und bin danach zur Bundeswehr gegangen.

00:03:13: Mein Vater war selbst auch.

00:03:15: Direkt in

00:03:15: der Basis

00:03:16: im Jahr?

00:03:17: Zur Bundeswehr im Jahr, neunzehntonunderts, sechsunachtzig.

00:03:20: Das heißt also, das werden dann

00:03:21: ...

00:03:22: Ja, deutlich vor der Wende.

00:03:23: War durchaus noch Gefahr aus dem Osten?

00:03:26: Der Kalte Krieg war tatsächlich noch im Gange.

00:03:30: Erster Zehntag, sechsundachtzig, bin ich zur Bundeswährlehrung in die Grundausbildung nicht in Fassberg sondern in Goslar.

00:03:35: Die Luftwaffe hat das zentralisiert schon.

00:03:37: Also es ging gleich zu langer Zeit?

00:03:39: Richtig gleich zur Luftwaffel und bin dann beim siebzehnten Fernmelde-Regiment dreiunddreißig in der Kfz-Instandsetzung eingesetzt worden.

00:03:46: Dort als Zeitsoldat für vier Jahre verpflichtet, weil der Verband damals schon zur Auflösung vorgesehen war.

00:03:55: Wir haben eine Radarüberwachung an der innerdeutschen Grenze sichergestellt von im Grunde genommen der dänischen Grenze bis unten in Richtung der Tschechei.

00:04:04: Warum war die Luftwaffe?

00:04:06: Weil der Luftraum und die Überwachung natürlich in der Verantwortung der Luftwaffel liegt.

00:04:11: Und wir haben ja große Radargeräte für ein Luftlagebild in Deutschland, in drei Gürteln.

00:04:17: Allerdings können diese großen Geräte nicht den unteren Luftraumbach beobachten.

00:04:24: Dafür hatte man damals den Tiefliegermeld und Leitdienst, der die Höhenmänder von null bis dreitausend Meter betrachtet hat mit mobilen Geräten.

00:04:32: Endauer Einsatzstellung die dann im Falle eines Falles natürlich weiter nach Westen verlegt worden wären, wenn es also zu einem Angriff gekommen wäre.

00:04:40: Hätte man sich gleich zurückgezogen?

00:04:41: Nein nicht zurückgezogen sondern um das Luftlagebild dauerhaft aufrecht zu erhalten hatte man vorherkundete Ausweichstellungen.

00:04:49: Das war alles vorgeplant.

00:04:51: Der Verband war hochmobil und dort erreichte ich oder erhielt auch meine Prägung dass man eben Wir waren damals schon ein Verband, der der NATO unterstellt war zu Friedenszeiten.

00:05:04: Tatsächlich dreiundsechzig Tage im Jahr einsatzbereit und

00:05:07: auch fähig.

00:05:09: Und es hat tatsächlich etwas mit dem Geist zu tun in so einer Truppe weil man eben nicht sowie das über die Zeit nach der Wende doch an vielen Standorten ja auch einzugehalten hat dass man so ähnlich wie So würde ich es nicht bezeichnen,

00:05:24: aber

00:05:26: so spaßeshalber sage ich manchmal so eine Blum- und Phosmentalität.

00:05:30: Also ich sag mal so ein bisschen Schichtdienst ja, aber wenn Feierabend ist das in Feieramt?

00:05:35: Nee!

00:05:35: Das gab es da nicht tatsächlich nicht.

00:05:39: Dienstschluss ist nicht leicht bedeutend mit Feierammen sondern man hat sich immer darauf... Und es war auch so tatsächlich Dieser Dauereinsatz in den Stellungen, da war es so dass die eben auf sich allein gestellt waren.

00:05:53: Und wenn wir als Trost der Versorger und den Standsetzer dafür Sorge zu tragen haben das sie mobil bleiben und der fällt ein Fahrzeug aus dann ist man angerufen worden an einem Samstag zu einer beliebigen Zeit.

00:06:04: Dann hat man diese Instandsetzung durchgeführt oder einen Austausch von Materialen.

00:06:09: Wir haben noch immer eine Traditionsgemeinschaft und treffen uns mit unserem Entstandsetzern tatsächlich noch im November eines jeden Jahres.

00:06:18: Und da kommen noch Menschen zusammen, die schon ewig nicht mehr bei der Bundeswehr sind – aber das sind ja nunmehr dreißig Jahre, die das her sind oder gut fast vierzig Jahre.

00:06:28: Wir treffen uns noch mit knapp zwanzig Menschen.

00:06:30: Das nur zu dem Zusammenhalt!

00:06:33: Ja, nachdem ich dort eingetreten war.

00:06:37: Wenn man die A-Sieben fährt kommt man immer an diesem schönen Schild Fulda Gap vorbei.

00:06:42: wir waren da jetzt vor ein paar Jahren auch mal und das ist eine Überwachungsstelle.

00:06:46: Das kann ich tatsächlich nicht so zu hundert Prozent

00:06:48: bestätigen.

00:06:50: Dass er in Großraumadar gewesen und mit unserem System die Hochmobilwange nichts zu tun hat.

00:06:55: Weil

00:06:55: da waren ja auch Amerikaner und Deutsche direkt an der Grenze weil man dann irgendwie mit den Panzern Ja, gut.

00:07:04: Genau.

00:07:05: Tatsächlich wäre er der Krieg... Ich finde das

00:07:07: da ganz schön übel.

00:07:07: Ich habe mich immer wie so rausgeräumt in dir.

00:07:09: Warum nicht durch die norddeutsche Diebebene?

00:07:11: Da ist doch viel mehr.

00:07:13: Das hieß ja immer Fulda-Gate.

00:07:15: Wo ein Angriff dann tatsächlich passiert weiß man natürlich nicht.

00:07:19: Aber auf jeden Fall wäre das nicht unendlich geblieben.

00:07:21: Davon gehe ich auch aus.

00:07:22: Wenn da große Truppen an Aufmärsche gewesen wären hätten sie das gesehen.

00:07:27: oder Fluchtzeugewegungen und alles.

00:07:29: Definitiv!

00:07:30: Glücklicherweise ist in Deutschland so etwas nicht passiert.

00:07:32: Sie erinnern sich sicher, dass mal ein Flugzeug, ein kleines, eine Chessner auf dem roten Platz gelandet ist.

00:07:39: Unerkannt!

00:07:40: Es sind auch nicht unbedingt Werbung für die Luftabwehr beobachtet.

00:07:46: Aber sie haben den gesehen?

00:07:48: Ich glaube ich

00:07:48: weiß es nicht.

00:07:51: Da sind wir ehrlich.

00:07:53: Ja gut tatsächlich war es so das diese vier Jahre relativ schnell endeten und ich bekam dann die Möglichkeit, noch einmal mal eine Dienstzeit zu verlängern um auch dann Feldwebel zu werden.

00:08:03: Das heißt also schon die Meisterebene?

00:08:05: Nein,

00:08:05: einhaftgesporen unter auf jeden Fall.

00:08:07: Und ob es hier mit Porto P,

00:08:08: richtig?

00:08:08: Porto B das heißt...

00:08:09: Ist der Feldwebele, der Winkel, der dort mit dazukommt.

00:08:12: Es gibt den Feldwebel, den Oberfeldwebe, der Schlitzendienst gerade... Ach so habe ich mir

00:08:16: auch geguckt heute extra die Dienstgrade!

00:08:18: Feldweben sage ich immer.

00:08:19: das sind wie Space Invaders solche

00:08:22: Keilen.

00:08:22: Ganz genau, wir nennen sie Winkel.

00:08:24: Winkel?

00:08:25: Genau das ist so... Ich wollte nicht färben.

00:08:26: wie heißen die Winkel sind da und nachher wenn dann so vier Ängter draus werden.

00:08:30: Das ist ein Fisch ähnlich einem Fisch.

00:08:32: So könnte man es beschreiben.

00:08:34: ja das ist der Hauptfeldwebel und dann kommen nochmal zwei Winkel dazu.

00:08:38: einer ist der Stabsfeldwebele und der zweite Winkel ist der Spitzendienstgrad.

00:08:42: Gott gleich sagt man bei dem Undorffizierkorb das sind die Oberstabsfeld-Webele.

00:08:47: Ja der Spitzendienstgrad

00:08:49: Gut Aber es hat mal jemand angerufen, ein Oberstabsfeldwebel.

00:08:56: Ich konnte nicht ran und dann wird das ja so transkribiert von... Da hieß es, Oberstapsfeldwebele hat angerufen.

00:09:04: Denken, na, das ist aber nicht das Richtige!

00:09:07: Das muss wohl aus früheren Zeiten übersetzt werden?

00:09:09: Ja, das hat er einfach so falsch verstanden.

00:09:11: Das denke ich auch.

00:09:11: Denkt sich da irgendwas dann aus.

00:09:14: Ja gut,

00:09:15: dann ist die Obers unterofficiers

00:09:18: der höchste und

00:09:19: da kann man aber dann auch offizierer.

00:09:22: theoretisch ist das heute auch noch möglich.

00:09:23: Die Laufbahnen sind durchlässig.

00:09:25: Man kann vom Flieger oder vom Schütze oder von Matrose unterschiedlichen Teilstreitkräfte haben unterschiedliche Einstiegsdienst gerade tatsächlich bis zum Generalkommen.

00:09:35: solche Möglichkeiten in der Theorie gibt es.

00:09:38: in der Regel ist das nicht.

00:09:40: so komme ich vielleicht gleich nochmal drauf.

00:09:42: Gut, der Feldwebel ist ein Meister vergleichbar.

00:09:45: Wenn man das in der zivilen Welt sieht und ich bin dann ausgebildet worden zum KFZ-Mechanikermeister... Also man kriegt

00:09:50: auch eine praktische Ausbildung

00:09:51: noch?

00:09:52: Theoretische und praktische Auswirkungen.

00:09:54: Und die auch über den Berufsförderungsdienst anerkannt werden kann mit einer Prüfung vor der Handwerkskammer.

00:10:00: Bin also sowohl Zivilermeister als auch Bundeswehrler.

00:10:03: Genau!

00:10:05: Ich hatte mich verpflichtet für acht Jahre.

00:10:07: um denn dann Wenn ich denn die Bundeswehr hätte verlassen wollen zu dem Zeitpunkt, der Absprung noch rechtzeitig ist.

00:10:14: Denn die innovativen Entwicklungen in der zivilen Welt sind doch manchmal etwas schneller als bei der Bundeswehr und man verliert sonst... Man zwölf Jahre bei der Bundesswehr ist was damals da näherig gewesen ist wirklich den Anschluss nach draußen.

00:10:27: Und ich finde es sich da schwer wieder zurück.

00:10:28: Ich habe mir das allerdings überlegt Nach sieben drei Vierteljahren, wenn wir das auch vorgeschlagen haben ob ich offizier werden möchte.

00:10:35: Und dann wechselte ich zum Offizier des militärfahrlichen Dienstes und bekam eine Technik-Ausbildung im Maschinenbau mit der Vertiefungsrichtung Lufferzeugtechniker.

00:10:45: Das ist heute einem Bachelor gleichgestellt, dieser Abschluss endet allerdings mit einem damals – ich habe das von dreiundneinzig bis fünfundneunzig gemacht – mit einem staatlich anerkannten Abschluss.

00:11:01: Das ist eine Fachschule, die auch in Fassberg ist.

00:11:06: Ich bin also zu dem Zeitpunkt... Richtig!

00:11:10: Das sind Hochschulen, das ist korrekt und das andere nennt sich Fachschulle.

00:11:12: da gibt es auch mehr.

00:11:14: Und die Fachschunde der Luftwaffe ist in Fasberg Die umfasst ungefähr über zwei Jahrgänge dann knapp vierhundert Jahre So

00:11:25: vergleicht man in der Fachhochschule?

00:11:27: Genau, das ist schon relativ hoch.

00:11:28: Und der Abschluss ist wie gesagt eben kein Diplom oder ein Masterhäute sondern Bachelor gleich gesetzt.

00:11:35: Ja dann die Offizie-Ausbildung gemacht, die von dem Laufbahnwechsel zu den Offizierenden des Militärfachlichen Dienstes an einem Zeitfenster von drei Jahren abläuft und danach bin ich dann eingesetzt worden wie vorher schon als Kfz-Mechanikermeister.

00:11:50: Also geflogen sind Sie selber?

00:11:53: Mit Geflogen!

00:11:54: Bitte?

00:11:55: Ja, aber keine Piloten.

00:11:57: Das hat damit nichts zu tun.

00:11:58: Ich bin reiner Techniker und zwar für bodengebundene Systeme nicht für Flugzeuge.

00:12:05: Das unterscheidet man auch noch.

00:12:06: Dann war ich eingesetzt in der Lehre und habe andere Kfz-Mechaniker und KfZ-Electric ausgebildet als Hörserleiter – das hab' ich getan bis zum Jahr zweitausend!

00:12:16: Und bin dann nach Karlsruhe versetzt worden und habe dort einen technischen Offizier in einem Fernmelde-Regiment die Einsatzbereitschaft.

00:12:24: der Fahrzeug und der Generator, der Klimaanlagen und der Systeme verantwortet.

00:12:29: Das war für zwei Jahre, kam dann wieder zurück nach Fassberg und habe dort in Fassberg kurz in der Gruppe Weiterentwicklung gearbeitet um danach als Hörserleiter eingesetzt zu werden – für fünf Jahre bis im Jahr twohntausend sieben.

00:12:42: Dann in eine Kommandoverwendung ins Waffensystemkommando nach Köln versetzt worden.

00:12:48: Aber man muss ja immer auf versetzt werden.

00:12:50: Das

00:12:50: ist tatsächlich

00:12:51: so, ich verstehe das.

00:12:53: verschiedene Aspekte zu

00:12:55: einem Verwendungsaufbau.

00:12:58: Und von dem Dienstgrad ging es parallel dann wahrscheinlich

00:13:02: auch?

00:13:03: Ich war dann zwischenzeitlich in Fassberg, zwei Tausend und zwei als Hauptmann tätig.

00:13:10: Wie gesagt Einstiegsdienstgrad des Leutnant, dann Oberleutnant-Hauptmann und bin dann nach Köln versetzt worden Und habe dort zwei Jahre gedient als Sachgebietsleiter in einem Bereich für Fahrzeuge verantwortlich und für Techniker und Ausrüstung von Werften, die wir in einer Luftwaffe betreiben.

00:13:28: So verschiedene Dinge relativ breit aufgestellt für querschnittliches Material.

00:13:32: Also auch für Nachschub.

00:13:34: dann eine Ersatzteile?

00:13:36: Ja tatsächlich hat das nicht dass man direkt diese Ersatzteile bewirtschaftet aber man macht Vorgaben wie sie denn zu Bewirtschaften sind.

00:13:44: Das ist richtig.

00:13:45: Ja, nanan sich da herausgestellt dass man mir ermöglichen wollte nochmal einen Laufbahnwechsel in die Laufbahnen der Offizierer des Truppendienstes ermögliche wollte.

00:13:56: Auf Vorschlag und in dieser Auswahlkonferenz bin ich dann tatsächlich zugelassen worden.

00:14:01: In der damaligen Zeit sind drei aus der jeweiligen Laufbahn im Jahrgang zugelassene worden und da durfte ich einer dieser sein Und das führte dazu dass man die Möglichkeit bekommt starbsoffiziert zu werden.

