Folge 9: Was hast du als Politiker und Mitglied der Schulleitung erreicht, Ulf?

Shownotes

Heute ist mein Gast Ulf Schmidt, nun schon der dritte Politiker der Grünen bei schroeder-talk. Er war Fraktionsvorsitzender der Grünen im Kreistag, ehemaliger stellvertretender Landrat im Landkreis Diepholz und Mitglied der Schulleitung an den Berufsbildenden Schulen in Syke. Heute ist er noch Mitglied im Samtgemeinderat von Bruchhausen-Vilsen und stellvertretender Bürgermeister. Er erzählt, wie es ihn nach Bruchhausen-Vilsen verschlagen hat, und von seinen ersten politischen Aktivitäten. Nach Lehr- und Wanderjahren kehrt er an den Ort seiner Jugend zurück, wird für die Grünen in den Samtgemeinderat und später in den Kreistag gewählt. Wir sprechen über die Kreisreform, die 1977 stattfand, und den schwierigen Weg zur Zentralklinik in Twistringen-Borwede, die sich zur Zeit bereits im Bau befindet. Sein Ausscheiden aus dem Kreistag im Jahre 2021 kam nicht unerwartet. Auch sein Wirken als Lehrer und Mitglied in der Schulleitung der Berufsbildenden Schulen in Syke kommt zur Sprache.

Kapitel:

00:00:00 Einführung, Geburt in Bremen, aufgewachsen in Bruchhausen-Vilsen, Studium in Bremen, Initiative für ein Jugendfreizeitzentrum in Bruchhausen-Vilsen, Lehramtsstudien an verschiedenen Orten 00:09:00 Als Lehrer über Leer nach Syke, 1986 Kandidatur für den Samtgemeinderat für die Grünen in Bruchhausen-Vilsen und Gemeinderat in der Teilgemeinde Engeln. 00:17:00 Erste Forderung der Grünen war Rauchverbot in den Gemeinderatssitzungen. Öffentlicher Personennahverkehr und Kinderbetreuung waren weitere Themen 00:19:15 Ab 1996 im Kreistag unter Landrat Rahn und Oberkreisdirektor Heise. 2001 Umstellung auf Eingleisigkeit. Erster direkt gewählter Landrat (2011) wird Gerhard Stötzel (unterstützt von SPD und Grüne), ab 2001 Fraktionsvorsitzender von fünf, 2011 dann von acht Abgeordneten 00:19:15 2011 wurde Cord Bockhop (61,20 %), unterstützt von CDU, SPD und Grünen, zum Landrat gewählt. Gegenkandidatin war Inge Human (38,79 %) für die FDP. Ulf Schmidt wurde stellvertretender Landrat. 00:28:20 Grüne waren für PV-Anlagen auf kreiseigenen Dächern und wollten Radwege-Ausbau forcieren 00:33:50 Krankenhaus-Reform führte anfangs zu Konflikten und schließlich zum Entschluss, ein Zentralkrankenhaus in Twistringen-Borwede zu bauen 00:44:20 Diepholz erhielt 1977 auf etwas merkwürdige Weise den Kreissitz. Pläne, die Grafschaft Diepholz und den Kreis Vechta zusammenzulegen, rief Proteste hervor. Im Nordkreis kämpfte man gegen die Aufteilung der Grafschaft Hoya. Heinrich Jürgens sorgte dann dafür, dass Diepholz Kreissitz wurde. Kreisreform 1932 (Hoya-Syke, Diepholz-Sulingen). Sulingen hatte schon den Kreissitz, als über Nacht dann Diepholz den Zuschlag erhielt. 00:54:00 Arbeit als Koordinator an der Berufsschule in Syke. Seit 1983 Lehrer in der Syke. Es kam der zweite Berufsschultag. Unter den Berufsschulstandorte Syke, Sulingen und Diepholz wurden die Aufgaben aufgeteilt und stark investiert. 01:02:45 Landrat Cord Bockhop sorgte für die Fusion der beiden Kreissparkassen im Landkreis Diepholz. 01:07:00 1998 Koordinator an der BBS und Studiendirektor bis zur Pensionierung im Jahre 2015 01:11:40 2021 aus dem Kreistag ausgeschieden, Nach wie vor im Samtgemeinderat Bruchhausen-Vilsen und stellvertretender Samtgemeindebürgermeister 01:17:20 Wie war der Umgang mit der AfD? Aufbau der Berufsinformationsbörse in Syke

Anmerkungen:

Der Landkreis Diepholz entstand am 1. August 1977 durch Fusion aus dem Landkreis Grafschaft Diepholz mit Teilen des Landkreises Grafschaft Hoya. Also findet die 50-Jahr-Feier im Jahre 2027 statt. https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/diepholz-ort28581/cord-bockhop-neuer-landrat-diepholz-1400587.html Die Kirchenkreise Syke (seit 2001 Syke-Hoya) und Diepholz (seit 1969 mit Sulingen vereint) sind nach wie vor selbständig. Ihre Grenzen entsprechen im Wesentlichen den beiden alten Kreisen Grafschaft Diepholz und Grafschaft Hoya (siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Kirchenkreis_Grafschaft_Diepholz und https://de.wikipedia.org/wiki/Kirchenkreis_Syke-Hoya Der Kreistag beschloss im Juli 2015 mit 44 gegen 16 Stimmen ein Krankenhauskonzept mit zwei Hauptstandorten in Bassum und in Sulingen (https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/diepholz-ort28581/kreistag-fasst-krankenhaus-strukturbeschluss-geheimer-abstimmung-5242417.html)). Hiergegen hatte sich davor und danach großer Widerstand in Diepholz erhoben. Dieser Widerstand ebbte erst ab, als der Kreistag den Beschluss modifizierte. Im Jahre 2019 wurde dann ein Kriterienkatalog aufgestellt und jede Gemeinde konnte sich für den Standort der neuen Zentralklinik bewerben. Hieran hat sich Diepholz nicht beteiligt. Den Zuschlag erhielt Twistringen-Borwede u.a. wegen der zentralen Lage im Landkreis.

Ulf Schmidt:

Internetseite: https://www.gruene-diepholz.de/fraktionen/bruchhausen-vilsen

Schroeder-talk:

https://www.youtube.com/@schroeder-talk

Instagram: reinald_schroeder

Email: schroeder-talk@gmx.de

Das Gespräch fand am 13. Juli 2026 in Diepholz statt.

Transkript anzeigen

00:00:04:

00:00:06: Guten Morgen.

00:00:07: Allerseits hier ist Reinhard Schröder mit Schröda Talk, heute zu Gast Ulf Schmidt der ehemalige stellvertretende Landrat des Landkreis Diepols.

00:00:18: Schön dass du gekommen

00:00:19: bist.

00:00:20: Ja herzlich willkommen!

00:00:21: Vielen Dank für die Einladung.

00:00:23: Ja das war eine ganz irre Geschichte gewesen wie es dazu kam.

00:00:28: Es war so geil und die erste Mensch mit dem ich mich verabredet habe jetzt hier für Podcast und das war völlig zufällig.

00:00:37: Wir waren nämlich beide bei Benny and the Stuntman in diesen ganz tollen, ich mache mal kleine Werbeblöcke und muss dazu sagen kriege ich kein Geld für aber aus Begeisterung.

00:00:48: Wir wahren im Landhaus Kastens in Schmal-Fürten eine ganz tolle Location wo ganz toller Kulturveranstaltung stattfinden.

00:00:56: Im August kommt zum Beispiel Rainer Beckmann dahin, im fünften August glaube Und da war Benny Insistentmann, da wollte ich eigentlich Horst Wiesch ansprechen.

00:01:09: Der ist der Schlachtzeuger, ne?

00:01:11: Das ist so ein über dreiundsiebzig Band.

00:01:13: Ich glaube wir sind auch schon in der Altersklasse und ob er nicht mal mit mir sprechen will, dann hat ja ein bewegtes Leben hinter sich ober... Stadtdirektor in Zuling, dann Bürgermeister im Buchhausen-Filsen, Notbürgermeisters in Twistring und nebenbei immer noch Schlachtzeug.

00:01:30: Rocker!

00:01:31: Ja das ist doch klasse.

00:01:32: aber dazu kam es.

00:01:33: ich musste weg weil ich dann mit dem Zug von Twistring zurückfahren wollte und ich beschlossen habe niemals mir den letzten Zug zu nehmen.

00:01:42: Das könnte gefährlich werden, da muss sich vor Ende der Veranstaltung abreisen Und unterwegs kam ja noch so schwer mit Leuchtstreifen versehene Leute entgegen.

00:01:54: Ich habe einen fünffvierziger Fahrrad, ich fahre recht schnell und die torkelten mir da entgegnen.

00:01:59: Ich denke was ist denn hier los?

00:02:00: Fast wäre ich noch mit einem zusammengestoßen.

00:02:02: Ich sag seit ihr besoffen.

00:02:04: Joa sagt er, ich sage ja dann gut so gefährlich war es dann.

00:02:08: naja aber das aber du hattest mich angesprochen.

00:02:11: Ich hab wenig verstanden und irgendwie weiß nicht wie habe ich dein e-Mail Adresse rausgefunden.

00:02:15: Weiß ich jetzt gar nicht mehr.

00:02:17: Wir haben uns kurz unterhalten.

00:02:18: Das schon!

00:02:19: Ach du hast medikamentiert

00:02:20: ... durch das ... ... Wagenfeld-Ambo-Projekt.

00:02:25: Ich wusste, dass du da irgendwie aktiv warst und ich kannte dich ... ... auf Moorwelt genau.

00:02:29: Daher kannte ich dein Gesicht und hab dich dann angesprochen... ... und dann kam wir ins Gespräch und ... ... dann hast du das im Prinzip berichtet was du eben schon mal dargestellt hast und dann ... ... war das so okay?

00:02:42: vielleicht hättest du dir auch Lust immer daran teilzunehmen?

00:02:45: Ach hatte

00:02:45: ich da schon gesagt, guck mal!

00:02:47: Siehst du, da ist gut so ein besseres Gedächtnis als ich.

00:02:51: Ihr habt mir ja gut.

00:02:53: Auf jeden Fall hast Du gleich zugesagt.

00:02:54: Das war vor zwei Monaten schon und jetzt ist es soweit.

00:02:59: Ja sehr schön!

00:03:00: Jetzt weiß ich nur eigentlich ganz wenig über Dich.

00:03:05: Hab mich da ein bisschen mit den Artikeln von der Kreiszeitung reingeschaut.

00:03:11: Was machen wir jetzt jetzt Blauland zu älteren Herren?

00:03:13: ... über ihr Leben.

00:03:14: Mal sehen, aber du hast ja einiges gemacht... Du warst ja Studentdirektor in Boahausen-Filsen?

00:03:20: Nein,

00:03:20: Sieg her an der BBS und Siegher.

00:03:21: Ach, die Sieg-Entschuldigung!

00:03:24: Aber erzähl mal von Anfang an.

00:03:25: Wo kommste er, wie kommst du hin?