00:14:11: Das heißt also dann beginnt es mit dem Major und theoretisch würde es als General enden.

00:14:17: Und Stabsoffiziere, ich stell mir nicht mehr so viel Skattorfühlen, Generalstab haben wir ja glaube ich nicht mehr.

00:14:23: Das ist so richtig?

00:14:24: Ja aber es gibt tatsächlich noch Offiziere im Generalstaat.

00:14:27: Das gibt's doch!

00:14:28: Das gibt es, das ist eine Generalmedler

00:14:30: glaube

00:14:30: ich.

00:14:31: Ja korrekt.

00:14:32: Allerdings muss man nicht general sein um in den Generalstaaten dienen zu dürfen.

00:14:37: Es ist nach der Ausbildung zum Stabs-Offizier an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg.

00:14:43: Dort wird ein Screening durchgeführt.

00:14:45: Letztendlich schaut man, wer die Eigenschaften für einen Generalstabsoffizier mitbringt.

00:14:51: Die werden dann in eine zweijährige Ausbildung eingespleist und haben dann die Möglichkeit ihrem Dienstgrad folgend in so einer Stabsverwendung auch die Bezeichnung zu haben wie zum Beispiel Oberst IG im Generalstabs.

00:15:05: Und die haben dann auch andere Kragen-Spiegel.

00:15:07: ich trage ja gelbe Kragenspiegel auf meiner Uniform Oder Kamezinrote.

00:15:13: Das sind dann die... Und wie gesagt, als Laie und ein bisschen Militärgeschichte interessiert mich natürlich als Historiker auch.

00:15:23: Denkt man natürlich immer, die sitzen da also in Berlin, ne?

00:15:28: Und an der Sandkiste.

00:15:30: früher hatten sie doch so Sandkisten verschoben, da ihre Truppen.

00:15:34: Und das ist glaube ich nicht so ganz theoretisch vorstellend.

00:15:36: Die sitzen nicht an einem Ort, sondern die.

00:15:39: Wir

00:15:39: sind aber im Ministerium eingesetzt oder eben auch in Kommandobehörden eingesetzt.

00:15:45: Aber die planen

00:15:46: eigentlich und machen strategische...

00:15:48: Ich glaube, das ist richtig!

00:15:49: Gerade auch strategische Dinge vorbereiten, konzeptionelle Arbeiten vorbereiten und diese Dinge.

00:15:54: Tatsächlich ist das so?

00:15:55: Ja, das hat mir vorennteilt geblieben allerdings mit meinem Einstieg, den ich ja schon geschildert habe, nicht üblich.

00:16:02: Allerdings der Stabsoffizierdienstgrad, der erste ist der Major Dann folgt der Obersleutnant, dann der Oberst.

00:16:08: Und dann so wie Sie

00:16:09: vorhin schon mal

00:16:10: am Märkten der erste Generalsdienstgrad als Brigade genommen

00:16:13: haben.

00:16:13: Da gibt es eben vier, das sind diese berühmten Vier-Sterne.

00:16:16: Das ist gut!

00:16:17: Zwei, drei und vier.

00:16:18: Und diesen Golden

00:16:20: die Sterne.

00:16:20: Und auch das entscheidende ist auch das Eichenlaub.

00:16:22: Denn der Starfsoffizier, der Hauptmann hat ja drei Sterne... ...und wenn man dann Major wird, gibt man wieder zwei Sterne ab,... ...erhält aber das Eichelaub.

00:16:32: Kriegt das

00:16:33: Eicheelaub?

00:16:34: Genau.

00:16:35: Und dann, wie gesagt wurde ich zugelassen für diese Laufbahnwechsel und bin dann auch in Hamburg an der Führungsakademie gewesen.

00:16:42: Ich habe zwar grundsätzlich den Abschluss so gemacht dass man mir in einem Verwendungsgespräch dann sagte oh sie könnten ja auch noch diese Generaisstabsausbildung vielleicht eingeschleißt werden.

00:16:54: Ich sage das ist eine gute Idee aber nicht mein Ziel.

00:16:56: Achso!

00:16:57: Ich möchte jetzt denn als Stabsofficier dienen.

00:16:59: Das war auch erledigt.

00:17:00: Ja dann kam ich in die erste Chefverwendung Und glücklicherweise zurück nach Fassberg.

00:17:06: Ich sagte ja schon, wo ich herkomme... ...dass das dann für mich ein Glück war wieder nach Hause zu kommen.

00:17:11: Bei euch glaube ich nicht ergänzen.

00:17:12: Wo

00:17:12: wohnen Sie da?

00:17:13: auch in der Gegend?

00:17:13: Ich wohne seit Geburt an den Fassbergen und bin auch nie tatsächlich umgezogen!

00:17:19: Und Sie gehen jetzt ja auch wieder dahin.

00:17:22: Das ist korrekt, hatten

00:17:23: sie gesagt.

00:17:23: Da kommen wir gleich noch zu, richtig?

00:17:25: Meine Zeit in Diepeuts wird enden!

00:17:27: Ja wie gesagt ich wurde dann dort in Fasberg Chef eine Einheit die allerdings schon vorgesehen war zur Verlegung nach Gahlstedt.

00:17:35: das ist in der Nähe von Ostseidt-Scharmbäck etwas Nordwert von Bremen.

00:17:40: Dann habe ich dort eine neue Ausbildung eingerichtet und aufgebaut und zwar für das Feldlagerwesen Weil ich halt mit meinem Background als Bodengerätestafsoffizier sehr viel mit diesem Equipment auch früher schon zu tun hatte.

00:17:55: Das war eine spannende Aufgabe, etwas neu aufzubauen.

00:17:59: Allerdings war die Verwendung dann in Galstedt mit täglich hundertfünfzig Kilometer fahren nicht wirklich so eine Bereicherung.

00:18:06: Inhaltlich ein Traum, allerdings der Aufwand groß und die Idee wieder nach Fasberg zurückzukommen war auch da.

00:18:14: Und tatsächlich bot sich die Gelegenheit in Fassberg als Chef tätig zu werden und habe dann in eine Ausbildungseinrichtung.

00:18:20: Kann

00:18:20: man da selber auch ein bisschen Einfluss nehmen, wo man ihn wünscht?

00:18:22: Wünschehäusern

00:18:23: kann man schon.

00:18:24: Aber dann lässt sich

00:18:25: versetzt sein.

00:18:26: Das ist korrekt.

00:18:26: Da

00:18:27: muss ja auch geguckt werden, braucht man da

00:18:29: immer.

00:18:30: Die Bedarfe müssen da sein aber es ist schon so dass man nicht nur das Gefühl bekommt sondern auch die Tatsache dahinter steht, dass der Wunsch des Soldaten oder der Soldaten schon berücksichtigt findet.

00:18:40: im Rahmen der Möglichkeit Den Fasswerk habe ich dann eine Einheit übernommen, die zum Schwerpunkt in der Ausbildung die Waffensysteme NR-Ninzig.

00:18:50: Ein Hubschrauber, der heute nun noch im Her geflogen wird – früher aber zu dieser Zeit als ich dort angefangen habe, im Jahr zwei Tausend zwölf tatsächlich auch noch in der Luftwaffe geflogen wurde.

00:19:00: und der Hubsschrauber den wir mittlerweile an den Streitgriff nicht mehr haben, die Bo-Hundert fünf ein kleiner Verbindungshubschrober bzw.

00:19:07: einen Panzeradwehr-Hubschreiber, der ersetzt worden ist durch heute den genutzten Tiger.

00:19:13: Ja, und dort war ich dann Chef für die beiden Ausbildungen NR-Ninzig und Bo-Hundertfünf.

00:19:19: Dann wurde das Gesamtsystem der Schule umgegliedert.

00:19:24: Es wurde zu einem technischen Ausbildungszentrum und die Teilstreitkräfte waren selbst für die Ausbildung an ihren Luftfahrzeugmustern und Geräten zuständig.

00:19:34: Das ist im Jahr zwei Tausend vierzehn erfolgt so dass das her jetzt für die Hubschrauber zum Beispiel, die Ausbildung selbst übernehmen musste.

00:19:40: Früher war es so dass die Luftwaffe alles was geflogen ist, war in der Verantwortung der Luftwaffer.

00:19:47: Das ist geändert worden?

00:19:49: Jetzt ist jeder Inspekteur der jeweiligen Teilstreitkraft selbst für die Ausbildung für seine genutzten Geräte

00:19:55: verantwortlich

00:19:56: außer man nutzt jetzt Gerätesquerschnittlicht.

00:19:59: das heißt wenn der NR-Ninzig auch in eine Luftwafel geflugen würde dann wären beide irgendwo zuständig und dann würde man sich wahrscheinlich darauf einigen eine Ausbildungseinrichtung zu nutzen.

00:20:09: Aber das ist auch diese Steitkräftebasis?

00:20:14: Die gab es mal, korrekt!

00:20:15: Gibt's gar nicht mehr?

00:20:16: Die gibt es so nicht mehr...

00:20:18: Was war denn das?

00:20:18: Das waren so grundlegende Sachen die alle

00:20:21: brauchen?

00:20:22: Ja wir haben ja erlebt dass wir mit der Wiedervereinigung durchaus einen Abschmelzen der Streitkräften zu verzeichnen.

00:20:28: Wir haben ja einmal mit fünfhunderttausend Soldatinnen und Soldaten nach der Wiedervereinigung begonnen Und sind heute...

00:20:35: Beide?

00:20:36: Waren das beide zusammen.

00:20:37: Ja, genau.

00:20:39: Das

00:20:39: waren die NVA und die Bundeswehr.

00:20:42: Genau.

00:20:42: Es waren

00:20:45: sogar noch etwas mehr, weil es sind ja nicht alle übernommen worden aus der NVA.

00:20:48: Dann schmulzt das kontinuierlich abwärts.

00:20:51: Jetzt, wenn man vor der

00:20:53: Wiedervereinung war, waren es sogar noch mehr.

00:20:55: Richtig!

00:20:55: Wenn wir jetzt die beiden

00:20:57: Armee

00:20:58: direkt zusammenzählen, wären's noch

00:21:00: mehr gewesen.

00:21:00: Aber wir hatten dann in der Bundeswehr tatsächlich mal einen Höchststand von knapp über fünfhunderttausender Daten und da sind wir ja kontinuierlich abgeschmolzen.

00:21:08: Der aktuelle Stand ist ja zweihundertdreitausend gewesen, die wäre aber nicht erreicht.

00:21:13: Wollte ich

00:21:13: sagen das war ein Plan?

00:21:14: Das war eine Idee.

00:21:16: Heute gibt es neue Pläne und neue Zahlen kommen vielleicht im Verlauf darauf zu sprechen.

00:21:21: Gut dieses Abschmelzen führte im Grunde genommen dazu dass man auch sich auf Kernkompetenzen und Fähigkeiten zusammen schrumpfen musste und hat dann gesagt, wir können nicht mehr in allen Bereichen zum Beispiel die Sanität ausbringen oder Logistikkräfte.

00:21:38: Und diese Kräfte hat man dann in der Streitkräftebasis zusammengefasst und es hat sich auch das Einsatzprofil der Bundeswehr geändert.

00:21:46: Man war ja dann nicht mehr im Schwerpunkt für die Landes- und Bündnisverteidigung sondern für das internationale Krisenmanagement.

00:21:54: Wir waren ja nix mehr los.

00:21:56: Wir

00:21:57: waren nur von Freunden

00:22:00: umgeben, das war der allgemeine Eindruck.

00:22:04: Das war auch der politische Wille, der dahinter steckte und dem folgt natürlich eine Runde sehr gerne.

00:22:10: Ja, dass sich das vielleicht als falsch gestellt hat.

00:22:14: Sind wir schon ein bisschen in die Militärgeschichte?

00:22:18: noch ein bisschen weiter zurückschauen, die Zeit vor der Wiedervereinigung.

00:22:27: Wie gefährlich schätzen Sie eigentlich die Lage im Nachhinein ein?

00:22:32: Man lacht das auch daran, dass wir einfach so gut gerüstet waren, dass sie gar nicht ... auf die Idee kamen, sie könnten uns angreifen oder hatten die das sowieso nie vor weil Sie gesagt haben wir haben jetzt um die Sowjetunion meine ich nicht.

00:22:42: Wir haben ja jetzt ein Riesenmachtbereich bis an die innerdeutsche Grenze.

00:22:47: Nicht sag mal so!

00:22:47: Das gehört dir eigentlich alles zum sowjetischen Einflussbereich bis einschließlich TDR muss man ja zweifel

00:22:55: sagen.

00:22:56: und waren die eigentlich zufrieden?

00:22:59: Oder wollten die an sich schon noch weiter Marschier, wie war die Einschätzung im Nachhinein?

00:23:06: Also ich glaube wenn man in der russischen Geschichte zurückschaut ist es schon so dass sie einen Expansionsbestreben haben und immer hatten.

00:23:13: Das ist auch nie verloren gegangen.

00:23:15: Das haben wir vergessen bei den letzten zwanzig Jahren.

00:23:19: Ich denke sogar noch längere Zeitung.

00:23:21: aber wenn wir sehen mit der Wiedervereinigung das hatte ja auch eine zeit davor gegeben wo man einfach auch finanziell und wirtschaftlich in den Ostblock starten ziemlich am untersten Limit angekommen war und mit dem Zerbrechen der UDSSR, der Sowjetunion ist im Grunde genommen dort ja keine einheitliche Größe mehr gewesen die uns denn dann noch hätte gefährlich werden können.

00:23:45: Glaube ich weil man da nicht mehr geordnet gewesen ist.

00:23:49: Zu Zeiten des Kalten Krieges war es eine reale Bedrohung definitiv ganz genau.

00:23:55: Da werde jetzt.

00:23:56: das wäre meine nächste Ausführung.

00:23:58: Ich bin davon überzeugt, dass alle die Atomwaffen uns davor geschützt haben, das wir uns angefangen haben zu bekriegen.

00:24:05: Weil jeder auf beiden Seiten wusste wenn so etwas zum Einsatz kommt gibt es keinen Gewinner und das ist auch heute noch so.

00:24:14: ein gefährliches Potenzial gibt ja eine Atom-Waffe.

00:24:18: Das sozusagen die Abschreckung sozusagen?

00:24:20: Ja definitiv!

00:24:22: Und wir müssen diese Abschreckungen hochhalten.

00:24:24: meine feste Überzeugung denn wenn der Aggressor zu dem Ergebnis kommt bei seiner Lagefeststellung, ich habe eine Chance zu gewinnen.

00:24:34: Dann wird das irgendwann

00:24:34: tun.".

00:24:36: Wobei sind wir natürlich schon fast wieder in der Gegenwart.

00:24:38: und wenn man ja aus meiner Sicht jetzt zwei Dinge leider feststellen muss, Putin greift auch an, wenn er real eigentlich gar nicht so eine große Chance hat, sag' ich mal so, er riskiert's einfach mal.

00:24:57: Trump, Donald Trump, der US-Präsident hat in meinen Augen ja die Abschreckung und dominiert.

00:25:05: Weil Abschränk ist so psychologisch dass der Gegner denkt okay wenn ich angreife ich weiß nicht was passiert aber die haben die Möglichkeit zurückzuschlagen und das mir zu riskant.

00:25:15: Wenn aber jemand das infrage stellen sagt ja ob ich dann für die die haben doch gar nicht genug gezahlt soll ich denn für die eine Presse springen?

00:25:23: Das ist auch das gefährlichste überhaupt.

00:25:25: wenn diese Psychologie Wenn der Putin denkt, ich kann's doch mal testen.

00:25:30: Will er denn?

00:25:31: Gibt es da einen Litauen in Narva?

00:25:34: oder wie heißt der Ort?

00:25:35: gibt es ja die Szenario?

00:25:37: mal so eine Stadtangreif mit vielen russischen Bürgern also sind die tauschen Bürger.

00:25:42: oder wie weit die West-Land das ist aber mal test'n.

00:25:46: Also ich sag mal die

00:25:48: gefährliche Situation in der wir...

00:25:50: Die ist sicher gefällt.

00:25:51: Davon bin ich sicher ausgegeben,

00:25:53: weil die Abschreckung

00:25:55: nicht mehr in dem Maße da ist.

00:25:57: Auch da ist sehr viel Psychologie.

00:25:59: Es ist keine Entwicklung, die seit Trump so ist.

00:26:05: Das gab es ja auch schon bei anderen Präsidenten, die dann nehmen will zum Beispiel einen Obama.

00:26:11: der hat das nicht offiziell infrage gestellt.

00:26:13: er hatte allerdings seine seinen Fokus in einer anderen Raum gerichtet.

00:26:18: Und ganz genau, der Pazifik ist durchaus ein Gebiet wo es wichtig ist dass man das Auge drauf hält und wir sehen sehr sehr still.

00:26:25: am Rand gibt es noch einen dritten Player nennen wir ihn China der sich entwickelt und ganz klare Ziele hat.

00:26:33: diese Autokraten haben da andere Möglichkeiten Dinge zu wollen.

00:26:40: Naja es ist halt die Vormachtstellung der Chinesen.

00:26:47: Wir wissen, dass dort dann ein Jubiläum ansteht.

00:26:51: Und

00:26:54: diese sind ausgegeben, diese Ziele und die werden konsequent verfolgt.

00:26:58: wenn wir sehen was in der Wirtschaft passiert Wenn wir sehen wie die Chinesen das sehr gerade nicht sehr strategisch angehen Dann muss man sich da sehr vorfürchten und da ist tatsächlich eine ganz große Spannungspotenzial.

00:27:23: Wenn man sich China anguckt, sieht man natürlich, wenn die das südostasiatische Meer nicht beherrschen mit den ganzen Inseln da und Taiwan.

00:27:32: Dann kommen die gar nicht raus.

00:27:34: Das ist korrekt, ne?

00:27:34: Richtig!

00:27:35: Also unten im Weltmacht

00:27:37: kann man in meinen

00:27:37: Augen ja nur sein wenn man auch See macht.

00:27:39: Wenn man tatsächlich... Und das ist natürlich die USA ideal.

00:27:43: Die hat zwei riesen Küsten.

00:27:45: Die haben eine Mortsmarine, die können an jedem Ort der Welt ich weiß nicht wie schnell aber ich denke ein paar Tagen haben sie ein paar Flugzeugträger überall während Russland

00:27:53: und wir sprachen

00:27:55: ja drüber.

00:27:57: es ist ja eben dieser Drang zu den Hefen

00:28:00: Der

00:28:01: im Jahrhundert und vielleicht auch schon davor war.

00:28:04: Russland dürfen wir das hier sagen.

00:28:07: Russland ist ja keine Weltmacht, darf man das so sagen?

00:28:11: Natur macht eine Gefahr.

00:28:13: Das ist insofern ein klammernde Weltmach.

00:28:16: Aber es ist keine Weltmarkt die irgendwo in der Welt konventionelle

00:28:20: Kräfte

00:28:20: einfach beliebig einsetzen kann weil sie ja gar nicht rauskommen.

00:28:24: Sie kommen jetzt

00:28:25: ja schon gar nicht mehr aus dem Schwarzen Meer, weil das ja gesperrt ist wie im Krieg aber selbst wenn in den Hafen, im Schwarzen Meer hätten.

00:28:32: Und dann sitzt sie im Mittelmeer und dann, Gibraltar kann man auch dicht machen.

00:28:36: Und da oben war die Wostock.

00:28:39: Da entwickelt sich aber etwas über unsere Klimaveränderungen?

00:28:42: Das

00:28:42: ist jetzt da oben

00:28:43: lang.

00:28:43: Ganz genau!

00:28:44: Das ist nur eine Frage der Zeit.

00:28:46: Aber wo wir ja gerade bei China waren und bei dem Fokus, der sich von Amerika in eine andere Richtung ergeben hat das ist keine reine Entwicklung, die unter Trump passiert ist.

00:28:55: Die ist schon vorher da gewesen Aber sie sprachen es an, Psychologie ist natürlich ein ganz wesentlicher Aspekt.

00:29:03: Das halbe Leben ist Psychologie und ein Trump hat einen anderes Vorgehen in seiner Kommunikation und

00:29:09: auch glaube

00:29:10: ich manchmal eine sehr schnelle Kursänderung die er denn dann vornimmt und das ist durchaus nicht unproblematisch.

00:29:19: Man weiß einfach nie was will der mir zu machen?

00:29:22: Niemand weiß, dass Putin weiß es auch nicht.

00:29:24: Aber er könnte versucht sein, das mal auszuprobieren zu wollen.

00:29:28: Ich schließe das nicht aus?

00:29:30: Absolut nicht!

00:29:31: Ich glaube aber das was wir mit den amerikanischen Streitkräften zusammen tun und auch mit anderen verbündeten Das ist extrem professionell Und es ist nicht zu erkennen auch aus Äußerungen der Führung der Luftwaffe zum Beispiel Dass es dort mit irgendwelchen Einbußen zu rechnen geht.

00:29:47: Wir arbeiten hochprofessionell zusammen Und das schon seit Jahren auch mit neuen NATO-Mitgliedstaaten, wie wir zum Beispiel Schweden oder auch Finnland.

00:29:55: Die früher ja mit der Neutralität und langjährigen Neutralitäten durchaus etwas am Rand waren.

00:30:01: aber auch da arbeitet man fantastisch zusammen.

00:30:04: Und im Falle eines Falles den wir alle nicht wollen glaube ich würde es funktionieren und dass ist auch eine Abschreckung die hält.

00:30:11: Wir müssen aber selbst noch vieles dafür tun Damit es auch glaubhaft ist, dass wir – so wie auch unser Bundeskanzler gesagt hat – zur stärksten konventionellen Macht in Europa aufwachsen.

00:30:23: Also das wollen wir schon noch

00:30:25: werden?

00:30:25: Das ist nicht mein Ziel sondern das ist das Ziel welches der Bundeskantler ausgegeben

00:30:28: hat.

00:30:29: Aber jetzt sage ich mal vorsichtig die Ukraine gehört aber auch... Und Russland gehört sogar auch teilweise zu Europa.

00:30:34: Ja gut, wir sind aber... Da sind es schon unterschiedlich.

00:30:36: Meiners-Westeuropa

00:30:37: sein?

00:30:37: Ich denke das ist ruhig.

00:30:38: So würde ich das auch reinhalten.

00:30:40: Der NATO jetzt.

00:30:41: Korrekt!

00:30:41: Weil

00:30:42: die Ukraine ist ja eigentlich jetzt die stärksame außer der russischen in ein... Korrektor.

00:30:48: Nein, wenn nicht das richtig.

00:30:50: Wenn

00:30:50: wir aber auch sehen, nicht alle aus alleiniger Kraft sondern bei sie natürlich auch entsprechend unterstützt werden.

00:30:54: Natürlich

00:30:55: dass das ist klar.

00:30:57: Gut, da bin ich auch mal so bisschen schwanken können, oder gehen wir nochmal ein bisschen in die Geschichte.

00:31:08: Wir hatten die Bedrohung und dann kam der Zusammenbruch der Sowjetunion.

00:31:13: Wir waren nur noch von Freunden umgeben.

00:31:15: Dann wurde die Bundeswehr runtergefahren.

00:31:18: personell und auch finanziell ist sie den Frauenfrau, wie heißt das noch?

00:31:23: Hermann von der TATS, die Wirtschaftsredakteurin hat mein Podcast behauptet es gab nur noch acht fliegende CA-AA-AAA-AA Irgendwann.

00:31:31: Kann das wirklich?

00:31:33: Sie reparieren die ja hier in Diepols, die CH-AA-Dreien.

00:31:36: Fünfzig, die schönen großen Transportutschrauber oder warten die.

00:31:41: Gab es wirklich mal nur noch acht, die fliegen konnten?

00:31:44: Oder dürfen sie jetzt so Details...

00:31:46: Also die quantitative Aussage lassen wir mal raus.

00:31:49: Der Januar ist fünfzig

00:31:50: und wie viele sind im Einsatz?

00:31:52: Nicht mehr ganz, ja.

00:31:53: So in der Größenordnung.

00:31:54: Es wird auch da schon jetzt die Ausfassung des Waffen des Timbs vorbereitet.

00:31:59: Vielleicht noch um das auch deutlich zu sagen, dass gehört nicht in meinem Verantwortungsbereich die Entstandsetzung der Hubschrauber.

00:32:05: Sondern es ist mal ausgegliedert worden.

00:32:07: Das Fahrmalbestandteil des Waffensystemunterstützungszentrums gehört aber mittlerweile in das Hubsschraubergeschwader Vierundsechzig mit seinem Hauptsitz in Laubheimen.

00:32:17: Der Verband hat also mehrere Standorte unter anderem auch in Holzdorf und auch in Diepholz Und die Instandsetzungen gehört jetzt zum Hubschauberverband.

00:32:24: Da

00:32:25: müssen wir auch noch mal draufzusprengen kommen, wie funktioniert das konkret?

00:32:30: Aber tatsächlich ist es so.

00:32:31: Es gab mal Zeiten wo die Waffensysteme der Bundeswehr nicht über einen besonders hohen Bereitschaftsgrad und einsetzt.

00:32:39: Den gab es ja.

00:32:40: dass er auch kein Geheimnis kann man nachlesen.

00:32:42: Das ist kein Geheimnis.

00:32:43: und da hat man viele Maßnahmen mehr gegriffen um diesen Status zu verändern und das ist auch gelungen und zwar deutlich gelungen.

00:32:49: Wir sind mit fliegenden Waffesystem schon in Größenordnung

00:32:52: wo wir bei.

00:33:14: Wir haben ja auch viel abgegeben.

00:33:16: Tatsächlich viel abgegen, wir hatten mal eine Anzahl von Panzern die lag bei viertausend Jetzt sind wir so bei vierhundert.

00:33:25: Nur dass man das mal ein bisschen in Relation bringt, da wird sich wieder etwas ändern müssen und es wird auch so passieren über die Zeit.

00:33:32: Da sind viele, viele Schritte richtig gemacht worden.

00:33:36: Was tatsächlich ein bisschen spannend daran ist... Herr Putin hat ja nie andere daran zweifeln lassen was er tun würde weil er es gesagt hat.

00:33:45: Und der hat im Bundestag gesprochen.

00:33:47: und wenn man sich diese Rede heute anhört, er hat es gesagt ...

00:33:51: wo alle ganz begeistert aufgesprungen sind.

00:33:53: Und applaudiert haben?

00:33:55: Ja, und wenn man sich die Rede heute anhört, denkt man... Aha!

00:33:58: Das ist ja interessant.

00:34:00: Er hat es schon angedeutet

00:34:01: was so sein wird.

00:34:02: Und das nur ein Beispiel.

00:34:03: Es gab mehrere solcher Beiträge auch in der Süddeutschen Zeitung,... ...wo er Dinge, die mal vertraglich vereinbart worden sind,... ... seinerzeit gab es ja auch mal die Rückgabe der Atomwaffen, die in der Ukraine waren.

00:34:17: Da gab es ja dann auch eine Garantie als Schutzmacht durch Russland.

00:34:21: Durch alle vier USA, Russland dann als sozusagen Nachfolgestatte Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich oder?

00:34:29: Korrekt!

00:34:29: Die vier

00:34:31: anderen Atommächte haben garantiert.

00:34:33: Ja, Unverletzlichkeit der Grenzen der Ukraine, sozusagen als Voraussetzung dass sie ihrer Tonwaffen

00:34:39: abgeht.

00:34:40: Und damals war ja vereinbart worden das man im Grunde genommen von Wengkuva, das war die Block Vladivostok, eine Sicherheitszone hat.

00:34:48: Mit Russland

00:34:48: zusammen?

00:34:49: Korrekt!

00:34:49: Das war ja eigentlich der Plan

00:34:51: von Westen her.

00:34:52: Ja und er ist auch so vertraglich vereinbart worden.

00:34:54: Ist sogar vereinbart.

00:34:56: Und dann hat aber ein Herr Brutinier gesagt das es jetzt nicht mehr Vancouver sondern dass es jetzt Lissabon bis Vladivastok.

00:35:05: Das war jetzt einer erklärte Zone.

00:35:07: Ganz genau, wahrscheinlich ist er von DJ in

00:35:09: Portugal

00:35:10: auf der anderen Ecke.

00:35:12: Ja

00:35:12: wir nehmen mal jetzt Europa.

00:35:13: Wir können nur sagen es ist Europa

00:35:15: oder

00:35:16: Russland.

00:35:16: Das heißt er hat seinerzeit in seinem Beitrag schon gesagt, wir blenden jetzt einmal Amerika

00:35:22: aus

00:35:24: und Kanada.

00:35:24: Dass das Amerika nicht mehr dazugehört sondern wir sind jetzt unter uns in Europa.

00:35:31: Und jetzt könnte man da ja auch rein interpretieren dann kann ja Russland sich auch für den Rest europäischen Staaten verantwortlich sehen.

00:35:37: Ja,

00:35:38: genau und dann wäre tatsächlich Russland in Europa als Russland die größte Macht.

00:35:42: also wenn man jetzt komplett ganz russland zu europa also erhasen sagen wir mal nicht in dem Bereich mit Russland und westeuropa ist russlands schon eine

00:35:52: starke absolut

00:35:53: landmacht und so weiter.

00:35:55: nur weltweit können sie natürlich mit amerika überhaupt

00:35:59: nicht

00:35:59: mitteilen weil sie einfach nicht die marina

00:36:02: haben auch nicht mit china.

00:36:04: klar war die sind auch schon

00:36:05: weit Sie sind auch schon weiter.

00:36:07: Und vor allen Dingen haben die einen technischen Know-how, sie haben auch Rohstoffe, seltener Erden von denen wir mittlerweile ja auch schon

00:36:14: abhängig sind.

00:36:15: Das haben wir ja gemerkt als ich das ein bisschen eingestellt habe.

00:36:19: Gut aber jetzt noch mal zu Russland weil... Ich hab' dir auch mit den AfD Vertretern hier schon gesprochen.

00:36:26: da kommt immer dieses beliebte Argument Ja man hat ja damals Gorbachev versprochen DINATO wird nicht nach Osten gehen, wobei ich eben gehört habe von Gorbatschow selber gesagt so ein Quatsch.

00:36:41: Es gab noch die Sowjetunion.

00:36:42: als wir das vereinbaren haben wie soll jemand auf die Idee kommen?

00:36:45: Die NATO könnte sich in die Sowjets Union ausdehnen.

00:36:48: Das wäre ja lächerlich gewesen.