00:03:27: Wie bist du bei den Grünen gelandet?

00:03:29: Das ist ja auch noch interessant.

00:03:31: Also ich bin im Bremen geboren.

00:03:33: Hab auch einen Teil meiner Jugend bis zu meinem zehnten Lebensjahr am Bremenpaar gebracht.

00:03:38: Dann ist mein Vater, als ich drei Jahre war, natürlich verunlügt.

00:03:42: Ich bin dann mit zehn Jahren in die Familie meiner Tante nach Buchhausen-Vösen gekommen.

00:03:47: Dadurch habe ich eine intensive Beziehung zu dem Ort im Buchhausenfüßen entwickelt, hab mich dann auch schon als Schüler so ein bisschen für die Arbeit des Gemeinderates interessiert und bin dann in Bremen an einer damaligen HFT oder heißt das Hochschule Bremen Architektur studiert.

00:04:11: Deswegen konnte ich immer noch im Buchhausen Filsen sozusagen Wurzeln behalten und habe dann da sehr intensiv mich für Politik interessiert Anfang der siebziger Jahre, als es darum ging um ein Jugendhaus zu kämpfen.

00:04:25: In Buchhausenfilsen.

00:04:26: Da haben wir eine nennte sich politische Arbeitsgemeinschaft PAG.

00:04:31: Das war jetzt keine Jugendäußerung einer Partei sondern allgemein Und die haben sich für die Interessen der Jugendlichen eingesetzt.

00:04:39: und Anfang der Siebsterjahre kam das gerade auf, dass in einigen Orten Jugendhäuser ...

00:04:47: Das war ein Diebotsgenau.

00:04:48: Wir haben vorhin gegründet für ein unabhängiges Jugendfreizeitzentrum.

00:04:53: Genau!

00:04:54: Da

00:04:54: haben wir im Bruchhausen Fülsen dann diese Initiative entwickelt und hatten das Glück, dass irgendwie das ZDF auf uns zukam.

00:05:04: da gab es zu der Zeit Samstags Nachmittag eine Sendung, die hieß direkt.

00:05:08: Die dauerte eine Stunde und da waren immer drei Berichte ... ah, zwanzig Minuten!

00:05:15: Und die nahmen dann Kontakt zu uns auf ob sie von unserer Arbeit im Bauhausenfilzen mal so einen zwanzigen Film drehen dürften.

00:05:24: Da waren wir natürlich mehr als geährt.

00:05:28: Das hat dazu geführt dass wir uns noch ein bisschen intensiver mit der ganzen Materie auseinandergesetzt haben auch ein bisschen Zum Beispiel eine Demo organisiert und so weiter.

00:05:37: Was

00:05:37: ist das CD von

00:05:39: der

00:05:40: Demo?

00:05:41: Nein, also natürlich waren wir ein bisschen dadurch auch angefixst weil die natürlich auch einen interessanten Film drehen wollten und von daher haben wir dann gesagt okay... Vielleicht können

00:05:53: wir

00:05:54: unseren Wunsch oder unseren Kampf ein bisschen mehr Macht verleihen.

00:06:01: Dann machen wir eine Demo, das war dann eine sehr große Demo für Bruchhausenfilzen und da ist es dann ein sehr interessanter Film geworden.

00:06:09: Und ja, dann bin ich aber...

00:06:14: Auflernen wir ganz kurz zu Bruchhäusenfilden.

00:06:17: Das sind ja also für Außenstehende nicht zwei Orte?

00:06:20: Es

00:06:21: waren früher zwei

00:06:22: Orte, sind mit neunundzwanzig fusioniert.

00:06:28: Und

00:06:29: genau, waren zwei verschiedene Orte und sind dann auch ... Ja also als ich jünglicher war, war das noch nicht so ganz harmonisch sag ich mal.

00:06:38: Da gab es schon durchaus manchmal doch so.

00:06:41: Weil

00:06:41: jeder Ort hat ein eigenes Schützenfest jeden Jahr dort einen eigenen Schützenverein.

00:06:48: Ein Vorreiter für... Ja, wenn

00:06:49: die vor sechs Schützen

00:06:51: fahren.

00:06:51: Ja, das gibt es auch einige.

00:06:54: also Die größte Organisation, die den dazu geführt hat dass das ein bisschen eher ein Ort wurde war die Feuerwehr.

00:07:00: Die haben dann irgendwann sich... Ja genau Das war ein großer Fortschritt.

00:07:06: Aber

00:07:07: ja, damals in Ort dachte ich da in meiner Jugend Anfang der siebziger Jahre waren das so vielleicht viertausend Einwohner.

00:07:12: Mir meines ganz Bogens.

00:07:14: Weil jetzt sind das doch.

00:07:16: Ja, gestern

00:07:16: ist einiges eingemeindet.

00:07:19: Also der Kernort mit den kleineren Eingemeinungen sind vielleicht zu fünftausend und dann ist es so... ...zwei Tausend Elfes Engeln dazugekommen und zwei Sechzehn Südstedt.

00:07:27: jetzt sind wir knapp neuntausende

00:07:30: Einwohnern.

00:07:30: Das ist doch noch eine relativ kleine Art.

00:07:32: Ach du warst da ein Mordswind hier aus dem Süden?

00:07:34: Wirkt ja viel größer!

00:07:37: Ja,

00:07:37: aber die Samtgemeinde.

00:07:39: Gut der Broxah-Heiratsmarkt das macht vielleicht

00:07:41: mit diesem

00:07:42: Freitrag.

00:07:44: wo immer wohnte Politiker jemand verheiratet.

00:07:49: Da gibt es immer einen Heiratsvermittler.

00:07:51: am Freitag wird er den Broxahanmarkt öffnet und da kommt in der Regel entweder eine Ministerin oder ein Minister und dadurch hat er so ein bisschen mehr Aufmerksamkeit.

00:08:04: Und natürlich, wir wollen ja keine Schleifwärmung hier immer nicht machen.

00:08:07: Wir trinken auch Wasser ohne jetzt Namen nennen zu wollen das aus einem Teilort

00:08:15: kommt.

00:08:16: Drei wichtige Dinge den Bruxell-Heiratsmarkt.

00:08:18: dann gibt es auch noch die erste deutsche Museumseisenbahn.

00:08:21: Die ist also auch sehr bekannt in ganz Deutschland.

00:08:23: Da wird man unterwegs sitzen und auf angesprochen und eben ein Mineralwasserhersteller gibt's auch genau.

00:08:30: Also von überregionaler Bedeutung kommen.

00:08:35: Gut, aber fünfundsiebzig habe ich jetzt so verstanden.

00:08:37: Bist du weg?

00:08:38: Ja dann bin ich...

00:08:39: hab ich noch außerhalb vom Bremen studiert und hab dann... Wo,

00:08:44: wo genau?

00:08:45: Ich war ein Münster, ich war in Hamburg und ich war an Hannover.

00:08:49: Hast du

00:08:50: richtig rumgekommen?

00:08:52: Ja also am Ende jedenfalls habe ich dann Lehramt für berufspielende Schulen studiert Wollte ich zurück, aber ich habe dann kein Drifan da Erzplatz in der Nähe von Borhausen-Fößen bekommen.

00:09:07: Ich hatte mich für Oldenburg beworben, aber das hat nicht geklappt.

00:09:11: Ich war dann sozusagen zwangsweise in Lea aus Friesland und bin dann in die BBS-Siege gekommen.

00:09:22: Und wie war das politisch?

00:09:24: Da

00:09:24: habe ich mich in der Zeit... Das ging nicht, da war ich ja auch so haus im Füßenwerk.

00:09:28: Ja aber man geheillt nach

00:09:29: einer Uni.

00:09:31: Das hat irgendwie nicht so richtig geklappt.

00:09:34: Da hab' ich mich relativ zurückgehalten.

00:09:37: Ich war immer politisch interessiert, aber ich war jetzt in keiner Hochschulgruppe direkt oder im Astrag aktiv und nee.

00:09:45: So dann wollte ich an und für sich schon wenn ich einen Oldenburgengplatz bekommen hätte, hätte ich Eighty schon kandidiert ... bei der Kommunalwahl.

00:09:52: Jetzt

00:09:54: auch für Weltführer?

00:09:55: Da war ich noch offen sozusagen, da war ich...

00:09:58: Du wusstest nur du willst kandidieren für wen?

00:10:00: Ja!

00:10:01: Ich

00:10:01: kam

00:10:01: jetzt mal drauf an.

00:10:02: Tendenziell,

00:10:03: nee ganz offensichtlich war so er, ich hatte sonst seit zweiundsiebzig bei der Bundestagswahl bin ich mit einem Sticker rumgelaufen Willi wählen.

00:10:10: Ja das haben wir auch hier im großes Plakat.

00:10:12: Genau also von da ich war schon immer ein bisschen SPD-affin kann man schon sagen.

00:10:17: Achso

00:10:18: ja.

00:10:19: So und dann weil ich dann aber nach Leer gekommen bin, konnte ich einen Achtzig-Nondihilm-Berausen füllen.

00:10:24: Das habe ich dann in den Sechsen-Achtzig bei der nächsten Wahl nicht angetreten und da kam mir...

00:10:30: Was für die SPD?

00:10:31: Nein!

00:10:32: Für die Grünen, weil da war ja Sechsensachzig, das war ja Chernobyl.

00:10:35: So und das war sozusagen der Auslöser und hinzu kam dass ich im Engeln damals wohnte ist ein relativ kleiner Ort und da war schon hier von der SPD ... aktiv.

00:10:46: Ach so?

00:10:47: Und er konservativ gehaucht, der Laden da... ...der Ort

00:10:52: und

00:10:52: deswegen dachte ich strategisch gesehen wäre es vielleicht günstiger

00:10:55: bei den Grünen.

00:10:56: Genau!

00:10:56: Ich bin aber damals noch nicht Mitglied gewesen bei den Grünen sondern habe erst mal als... Man

00:11:00: kann bei den grünen ja auch ohne Mitglieder sein können.

00:11:02: Genau das kann man heute auch noch in der Regel.

00:11:03: Ja, ja, das hab' ich also nie gehört.

00:11:06: auf jeden Fall ist es auch so.

00:11:09: Aha dann hast du das mehr strategisch entschieden.

00:11:12: wo habe ich eher Chancen gewählt zu werden?

00:11:15: Geh ich zu den Grünen, das war noch gar nicht jetzt ...

00:11:17: Ja, kann natürlich.

00:11:18: Cernobyl kam aber auch schon.

00:11:19: Das war ja die Zeit damals ... Pershing-Diskussion und ... Nachrüstung.

00:11:26: Genau,

00:11:28: gut, Helmut Schmidt war ja auch in der Beziehung ein bisschen strange.

00:11:32: Also er war ja... Nicht so ganz offen für Erneuerungen was zumindest in Richtung Grüne Themen ging, sondern daher War das dann also nicht so ganz schwer für mich sozusagen?

00:11:43: Ich bin dann erst aber, glaube ich, neun, acht Jahre eingetreten als ich sozusagen, denn da ist ein bisschen Führungsposition.