00:36:52: Aber trotzdem heißt es ja immer es gab zu Vereinbarungen und nein wir würden nicht die NATO... Und aus meiner Sicht war sie auch so, die NATO wollte hier

00:37:01: eigentlich

00:37:02: nicht so gerne nach Oston sich ausweiten, sondern es waren doch vor allem die östlichen europäischen Länder selber, die gesagt haben, Moment mal ihr seid so naiv und glaubt, die Russen sind friedlich.

00:37:14: Wir haben eine andere Erfahrung, wer uns liebt?

00:37:16: Wir wären hier unter eurem

00:37:18: Schutzschirm.

00:37:19: Wie lief das tatsächlich aus ihrer Sicht ab mit der NATO-Osterweiterung?

00:37:24: Also ich glaube man kann heute sagen dass ein Schutzbedürfnis dieser Staaten, die an dem großwertigen Bereich Zu Russland eine Grenze haben so groß wurde, dass sie darum gebeten haben die NATO aufgenommen zu werden.

00:37:36: Nicht die NATO hatte einen Expansionsbestreben.

00:37:39: und jetzt nehmen wir mal die jüngsten Aufnahmen ich hatte sie vorhin kurz angesprochen in Schweden und Finnland.

00:37:44: Ich meine Finland hat eine grenze von thousandereinhalb Kilometern zu Russland Und die sind schon lange sehr sehr wachsam gegenüber Russland weil sie auch schon mehrfach überfallen worden sind in der Geschichte.

00:37:56: Und nicht die NATO wollte zwingend das diese länder denn dann dazu kommen den.

00:38:01: Auch der Paragraph oder Artikel fünf sagt ja, dass man allen Beisteht die gegebenenfalls angegriffen werden.

00:38:07: Und wie kann es auch für einen Bündnis von der Wunsch sein immer mehr Bereiche zu haben, für die denn dann einzutreten wäre?

00:38:15: Also ich denke das ist schon ein Verdrehen der Tatsache.

00:38:17: Ja und ich sage ja auch immer... Es ist eigentlich absurd!

00:38:24: Der Putin hat ja durch den Angriffskrieg gegen die Ukraine die NATO noch viel

00:38:29: für ihn

00:38:30: näherrücken lassen, vor allem Finnland.

00:38:35: Jetzt hat er jetzt eine richtige Grenze mit der NATO.

00:38:38: Hatte er ja praktisch...

00:38:39: Vorher auch mit Polen schon?

00:38:41: Mit Polen ja auch!

00:38:43: Aber nur ein kleines Stück.

00:38:44: Gut dabei immerhin ne?

00:38:45: Jetzt hat dann eine richtig lange Grenze und er weiß genau die NATO tut ihm nichts sonst würde er nicht die Truppen da abziehen und in die Ukraine schicken.

00:38:54: wenn man Russland angreifen wollte wäre es ja jetzt in Anführungsstrichen Einfach als vorher, weil er seine ganzen Truppen ja in der Ukraine hat.

00:39:03: Das heißt vor der NATO Angst hat er gar nicht.

00:39:07: Es gibt eben das Argument Er hat Angst von der demokratischen Entwicklung In der Ukraine dass er sagt Ja Dass die Russen dann sagen wenn sie das können warum sollen wir es nie auch können?

00:39:19: Das ist ja eine Sorge.

00:39:20: Und natürlich

00:39:20: seinen Expansions Dass er sagt überall für Russen leben ist Russland.

00:39:25: Ja, also ich denke schon dass er auch Sorge hat.

00:39:28: Allerdings ist ja der Staatsapparat in Russland auch so aufgebaut das er viele Dinge tatsächlich auch noch unterdrücken kann und sich als Autokrat dort wahrscheinlich noch halten wird.

00:39:37: Das ist zumindest meine Einschätzung.

00:39:39: was man aber sicher sagen kann ist dass ja auch die Bundesrepublik Deutschland Streitkräfte ausschließlich zur Verteidigung aufzustellen hat gemäß dem Grundgesetz und auch kein anderer Ansatz da ist.

00:39:49: und wer behauptet es wir Waffen haben damit wir andere Leute oder andere Völker angreifen können Der hat da etwas vollkommen falsch verstanden.

00:39:57: Davon bin ich hundertprozentig überzeugt.

00:39:59: Und insgesamt die NATO ist ja ein Verteidigungsbildnis?

00:40:01: Das ist korrekt und es gibt keine Möglichkeit, richtig.

00:40:05: Ist das so?

00:40:05: Ja!

00:40:07: Es würde keinen Beschluss geben im Militärrat auch auf der NATO-Ebene, der denn dann einen Angriff um zu expandieren oder seine Ziele durchzusetzen tatsächlich von den NATO-Staaten ausgehen würde.

00:40:19: Von einzelnen Staaten, wir nehmen jetzt mal Amerika, müssen wir vielleicht... Abstand neben der Bewertung.

00:40:25: Ja, da lieb man so was manchmal schon.

00:40:27: Habe ich von gehört?

00:40:29: Tatsächlich ist das so.

00:40:30: Aber vielleicht kommen wir noch mal ganz kurz zurück zu der Entwicklung.

00:40:33: Wir waren stehen geblieben dass sich dann in Fassberg Wiederschef wurde hatte noch zwei weitere Verwendungen dort und hatte tatsächlich schon damit gerechnet, dass ich dort ausschalten werde aus den Streitkräften wenn denn dann meine Dienstzeit zur Ende sein sollte.

00:40:48: Dann kam aber doch nochmal von der Personalführung der Vorschlag nach Berlin zu wechseln um dort für zwei Jahre als referent tätig zu sein.

00:40:57: Und da war dann auch die Verbindung entstanden zu dem Generalmedler, für den ich da tatsächlich arbeitete.

00:41:03: Er wurde dort General und er war Unterabteilungsleiter und ich war dann sein Stabsoffizier im Ministerium der im Grunde genommen seine Vorbereitung gemacht hat für die Dinge, die in der Unterabteilung zu leisten waren mit den ganzen Referaten, die dazugehören.

00:41:18: Es waren spannende Jahre.

00:41:19: aus zwei Jahren wurden vier.

00:41:21: Das war auch nicht die Idee meiner Frau.

00:41:25: Nichtsdestotrotz kam danach dann ein Angebot beziehungsweise der Vorschlag, dass ich Deepholz als Regimentskommandeur

00:41:34: bin.

00:41:36: Ja, vor allen Dingen ist es eine Truppenverwendung und ich sagte ja das mein Werdegang über die ganzen Laufbahn erfolgt ist und das ist absolut nicht üblich über so einen Laufbandwechseler

00:41:48: überhaupt

00:41:48: noch einen Dienstgrad oberst zu erreichen.

00:41:50: Das ist tatsächlich sehr, sehr selten.

00:41:53: Und da habe ich mich natürlich schon drüber gefreut und war mit meiner Frau... Was

00:41:56: ist denn verbunden?

00:41:58: Ja das ist nicht voraussetzt bzw.

00:42:00: nicht ein vorgegebenes Ziel aber es eine Möglichkeit.

00:42:03: wenn man im Ministerium gewesen ist dann darf man oberst werden was man nicht werden muss.

00:42:09: Wenn man nicht in dem Ministerium war wird man nicht obersten.

00:42:12: Das ist tatsächlich so.

00:42:14: Aber wenn man nach Depot kommt dann

00:42:15: ist man obert.

00:42:16: Das ist korrekt.

00:42:17: Wenn man zumindest als Standort-Heldist da kommt,

00:42:19: denn wir hatten hier schon einige Obers,

00:42:21: die auch heute generell sind.

00:42:23: Da gibt es auch.

00:42:25: Und es sind auch welche hier geblieben?

00:42:27: Ja, ein General

00:42:28: und auch eine Obers-Bohde gebliebt.

00:42:32: Korrekt!

00:42:34: Und das war dann natürlich eine Entwicklung gewesen, die ich mit meiner Frau durchgesprochen habe... Versuchen wieder nach Fastback zu kommen oder Oberst und Standortelt ist der Regimentskommandeur zu werden.

00:42:44: Und da war sie sehr, sehr schnell mit mir einig, dass man das nicht ausschlagen darf.

00:42:48: Also in Fastback werden Sie nicht oberst

00:42:50: geworden?

00:42:50: Es war gar nicht die Sprache darüber, wieder nach fast Back zu kommen.

00:42:53: Das

00:42:54: hätte dann eine andere Verbindung irgendwo gegeben.

00:42:57: Ja also insofern

00:42:59: ich bin

00:43:02: im Jahr zwanzig zweiundzwanzig korrekt im Oktober.

00:43:07: Ja und jetzt ist es so, dass die Regelsteinzeit für einen Oberstes als Kommandeur drei Jahre in so einer Verwendung.

00:43:15: Glücklicherweise durfte ich das jetzt vier Jahre tun und es stand dann eine Veränderung an und da habe ich auch den Wunsch geäußert gegebenenfalls nach Faspekt zu

00:43:25: kommen.

00:43:25: Und tatsächlich hat das jetzt für meine letzten zweieinhalb Jahre, die ich noch als Dienstzeit habe wenn alles so bleibt wie es ist geklappt und ich darf dann in Fassberg nochmal als Kommandeur tätig werden für einen kleineren Bereich, aber an meinem

00:43:40: Heimatort.

00:43:43: Aber vor allem direkt in die Bois.

00:43:45: hat sie ihn auch gefallen vermutlich wenn sie sogar noch ein Jahr rangehängt haben?

00:43:51: Ja also unglaublich gefallen.

00:43:54: Also schöner geht nicht!

00:43:58: Sie sind Diepholzer.

00:44:00: Und ich erzähl dir nichts Neues!

00:44:01: Ich war aber dreißig Jahre weg, deshalb weiß ich, wie toll Diepolzer ist.

00:44:04: Die Diepolser wissen das ja oft gar nicht.

00:44:07: die meckern ja immer.

00:44:08: Das würde ich jetzt mal so sagen.

00:44:09: Haben sie nie gehört?

00:44:10: Nein.

00:44:11: Sind meist die zugezogenen,

00:44:12: die sagen, oh, es ist eine tolle Stadt grün und Natur ... und so.

00:44:19: Ja, tatsächlich ist es so... Aber wo geht's

00:44:20: auch mit den Diepols am Meckern?

00:44:21: Sie waren also begeistert.

00:44:22: was hat sie an Diepos begeistern?

00:44:24: Tatsächlich auch die Menschen Die Möglichkeit, dass man auch über die Patenschaft, die ja schon etwas länger besteht und seit Jahrzehnten eine Verbindung zur Stadt hat.

00:44:34: Mit der

00:44:34: Stadt Dipos gibt es eine Patenschaft im Fliegerhaus?

00:44:38: Ja mit dem Fliegehaus.

00:44:39: Und wir haben auch wieder eine sehr gute Verbindung herstellen können zwischen der Bevölkerung, der Politik, der Kommunalpolitik, den Landkreis, dem Militär, den Angehörigen in Uniformen als zivilbeschäftig getätigt sind im Fliegerhorst.

00:44:56: Und wir haben ja jetzt auch jüngst über die Entwicklungen am Standort festgestellt, der Standort wird nicht mehr aufgegeben ... Das war schon ein

00:45:03: ernster

00:45:04: Schnittwahn,

00:45:05: war das?

00:45:05: Was

00:45:07: ist die Entscheidung getroffen?

00:45:09: Ich glaube so lange ist er

00:45:11: schon wieder her.

00:45:13: Richtig!

00:45:13: Komplett aufgelöst.

00:45:16: Genau, das Materiallager.

00:45:18: Korrekt!

00:45:19: Das Materiallagersäule sollte immer verbleiben und der Rest sollte allerdings aufgegeben werden.

00:45:23: Da muss ich ganz ehrlich sagen... Die Depolser waren nicht begeistert.

00:45:30: Ich glaube es kann man

00:45:31: sagen, weil die Depolsern irgendwie hängen an ihrem Fliegerhaus.

00:45:34: Es gibt Standorte in der Bundeswehr wo die Bewohner vielleicht sagen, wenn sie weg sind, dann sind sie weg.

00:45:41: Aber ich glaube die Depolser Irgendwie, weil ja auch sehr viele Depots da arbeiten.

00:45:47: Wie viel Beschäftigte haben Sie denn da?

00:45:49: Insgesamt auf dem Fliegerhaus sind tausend Tausende plus Minas.

00:45:53: nach

00:45:53: dem Landkreis sind sie der größere Arbeitgeber

00:45:56: hier.

00:45:56: Das ist definitiv

00:45:58: so ein kleiner Großbetrieb oder...

00:46:00: Ja und wir haben aber auch durch Veranstaltungen öffnen der Tore in Anführungsstrichen wieder die Möglichkeit gefunden, mit der Bevölkerung in engeren Kontakt zu kommen.

00:46:10: Wir haben ja sicher als politische Veranstaltung tatsächlich begonnen... ...in der Kaserne auch bei der Stadt mit dem Herrn Bürgermeister Marie eine sehr, sehr enge Zusammenarbeit.

00:46:21: die auch wirklich Gewinn bringt war für beide Seiten, so denke ich.

00:46:24: Mit dem Konzert der Big Band der Bundeswehr hatten wir ja auch einen Event der Stadt, welches hier auf dem großen Marktplatz wo der Großmarkt, den man stattfindet, wirklich viel Zuspruch erlangt hat.

00:46:35: Wir haben die Patenschaftsläufe, die wir machen Das Vergleich schießen, das ist eine Traditionsveranstaltung.

00:46:43: Auch da ist der Zuspruch extrem groß.

00:46:45: Da sind wir ja bei über zweihundertfünfzig Teilnehmenden und die kommen ja nicht nur zum Schießen sondern wir haben es eingeführt mit meinen Möglichkeiten dass wir auch zeigen was wir dort haben.

00:46:55: Wir haben zb auch die Instandsetzung an den Hubschrauber mal gezeigt in einem Jahr.

00:46:59: Wir haben jetzt im letzten Jahr die Feuerwehr mal vorgestellt die wir hier auch noch dort haben weil wir noch Flugbetrieb haben.

00:47:07: Dann haben wir in diesem Jahr die Möglichkeit, mit den Pionieren dort mal die Möglichkeiten der Pioniere darzustellen, die wir am Platz haben.

00:47:14: Und so gibt es dann eben auch nicht dahinter im Zaun passieren irgendwelche Dinge sondern die Bevölkerung weiß was da passiert.

00:47:22: und wir haben heute so möchte ich das sagen wieder den Blick und dieses Ergebnis dass die Bevölkerungen tatsächlich auch die Soldatinnen-Soldaten und Zivilbeschäftigten der Bundeswehr trägt.

00:47:33: Wir werden von der Gesellschaft getragen und das ist für mich etwas... Das ist für mich etwas sehr, sehr Wichtiges.

00:47:38: Und wir brauchen – ich hatte es eingangs gesagt als Staatswälder der Bündnis?

00:47:41: Das war manchmal vor ein paar Jahren ein bisschen anders kann man das sagen oder….

00:47:45: Der ILO von der AfD war zwölf Jahre bei der Bundeswehr sei mal «Oh!

00:47:49: Wir wurden das Mörder bestimmt, keiner wollte uns».

00:47:51: Ich sage noch ein bisschen übertrieben vielleicht.

00:47:53: Nur die gibt's ja ja einen Urteil zu, dass man das aussah.

00:47:58: Aber es gab trotzdem immer auch einen gewissen Rückhalt in der Bevölkerung mehr als

00:48:03: die Bevölkerung.

00:48:04: Es gab Regionen wo das so war.

00:48:06: Es gab aber auch viele Regionen, wo das anders war.

00:48:08: Und auch in Berlin kann ich mich erinnern... Ich war in three ninety-neinzig beim ersten öffentlichen Gelöbnis in Berlin.

00:48:16: Ich hatte das Gefühl es ist Krieg.

00:48:19: Da waren gegen Demonstrationen die Waren so dass man sich wirklich von der Polizei hat schützen lassen, damit man überhaupt ein Gelöbnis abhalten

00:48:28: kann.

00:48:28: Ja dann muss ich jetzt scharmhaft gestehen.

00:48:31: Das gab's im Depots auch.

00:48:33: Da gab es eine starke Maoistenfraktion.

00:48:38: Ich gehörte zwar zu einer anderen Maoistentruppe, aber trotzdem da gab's hier auch Demonstrationen.

00:48:50: Auf der linken Seite gab es ein paar Protestierer.

00:48:55: Das stimmt!

00:48:56: Aber das hat jetzt auch nachgelöst.

00:48:57: Am Ende des Tages, ich finde es richtig, dass man den dann demonstrieren darf und wir sind hier in der Freiheit und in einer Demokratie... Das denke ich auch.

00:49:07: Und nicht geballt abversuchen, das zu verhindern?

00:49:10: Genau!

00:49:12: Da bin ich dabei.

00:49:13: Ich selbst habe in Berlin diese vier Jahre gedient von denen ich sprach und ich war viel im Uniformen in der Stadt unterwegs und ich habe mich nirgends nicht wahrgenommen gefühlt im positiven Sinne.

00:49:23: Ich habe viele Gespräche geführt, wenn man in Uniform dort unterwegs ist muss man damit rechnen angesprochen zu werden.

00:49:31: Das kann auch mal kritisch sein das ist aber ja okay.

00:49:34: Aber es ist oftmals in Diskussionen dann am Ende so gewesen.

00:49:37: ah das hab ich nicht gewusst.

00:49:39: oh das sehe jetzt auch mal aus einer anderen Sicht und ich sage den Menschen.

00:49:42: auch in meinem tiefsten Herzen bin ich Pazifist.

00:49:45: Ich möchte nicht Krieg führen, aber ich wäre bereit für die Freiheit und die Demokratie und meine Familie, mein Vater dann zu verteilen.

00:49:53: Das ist ja ein bisschen der Krug des ... richtigen oder wie soll man sagen das offiziellen Pazifismus sag ich mal... dass sie nicht erkennen, dass man den Frieden unter Umständen auch mit Waffen erhalten kann oder muss unter Umstellen.

00:50:09: Weil es stammt ja einen großen Auftrieb gekriegt im Ersten Weltkrieg wo wirklich die Staaten einfach Krieg gegeneinander geführt haben, einen Massaker angestellt haben nur um ein bisschen mehr Land vielleicht irgendwo zu kriegen.

00:50:24: Es war ja niemand... Unschuldig sei jetzt mal das.

00:50:28: man sagt der wird überfallen und angegriffen.

00:50:30: Das war ein Krieg zwischen Großmächten wo es einfach auf Kosten der Bevölkerung Millionen Tote gab.

00:50:37: von Hitler wollen wir gar nicht sprechen.

00:50:38: Das waren Angriffskriegen mit sechszehn Millionen Opfern.

00:50:42: aber Einstern hat damals auch gesagt, Patel war ja auch Pazifist im Ersten Weltkrieg.

00:50:47: Hat er ja auch eine Manifest unterschrieben gegen den Krieg was ihm viel Ärger eingebracht hat und dann hat ihn beim zweiten Weltklinge Pazipis angeschimpft.

00:50:56: Ja was soll ich denn jetzt machen?

00:50:58: Ich sagte ja gegen Hitler muss man kämpfen!

00:51:01: Auch als Pazivist.

00:51:03: Das geht ja nicht anders.

00:51:05: Wo führt das sonst hin?

00:51:07: Tatsächlich haben wir ja auch oder hatte echt die Gelegenheit mit dem Superintendenten Evangelischen Kirche hier in der Stadt in den Austausch zu gelangen.

00:51:18: Wir haben ein sehr, sehr gutes Verhältnis auch und er hatte mich eingeladen zu seiner monatlichen Veranstaltung die er dort abhält mit seinem Kirchenkreis das heißt also mit allen Pastorinnen und Pastoren.

00:51:29: Und ob ich denn dort mal einen Vortrag halten könnte zur Sicherheitslage?

00:51:36: Da war ich sehr dankbar.

00:51:38: Dann haben wir das getan und es war eine sehr offene Diskussion.

00:51:43: Und es waren dort alles Menschen, die nicht gedient haben, die auch nicht unbedingt den großen Bezug zur Bundeswehr haben.

00:51:51: Allerdings war so, dass wir viele Argumente ausgetauscht haben, sie dann doch haben aufhören lassen und man merkte, dass da doch auch im Gedankenprozess einsetzte.

00:51:59: Wenn man sich heute die Grundausrichtung der evangelischen Kirche anschaut und die neuen Papiere aus dem letzten Jahr November anschaut So ist es ein völlig anders dargestelltes Bild, und zwar mit dem wehrhaften Pazifismus.

00:52:16: Und es geht nicht an das.

00:52:17: ich kann mir nicht alles wegnehmen lassen.

00:52:19: Ich muss für meine Werte einstehen dürfen und ich muss sie verteidigen dürfen allerdings nicht mit dem Ziel zu expandieren sondern die Grundrechte.

00:52:27: Die Menschenwürde ist unantastbar diese Dinge tatsächlich für uns zu erhalten.

00:52:31: und dass auch mein Antrieb

00:52:33: Ja, das ist entscheidend interessant.

00:52:35: Es ist ja auch dieser Umschwung bei den Grünen.

00:52:37: Ich sage, dass war ja eigentlich auch mal mir eine pazifistische Partei.

00:52:42: aber

00:52:42: beim Angriff von Russland waren die doch sehr schnell dafür auch Waffen zu liefern.

00:52:48: Das fand ich einen ganz starren, starlen Umschwunk.

00:52:52: Dass man eben sagt, wenn jemand angreift müssen wir uns doch wehren dürfen oder ein Land das angegriffen wird muss man doch helfen.

00:53:00: alles an nicht?

00:53:04: Das Irre an der AfD, nicht am Podcast mit dem Fronenmeier bei Ronzheimer gehört.

00:53:10: Ja wir verlehnen das ab.

00:53:11: dieses

00:53:12: Kriegsverband

00:53:12: also den Angriffskrieg von Russland lehnen natürlich ab.

00:53:15: und ganz schlimme Sache ja.

00:53:16: aber Waffen liefern?

00:53:17: Nee da können wir ja nicht!

00:53:18: Das brauchen wir hier für uns nicht.

00:53:20: wie wird das Geld verschleudert?

00:53:22: dass sie nicht mehr ihre Zahlenbehandlung kriegen oder eine ärztliche Behandlung dafür sollten was einsetzt aber nicht die Ukraine unterstützen?

00:53:30: und dann sagt er noch Die kommen ja noch nicht mal in der Ukraine voran.

00:53:33: Wir brauchen ja gar keine Angst zu haben, müssen gar nicht aufrüsten.

00:53:36: Was ist das für ein verqueres Bild?

00:53:38: Die kommt deshalb nicht voran weil wir da Waffen hinliefern und wenn das unrechtlich ist dann dürfen wir denen doch helfen.

00:53:47: aber dieses Erzählen es ist eigentlich ein Unrecht aber wir helfen nicht Und wir brauchen das Geld selber und wir brauchen ja auch gar keine Angst haben, nicht der E-Luft dann mit Ja.

00:53:57: jetzt geht es wieder gegen Russland wie unsere Großeltern.

00:53:59: Ich sage was heißtes?

00:54:00: Es geht gegen Russlern!

00:54:02: Es wird Krieg, Rüstungswahn, es wird Aufkurs.

00:54:04: Ich sag ja wieso?

00:54:05: Wieso versallt man?

00:54:06: nicht weil wir wieder gegen Russia ziehen wollen sondern weil Russland uns bedroht.

00:54:13: Das muss man doch merken.

00:54:17: Und in einer rechten Partei kann eine rechte Partei voll sein Sag ich jetzt mal so, das ist doch irre.

00:54:25: Hat sowas schon einmal gegeben in Deutschland?

00:54:27: Ich weiß es nicht.

00:54:29: Ich

00:54:29: kann's auch nicht wirklich bestätigen.

00:54:32: Auf jeden Fall ist das eine Sicht auf die Dinge, die nicht wirklich sauber abgeleitet sind.

00:54:37: So würde

00:54:37: ich mir da erst mal vorsichtig

00:54:39: diplomatisch zusammenfassen.

00:54:41: Ja ja

00:54:44: ja... So.

00:54:45: aber jetzt wollen wir nochmal wieder auf Diepols zurückkommen also sind dann in schöne Diepolse kommen Standort Elster gleich geworden.

00:54:56: Ich frage mich ja immer, was ist ein Standort-Elster?

00:54:59: Es muss nicht unbedingt der Älteste sein, sondern das ist irgendwie ein Begriff für den Chef vom Laden.

00:55:05: Kann das so sein?

00:55:06: Ja

00:55:06: also im Grunde hat man zwei Hüte auf in der Funktionen, die ich bin.

00:55:09: Sie sprachen es an.

00:55:10: Der Standortelteste ist in der territorialen Verteidigung eine wichtige Person und zwar sind wir ja ganz Deutschland auch in Landeskommandos aufgeteilt.

00:55:18: So haben wir in Niedersachsen einen Landeskomando.

00:55:21: Dort gibt es auch einen Kommandeur des Landeskommandos.

00:55:24: Für ganz Niedersachsen, also in Zürich

00:55:26: nicht korrekt?

00:55:28: Nee, naheliegende ist dann in Bremen und da gibt's ein Bundeskommando.

00:55:31: Also in jedem Bundesland gibt das ein solches.

00:55:33: Wo sitzt der in Hannover auf?

00:55:34: In Hannover.

00:55:35: Und dem Gegenüber bin ich verantwortlich für territoriale Dinge Der Standort für

00:55:43: die Kaserne selber, sondern ...

00:55:45: Für ein entsprechendes Umfeld.

00:55:46: Für den Landkreis sozusagen?

00:55:47: Nee ja,

00:55:48: da gibt's nicht unbedingt die Landkreisfrenzen oder

00:55:50: so eine Art ...

00:55:52: Genau.

00:55:53: Im Sohnkreis und wie er heißt.

00:55:54: Hier bei uns sind es so die Grenzen der Stadt Diebholz und Wetschen.

00:55:58: Das ist so der Bereich hier zum Standortkreis.

00:56:01: Und wer wäre denn nächste Regionalkommandür dann?

00:56:07: Das kann ich jetzt aus dem Steh greif gar nicht genau beantworten.

00:56:11: Nichtsdestotrotz, da gibt es im Moment wenig Berührungspunkt.

00:56:15: So und der Standort älteste kümmert sich dann eben Einheitsübergreifend – wir haben am Standort Deepholz mehrere Einheiten für Belange die den Standort tatsächlich hier betreffen.

00:56:26: Das wechselt

00:56:26: ja auch jährlich fast!

00:56:29: Die Einheiten als solches bleiben schon

00:56:31: ziemlich erhaltbar.

00:56:32: Da gibt es zum einen das Materialdepot welches in Mechanech ist, der Hauptsitz und eine Außenlager das Materiallager Deep-Holz hier am Standort.

00:56:43: Das liegt auch in diesen neuen Hallen, da sind ja etliche Hallen neu gebaut.

00:56:47: Ja die sind aber im Grunde nur ein Interim denn es gibt ein komplett neues Ausbaukonzept für das Materiallage welches hier noch umgesetzt werden muss in den nächsten Jahren.

00:56:59: Aber

00:57:00: es bleibt trotzdem hier.

00:57:01: Das bleibt hier, aber es wird noch mal neu gebaut?

00:57:03: Es

00:57:03: wird im Betrieb noch einmal so gebaut wie es denn dann auch ablauforganisatorisch gebraucht wird.

00:57:08: man hat diese heilen seinerzeit aufgenommen gebaut weil man aus anderen materialagern die man geschlossen hat Material schnellstmögliches aufnehmen.

00:57:18: korrekt das sind provisorien.

00:57:21: aber auch das materiallager hier ist sehr sehr innovativ.

00:57:24: die menschen die dort arbeiten sehr moderne Ansätze in der Lagerhaltung dort mit eingebracht, sodass man auch die Abläufe dort deutlich verbessert und beschleunigt hat.

00:57:35: Und sie haben tatsächlich den Status, dass Sie im Grunde genommen einen Vorreiter-Materiallager sind, wo die Dinge hier erprobt werden und den anderen Materiallagern dann erst eingeführt

00:57:46: werden.

00:57:46: Also wir sind sozusagen der innovativste Lagerstandort?

00:57:50: Das liegt an den Menschen, die das machen.

00:57:53: Aber die dürfen das auch!

00:57:54: Die dürfen das.

00:57:55: Das muss natürlich genehmigt werden, aber das wurde dann in so einem Pilot ausprobiert und

00:58:01: war sehr erforderlich.

00:58:02: Und da sitzt aber der Chef in

00:58:05: Metterlicht?

00:58:05: Mecher nicht!

00:58:06: Ist

00:58:07: das für sich so Nordrhein-Westfälisch an oder...?

00:58:11: Das ist im Eifel dort

00:58:13: unterbreit

00:58:14: an diesem Bereich da.

00:58:15: Ja...

00:58:17: Das ist auch mal entstanden aus dem Bereich hier als das noch Luffa für hier in Diepolz war, ist das mal dazugenommen worden.

00:58:24: Das ist unterirdisch eine Untertageanlage, wo also das in Schieferstollen da im Grunde geht.

00:58:31: Hier das große Materiallager ist im Ernstfall, schwupp die Wupp, paar Drohnen und dann sitzt ... Aber können Sie denn gegen Drohne auch sich richtig verteidigen?

00:58:42: Wir haben da zumindest Möglichkeiten.

00:58:45: Welche wir haben, das lassen wir mal außen vor.

00:58:49: Patrons stehen hier aber nicht mehr, ne?

00:58:51: Das

00:58:51: ist korrekt.

00:58:52: Gab's früher ja auch mal in Wagenfeld oder in verschiedenen Standorten?

00:58:56: Im Bahnstorff.

00:58:56: Ein tatsächlich Paketstandort.

00:58:59: Richtig!

00:59:01: Die hat man alle abgeladen, das ist richtig.

00:59:04: Ja neben dem Materiallage haben wir dann noch die Instandsetzung der Hubschrauber, die früher auch mal zum Waffensystem Unterstützungszentrum II gehörten.

00:59:11: Die aber jetzt ja zum Hubschauger geschwader, für ihn sechzig gehören.

00:59:15: Das sind die abgesetzte Instandhaltungsstoffe... Hubschraubergeschwader, die Polz.

00:59:20: Die tragen also den Stadtnamen auch in ihrem Verwandtsgrund.

00:59:23: Aber es ist eine Unterabteilung von

00:59:26: Leibheim?

00:59:26: Nein,

00:59:27: Laubheim.