00:11:52: Aber hat das ja gleich geklappt mit dem

00:11:53: Staat?

00:11:53: Das hat gleich geklagt!

00:11:54: Wenn sowohl in den Gemeinderaten engeln als auch an den Samtgemeinderat von Bochhausen-Felsen gehen.

00:11:58: Also es ist eine Samtgemeinde und wir hatten das jetzt vor.

00:12:01: Schuld war da aus Lämpföhrde.

00:12:03: Da ist ja auch eine Samtsgemeinde.

00:12:04: Genau.

00:12:05: Also das ist bei uns eine Samtengemeinde wo es aber auch wieder noch Gemeinderede von den einzelnen Gemeinden gibt.

00:12:12: Und da warst du gleich im Beiden

00:12:14: Genau.

00:12:15: Und im Kreis hat er aber noch nicht, das kam dann später?

00:12:17: Genau.

00:12:19: Nee so als frisch auf drei Ebenen... Ich war ja auch noch junger Lehrer sozusagen.

00:12:29: Wo warst du jetzt

00:12:31: an der BBS?

00:12:32: in Siekel?

00:12:32: Das schon dann in Siegel und das ist ja nicht weit entfernt

00:12:37: Ja, gut.

00:12:38: Also kann man so und so sehen mit dem Rad zu weit jedenfalls damals ohne E-Bike, also so achtzehn Kilometer ungefähr.

00:12:44: Ich habe das immer empfunden, dass wir morgens durch die Viertelstunde zum Einstimmen und nachmittags ... Die Viertelschnitte sind wieder runtergefallen.

00:12:52: Aber

00:12:52: ich wollte nämlich eigentlich auch hier sein, weil ich weiß jetzt wie du gekommen bist.

00:12:56: aber ich hätte natürlich gefragt, wie kommt man als Grüner der nicht im Auto fahren darf von Brorausenfilzen nach Diebholz?

00:13:02: Das ist eine Herausforderung!

00:13:04: Das ist glaube ich schwierig

00:13:05: oder?!

00:13:06: Muss man da über Bremen oder so fahren?

00:13:10: Oder nach

00:13:10: Sulingen vielleicht ist.

00:13:12: Geht auch, aber dann von Sulingen... Also echt die beste Verbindung wäre an Bochhausen und Fülsen gibt es ja jetzt halt ein paar gerne einen Schnellbus der fährt über Siecke nach Bremen, dann fährt man Siecke und in Siecke hat man dann

00:13:24: den Zug

00:13:25: hier nach Dieborscha.

00:13:26: Aber das war gar nicht zu schlecht.

00:13:27: Ja

00:13:28: genau.

00:13:28: Okay, aber das gab's damals ja nicht, solche Schnell-Busse.

00:13:31: Also da musst du es entweder mit dem Auto fahren

00:13:34: oder... Ja, und von Engeln sowieso nicht.

00:13:36: Da gibt's überhaupt keine Chance nach Sieggehör zu kommen mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

00:13:41: Das ist sehr schön da im Engel, ne?

00:13:44: Da ist ja auch der ebenal Gerektor glaube ich Herr Fühner vom GFS.

00:13:49: Genau!

00:13:49: Der war immer zusammen im Gemeinderat in Engeln.

00:13:53: Für welche Partei war der noch?

00:13:54: FDP.

00:13:54: Der war für

00:13:55: den FDP.

00:13:55: Irgendwann ein sehr netter, ich glaube er lebt auch noch aber... Ja das ist in Schwarzwald

00:13:59: gezogen.

00:14:01: Das hat sich glaube ich auch sehr beliebt gemacht hier als Rektor unseres Gymnasiums hier in Diepols.

00:14:09: Ja gut also dann warst du gleich im Gemeinderat und im Samtgemeinderat für die Grünen Und wie sah das denn aus?

00:14:17: für so eine Newcomer konnte man sich da gleich voll.

00:14:21: Nein, das war eine sehr herausfordernde Zeit.

00:14:23: Ein Engel war echt ein einziges grünes Mitglied der Gemeinde hat einen Engeln bestanden damals aus elf Personen und einer von diesen Elfen war ich Und in der Sammgemeine waren wir zu dritt für den Grünen Aber wir wurden nicht gerade mit offenen Armen aufgenommen Von den

00:14:45: Altparteien, sagt man?

00:14:46: Ja, sogar schon so bisschen.

00:14:49: Wann ging das überhaupt los mit den Grünen, dass sie in den Bundestag

00:14:53: gewinnt waren?

00:14:54: Driehen

00:14:54: Achtzig.

00:14:54: Also es war wirklich gerade im Kommen waren Sie.

00:14:58: Genau und Einen Achtzig ist auch.

00:15:00: die erste Kreisaktion hat sich da konstituiert.

00:15:05: Aber was war schon schwierig.

00:15:06: also ich hatte auf der einen Seite an dem Vorteil, dass ich so ein bisschen weil die Ausbruchhausen Teil meiner Jugend über Hausenfelsen verbracht hatte, war ich bekannt glaube wenn man jetzt heute zugezogen Man hat es schon ein bisschen schwieriger gehabt.

00:15:23: Ich war auch immer eher ein Realo.

00:15:28: Keine zu wilde Flausen im Kopf, sondern durchaus mit Realistin?

00:15:33: Was waren denn damals die Forderungen von den Grünen und was wollte ihr damals erreichen?

00:15:39: oder jetzt noch mal zurück?

00:15:40: Habt ihr denn diese Jugendfreizeit sein umgekriegt?

00:15:42: endlich?

00:15:43: Ja nicht... Das ist ja eine gute Erfahrung, das gebe ich aber gerne weiter an Jugendliche.

00:15:49: Man hat einen Wunsch, geht an Lichtschalter, knipscht und dann ist der Wunsch erfüllt.

00:15:53: Sondern es hat schon ein bisschen gedauert.

00:15:55: Aber das Jugendheim ist drei, vier Jahre später entstanden.

00:16:03: Gibt's heute noch?

00:16:05: Machen tolle Arbeit da.

00:16:07: Damals war offene Jugendarbeit eher so ein Fremdwort, kannte man gar nicht.

00:16:11: Es war eher die Jugendararbeit gegenüber den Vereinen Organisationen und das ist in Bochhausen Fößen.

00:16:17: Wir haben jetzt eine ganz tolle Jugendarbeit, sowohl im Bochausen-Fößen als auch im Maatfeld also auch in Schwamme, in Asendorf und sogar in ehemals Engeln gibt es einen eigenen Jugendtreffer.

00:16:28: Das läuft sehr gut.

00:16:29: Habt ihr denn so viele Juvenile überhaupt noch?

00:16:32: Ja,

00:16:34: gut!

00:16:37: kann man schlecht an einer Quantität messen, sondern es ist ja gerade auch Jugendliche die sonst vielleicht irgendwo durch alle Raster fallen.

00:16:46: Das ist ja grade da auch noch nie so ein bisschen auffängt.

00:16:50: Ja, unsere erste Forderung war damals Rauchverbot.

00:16:56: Während der Sitzung war ja noch üblich ... Ach so!

00:16:57: ... dass man seinen Nachbarn kaum richtig erkennen konnte.

00:17:00: Kann man sie gar nicht mehr vorstellen oder?

00:17:02: Da wurde gequallen

00:17:04: überall,

00:17:04: wenn man alte Filme sieht in einer Redaktion und beim Polizeikommissariat.

00:17:09: Der Kommissar auch, was haben die da gequalled?

00:17:12: Und dann kamen immer mit Schnaps um die Hecke, ich sag mal, was sind das dafür Zustände

00:17:16: gewesen?!

00:17:17: Ja, aber das war so.

00:17:18: Man qualmte da gemütlich und da habt ihr euch aber angeht?

00:17:23: Nein, nein, das haben wir dann...

00:17:24: Habt ihr durchgesetzt?

00:17:26: Ja, ich war sofort durchgesetzt, wo du weißt nicht mehr jedenfalls.

00:17:28: War dann relativ schnell durchgesetzt.

00:17:31: Und da waren alle froh, dass es nicht mehr

00:17:33: so... Alle nicht!

00:17:34: Das glaube ich nur nicht.

00:17:36: Einigen mussten immer mal raus für eine kleine Zigarettenpause.

00:17:39: Genau.

00:17:42: Gut, aber was waren sonst noch Forderungen jetzt?

00:17:46: Vielleicht auch einen Schritt in der Bahn

00:17:49: zum Beispiel Wege-Seitenräume.

00:17:51: So, das war ein Punkt, dass man die Grenzen einhält und es gibt ja was, da ist auch so der Fall...

00:17:58: Beim Flügen jetzt?

00:17:59: Ja!

00:18:00: Die Parzellen der Wege sind ja in der Regel nicht überall, aber die sind etwas breiter.

00:18:05: Und dann...

00:18:06: Die Bauern fliegen ganz gerne noch eine Spur

00:18:10: mehr davon ab.

00:18:13: Gut

00:18:14: ÖPNV war damals auch schon ein Thema.

00:18:17: ÖPNV also öffentlicher Personalverkehr.

00:18:20: So dann, was man ja heute auch kaum nach mehr sich vorstellen kann.

00:18:23: Auch Kinderbetreuung fängt ja gerade erst an.

00:18:25: Also ich weiß es ist ein bisschen enger gab's einen Spielkreis der hatte von acht bis zwölf geöffnet so und wenn wir jetzt überlegt wann das bei den beiden Berufstätig sind acht Uhr fast nicht machbar.

00:18:40: Ja ich meine damals waren eben auch Kunden eigentlich kaum beide Buchstätige sein Beide.

00:18:46: Man musste das privat noch organisieren, dass man sozusagen eine befreundete Familie hat wo man den seinen Kind sozusagen um halb acht vielleicht schon abgeben konnte und so weiter.

00:18:56: aber es waren so Sachen.

00:18:57: ja in der Beziehung hatte sich schon eine Menge getan, da darf man nicht zu niedrig bewerten.

00:19:05: Also ist Deutschland jetzt viel grüner

00:19:06: geworden?

00:19:08: Das hängt zwar am Auge des Betrachters.

00:19:14: Ja, und wann ging's denn los mit dem Kreisdach?

00:19:17: Da würdest du ja auch zum Urgestein hat.

00:19:19: Das habe ich eben ja gerade... Nee, so

00:19:21: zu Anfangs nicht!

00:19:21: Ich bin in den Kreisdag gewählt worden.

00:19:27: So, damals war unser, oder der Aktionsvorsitz der Grünen waren damals Modelle.

00:19:34: Und er hat dann bis diese Periode von sixundneunzig bis zweitausend eins gemacht Und in die vordere Reihe bin ich dann ein zweitausend eins gerutscht.

00:19:46: So, da war ja der große Umbruch.

00:19:47: bis dahin hatten wir hier die Zweigleitsigkeit mit einem ehrenamtlichen Landrat also von sechsten neunzig bis zwei tausend Einzelhemen und genau Oberkreisdirektor überreise.