00:59:28: Das ist ja ein Bannmüllbeweg, das noch so richtig weiß.

00:59:32: und da ist der Chef dann von der Abteilungssitz da.

00:59:39: Der sitzt hier... Also der Kommandore, also der Kommandur ist Geschwader.

00:59:44: Die nennen sich Commodore.

00:59:45: Bei den

00:59:45: Schwadern sind die fliegen können da sind es Commodore?

00:59:48: Genau.

00:59:50: Der Commodore sitzt als Regimentskommandoer vergleichbar.

00:59:53: Das ist ja geschwader, das aber die Ebene-Regiment.

00:59:55: Der sitzt in Laubheim und hier sitzt ein Staffelchef, der den Bereich hier führt und für die Instandsetzer.

01:00:03: Der ist Oberstleutnant.

01:00:06: Ja dann haben wir weiterhin Sanitätsversorgungszentrum.

01:00:11: Wir sind ja mit eigenen Ärzten hier auch am Platz, weil wir auch Flugbetrieb haben.

01:00:15: da muss noch ein Fliegerärzt dabei sein.

01:00:17: Da gibt es auch eine entsprechende Not-Eingreiftruppe.

01:00:22: Also

01:00:23: wenn das unverpissiert so etwas

01:00:24: passiert dann wären die natürlich innerhalb von dort fort.

01:00:29: Die Sanität, die wir haben ja... Dann haben wir noch den Bereich unseres Regiments wo ich der Kommandeur sein darf.

01:00:34: Das war unser Thema des Stützungszentrons.

01:00:37: Allerdings nur den Regimentstab und was früher hier auf dem Fliegerhaus die Fliegausgruppe war, ist heute nun noch eine Lufthoffen-Unterstützung Staffel Diepholz.

01:00:46: Ein relativ kleines Element wo Fähigkeiten zusammengeführt sind wie zum Beispiel der Fahrzeugeinsatz das Reinigen der Start und Landebahn, der Taxiways, das Freiheiten dieser Bereiche, die Kraftstoffversorgung aber auch Spezialfähigkeiten wie zerstörungsfreie Werkstoffprüfung Das Entstand setzen und herstellen von Rettungsgeräten für die Fliegerei, Helmfertigung zum Beispiel.

01:01:10: Pilotenhelme werden hierhergestellt und verschiedene Rettungskeräte werden standgesetzt.

01:01:17: Ja dann haben wir das Bundeswehrdienstleistungszentrum auch mit einem wesentlichen Anteil.

01:01:21: So ein Standort-Service der sich um die finanziellen Mittel kümmert den Nachhalt der Liegenschaft kümmern.

01:01:26: Geländbetreuung gehört auch dazu Und dem größten Teil sind die Luftwaffenpioniere Eine Eigenschaft, die wir tatsächlich hier in Diebholz als eine Besonderheit haben.

01:01:38: Und die Luftwaffenpioniere sind insofern besonders, also dass sie dort Grundlagenausbildung durchführen – also laufbaren Ausbildungen mit einem Ausbildungszug.

01:01:48: Dann machen Sie Einsatzvorbereiten der Ausbildung und dann bestücken Sie auch Einsätze.

01:01:53: Die sind also immer in einer entsprechenden Bereitschaft so das sie Kräfte zusammenstellen können um auf Flugplätzen in Standsitzung nach Wirkung von Mitteln durchführen zu können.

01:02:06: Wir haben noch ein paar Diensthunde dort, natürlich auch die auch

01:02:10: im Ein- oder Objektschutz

01:02:13: und wir haben eine Wache, die auch sehr gut arbeitet.

01:02:18: Eine zivilgewerbliche Wache ist dafür zuständig.

01:02:25: Ja, und das muss man durchblicken.

01:02:30: Kann man das irgendwie erkennen?

01:02:32: Dann wer wo zugehört an den Abzeichen?

01:02:36: Auch an der Kopfbedeckung kann man das erkennen.

01:02:38: Die tragen unterschiedliche Kopfbedecke um.

01:02:41: Also es leihen natürlich nicht.

01:02:43: Ich kannte mir das wahrscheinlich mehr, aber sie erkennt das sofort usw.

01:02:49: Und ich bin jetzt ja auch schon bei manchen Vorträgen da gewesen.

01:02:54: Wir haben jetzt ja auch übrigens selber einen kleinen Werbeblock einschalten darf.

01:03:01: Ich habe hier auch einen schulischen Buch verlach, wo ich Bücher verlege.

01:03:04: da hat Frank Wickermann eine schöne Arbeit über den Tiposa Fliegerhorst vorgelegt die in neunzig Jahren ist er gegründet worden

01:03:12: von noch

01:03:13: im dritten Reich und vor siebzig Jahren war es wieder neu eröffnet worden durch die Luft.

01:03:19: Neu gegründete Luft war von neunzeigundfünfzig.

01:03:22: Die feiert ja auch siebzigjähriges Jubiläum dieses Jahr, deshalb machen wir eine Buchvorstellung im Hangar elf oder wie heißt da noch machen wo die Hubschrauber tatsächlich gewartet werden?

01:03:35: Leider wenn Sie das hören ist die Anmeldezeit schon vergriffen, die ist vorbei, der Foto ist am achtzehnten August Aber Anmeldung war bis Sechsten, achten.

01:03:45: Ich fürchte wir kriegen das nicht vorher online.

01:03:48: aber egal da muss man es aus der Presse verfolgen was da los war.

01:03:53: Wir hoffen dass vielleicht auch sogar ein Upschrauber da steht weiß man noch nicht so genau.

01:03:57: vielleicht das hängt ja immer bisschen davon ab aber da können wir eine schöne Veranstaltung machen und ich bin auch bei anderen Vorträgen schon gewesen.

01:04:05: Das erste was natürlich auffällt gibt's immer so leckere Schnittchen Das ist sehr gut.

01:04:11: Und natürlich sind da viele in Uniform, aber trotzdem kommt einem das so alles ein bisschen.

01:04:16: wie soll ich das sagen?

01:04:17: Wie in der Firma, so familiär.

01:04:20: Da schlägt keiner die Hacken zusammen und sagt ja wohl Herr Oberst und so, sondern die reden alle irgendwie da ganz auch als der General-Metler seinen Vortrag gehalten hat, dann saß er da und ich konnte sogar einfach mit ihm sprechen.

01:04:36: Als ob das alles normale ... Menschen sind, ist das vielleicht tatsächlich?

01:04:39: Also diese Komissköppe, das hat man doch früher gehört.

01:04:42: Ich kenne das noch von Freunden die damals Weltwährdienst leisteten vor fünfzig Jahren.

01:04:47: Da ging es aber gut weiß auch.

01:04:49: Vielleicht Panzergrenadier und solche Truppen... Ist das heute geil mehr so alles jetzt ganz normale Menschen bei der Luftwaffe und so?

01:05:00: Spannende Ausführungen, wie Sie da gerade getätigt haben!

01:05:07: Ich denke dass wir ganz normaler Menschen sind Das ist sicher und das auch gut so.

01:05:12: Dass unser Beruf ein besonderer ist, das ist allerdings auch sicher weil wir haben ja tatsächlich auch einen Eid geleistet der uns dann dazu verpflichtet dass wir im Falle eines falles auch unser Leben geben für das höhere Ziel.

01:05:26: Das gibt es in keinem anderen berufstand.

01:05:28: Ja das muss ich auch immer denken wenn ich denn damit denke das sind jetzt alle die Leute die für mich ihr Leben geben Würden.

01:05:36: Und das würden die auch machen, davon gehe ich mal aus, da sage keiner jetzt Moment, jetzt wird es ernst?

01:05:42: Nein, so haben wir nicht gewertet, jetzt

01:05:43: bin ich gar weg.

01:05:44: Da kann man sich auch raus, dass das so ist und da verlassen wir uns auch drauf.

01:05:47: Nichtsdestotrotz als ich mein Dienst hier in Deepholz und auch an anderen Stellen schon vorher begonnen habe, habe ich zwei wesentliche Punkte, die mir wichtig sind tatsächlich allen mitgegeben.

01:05:58: Der erste Punkt ist für mich Menschenfreundlichkeit.

01:06:01: Für mich ist der Artikel eins, die Menschenwürde ist unantastbar das höchste Gut.

01:06:06: Und niemand mit dem ich zu tun habe hat es verdient, dass ich ihn anschreihe oder dass ich mit ihm Dinge tue, die dann die Menschen würde in Gefahr bringen oder sie verletzen werden.

01:06:18: Das bedeutet nicht, dass jeder damit Samtanschuldern gefasst wird und wenn er denn dann Verfehlungen begangen hat oder Sie – das kann ja auch passieren -, dass man dann nicht entsprechend mit den notwendigen Maßnahmen dieses Verhalten würdigt.

01:06:31: Allerdings kann man im täglichen Dienst sehr, sehr ordentlich miteinander umgehen und wir haben so Dinge wie eine Grußpflicht das heißt also ein untergebener grüßt einen Vorgesetzten ganz klar geregelt und dass tun wir in dem Fliegerhaus alle wieder miteinander seitdem ich da bin.

01:06:48: Das hat ein bisschen gedauert aber das ist eine doch ob es hat man eben nicht mehr gemacht Und das sind so Dinge, einfachste Dinge.

01:06:56: Das ist auch ein Stück weit Respekt eben gegenüber was man sich vernünftig grüßt und es hat ja auch eine Geschichte wo das mal hergekommen ist.

01:07:03: Darüber hinaus ist es so dass ich sage Dass wir wissen wenn es drauf ankommt dann müssen wir funktionieren und dann funktioniert das sondern wird auch nicht diskutiert.

01:07:13: aber solange Es so ist dass wir in einer entspannten Atmosphäre sind müssen wir nicht einen bild aufbauen Wo man tatsächlich vorne einen hat der schreit Und die anderen müssen das tun, was der denn dann da vorne so hoch schreit.

01:07:25: Das brauchen wir nicht.

01:07:26: Der zweite Punkt den ich mit ausgegeben habe ist der Ich möchte gerne dass wir dieses Ziel erreichen, dass alle ihre Arbeit mit Hingabe verrichten und ihren Dienst mit Hingingabe erfüllen.

01:07:36: Ja.

01:07:37: Das ist ein heyeres Ziel, das weiß ich selbst.

01:07:40: Ich habe noch dazugefügt, es wäre mir am liebsten wenn man das auch tun würde ohne Geld dafür

01:07:44: zu bekommen.

01:07:47: Aber Sie wissen was ich damit sage

01:07:50: und machen das so ein bisschen oder?

01:07:52: Ja, wir kommen aber natürlich auch Geld.

01:07:54: Es ist ja nicht so dass sie kein Geld bekommen also selbstverständlich.

01:07:58: Was ich eigentlich sagen will ist die Menschen sollen sich mit ihrer Arbeit identifizieren und sollen das nicht nur tun weil es ihnen man von ihnen verlangt.

01:08:06: Und sie dürfen sich auch mit ihrem eigenen Wissen dort einbringen und sie dürfen ihren Tag gestalten, das ist etwas was durchaus einen spürbaren Umschwung wieder ergeben hat.

01:08:16: Ich möchte schonungslos beraten werden, ich hab die Weisheit nicht mit Löffeln zu mir genommen aber es muss dann auch irgendwann eine Entscheidung getroffen werden.

01:08:25: Wenn die Entscheidung getroffene ist, laufen wir in die Richtung.

01:08:28: Das funktioniert wieder sehr

01:08:31: gut!

01:08:33: Ja, das ist ja jetzt eine regelrechte Werbeblock für die Luftwaffe zumindest.

01:08:37: Man soll sich freiwillig melden und kann da... Gibt es noch wieder Wehrpflichtige?

01:08:42: Oder nicht?

01:08:42: Pflichtige gibt's ja nicht, aber wir Freiwilligen oder wie nett man die wieder hier auf dem Fliegerhorst angesiedelt werden, habe ich mal gehört.

01:08:50: Tatsächlich

01:08:51: ist das so!

01:08:51: Wir haben schon immer Freiwillig-Währdienstleistende gehabt, die dann die Möglichkeit hatten bis zu dreiundzwanzig Monate tatsächlich einen freiwilligen Währdienste zu leisten.

01:09:01: Und jetzt haben wir eine neue Gesetzgebung erfahren, die dann einen neuen Wehrdienst tatsächlich etabliert.

01:09:09: und dieser neue Wehr-Dienst ist immer noch nicht die Wehrpflicht.

01:09:12: Da muss man wirklich auch aufpassen.

01:09:14: Der neue Wehrdienst soll dazu dienen um eben die Bundeswehr wieder aufwachsen zu lassen.

01:09:19: und die planerischen Ziele, die man sich gesteckt hat... Zweihundertsechzigtausend aktive.

01:09:27: Und vor allem... Wie

01:09:27: viel dürfen wir denn schon?

01:09:28: Es gibt ja auch

01:09:29: diese Verträge, zwei bis vier da.

01:09:31: Die sind bei dreihundertfünfzigtaussend, glaube ich genau.

01:09:35: Nichtsdestotrotz, aber zweieinzehntzig

01:09:37: wäre ein Ziel für alle dann.

01:09:39: Aber das Entscheidende ist im Grunde genommen dass wir dort eine Reserve aufbauen.

01:09:44: Denn da sind wir im Moment nur noch um die Einhunderttausenden die also mal eine sehr gangenheit

01:09:50: mal ne ausbildung hatten, wie früher.

01:09:52: jeder wirflichtige korrekt der machte das seine anderthalb zwei jahre je nachdem.

01:09:58: Der war dann reservist oder nicht reservist aber der wusste wie es geht und der im notfall konnte.

01:10:03: tatsächlich

01:10:04: ist es so zwarhundert sechzig tausend aktive und zwar hunderttausend in der reserve.

01:10:07: dass ist das erst einmal erklärte ziehe diesen aufwuchs möchte man bekommen.

01:10:11: dazu hat man ja auch jetzt die voraussetzung geschaffen und schafft sie auch weiterhin.

01:10:17: ein entsprechendes Verfahren etabliert, das war ja die Diskussion um die Fragebögen, die verschickt worden sind.

01:10:22: Die dann auch einer sehr hohen Anzahl wieder zurückgekommen sind.

01:10:25: und auch Interessenbekundung da sind auf der anderen Seite ganz wesentlicher Punkt.

01:10:29: man darf auch gemäß dem Grundgesetz den Werdingsverbeiger

01:10:32: natürlich

01:10:33: Ja, dass viele sagen jetzt wenn der werflich kommt ist das alles hinfällig.

01:10:37: Nein!

01:10:38: Das ist

01:10:38: gar nicht.

01:10:39: Ja aber es ist immer die Frage wer stellt was

01:10:41: da?

01:10:41: Es sind dann diese Demos und so.

01:10:43: nein wir wollen nicht.

01:10:45: ja ich meine was.

01:10:45: natürlich wenn es wirklich werflicht gibt.

01:10:47: denn bedeutet das natürlich man muss Irgendwas machen, entweder zu Bundeswehr oder man muss verweigern.

01:10:53: Im Moment ist ja so... Man muss gar nichts machen!

01:10:56: Man kann freiwilliges soziales Jahr machen oder freiwilliges ökologisches Jahr aber das ist eine völlig freiwillige Entscheidung, die natürlich wenn wieder Wehrpflicht ist dann muss man sich für was entscheiden.

01:11:08: vielleicht Wollen die das nicht so gerne?