00:19:58: Genau, der sagte

00:19:59: wo es lang ging.

00:20:01: Genau!

00:20:01: Mit

00:20:01: seiner Fliege.

00:20:03: So und dann zweitausendeins war dann die Umstellung auf die Eingang

00:20:09: nicht... Da wurde auch schon

00:20:10: Stötzel gewählt.

00:20:12: Da gab es das erste Mal eine richtige Landratswahl, bei der Eingleisigkeit wird der Landrat ja vom Volk von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt, während vorher bei der Zweigleisigkeit der Landraht aus dem Kreistag herausgewählt wurde.

00:20:26: Und auch nur

00:20:27: eine

00:20:27: repräsentative

00:20:28: Ehrenamtlichkeit?

00:20:29: Ja, waren ehrenamtlich repräsidentative Aufgaben, während er dann Bei der Einglassigkeit ist der Landrat ja

00:20:36: hauptamtlich.

00:20:37: Hauptamtlich sowohl Verwaltungschef als auch Repräsentant des Landkreises und dann gibt es noch Stellvertreter.

00:20:44: Genau, weil er natürlich auch

00:20:45: nicht... Das sind die Ehrenamtkriege.

00:20:47: Er kann da jetzt rund um die Uhr nicht

00:20:49: überall hin

00:20:49: rennen?

00:20:50: Das ist auch der Nachteil dieser Einglassigkeit dass eben am Wochenende natürlich der Landrät auch relativ viel Termine hat oder gibt er teilweise ab muss er auch an seine Stellvertretterinnen.

00:21:03: Aber das war ein Cut sozusagen von der Zweiglasigkeit.

00:21:07: War ja hier in den Gemeinden letztendlich auch nicht immer zur gleichen Zeit, das war ja so'n bisschen hinkammer davon ab was der Stadtdirektor oder Gemeindedirektor für einen Vertrag hatte, wann er ausgeliehen ist... ...ausgelaufen ist.

00:21:18: und dann bin ich dann Fraktionsfunkzer geworden, im Jahr two-thousand eins aber dann erst zwei-tausend elf.

00:21:25: also Stöckel war da ein Jahr, das waren ja sehr kurios weil heises Vertrag endete erst Irgendwann am fünften, sechsten, siebten November.

00:21:38: Und dadurch war Stötzeljahr nicht zum ersten Elften gewählt worden sondern erst während der Periode.

00:21:44: und wenn du während der periode gewählt wurden bist dann passst du eine längere Amtszeit.

00:21:49: deswegen brauchte er sich in zwei tausend und sechs Nichts zur Wahl stellen sondern war gleich bis zweitausend elf gewählt.

00:21:59: Er kam ja aus Basel,

00:22:01: er war

00:22:02: Bürgermeister.

00:22:03: Ich stell ihn statt

00:22:04: direkt

00:22:05: vor.

00:22:05: Die hatten da auch noch die Zweigleisigkeit?

00:22:08: Kann man sagen, der war SPD hin oder kann man das so nicht... Nein,

00:22:11: er wurde von der SPD und den Grünen unterstützt.

00:22:15: Also CDU-Trat mit Helmut Rahner.

00:22:18: Die FDP mit einem Dr.

00:22:19: Best.

00:22:21: Und die SPD und die Grünen hatten jetzt Stötze.

00:22:26: Achso!

00:22:29: Ja, der hat ja die Moorwelten sehr unterstützt.

00:22:32: Wenn er noch länger drin geblieben wäre, hätte der Landkreis das ja übernommen, sage ich jetzt mal so aus meiner Erfahrung und ich habe damals in Bassum gelebt, ein Großring war.

00:22:44: Insofern war er mein Stadtdirektor.

00:22:48: Ich kenne ihn auch.

00:22:49: Er kann mich noch gepaft an das Interview mit unserer langjährigen Kreisredakteurin Anke Seidel erinnern.

00:22:58: Wo ist ihr oben auf diesem Fernmelde?

00:23:00: Nicht in Bassem, Weder-Oren steht ja diese Fernmeldetour.

00:23:02: Wie ein Hundertfahrer in Deutschland rumsteht mit diesen flachen Scheiben oben.

00:23:09: Da haben sie obendrauf mal einen Interview gemacht, meine ich mich noch zueinander.

00:23:14: Das war eine lustige Sache damals.

00:23:17: Gut also dann warst du Fraktionsvorsitzender und konntest du dir Wie ein Schwarm da unter Kontrolle halten.

00:23:27: oder war das gar nicht so schlimm?

00:23:29: Nein, die also die fraktions zwei tausend eins Die war ja noch nicht so groß wie jetzt.

00:23:35: Also im moment sind sie das sind zehn.

00:23:37: bestehen besteht die fraktion der grünen aus zehn personen und Damals waren wir fünf also schon.

00:23:46: Wir sind dann erst richtig gewachsen zweitausend elf nach der wahl Fukushima kurz vorher gewesen.

00:23:53: Also

00:23:54: durch die Prozente aber nicht, weil die Anzahl vergrößert wurde?

00:23:57: Nein,

00:23:58: der Kreis ist leicht geblieben.

00:23:59: Aber

00:23:59: das

00:24:00: grüne Ergebnis war doch nicht

00:24:01: besser.

00:24:02: Und dadurch hatten wir dann zehn ... Nee jetzt haben wir zehn.

00:24:07: Damals hatten wir acht und im Jahr zwei Tausend Elf hatten wir achten.

00:24:15: Und ja, als Gerhard Schlötzel dann entschieden hatte, ... nicht wieder anzutreten.

00:24:22: Er war eigentlich auch noch gleich so alt.

00:24:25: Nee, er ist jünger als ich.

00:24:26: Sogar noch

00:24:27: jüngere

00:24:27: Sachen

00:24:27: hat man täufelt.

00:24:28: Der hätte ja nur zweimal anträgen können

00:24:31: in der Suche.

00:24:31: Einmal hätt auf jeden Fall noch... Und gibt's

00:24:33: da bekannte Gründe dafür?

00:24:35: Oder einfach hatte er jetzt genug und reichte denn auch?

00:24:38: Ja!

00:24:39: Muss die mal selber fragen, ne?

00:24:40: Ja,

00:24:41: kann ich das auch mal nie tun

00:24:42: mit

00:24:43: jetzt Stetzel zu sprechen, ja.

00:24:45: So, dann hat ja Kurt Bocklub seinen Hut in den Ring geworfen Und der war Bürgermeister in Sturr.

00:24:54: Das war schon also gewählt?

00:24:56: Genau, da war er.

00:24:57: und so wie ich das aus Ausdehner waren...

00:25:02: Der

00:25:02: ist CDU-Mitglied

00:25:04: hat aber

00:25:04: sich auch als unabhängiger Kandidat beworben.

00:25:13: Weil ich das als Außestehender wahrnehmen kann hatte er ein gutes Standing gehabt im Sturz als Bürgemeister So, und hat dann aus meiner Sicht oder unserer Sicht eben diese Kandidatur auch ganz gut vorbereitet.

00:25:26: Und elf hat dann auch rechtzeitig oder sehr frühzeitig zu uns Kontakt aufgenommen.

00:25:31: Und ja zur SPD auch so dass er da sozusagen ein gemeinsamer Kandidat war der CDU, der SPD und der Grünen.

00:25:43: Und die FDP hat damals Frau Human als Gegenkandidatin ins Rennen geschickt.

00:25:49: die auch im Vorstand vom Kulturing noch ist.

00:25:51: Die wohnt ja noch in der Nähe, oder?

00:25:53: Ja,

00:25:54: die wohnt hier ganz in der Näh.

00:25:55: Stimmt!

00:25:57: Und die hatte sich auf ein sehr, sehr wacker geschlagen.

00:26:01: Sie hat mir mal erzählt... Wenn das noch sechs Monate länger gedauert hätte ... Oder war es ein kürzerer Zeitraum?

00:26:08: Hätte ich sogar noch gewonnen, sagt sie.

00:26:10: Ich glaube, sie hat jetzt dreißig Prozent gekriegt vor allem natürlich im Südkreis.

00:26:14: klar er ist ja im Nordkreis bekannt gewesen und sie halt mehr im Südgrad.

00:26:19: Auf jeden Fall hat sie mir gekriegt, als die FDP sonst.

00:26:22: Normalerweise

00:26:23: kriege ich

00:26:23: so meine ich mich dazu hin.

00:26:25: Und Sie ist ja glaube ich war sie damals auch schon Kreisredin?

00:26:28: Mhm.

00:26:29: War sie schon.

00:26:30: Genau wie es eingestellt worden unter Stötze.

00:26:33: Es ist schon genau und er hat dann weiter gearbeitet.

00:26:35: und da ihrem Gegenkandidaten bekommen sozusagen Ja und er wurde dann eben gewählt

00:26:43: Genau.

00:26:43: Und dadurch, dass wir ihn unterstützt hatten und bei den Jahren auch eine etwas größere Fraktion geworden waren sind wir dann auch den Genuss gekommen einen stellverletenden Landrat stellen zu können.

00:26:54: Wie hat das zu entscheiden?

00:26:55: Der Landrat?

00:26:56: Nee, nee.

00:26:56: Das ist politisches Geschäft, das auszuhandeln sozusagen.

00:27:01: Wieviel Gipsender habe ich für stellvertretende?

00:27:03: Drei.

00:27:03: Drei!

00:27:04: Ja.

00:27:04: Also halt die CDU ein...

00:27:07: Damals war das so.

00:27:08: Nach der Wahls, hat die CDU einen Kandidaten.

00:27:12: Das war damals noch schuldig auch rückgeschröter.

00:27:15: und dann ein SPD-Mann, das war hier Werner Schneider aus Aschen und meine Person So, und dann wurde irgendwann Ulrike leider krank.

00:27:29: Und das Volk hat danach gerückt.

00:27:31: Frau Gamaia,

00:27:32: der

00:27:32: jetzige Landrat...

00:27:33: Genau, so haben wir die Periode sozusagen zu Ende gemacht bis zwei sechzehn.

00:27:42: Zu dem Zeitpunkt war es ja so, dass der Landrat für acht Jahre gewählt wurde.

00:27:46: Also zwei Sechzehnte brauchte sich Korot Bokoblich wieder zur Wahl zu stellen.

00:27:52: Aber der Kreisdach?

00:27:53: Aber an der Grundkonstellation hatte sich nichts geändert.

00:27:56: Von daher ist die Verteilung der Stellwetter-Inlandräte wieder so geblieben und dann hat Volker Meier das weitergemacht, ich habe es weiter gemacht um von der SPD...

00:28:08: Ehrichmann

00:28:09: dazu?

00:28:09: Genau!

00:28:10: Aus Marl,

00:28:11: Schöne

00:28:11: am

00:28:11: Dümmer.

00:28:13: Der da Bürgermeisterin im Mahl oder in Hüde?

00:28:18: Hüdeläu, ich weiß nicht genau.

00:28:19: In diesem Fall ziemlich

00:28:21: südlich

00:28:21: am Dummer.