01:11:10: Gut, wir müssen ab.

01:11:11: Auf jeden Fall müssen erst einmal wieder die Voraussetzungen...

01:11:13: Aber jetzt läuft sie erstmal freiwillig

01:11:15: noch.

01:11:15: und was haben

01:11:16: Sie für andere Reize gesetzt, dass sich dann sollen doch mehr sein, die sich melden oder...?

01:11:21: Es sind

01:11:22: mehr da, das ist richtig!

01:11:23: Ja es ist also eine Bewerberquote ein Anstieg von um die zwanzig Prozent und auch mit der Einstellung sind wir bei einem Anstiege von etwa zehn Prozent, also mehr eingestellt worden sind.

01:11:34: Sie fragten, was in Diepolz denn passieren soll.

01:11:36: Tatsächlich ist Diepols als ein Standort auserkoren worden, wo die Grundausbildung für die Luftwaffe stattfinden soll.

01:11:44: Es gibt weitere Standorte, die in Deutschland verteilt sind im Norden und den Norden bezeichne ich jetzt mal so Kassel nach Norden.

01:11:51: Gibt es nur Fasberg als neuen Standort?

01:11:54: Und Diepolts.

01:11:55: Das sind die zwei.

01:11:57: Und dann gibt es noch eine größere Anzahl von Kompanien in Rot und den Fürstenfeldbrock.

01:12:03: Das sind die erst einmal,

01:12:04: die dort

01:12:05: sind.

01:12:05: Und in Germasheim.

01:12:07: Wir haben Unterkünfte, haben wir genommen?

01:12:09: In Diepols gibt es Unterküfte, die nicht alle dem Standard entsprechend wie er sein soll.

01:12:14: Gerade für die Grundausbildung ist das so, dass man dort ja eine Mehrfachbelegung vorsieht.

01:12:20: Es ist also nicht jeder mit einer Einzelstube Dusche- und Toilette auf einem Zimmer.

01:12:23: Das ist nicht der Plan, sondern es gibt dort eine vier Mann oder vier Frauenbelegungen auf der Stube Und dann sind eben auch Waschräume und dergleichen zentral, so wie das eben früher auch früher auch der Fall war.

01:12:37: Gab auch größere Stuben.

01:12:38: aber das wird man in Diepolz wieder herrichten und es ist geplant dass in Diepholz auch Gebäude errichtet werden.

01:12:44: dafür und da sind wir auch noch im Plan dazu hatte ich gerade gestern Gespräche die der Abschluss der Baumaßnahmen soll denn dann bis zum ersten Juli.

01:12:56: zwanzig achtundzwanzig Erfolgen.

01:12:58: Es gibt ein neues Konzept Welches man anwendet und man hat ja die Absicht bis zwanzig, einunddreißig, vierzigtausend neue Unterkünfte in der Bundeswehr zu schaffen.

01:13:09: Nicht nur für Wehrpflichtige sondern auch insgesamt wieder Kaserne aufwachsen lassen.

01:13:13: Und hier in Diepolz werden wir die Möglichkeit haben eben eine Kompanie für einenhundertvierzig Rekuten mit einer Größenordnung von fünfzig Stammsoldaten dann anzusiedeln.

01:13:26: Dann werden wir hier auch wieder junge Leute Oder auch ältere Leute herbekommen, die eben im Rahmen des neuen Wehrdienstes für den Aufwuchs der Bundeswehr zur Verfügung

01:13:36: stehen.

01:13:38: Ja, dann wollen wir hoffen dass sie auch kommen.

01:13:42: Das sind sozusagen die menschliche Seite, jetzt gehe ich mal noch auf die technische.

01:13:50: Hier wird ja der CH-AA-A-Dreinfünfzig, da haben Sie mir das gezeigt.

01:13:57: Freundlicherweise habe ich gelernt, der ist vor über fünfzig Jahren die ersten Maschinen eingesetzt von diesem CH-AA.

01:14:07: Das ist dieser längliche Transporturschrauber, der einiges transportieren kann.

01:14:13: Der ist schon ein größeres Gerät und wie Sie sagten ja schon sind noch eine ganze Menge im Einsatz.

01:14:22: das heißt sie haben nicht nur sie aber alle wurden ständig gewartet entkernt und völlig neu gebaut, haben sie mir also neue Teile eingebaut.

01:14:33: Die sind auch im technischen Stand und so.

01:14:37: Und die sollen aber jetzt ausgemustert werden?

01:14:39: Das ist korrekt!

01:14:40: Ja.

01:14:40: Und dann kommt... Und bisher macht die Wartung ja machen, ja, die macht ja die Luftwaffe selber.

01:14:46: Das ist Korrekt.

01:14:46: Das wird zu großen Teilen in der Luftwache gemacht.

01:14:49: Allerdings auch in der Industrie.

01:14:51: Diese Rutschrauber werden auch bei der Firma Airbus mit gewartet und auch für größere Maßnahmen.

01:14:58: Es gab da ja auch über diese lange Laufzeit, Modernisierungen und entsprechende Updates.

01:15:04: Es gibt nicht nur den einen Typ CH-AA-III und es gibt unterschiedliche, die denn auch unterschiedliche Rüstzustände haben oder aber auch ganz andere Konfigurationen.

01:15:13: Und über diese nunmehr ja schon dreiundfünfzig Jahre war letztes Jahr das Jubiläum CH-AAAA-III, dreinfünfzig Jahre in der Bundeswehr.

01:15:21: Das ist eigentlich unglaublich!

01:15:23: dass sie so lange halten.

01:15:25: Ja, mit einem großen Aufwand den man dann auch dafür betreiben muss das ist gar keine Frage.

01:15:31: aber wir hatten es ja vorhin auch schon wenn die

01:15:32: sind im Einsatz da sind nicht irgendwelche Oldtimer die meistens in der Garage stehen und dann mal zu einer Parade rausgefahren werden, sondern die sind schon richtig im Einsatz.

01:15:42: Da müssen sie auch,

01:15:42: glaube ich sagen.

01:15:43: Nehmen wir mal das Beispiel.

01:15:44: Sie wissen auch über die Waldbrände, die

01:15:46: aktuell

01:15:47: wüten.

01:15:48: Wir hatten sowas aus dem Mecklenburg-Vorpommern da waren sie jetzt im Einsatz und wir haben es aktuell in Frankreich.

01:15:53: Auch da sind sie im Einsatz.

01:15:55: Es geht da auch Länder übergreifend.

01:15:57: dass dort Luftverzeuge denn dann eingesetzt werden um anderen befreundeten Staat zu helfen keine Frage Ja.

01:16:02: aber nochmal auf die Frage zurück.

01:16:05: Der Aufwand ist groß in Bezug auf die Wartung dieser Luftfahrzeuge.

01:16:08: Das wird hier in Diepols schon

01:16:12: ewig

01:16:12: an unterschiedlichen Luftfahrzeugmustern, ja früher war es die Velo A&D in bestimmten Zyklen gemacht.

01:16:18: und was gemacht werden muss entscheidet sich immer auch über die Flugzeiten und die Stunden und die Belastungen der entsprechenden Zellen, was wir auf jeden Fall sagen können Wir verfügen über die Fähigkeit einen Hubschrauber im Grunde genommen von Grundauf zu überholen Und das ist schon eine einzigartige Fähigkeit, die wir da noch

01:16:36: haben.

01:16:36: Ja und jetzt habe ich aber gehört es gibt schon neue... Es sind schon bestellt.

01:16:42: die neuen?

01:16:43: Das ist korrekt.

01:16:44: Das sind

01:16:45: Lock-Key?

01:16:46: CH-H-M-A-Siebendon-Fürzig heißen sie?

01:16:48: Okay ja.

01:16:50: Chi-Nock ist der Name.

01:16:52: Das kennen vielleicht viele weil das ein Hubschrauber ist der zwei Rotoren hat einer im Heck und einer in der Front.

01:17:01: Dann ist Schluss, so sieht es der Plan vor.

01:17:05: Und dann werden die anderen Zug um Zug eben aufgewachsen sein bis zu dem Zeitpunkt.

01:17:09: Sechzig Maschinen wird man davon bekommen und dann wird man die Fähigkeit haben in Standsetzung durchzuführen nur nicht mehr in der Tiefe wie man das heute macht.

01:17:20: Heute macht man im Grunde genommen das was die Industrie auch tut auf Augenhöhe auf gleichem Niveau und in Zukunft würde es so sein dass man noch ein bestimmtes Niveaux erreicht Und danach muss man die Industrie dazuholen.

01:17:32: Und ob man das nach fünf Jahren dann nochmal aufwachsen lässt, um es selbst zu tun?

01:17:37: Das werden wir über die Zeit abwarten, wie sich das entwickelt.

01:17:40: Ob

01:17:40: das überhaupt möglich ist oder ob das dann so.

01:17:42: Aber in Diebos wird es voraussichtlich keine Hubschrauberwartung mehr

01:17:46: geben.

01:17:47: Das

01:17:47: ist der heutige Stand.

01:17:49: Ja, aber diebos bleibt trotzdem erhalten.

01:17:51: Das kann man

01:17:53: auch nicht sicher sagen.

01:17:55: Das wäre schon mal ein berühmtes Mord.

01:18:00: Ja, aber im Moment gibt es ja noch die Werft und die Halle.

01:18:04: Und da werden wir jetzt eben das Buch vorstellen in dem eben die gesamte Geschichte des Fliegerhorstes behandelt wird.

01:18:18: Ich denke dass viele Menschen auch den schon so langen gibt seit neunzig Jahren damit verbunden sind.

01:18:25: ich selber, sagen wir uns jetzt Verbundenheit nennen nicht?

01:18:28: Aber es sind sehr viele... junge Menschen umgekommen bei den großen Bombenangriffen, aus der Aliertenbombe an den Fliegerhorsten angegriffen haben.

01:18:39: Da sind einige Luftwaffenhelfer da aber umgekommen und dann auch der Bruder von meiner Mutter.

01:18:45: Das ist halt immer so eine Familienerzählung und ja eine gewisse Verbundheit.

01:18:53: Wie soll man es beschreiben?

01:18:57: Dass man eben weiß... Da ist ein Verwanderer von uns damals umgekommen im Krieg.

01:19:05: Und ja, solche Sachen werden da eben natürlich behandelt und dann auch die Zwischenlösung nicht?

01:19:15: Dann war er natürlich ... ... forty-fünf Schlussmitfliegerhorst und dann wurden da sehr viel Flüchtlinge untergebracht.

01:19:20: Displayspersons aus Litauen, Gabsler Schule und alles so Sachen.

01:19:26: Und dann ging es ja praktisch.

01:19:36: Da kamen die Luftwaffe ein Jahr später.

01:19:40: Und die haben dann auch gleich unser Stadtdirektor, der spätere Oberkreisdirektor Feldkamp, so habe ich den Bubern nochmal sehr geschickt antischambriert.

01:19:55: Und da die wieder hierher zu locken.

01:19:57: Es gab aber Alternativen, ne?

01:19:59: Ja zwar wird's ohne.

01:20:01: Dazu möchte ich sagen... Ich bin sehr dankbar dass der Dr.

01:20:03: Wiggermann das in der Schule wo er sich auch eben um die historischen Belange anmacht

01:20:10: als

01:20:10: Lehrer in der GFN-Schule eingebracht hat Und damit auch einen riesengroßen Anteil hat gegen das Vergessen zu arbeiten.

01:20:19: Natürlich gibt es mit solchen Orten wie einem Fliegerhorst nicht nur positive Dinge zu berichten, aber auch das muss man aufschreiben.

01:20:27: und mit dem Dr.

01:20:28: Wegermann, mit dem ich jetzt schon an mehreren Stellen zu tun haben durfte – ich erinnere auch an die Zusammenarbeit mit der Stadt im Zusammenhang Volkstrauertag, das was wir ja auch ehrlich tun mit

01:20:39: den Schülern.

01:20:41: Das war damals eine Idee die ich mal angeregt habe und die Verbindung die wir mit der Pastorin haben Frau Wegermann und dem Doktor Wegerman hatten wir dann plötzlich auch die Schule und dann hatten wir auch in der Veranstaltung Volks Trauertage auch eine Veranstaltung gegen das vergessen die Möglichkeit dass wir den Jahrgang zwölf dort mithalten die vorgetragen haben Und das sind Entwicklungen, die ich sehr, sehr schätze und für die ich dankbar bin.

01:21:08: Deswegen auch mit dem Herrn Dr.

01:21:10: Wegermann dann übereinkam, dass doch auch das Vorstellen des Buches in der Kaserne eine Möglichkeit wäre, das noch mal in den Fokus zu rücken.

01:21:22: Ich freue mich tatsächlich darauf am achtzehnten August diese Veranstaltung miterleben zu dürfen Und wir haben auch noch eine Folgeveranstaltung, die dann am vierentzwanzigsten September stattfinden wird.

01:21:35: Das ist der zentrale Erinnerungs- und Gedenktag der Luftwaffe.

01:21:39: Und da wird Herr Dr.

01:21:40: Wegermann dann auch noch einmal im Bild und seinem gesprochenen Wort auf die Geschichte des Fliegerhorstes eingehen.

01:21:47: Da wird es eine andere Zusammensetzung geben, derer, die an dieser Veranstaltung teilnehmen.

01:21:53: Aber auch da werden wir das Ganze nochmal aufgreifen.

01:21:56: Der Fliegerhaus ist ein wesentlicher Aspekt auch für die Stadt Diebholz.

01:22:00: Und es sind ja ganze Stadteile erst entstanden mit dem Fliegehorst, auch die Garnisionskirche, die es hier in der Stadt gibt und die Siebelung

01:22:09: herumkommt.

01:22:09: Das erste Mal den Auszug in den Buch gelesen, Garnisonske, kenn ich sonst nur aus Potsdam, aber das ist richtig gebaut worden für diese neuen Baugebiete.

01:22:19: Und ich, ein Schulfreund von mir, der Vater war auch am Fliegelhorst ... Die wohnten gar nicht da hinten in der Nähe, die wohnten in der Kanzstraße.

01:22:31: Da ist ja nun eine ganze Ecke weg, da ist ja die Nikolaikirche viel näher und so alter angestammte.

01:22:37: Nein als Soldatenkinder mussten sie alle zur Michaelis-Kirchepilgern.

01:22:42: das war sozusagen ... Das waren mir gar nicht so bewusst, dass war die Soldatenkirche.

01:22:48: kann man das so... Und natürlich für die umgegenen Bewohner sicherlich auch, aber es war sozusagen die Stammt.

01:22:54: Ist das heute noch so?

01:22:55: Nicht mehr in dem Maße.

01:22:58: Also insgesamt ist ja Diepholz auch mit Kirchen ganz gut bestückt, möchte ich mal so sagen.

01:23:03: und gerade die zwei Kirchen von den drei Kirchen haben sie jetzt schon angesprochen.

01:23:07: Es gibt ja auch noch die katholische Kirche.

01:23:09: Auch dort wurde immer wechselnd reihum anlässlich des Volkstrauertages auch ein entsprechender Gottesdienst abgehalten, Ich, wie selbstverständlich natürlich Teilnehmer oder Teil genommen habe.

01:23:22: Da ist der Zuspruch tatsächlich auch weniger geworden und auch das sind Auswüchse die ich glaube wenn wir solche Veranstaltungen machen vielleicht nochmal zu einer Veränderung führen dass wir auch da wieder enger zusammenstehen.