00:28:23: Ja, schön.

00:28:24: Aber was waren denn jetzt die Themen?

00:28:26: Was habt ihr denn für Themen da aufgebracht?

00:28:29: Da war doch auch oder ist noch immer unser Geschäfts-San Andreas Bawelsig in der Fraktion... Der

00:28:37: war damals noch nicht in der Fraktion.

00:28:38: Nein,

00:28:39: er ist jetzt zwei einundzwanzig dazu gekommen.

00:28:42: Ach, da ist er jetzt dazu

00:28:43: gekommen!

00:28:43: Vorher war er gar nicht.

00:28:45: So und über die jetzige Fraktion kann ich nichts sagen.

00:28:47: Nee

00:28:47: aber früher ... besondere Ideen gehabt.

00:28:51: Habt ihr da was durchsetzen können oder was verhindern können, war es besonders schlimm?

00:28:55: Ja, so was haben wir für Themen gehabt, also immer sehr kontroverses Getüte wurde damals PV-Anlagen auf kreiseigenden Dächern.

00:29:05: Ich weiß ja irgendwie häufig auch dann von der Statik her ein bisschen schwierig ist, obwohl das war so einen Punkt.

00:29:16: natürlich bei den bei der Renovierung oder in Städten von Gebäuden gibt es ja einen, den gesetzlich vorgeschriebenen Wärmeschutz und auch das Integrieren von alternativen Energien usw.

00:29:29: Es ist ja eine Regel immer, dass wir heute noch die Frage rechnet man das kurzfristig?

00:29:35: Oder rechnet man es langfristig so?

00:29:37: und von daher ist das immer ein strittiges Thema gewählt Und

00:29:44: die Grünen?

00:29:44: nachher höre ich jetzt so raus.

00:29:45: Die Grünen wollten Befaustach,

00:29:48: die

00:29:48: wollen bessere Isolierung

00:29:50: und ... Genau, oder die Radwege war immer ... Wir haben lange Zeit was auf Kreisebene, sodass immer pro Jahr nur ein Radweg gebaut wurde.

00:29:58: Das wollten wir natürlich verändern, dass wir ein bisschen weniger Straßenbau und ein bisschen mehr Radwegebau, solche Sachen.

00:30:06: Aber das ist ja nun eine Erfahrung.

00:30:07: wenn man im Sommer, im Herbst wären es vierzig Jahre kommunapolitische Erfahrung, man muss eben auch mit kleinen Schritten zufrieden sein.

00:30:18: Es sind immer Kompromisse und ich sage in der Stelle mal ganz gerne wer ehrlich ist weiß ja wenn nicht in einer Familie ein vernünftiges Klima haben will oder eine Partnerschaft geht es auch nur mit Kompromissen.

00:30:33: Wenn da einer dabei ist er meint er kann hundert Prozent seiner Meinung durchsetzen denn knallt das in der Regel Und so ähnlich ist es in der Politik halt auch.

00:30:40: Also muss man mal gucken, was kann man machen

00:30:44: und wie läuft dann sowas ab?

00:30:47: Also genau jetzt keine geheimen Details will ich wissen.

00:30:51: aber wenn man jetzt mal etwas durchsetzen will die Grünen hatten ja nicht die Mehrheit gab's denn eigentlich eine feste Regierungskoalition?

00:30:59: sowas?

00:30:59: das gabs gar nicht Gabs definitiv nicht.

00:31:03: Also diese drei, die damals Kotbocko unterstützt haben, das gab es keinen Koalitionsvertrag oder sowas?

00:31:08: Nein, aber

00:31:08: ich meine immer so wusste die Stimmen zusammen.

00:31:11: Ich

00:31:11: muss schon dazu sagen dass Kotbokob schon immer darauf geachtet hat... dass ein bisschen Interessenausgleich zustande gekommen ist.

00:31:20: Weiß

00:31:20: nicht, drei Parteien schwitzen.

00:31:21: Aber die FDP stand immer so ein bisschen außen vor.

00:31:23: Ja gut, die waren ja...

00:31:24: Immer so'n bisschen ein Übergebraten.

00:31:26: Habe ich mal gehört, dass sie sich beklagten.

00:31:28: Das war ja nun durch die Konstellation bedingt.

00:31:31: Wir

00:31:32: wussten das dann ausbarig.

00:31:33: Man macht ja keiner richtig frei von wenn man also eine Wahl hat und da sind drei für einen Kandidaten und eine andere Partei für jemand anderes.

00:31:44: Nicht so, dass man am Wahltag sagt, das war jetzt.

00:31:49: Aber natürlich hat da keinen Dauerstress gegeben.

00:31:54: Also ich habe mit Roy Fußmann damals der Fraktionsvorsitzende ... ... verstehe ich mich gut oder hab' ich mich immer gut verstanden, also von daher.

00:32:02: Das ist nicht so...

00:32:03: Also die Ausgängerenz?

00:32:04: Ja es ist ja ein bisschen so, man wundert sich ja, wenn man da gar nicht drin ist im Geschäft,... ...wenn die Sitzung vorbei ist kann man ja auch normalerweise einen Bier oder Wein oder was zusammen trinken.

00:32:13: Ist ja nicht dass das irgendwie eine Feinschaft ist.

00:32:15: Man hat zu einer anderen Frage eine andere Meinung,... ...hat er seine Argumente versucht den anderen zu überzeugen aber das jetzt irgendwie am Ende da... Wenn man nicht miteinander spricht, da muss es schon ziemlich hart zugegangen sein.

00:32:31: Aber wie wenn man jetzt also was durchsetzen will?

00:32:36: Geht man dann zum Landrat und sagt Herr Bockob wir wollen das und dass sehen Sie mal zu.

00:32:42: Ob sie das den anderen auch verkaufen können.

00:32:44: Manchmal ist es sinnvoll über den Landrat zu machen.

00:32:47: Oder ist man zu einer

00:32:48: anderen Fraktion.

00:32:49: Genau,

00:32:49: das

00:32:50: kann man gar nicht

00:32:51: sagen.

00:32:52: Wir wollen das uns das.

00:32:56: Da

00:32:57: gibt es kein Patentrezept.

00:32:58: Das hat natürlich auch was damit zu tun, wie die Menschen miteinander klarkommen können?

00:33:03: Also das ist einfach wenn man sieht ja auf Bundesebene oder Landesebene auch.

00:33:07: Wenn da zwei Fraktionsvorsitzende gut miteinander klarkommen profitiert er in der Regel die Zusammenarbeit von... Wenn da eher so ein bisschen Spannungen sind, ist das eher schwieriger und das ist im Prinzip auf unterer Ebene mindestens genauso wichtig, wenn nicht sogar noch wichtiger.

00:33:24: Und so lief das aber praktisch, dass man entweder mit den anderen Fraktionsvorsitzenden vorher was absprach oder gleich zum Landrat ging und sagte wir hätten das um das gerne.

00:33:34: Und der Landrat selber, der hat wahrscheinlich wenn er etwas hatte, das in alle Fraktionen gebracht und gesagt so, was halt ihr davon?

00:33:44: Wir müssen dieses oder das machen.

00:33:46: Das hat er schon sehr geschickt.

00:33:49: Aber ein Einpunkt war ungeschickt.

00:33:51: Du weißt... Wahrscheinlich

00:33:52: im Bohrwelten

00:33:57: Nein, mit dem Krankenhaus.

00:34:00: Das war der erste Ansatz bei der Katastrophe.

00:34:03: Wie ist das denn gekommen?

00:34:05: Das fällt mir jetzt Gott sei Dank eben noch ein.

00:34:08: Zuerst war doch der Ansatz ... Die waren auch der Ansatzt.

00:34:11: Also wir haben ja drei Kliniken im Kreis T-Pols zu legen.

00:34:15: T-Balls Basum und den Twistring auch noch so ein bisschen was.

00:34:20: Genau vorher hatten wir mal vier.

00:34:21: Und dann war plötzlich die Devise, das muss alles zentralisiert werden.

00:34:27: Wird ja nun auch.

00:34:28: Aber im Krankenhaus Bassum und da gab es ja einen Aufstand in Diebos.

00:34:32: Da

00:34:33: war das nicht.

00:34:34: Wie

00:34:34: was?

00:34:35: Also erst mal haben wir lange... also diese Idee nur ein Zentralklinikum zu haben gibt's ja schon länger aber das war im Prinzip lange Zeit absolut nicht vorstellbar weil man richtig, richtigerweise geteilt hat.

00:34:50: Da machen ja die drei Standortgemeinden werden da ja absolut protest.

00:34:56: Und dann ist im Prinzip dazu gekommen dass wir also wenn man das mal richtig zurückgerechnet ist für mich der erste Schritt schon gewesen in den Jahr zwei tausend elf als zweitausend Elf nämlich Korb-Occup seinen ersten Arbeitszahler war gleichzeitig Schließung der Geburtenstation in Bassum so und der Hintergrund war ja kein Personal in Basum bekommen haben, weil nämlich Basum damals um die gut dreihundert Geburten pro Jahr hatte.

00:35:22: Und ist für Ärzte relativ uninteressant, wenn ich überhaupt am Tag ein... Das macht sich keiner so richtig klar, dass das also auch eine ...

00:35:34: Standardfaktor ist, wie wir geburten werden.

00:35:36: Ja

00:35:36: und einfach, dass es die Attraktivität an den Standorts ausmacht, auch für das medizinische Personal.

00:35:42: Als das dann deutlich wurde, um das mal vielleicht noch ein bisschen klassischer Datus zu stellen für Auswärtige gerade auch aus anderen Ländern ist Basum faktisch ein Stadtteil vom Bremen.

00:35:53: Da fahren die mit der Bahn hin.

00:35:55: Das haben wir während Diepols und Zulingen... über ein Frauenbesuch am Schädelsten angebunden, hatte am meisten Schwierigkeiten überhaupt Personal zulegen.

00:36:04: Ja ja aber Zuling.

00:36:06: So und das war der Hauptgrund dass wir also festgestellt haben Wir haben einfach zu wenig Personal und dann werden man dann also drei selbstständige Krankenhäuser vorhalten muss mit den ganzen gesetzlichen Bestimmungen, die da dranhängen.

00:36:20: So dass dann irgendwann der Entschluss kam okay langfristig haben wir nur eine Chance.

00:36:27: es war ja im Prinzip auch fast jetzt ja auch so wie gesundheitse Form oder hat ja lauterbach schon angestoßen und wie auch immer das war ja ab so ein bisschen absehbar.

00:36:34: wenn man das mal im internationalen vergleich sieht haben wir ja eine relativ hohe anzahl von krankenhäusern überhältnis zur Einwohnerzahl.

00:36:40: also von daher

00:36:43: Ja, das ist alles verstehend.

00:36:45: Aber der erste Ansatz war ja schiefgegangen?

00:36:48: Nein!

00:36:49: Das ist meiner Erinnerung nicht so.

00:36:50: Es war vom Vornherein klar.

00:36:52: Passourn war stimmt nicht.