01:23:34: denn und das ist glaube ich ein ganz wichtiger Punkt den ich auch noch mit anbringen möchte Verteidigung darüber hatten wir schon mehrfach gesprochen ist etwas, was durch Abschreckung funktioniert und nur gesamtstaatlich funktioniert.

01:23:46: Wenn also jemand annimmt dass das Militär allein ein Land verteidigen kann dann geht man schon in dem Grundansatz fehl.

01:23:53: Das geht nur, wenn die gesamte Bevölkerung für das eigene Land einsteht und wir sehen das an dem tragischen Beispiel Ukraine dass dort das ganze Volk dahinter steht.

01:24:04: Und auch das ist etwas was wir in Deutschland wieder lernen müssen Dass es gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist Für sein land einzutreten und dieses denn zu verteidigen.

01:24:13: Wenn wir nach Finnland oder Schweden blicken Die haben das nie aufgegeben Wir haben das auch mal gemacht.

01:24:20: Wir hatten auch mal wieder Aufbaujahre, wo wir in Deutschland die Frauen vorrangig das Land wieder aufgebaut haben.

01:24:27: Weil sie alle zusammen gestanden haben und hier sind im Moment über schon mehrere Jahre in einer Entwicklung wo man frei nach dem Motto agiert, wenn jeder an sich denkt ist ja an jeden gedacht.

01:24:38: Allerdings gehe ich da nicht mit dieser Aussage, mit Zustimmung dran sondern sage wir müssen wieder zusammenkommen und wir müssen zusammenstehen.

01:24:47: Und das ist auch etwas was man in Diepolts spürt.

01:24:50: Diepolter Bevölkerung steht wieder an der Seite der Soldaten und ich habe es mehrfach gesagt Wir werden, hab' ich das Gefühl tatsächlich von der Gesellschaft getragen und das müssen wir wieder noch intensivieren.

01:25:00: und auch ein Volkstrauertag kann dazu beitragen dass so etwas nie wieder passiert, weil man sich das in Erinnerung guckt.

01:25:06: Das ist richtig!

01:25:07: Aber eben bei der praktischen Sache ist es natürlich schwierig, weil früher gab's auch Bunker zum Beispiel unter dem Rathaus damals.

01:25:18: In den Achtzehren wurde das Rad ausgebaut.

01:25:19: Da gab's noch Bunkernpläne und haben einen riesen Bunkerdronter gebaut als er fertig war.

01:25:24: die Wände Und jetzt ist es ein Lagerraum, da sind gar keine Betten und hätten da reingehört.

01:25:30: Hat man gar nicht erst reingetan in den Sieggebs unter der Berufsschule im Behälzskrankenhaus?

01:25:35: Ja, das längst anderweitig!

01:25:37: Das Warnabend ist ja nur noch ein Museum da in Bassum.

01:25:40: Ne?

01:25:41: Das heißt wir... Jetzt haben wir immer einen Siren wieder aktiviert.

01:25:45: Wir haben gar nicht mehr diese Infrastruktur die man eigentlich bräuchte um auch die Bevölkerung dann zu schützen.

01:25:55: Im Ernstfall, ne?

01:25:56: Ihre

01:25:56: Feststellung ist zutreffend.

01:25:58: Das bedeutet aber ja nicht dass das jetzt dann eben keine Chance gibt es besser zu

01:26:02: machen.

01:26:04: Wir müssen auch bereit sein das wiederzutun und wir müssen auch Zuhause einen entsprechenden Vorrat haben Dass wir eben auch gerade diejenigen die eben in der Lage sind sich selbst zu versorgen Im Stande dazu sind sich Selbstzuversorgung.

01:26:19: Es hilft nichts wenn alle sagen da wird dann ja wohl das Land der Landkreis, die Gemeinde wird sich dann ja um alle kümmern.

01:26:27: Nein es gibt genügend Bedürftige, die tatsächlich auf fremde Hilfe angewiesen sind.

01:26:32: Wir nehmen ein Beispiel das Haus am Wasser wo die Lebenshilfe ist.

01:26:36: da kann niemand allein das Haus verlassen und da braucht man Kräfte und dass sind dann die Blaulichtorganisationen die da helfen muss und ein normaler wie sie und ich im Sinne von wir sind gesund.

01:26:47: Wir müssen uns selbst helfen und auch wir Soldaten sind so, dass wir unsere Familien darauf einstimmen müssen.

01:26:53: Dass wir eben heute möglicherweise die Kinder nicht vom Kindergarten abholen können weil es eine Alarmierung gibt das haben wir vergessen.

01:27:02: alles stützt sich darauf ab dass wir ja sowieso dann um fünfzehn Uhr vielleicht heute nach Hause kommen.

01:27:08: nee Das ist nicht mehr so.

01:27:10: Es muss einen Umdenken stattfinden kann nur an jeden Appellieren sich darüber auch mal selbst ernsthaft zu hinterfragen, ob man vorbereitet ist.

01:27:20: Also Wasservorrede haben wir immerhin jetzt genug.

01:27:23: aber Essen ja, wir brauchen eigentlich so einen Campingkocher sag ich mal.

01:27:28: und eigentlich braucht man ein Notschuhmatrika, das sind Vernormen am Recherchieren was man da abbissen.

01:27:35: Weil wir haben Solar-Sturm und so weiter.

01:27:37: Eigentlich bräuchten wir irgendwas, was dann diese Solaranlage am Laufen hält.

01:27:41: Die hört ja auch auf wenn sie keinen Strom von außen mehr kriegt glaube ich.

01:27:44: Das ist auch nichts mehr das man selber seinen Sturm erzeugen kann.

01:27:47: Man braucht Leute noch irgendwie von Außensturmen.

01:27:49: Ja da sind manche an der Lage das selbst erzeugt auch als Erregung zu nehmen.

01:27:54: also das kann man schon technisch machen.

01:27:55: Aber muss man sich mal darum kümmern?

01:27:57: Ja muss man mal technisch sich hier draten lassen.

01:28:00: Ist alles nicht so einfach.

01:28:06: Ja, gut.

01:28:06: Also das sehe ich auch so, dass die Bevölkerung da wieder aufmerksamer wird selbst und sagt wir müssen außer was tun.

01:28:21: Man kann es ja nicht oft genug wiederholen.

01:28:23: Es geht nicht darum, dass wir irgendwo einen Krieg anfangen und jetzt wieder kriegstüchtig werden um selber Krieger anzufangen sondern zeigen, wir sind darauf vorbereitet und deshalb lasst er die Finger von uns.

01:28:41: Das ist ja das Signal was man abgeben will, dass man einfach keinen Krieg erleben muss,

01:28:49: weil man drauf vorbereitet ist.

01:28:51: Ja aber wir wollen auf gar kein Fall einen anfangen.

01:28:54: Sie haben mir jetzt zweimal gesagt... dass wir gegebenenfalls einen Krieg anfangen können.

01:28:57: Ich hab das gesagt!

01:28:58: Ja, das war

01:29:00: gerade so hier.

01:29:01: Also das wollen wir auf gar keinen Fall... Wir

01:29:04: müssen verteidigungsbereit sein und fähig.

01:29:07: Und Willens.

01:29:09: Willens, das zu tun.

01:29:10: Das geht nicht indem man sagt, wir haben jetzt einen unglaublichen Haushalt machen noch mehr Schulden und deswegen hat ja das Militär auch jetzt genügend Geld um es allein zu machen.

01:29:19: Das funktioniert nicht

01:29:21: muss die Bevölkerung mitgenommen werden, das muss auch Zivilschutz.

01:29:24: Und ich habe ja früher immer gesagt Ersatzreserbe II... Ich darf diesen Ausbau einfach mal benutzen ist dann der Volksturm.

01:29:32: also wir sind dann die hier aufpassen.

01:29:34: wenn die Armee an der Front ist müssen wir hier auf die Infrastruktur aufpassen.

01:29:39: so irgendwie mit zum Holzgewehr nicht?

01:29:42: Das können ja auch Ersatzreserb II sag ich jetzt mal man muss die Bundeswehr kann ja nicht die Infrastrukturen noch schützen im Einsatz ist.

01:29:52: Wobei jetzt mit dem Einsatz, jetzt komme ich doch noch auf ein Thema was damit zu sein.

01:29:57: der General Metler ist ja in dieser, wer ist das noch?

01:30:02: Deutschlandplan, der hat.

01:30:04: diese ganzen Pläne waren gut abgedeckt.

01:30:07: man konnte nicht sehen welche Brücken das sind aber er hat praktisch schon Aufmarschplan wie die Truppen auch andere Truppen durch Deutschland durch sozusagen Kriegsgebiet im Osten so krass gesagt.

01:30:23: Da kam ich jetzt auf die Idee, aber ich habe es auch woanders schon gelesen, dass doch kritisch das die Leute da ist alle hinzutransportieren.

01:30:30: wir haben ja jetzt eine Brigade oder was es in Litau und die aufgebaut wird.

01:30:34: Wo sollten wir nicht alle überschüssigen Truppen in Polen und Litau-Baltischen Ländern und so stationieren?

01:30:39: Dann sind sie ja schon gleich da!

01:30:42: Oder ist das keine so gute Idee?

01:30:44: Ich

01:30:44: glaube das keine.

01:30:45: Vor allen Dingen nimmt man sich auch ein bisschen Flexibilität.

01:30:50: Es ist ja nicht vorprogrammiert, dass tatsächlich dort oben etwas passiert.

01:30:55: Die Wahrscheinlichkeit ist groß und könnte

01:30:57: auch Grünland sein

01:30:59: oder es könnte irgendwo weiter im Süden sein.

01:31:03: Moldavien

01:31:04: als Beispiel könnte auch in den Fokus geraten.

01:31:07: Deswegen ist es unklug alles an eine Stelle zu bringen.

01:31:10: Vor allen dingen ist es auch glaube ich niemanden zu erklären dass wir jetzt die Bundeswehr nicht mehr in Deutschland stationieren, sondern alle Soldaten mit ihren Familien dann möglicherweise an einem anderen Ort in Europa stationiert sind.

01:31:23: Das wird man nicht umsetzen können und das wird nicht gehen.

01:31:25: Die Brigade, die dort stationiert ist und noch aufwächst, ist im Grunde genommen deswegen dort, um fortzustationieren – auch wenn etwas passiert sofort da zu sein.

01:31:40: Denn die Verlegung dorthin braucht ja Zeit.

01:31:42: Da muss man sich nichts vormachen!

01:31:44: Deswegen hat man ein Zeichen gesetzt und gesagt, das erste Mal im Übrigen, dass man dauerhaft deutsche Soldaten dort stationiert hat.

01:31:51: Auch in so einem Einsatzort stationiert mit dem Ziel Präsenz zu zeigen.

01:31:58: Und ich glaube Sie sind sehr froh!

01:32:00: Die Literarer auf jeden Fall sind die sehr, sehr frohe und sehr dankbar dafür.

01:32:04: Jetzt gilt es eben, diesen Aufwuchs auch... Das geht

01:32:09: ja glaube ich über Freibildigkeit.

01:32:11: Das ist im Moment noch die Idee,

01:32:13: dass sie sich da verschmelden und sagen ja kann ich mir vorstellen ich nehme mal an es gibt einen kleinen Ort zu schlachten oder...

01:32:22: das

01:32:23: war auch

01:32:25: dann

01:32:25: zu schlagen.

01:32:26: Ja gut!

01:32:27: Und jetzt kommen wir nochmal wieder auf Deep Boys, ihnen gefällt es so gut in Deep Boys.

01:32:31: Ich glaub soweit die Deep Boys als sie kennen sind auch sehr froh, dass sie hier sind.

01:32:40: Wenn ich das mal so sagen darf... Aber Sie bleiben jetzt nicht mehr lange, habe ich schon

01:32:45: gehört.".

01:32:46: Ja!

01:32:46: Das ist kein Geheimnis mehr?

01:32:48: Tatsächlich ist auch die Klärung herbeigeführt worden, wer mir denn dann nachfolgt und insofern ist der Appell,

01:32:54: also

01:32:55: Regimentsübergabe tatsächlich der twenty-zwanzigste September des laufenden Jahres und dann habe ich halt abends alles fertig vom Standort.

01:33:08: Es tut schon weh, weil ich es auch wirklich jetzt Schätzen gelernt habe und ganz viele tolle Menschen kennengelernt habe und das macht mir unglaublich viel Spaß was ich hier tun darf und auch die Verantwortung die man tragen darf.

01:33:21: Das ist schon etwas sehr

01:33:22: schönes.

01:33:23: aber

01:33:24: und jetzt kommen wir nochmal zu dem Punkt Die nächste Verwendung wird in Fassberg sein.

01:33:28: Fassberg ist meine Heimat und ich glaube auch dass ich mich da dann entsprechend einbringen kann.

01:33:34: Und wenn meine Dienstzeit dann

01:33:36: so Gott will

01:33:37: in zweieinhalb Jahren dann endet, ist das

01:33:39: auch okay.

01:33:45: Gut, ja dann wollen wir mal hoffen dass der Nachfolger ich nehme an es ist ein R weil so viel

01:33:52: zu

01:33:52: rinnen, offizierenden oder wie sagt man weibliche Offiziere gibt's ja glaube ich noch nicht obwohl da auch wegkommt.

01:33:58: Ja das ist durchaus schon so ein sehr sehr großer

01:34:01: Anteil und es gibt

01:34:03: auch schon Sanitätsbereich.

01:34:09: Ja, da

01:34:11: ist man ja schon deutlich länger in der Lage auch mit Frauen in den entsprechenden militärischen Rängen zu arbeiten.

01:34:20: Wir sind ja nach dem Urteil auf dem Europäischen Gerichtshof... erst seit Jahrzehnte in der Lage, dass man in allen Verwendungen auch Frauen einsetzen darf.

01:34:30: Das war ja vorher so nicht gegeben und das hat man noch nicht gemacht.

01:34:33: aber es gibt schon sehr erfolgreiche Damen die in der Bundeswehr auf höheren Dienstgraden unterwegs sind und von daher ist durchaus auch so dass man schon Kommandeurinnen hatten, die denn dann auch im Dienstgradoberste unterwegs waren.

01:34:48: also das gibt's Ja, dann

01:34:51: wollen wir hoffen, dass wir wieder jemanden kriegen demso gut gefällt und der die Verbindung zur Bevölkerung auch so gut hält wie sie das gemacht haben.

01:35:00: Und auf jeden Fall wünsche ich da alles Gute bei ihrer nächsten Verbindung und bedanke mich nochmal, dass Sie gekommen sind und ja eigentlich fast alles beantwortet haben, gab gar keine Geheimnisse jetzt, die nicht verraten werden durften, aber vielleicht habe Ja, vielen Dank, dass Sie da waren und alles Gute.

01:35:24: Ja, Herr Schröder ganz herzlichen Dank für die Gelegenheit das hier einmal mit Ihnen zu einem Podcast durchführen zu dürfen und alles gute für den Standort Diepols und natürlich die Menschen, die hier im Standort leben am Standort Leben um den Standorte herumleben und auch die Belastung,

01:35:39: die die Bundeswehr auch an der einen oder anderen

01:35:41: Stelle mitbringt er trägt.

01:35:43: Ob das davon

01:35:44: glaube ich mal erwähnen darf?

01:35:47: Vielen Dank und auf Wiederhören!

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