00:36:53: Also es wurde von den... Ich mache mal ein anderes Beispiel.

00:36:58: Ein positives Beispiel für eine gelungene Fusion ist für mich die Kirche.

00:37:04: Die hatten einen Kirchenkreisamt in Sike und hatten einen kirchenkreiseamt in Diepols.

00:37:08: Haben die beide zusammengelegt?

00:37:11: Und woher ist es gelandet?

00:37:12: In Zuling.

00:37:13: Es gibt keinen Gewinner und kein Verlierer.

00:37:16: Das heißt, bei solchen Fusionen ist immer ganz schwierig wenn da irgendjemand... Dann sieht's ja heute noch Siegke & Diepols Kreis setzt.

00:37:23: die Siege haben das ja noch praktisch nicht richtig überwunden, sagen wir oder ob man doch mal... Aber Siegcke

00:37:28: und Diepol sind schon noch

00:37:30: zwei Getämpelkirchen.

00:37:31: Nein!

00:37:31: Sind jetzt nur Diepolse und Zulingen zusammengesetzt.

00:37:33: Aber auch die haben ein gemeinsames Amt Die haben nur noch einen Kirchenkreisamt in Zuling.

00:37:40: Für ein ganz langer Kreis, also okay gut.

00:37:43: So und von daher ist doch... Es gab ja einen Wettbewerb sozusagen mit Kriterien wo das neue Klinikum hin soll?

00:37:54: Ja aber das war der zweite Schritt.

00:37:55: War schon bar nie vorher im Gespräch.

00:37:58: Ich habe aber den ersten Schritt... Aber warum gab es denn die deutschen Menschenketten?

00:38:03: Nein, der erste Schritt Gut, ob es jetzt Passum war.

00:38:06: Meiner Meinung nach war das Passum.

00:38:09: Ist ja praktisch vorgeprescht und hat gesagt wir bauen das eine Krankenhaus aus und machen die anderen dicht.

00:38:15: Daraufhin hat's in Die Boss-Menschen-Getten gegeben.

00:38:18: Mordsveranstaltungen, Geschrei und Theater?

00:38:20: Nein!

00:38:21: Wir haben unser ganzes Krankenhaus umrundet.

00:38:23: Wir lassen uns das nicht nehmen usw.

00:38:27: Und dann so ist meine Erinnerung.

00:38:29: Sie können das auch gerne nochmal recherchieren.

00:38:31: dann aber... Dann erst hat er gesagt, hoppla ja da war ich wohl etwas vorschnell und jetzt machen wir es geschickt.

00:38:41: Und dann kam dieser Kriterienkatalo.

00:38:43: Das war aber ist der zweite Schritt.

00:38:45: Der erste Schritt ist in die

00:38:47: Hose gegangen.

00:38:48: Kannst

00:38:48: du dich da nicht vernehmen?

00:38:49: Ja, nee.

00:38:50: Dass

00:38:50: sie in Diepols waren Menschen kennen tausend, der

00:38:53: war auf der Straße

00:38:54: am unser Krankenhaus umrunden.

00:38:56: Obwohl

00:38:56: ich hier in Diepols bin, sage ich das trotzdem mal.

00:38:58: Ja, das ist natürlich ganz klar.

00:38:59: Diepolts hat das noch nie erlebt dass sie was verloren haben.

00:39:01: Die haben mir damals die Kreis jetzt gekriegt auf etwas seltsame Weise.

00:39:06: Ja, dann werden wir natürlich auch noch

00:39:08: mal drüber hinbekommen richtig.

00:39:10: Ich trinke nur bei den Namen Heinrich Jürgens ins Gespräch.

00:39:14: Also von daher ist es ja immer so wenn man also sozusagen nie in seinem Leben erlebt hat, dass man auch einmal eine Niederlage einstecken muss So, das war ganz neu für die Diebolze.

00:39:27: Aber die haben wir in Anzuling genauso gekämpft?

00:39:29: Ja

00:39:30: aber der Witz ist ja.

00:39:31: dann wurde dieser Kriterienkatalog aufgestellt wo der eine oder andere schon fast vermuten könnte dass weder Diepols noch Zuling dabei rauskommen würde.

00:39:48: Also ja, der Kreis-Tag hat auch einen Gedenken-Kalalo

00:39:52: aufgestellt.

00:39:53: Was ist jetzt wichtig?

00:39:54: Ein Punkt war die Erreichbarkeit.

00:39:56: Die Lange musste zentral

00:39:58: sein.

00:39:58: Genau da gibt es gesetzliche Vorgaben wie viel Minuten man ein Krankenhaus erreichen muss

00:40:03: und das wurde aber, ich weiß nicht, wurde das Einschmied beschlossen oder...

00:40:07: Nein also vier oder fünf Gegenstimmen gab es.

00:40:09: Gut,

00:40:09: aber ziemlich vernämlich Gut, und da hat auch so viel ... Ich weiß in Diepols niemand was gesagt.

00:40:16: Ich weiß nicht, ob Diepol sich überhaupt beworben hat auf jeden Fall?

00:40:20: Nee, das war ja klar, dass Liebholz nicht einfach zu dezentral

00:40:23: ist.

00:40:24: Der Bürgermeister hat gesagt, da brauchen wir uns keine Arbeit machen, haben aber keine Chance.

00:40:28: Aber Herr Rauschkolb in Sulinke hat gesagt Wir können mithalten!

00:40:31: Wir haben ein entwickeltes Grundstück, das sofort erschlossen werden kann Und er hat dann ja muss man sagen richtig getobt als er es dann nicht nach Sulinken gehen obwohl natürlich eben klar sein musste, dass es in einem Kredinkatalog gar nicht hätte möglich sein müssen.

00:40:50: Na ja auf jeden Fall war das sehr geschickt ein Kredin einen neutralen Kredenkatalog aufzulegen.

00:40:56: dann durften sich bewerben.

00:40:58: also Zuling hat sich beworben weiß ich noch... Schwafhörden

00:41:01: hat sich beworben?

00:41:02: Wer hat

00:41:02: sie beworfen?

00:41:03: Schwafe Hürden.

00:41:03: Ich schwaffe ziemlich in der Mitte.

00:41:05: Ach so hat sie auch geworfen.

00:41:07: und eben Twistring mit Bauvede hat sich Und wir wissen ja alle, wenn man mit der Bahn und dem Auto nach Bremen fährt sieht man das in Bovede ist es gelandet.

00:41:18: Da wird's inzwischen hochgezogen für zweieinhalb, zweiundfünfzig Millionen.

00:41:23: Das Land hat uns sehr viel Geld im Kreis dafür zur Verfügung gestellt weil das ja unterstützt wird diese zentrale Bildungsklinik halt auch für sinnvoll.

00:41:35: was mich am meisten daran überrascht hat Äh, dass die Fekteraner uns das Geld nicht vor der Nase weggeschnappt hätten.

00:41:43: Na ja damit hat ich eigentlich gereinigt, den gepasse auf die Tep-Fekterana Die wollen auch zentralisieren, die sind schneller.

00:41:50: Die haben die bessere Verbindung, die schnappen uns das Gelb noch vor der nase weg.

00:41:55: aber nein!

00:41:56: Das sind alles katholische Träger von den Krankenhäusern da in Dammel, Steinfeld, Lone und Fächter.

00:42:02: Da gibt es ja glaube ich einen M-Stack.

00:42:05: oder gibt es so eine Klinik, die ist ja voll mit Kliniken Und die können sich anscheinend, darf man das so sagen?

00:42:11: Können sie sich das Schwarzen nehmen und dann Fingernieren?

00:42:13: Hat man so gehört.

00:42:14: Aber man lässt es natürlich immer gerne über Fächter

00:42:17: usw.,

00:42:18: aber nein!

00:42:18: Die Fechteraner sind noch nicht mal soweit, dass sie wissen wo sehen wollen.

00:42:22: Genau,

00:42:23: das war unser Vorteil.

00:42:24: Das muss man wirklich sagen.

00:42:25: Wir

00:42:26: konnten damit wuchern, dass wir hier ein paar Gegenstimmen, aber im Prinzip ein sehr harmonisches Verfahren... Auch nachvollziehbar.

00:42:36: Aber

00:42:36: wie gesagt, es gab eine kleine Startschierigkeit.

00:42:39: Das wissen wir.

00:42:41: Die Pulser wissen das noch genau.

00:42:42: Weil danach hat es in die Puls keinerlei Proteste mehr gegeben.

00:42:46: Deshalb haben sie die Pulse voll akzeptiert.

00:42:48: Das ist auf dieser Ebene mit den Kriterien.

00:42:50: Es kann

00:42:50: nöestens sein, dass also die Pults war insofern ... War ja hier euer Abstand, eure Entfernung nach Fächter oder nach Lohn ist nicht so weit.

00:43:00: Wenn man jetzt mal die Kreisgrenzen versucht aus dem Kopf zu löschen Und sag einfach mal, wir sind ein großes, eine große Region.

00:43:09: Dann kann man natürlich sagen von Diepols nach Fächter oder nach Lohne ist es nicht so weit.

00:43:14: Also von daher kann ich schon

00:43:16: sagen... Das

00:43:18: muss ja durch Moor durch.

00:43:19: Das kommt dann ein

00:43:20: bisschen auf die Qualität auch an.

00:43:22: Man muss halt was geboten werden in Bovede Dann fährt man, soweit ist es ja nicht.

00:43:27: Man ist in zwanzig Minuten da von hier, ne?

00:43:29: Es

00:43:31: gibt jetzt zig Orte im Landkreis Siebwart.

00:43:33: Sie hatten also Buchhausen-Füßen hatte immer nach Basrum fährt Mann wenn dann die Straße freist zwanziger Minuten.

00:43:39: Nach so liegen fährt ein vierundzwanzig minuten.

00:43:41: Also wir hatten früher als das Hohe Jahr noch.

00:43:43: Also Hohe ist ja jetzt mittlerweile der Landkreise Nienburg aber das war früher für unser für Buchhaus und Füßen das nächste Krankenhaus mit zehn Kilometern.

00:43:50: Aber das ist schon lange zu.

00:43:52: Na ja,

00:43:54: und wenn jetzt die Twistring wieder durchgängig ist.

00:43:57: Da haben sie irgendwie ein, zwei Jahre dran gebaut an der Bundesstraße, die durch den Ort führt wo man muss sich durch irgendwelche Seitengassen quälen.

00:44:06: Wenn das wieder durchgeht dann ist mal in zwanzig Minuten in Bovede.

00:44:11: Das ist ja kein Thema.

00:44:13: Gut Ja dass zum Krankenhaus ja du hast es eben schon angesprochen da habe ich so eine kleine kritische Spitze rausgehört.

00:44:21: da sind wir die Bolster natürlich Empfindlich.

00:44:25: Mit der Kreisreform, die jährt sich jetzt... ...fünfzig

00:44:30: Jahre den Mesern.

00:44:31: Sieben oder siebzig?

00:44:33: Ich kann

00:44:34: es gar nicht genau sagen, ja.

00:44:37: Ja ich weiß auch nicht mehr genau.

00:44:38: Auf jeden Fall jertse sich jetzt.

00:44:40: Nächstes Jahr glaube ich fünfzig Jahre.

00:44:42: Kann auch sein!

00:44:44: Also jertsich nächstes Jahr zum fünftigsten Mal.

00:44:49: Wir machen noch ein Buch erstellt gerade da drüber, was der Landkreis raus gibt.

00:44:55: Fünfzehn Jahre Landkreist Diebolz und da kommt natürlich auch die Frage der Kreisreform zur Sprache.

00:45:04: Und da hast du merkwürdige Sachen entdeckt.

00:45:08: Wie kann das angehen?

00:45:09: Was war das denn, was ist da passiert?

00:45:11: Das heißt merkwürdig!

00:45:12: Jeder hat ja seine eigene Sichtweise.

00:45:14: Ich weiß nur zufällig, dass diese Kreis-Reform im Gespräch war... Kurz davor, Ernst Eidrich war damals Ministerpräsident in Hannover.

00:45:23: Dass der durch den alten Landkreis Grafschaft Hoya gefahren ist.

00:45:27: Hier gab es ja Landkreise Grafschaftiepolz und wir waren ja ... Landkreist

00:45:32: Grafshaftoria?

00:45:33: Nee, das muss man vielleicht zusagen.

00:45:34: Landkreiskrafschafteria gehörte damals eben noch Hoja dazu.

00:45:39: Hoja-Eistrupp gehört er dazu, Himmelhausen.

00:45:41: Und Richtung Westen Habstedt

00:45:45: gehört er auch noch.

00:45:46: Das gehört jetzt zu Oldenburg.

00:45:49: Alles Verbreitungsgebiet, unser Zeitung kleiner Bergglocken

00:45:52: wieder.

00:45:54: Und als Ernst Albrecht damals den Landkreis Graschafuhr hier besucht hat und gesagt das ist ein Kreis wie er nach der Reform sein muss von einer Einwunderzahl, von einer Wirtschaftskraft her, von der Infrastruktur usw.

00:46:08: Und natürlich

00:46:10: läuft

00:46:11: ja heute nicht anders, wenn dann welche Wahlkreis neuen Zuschnitte da sind und so weiter.

00:46:17: Was weißt du was sie zuerst sich ausgedacht haben hier unten?

00:46:20: Wir wollten uns mit Fächter zusammenlegen, das war eine ganz tolle Idee.

00:46:29: Wenn du dir das auf der Karte anguckst, besser geht es ja nicht.

00:46:32: Das sind vier, fünf Worte Diepols, Fächta, Lohne, Steinfeldkamm und das ist eine Metropole-Region.

00:46:39: Kannst du doch zusammenschließen?

00:46:42: Ist doch klasse sagt der Referent.

00:46:44: aber ich glaube nicht mal die Fächte Rana hätten uns gewollt als Ungläubige.

00:46:52: Und zwar waren lange, weil die in der Enklave leben.

00:46:57: Die mussten sich hier jahrhundertelang gegen das protestantische Umfeld behaupten und das haben sie vorträglich geschafft.

00:47:04: Waren die halt schon?

00:47:05: Und dann, wo das Moor die Grenze war... Also ist ein bisschen anderer Schlag als bei uns inzwischen!

00:47:14: hat sich das ja alles aufgelöst, die Fächteraner ziehen jetzt in Massen nach Diebeholz weil es hier so schön und billig ist.

00:47:21: Das ist gar kein Problem mehr.

00:47:24: aber vor fünfzig Jahren ich glaube da haben wir sogar demonstriert als Schüler irgendwann vom Kreisdach Nein, keine

00:47:33: Drei geteilt niemals?

00:47:34: Nee, das war...das waren ihr.

00:47:37: Wir haben demonstrieren gegen die Zusammenlegung mit den Fächtern Hier großen Ärger.

00:47:44: Ihr habt dann nachher gegen ... Und dann hieß es eben, ja warum?

00:47:50: Das war doch die Idee.

00:47:51: Die berühmte Schlachteplatte.

00:47:53: Dann kann man doch den Landkreis Grabschaftoja zerstückeln, dass er eben nicht mehr so schön lebensfähig ist und mit die Beuß zusammengehen.

00:48:04: Genau, aber bei dem östlichen Teil... Nach

00:48:08: Nienburg war auch ein bisschen klein.

00:48:10: Der brauchte ein bisschen Süßflach, Oldenburg quasi nicht, brauchten die auch was ... Aber Diebos brauchte vor allen Dingen was.

00:48:18: Da gab es aber Aufstand da oben, aber hallo!

00:48:21: Da warst du auch dabei?

00:48:23: Ja also das war ja gerade in der Zeit als ich aus unterwegs war.

00:48:30: Ich kenne diese Platte und Rudi Karel war damals sehr aktiv.

00:48:35: Ja, also ich fand das nur immer sehr ausdrucksstark.

00:48:39: Für die Personen, für die Bevölkerung in Stur wäre eine Kreisstadt Bremerhaven günstiger näher dran als die Kreis Stadt Diepols und von daher... Deswegen die in Sture weiß ja auch keiner.

00:48:54: Das ging auch noch nicht um den Kreisesitz?

00:48:56: Ja, das war ja klar.

00:48:57: Ne, das verbrock

00:49:00: mich klar!

00:49:01: Theoretisch hätte man sich auch noch auf einen neutralen... Nein,

00:49:07: ich denke aber mal zuerst von Siegel ist von Sieger ausgegangen.

00:49:12: Wenn der Kreis schon zerschlagen wird, dann muss er Siege wenig in den Kreisesitz kriegen.

00:49:17: Gut, da bin ich jetzt nicht so ins Detail eingestiegen.

00:49:21: Dann kam eine Jürgensinspiel?

00:49:23: Genau!

00:49:24: Der hat ja vorm Vorn noch rein, denke ich mal.

00:49:25: also ich will hier nicht...

00:49:28: Aber das wird sich natürlich in dem Buch alles ... Kommt doch an,

00:49:33: wer das geschrieben hat.

00:49:35: Alfeber schreibt das!

00:49:37: Ja, ich

00:49:38: kenne ihn nicht.

00:49:39: Der hat

00:49:41: recherchiert.

00:49:42: Er hat die Archive sich angeguckt.

00:49:45: Der wird das alles rausgefunden haben.

00:49:48: Ich hab's jetzt nur so ganz grob.

00:49:51: Meines Wissens hat es eben mit der Regierung in Hannover was zu tun, dass das der Heinrich Jürgens, der wohl Minister dann.

00:49:57: Der war auch Minister?

00:49:58: Genau!

00:49:58: Und er

00:49:59: hat sich dann ausgedrungen, dass sie das nur unterstützen wollen wenn Diebos Kreisitz wäre.

00:50:05: Bums so ja sieht's ja was passiert.

00:50:08: und jetzt muss man ganz ehrlich sagen für Diebios war das viel wichtiger als für Sie gebrauchst und viele fanden nicht wie Kreisit usw.

00:50:17: Was wär denn mit Diebös?

00:50:18: Dieboss ist eine Beamtenstadt Wenn der Kreis sitzt, das sind tausend Leute oder ich war nicht mehr viel

00:50:23: katastrophisch.

00:50:25: Ja klar

00:50:26: aber für die Boas wäre es eine Katastrophe gewesen, für Siege.

00:50:30: Man muss ja auch sagen hat lange Zeit zwei Dienstsitze gegeben.

00:50:34: also in Siege gab's immer noch ein Kreishaus und so weiter...

00:50:39: Ich habe das jetzt nicht genau recherchiert, aber es war ja nur eine knappe Mehrheit.

00:50:43: Es gab auch die Idee im neuen Kreishaus in Twistring oder so und da passt mein Argument von Fuhlen bei der Kirche.

00:50:51: Das wäre ich glaube man hätte dadurch wahrscheinlich insgesamt eine höhere Akzeptanz bekommen wenn keine Gewinner, keine Verlierer.

00:50:58: Man hätte auch das Argument weg gehabt ... liegt total dezentral.

00:51:01: Das wäre jetzt wirklich in der Mitte des Landkreises gewesen, also von daher... aber hätte ich eine Fahrradkette.

00:51:06: Aber so ist Politik nicht immer.

00:51:08: Es wird nicht immer die beste Lösung

00:51:11: genommen,

00:51:13: sondern manchmal auch die, die jemand durchsetzt.

00:51:17: Und man muss ja, wenn man noch weiter zurückgeht, ... ... fünfzig Jahre zuvor, ja, vierzig Jahr zuvor bei der vorherigen Kreisreform.

00:51:30: Kreis Siegel, mit Kreis Hohe zusammengelegt werden zu der Grafschaft Hoher und Sullingen und Diepols zur Grafschaft in Diepolz.

00:51:39: Aber das war schon beschlossen Preußen wir gehörten ja zu Preußen.

00:51:43: In den Sechsten sechzig sind wir annektiert worden.

00:51:46: eigentlich gönnen wir natürlich zum König Rayanova.

00:51:48: Das haben wir auch nie vergessen.

00:51:51: aber in den Sechszen Sechzehnten wurden Wir annektieren.

00:51:54: also hatte der preußische Landtag zu entscheiden und er hat schon entschieden Dass es der Kreis Zuling ist, mit dem Kreis Sitz in Zulingen.

00:52:06: Und da haben auch irgendwelche Leute hier aus Diebholz antischambriert bei, was weiß ich, Kaisergattin oder Kanzler?

00:52:20: Ich weiß jetzt nicht genau ... Ich hoffe auch das kommt mit raus im Buch und über Nacht!

00:52:27: Ist es plötzlich Kreiskraftschaft Diepols und der Kreisitz ist in Diepol?

00:52:30: Was glaubst du, wie die Soolinger noch heute darüber sauer sind.

00:52:34: Sie hätten sich so gefreut wenn Diepol's nicht den Kreisit gekriegt hat!

00:52:38: Das waren bestimmt die, die dagegen gestimmt

00:52:40: haben.

00:52:41: Könnte gut sein.

00:52:42: Ja

00:52:42: das war schon mal so ein Kuh.

00:52:44: ja die Diepolser sind Gangster.

00:52:46: okay geben wir zu ok Was das angeht.

00:52:49: Gut, aber wie gesagt wir brauchen es halt... Wir sind Verwaltungsstadt, wir brauchen Beamte sonst geht das nicht.

00:52:56: und Fliegerhaus.

00:52:57: Das ist natürlich auch ganz

00:52:58: wichtig.

00:52:59: Der Fliegehaus den brauchen wir auch.

00:53:01: Aber wir haben jetzt so allerlei Industrie inzwischen also ziemlich weit was breiter aufgestellt.

00:53:06: Gut ja!

00:53:07: Also das jetzt haben wir sogar noch richtig tief in die Historie geschaut.

00:53:14: Dann wollen wir mal die berufliche Entwicklung Beleuchten, du warst eher namentlich im Kreistag.

00:53:22: Wie viel kriegt man da ein?

00:53:23: Ein bisschen so einen kleinen Aufwandsentschied und kriegt mal da doch...

00:53:27: Das Gestapelte als einfaches normales Kreis-Tagsmitglied kriegst du weniger, wenn du eine Funktion hast.

00:53:34: Als Fraktionsvorsitz kriegste ein bisschen mehr.

00:53:36: Und als Schäferter in Landbrat gibt es ein bisschen meer aber wenn du zwei Sachen hast, gibts nur eine.

00:53:41: Also ich war jetzt Fraktionvorsitzer und Schäfferter in der Landbrate.

00:53:44: Kriegt man das auch?

00:53:45: Nein, nein!

00:53:46: Aber sind jetzt keine Reichtümer, dass man davon leben könnte?

00:53:49: Nein.

00:53:50: Sondern man muss nebenbei noch einen Beruf haben.

00:53:52: Genau das ist eben Ehrenamt!

00:53:54: Das ist ehrenamt und du warst ja Lehrer in der InSieke.

00:53:59: Genau ich war nennt sich Koordinator, das ist ein anderer Ausdruck für Abteilungsleiter an der BBS, eine Brustbühlen-Schule in Sieke.

00:54:09: Und dann heißt es immer Du bist ja Lehrer, du hast ja auch Zeit.

00:54:12: So ist es aber nicht.

00:54:18: Wenn man Koordinator ist, dann hat man ja auch eine Menge Organisationsaufgaben.

00:54:23: Also etwas weniger Stundenverpflichtungen was den Unterricht angeht.

00:54:27: Aber das heißt ja die Arbeit muss trotzdem gemacht werden.

00:54:30: ich habe da nur halt vom Stundenplan her ein bisschen mehr Löcher sag' ich mal... ...aber es ist ja nicht so dass jemand anderes für mich die Arbeit macht.

00:54:37: also es war schon so.

00:54:41: Also besonders krass ist es zum Beispiel der sogenannte Kreisausschuss, das ist ja der wichtigste Ausschuss auf Kreisebene.

00:54:47: Genau

00:54:48: in der Stadt.

00:54:48: der Verwaltungsausschuss nennt sich die Aufkreisebene Kreisauschuss.

00:54:50: Der tacht Freitas morgens um neun.

00:54:54: Das ist natürlich für normalen Ausstieg schon schwierig.

00:54:58: also dann kann man halt... war ich auch im Sturmplan zuständig für meine Abteilung und da kann ich natürlich das so organisieren dass ich dann Freitas Worms kein Unterricht hatte.

00:55:09: Zu Anfang bin ich aber erst mal morgens von Engel nach Siegge gefahren.

00:55:13: Ich hab gesagt, guckt ob alles läuft und dann bin ich um acht in Siege gestartet, damit ich um neun in Siegel in Deport sein

00:55:18: konnte.

00:55:19: Und hinterher haben wir wieder nach Siegel...

00:55:21: Ist das für dich erheblich einfach gewesen wenn der Kreis jetzt in Sieg geblieben ist?

00:55:26: Aber, genau!

00:55:27: Hättest du jämtliche Jahre

00:55:30: deines Volkes

00:55:31: nicht auf der Straße verbringst?

00:55:32: Ab und zu gab's ja.

00:55:33: Meine Zeit lang kamen wir auch mal in Sieglitz.

00:55:37: Also alle Dritte oder jede vierte Sitzung bei der Musik.

00:55:40: Das war dann schon angenehm, da konnte ich zu Fuß rübergehen.

00:55:42: Keine

00:55:43: Frage, das war tolllich angenehmer.

00:55:45: Ja gut und da warst du dann...

00:55:51: Ich bin unter dreiundachtzig.

00:55:53: nach meinem Referendariat in Leer habe ich mich in Siegel beworben und hab auch eine Stelle bekommen dass vielleicht für Leute die nicht ganz so drin sind.

00:56:03: damals war gar das Berufsgrundbildungsjahr.

00:56:05: BGJ war gerade neu Und dadurch brauchten die Berufsschulen auch relativ viel...

00:56:10: Das war damals für Leute, die keinen Lehrstellen

00:56:12: haben?

00:56:13: Nein.

00:56:13: Das ist also der ursprüngliche Plan das für alle Berufe zu machen.

00:56:20: Das erste Ausbildungsjahr sozusagen zu verschulen zwei Tage Theorie und drei Tage Praxis.

00:56:29: Pilotprojekt war das im Baubereich.

00:56:31: Also alle Maurer, alle Zimmerleute, also Dachdecker und so weiter, alle Tiefbauer für die Galters.

00:56:36: Und Sieke, weil ich vorher ja Architektur studiert hatte, hatte ich als erstes Fachbautechnik und insofern passte das ganz gut, weil da ein Bedarf war.

00:56:46: Aber was war bei den anderen?

00:56:48: Das ist so nach und nach... Elektroteknik hat man das gemacht, Metalltechnik, Farbtechnik.

00:56:53: Ja wie war's

00:56:54: vorher

00:56:54: denn?

00:56:55: Vorher war es ganz normal.

00:56:56: Eine Ausbildung dauerte in der Regel drei oder dreieinhalb Jahre und du bist von Anfang an, auch im ersten Ausbildungsjahr, ging damals noch vier Tage in Betrieb.

00:57:05: Eintag Berufsschule.

00:57:06: Das ist ja fast dieser zweite Tag.

00:57:09: Dann ist die Veränderung gekommen, dass er einen zweiten Theorie-Tach genommen hat?

00:57:12: Da waren

00:57:14: die Betriebe aber nicht so ganz bekannt.

00:57:15: Nee!

00:57:16: Kommt drauf an...

00:57:17: Ich hab mir eine Lehre gemacht, eine Druckerlehre.

00:57:20: Mussten wir allerdings immer nach Osnabrück fahren da?

00:57:22: meines Wissens war mit den Eintagen aus Osnabyrk in der Schule Ansonsten hier in der Schul- und Buchdruckerei haben da gelernt.

00:57:29: Und gearbeitet, ja!

00:57:31: Da kamen praktisch der zweite Tag...

00:57:33: Genau, der zweite wobei.

00:57:34: ...in der Schule

00:57:35: dazu.

00:57:35: Da mussten natürlich mehr Lehrer rammen, jawohl.

00:57:41: Der Praxisanteil, es gibt auch Betriebe die das gar nicht so schlecht finden weil man glaubt das heute gar nicht mehr.

00:57:48: Als wir jung waren war das klar jeder Junge konnte zu Hause mit dem Hammer oder mit der Zange umgehen, weil da irgendwie das von Zuhause mitgekommen hatte.

00:57:58: Jetzt kommen ja teilweise Jungs auch an die Schulen gar nicht.

00:58:02: Nein also von daher sind sie ganz froh wenn dann in der Schule nicht

00:58:08: nur...

00:58:10: Also wenn so diese Basics da sozusagen an der Schule vermittelt werden ist man auch vom Vorteil.

00:58:17: Ist das

00:58:18: denn heute noch?

00:58:19: Da hat sich das durchgesetzt diese zwei Tage.

00:58:21: Ja, das ist es heute noch.

00:58:25: Gut.

00:58:28: Ja und wie war denn dann also Berufsschule in Sieke?

00:58:31: Und es gab ja auch eine Berufssschule in Diepols... ...und

00:58:34: in Zuling.

00:58:34: In Zulingen auch, die gibt's aber immer

00:58:36: auch noch.

00:58:36: Genau!

00:58:37: Da gab's auch ein bisschen Reibereien oder...?

00:58:42: Genau weil da so kamen zwei Aspekte zusammen.

00:58:44: zum einen sind die Schülerzahlen ja teilweise zurückgegangen.

00:58:49: Da gibt es ja auch von Hannover da Vorgaben, wie groß so eine Berufsschülklasse Minnesen sein muss.

00:58:54: Und wenn das dann dauerhaft sozusagen diese Grenze unterschritten wird, dann muss irgendwann überlegt werden was machen wir mit diesem Beruf?

00:59:02: Beschmürt den noch oder in Zwischenlösung ist dann dass man zweites und drittes Lehrjahr zusammen legt.

00:59:10: Aber ein anderer Aspekt war natürlich auch die Technologie.

00:59:15: vorangeschlitten ist also gerade im Metall- und Elektrobereich relativ hochwertige und treuere Maschinen angeschafft werden.

00:59:24: Das ist der Kreis des Schulträger, der muss die Werkstätten ausstatten.

00:59:31: Und dann überlegt man natürlich auch mache ich das jetzt an zwei Standorten wo beide nicht so richtig Auslastung da ist oder lege ich das zusammen?

00:59:39: Ja, nur dass man ein bisschen aufteilt von den Fächern

00:59:42: her.

00:59:43: Der Narbe war das Problem natürlich, dass natürlich der Nordkreis bevölkerungsmäßig kräftiger ist.

00:59:51: Und

00:59:51: der Südkreis hat zwei Schulen, und der Nordkreis mit den vielen?

00:59:55: Nein!

00:59:56: Das geht ja auch gar nicht.

00:59:59: Hätte

00:59:59: man Nienburg aus dem Füßen noch

01:00:01: einmal... Ne ganz früher gab es ja ein Hurjaucher.

01:00:03: Also ganz früher als Hurjans Kreistadtpartner in der Berufsschule.

01:00:07: Aber die gibt's auch schon nicht mehr.

01:00:10: Mit Hurja hat er dann scheinst wirklich sehr gelitten durch die

01:00:15: Abspaltung

01:00:15: nach Nienburger.

01:00:17: Ja, aber die Wuchel sind der Fuhrer schon losgebrochen.

01:00:20: Also sie waren schon als Zwei und Dreißig.

01:00:23: oder waren diese Kreisreformen?

01:00:24: Da haben wir schon wirklich bis auf den Namen Landkreist Kraschatruja.

01:00:29: Aber der Kreisezersicht,

01:00:31: Augekennzeichen

01:00:32: SY war weg.

01:00:32: also das letzte was Sie wirklich noch richtig verloren haben war dann das Krankenhaus.

01:00:40: Ja, so leiden sie auch ein bisschen runter.

01:00:42: Also ich sage manchmal so ein bisschen, ist eine Paraneuer Die

01:00:46: sind abgelegen.

01:00:47: So ne schöne Stadt aber an der Weser.

01:00:51: Na ja gut!

01:00:53: So ist halt ja.

01:00:55: also wieder zurück zu den Berufsschulen im Landkreis Teebolz.

01:00:58: In Norden waren die vielen Schüler mit einer Schule und im Süden die wenigen mit zwei.

01:01:02: Jetzt haben wir etwas vereint natürlich.

01:01:06: Jedenfalls war da im Prinzip auch wieder die Überlegung.

01:01:08: Was machen wir?

01:01:11: Aber ich will das jetzt nicht alles aufwärmen.

01:01:12: Also alles Gute mittlerweile, wenn an beiden Standorten hat der Landkreis richtig investiert... Die an

01:01:17: beiden standorten?

01:01:18: ...Deepholz

01:01:19: und die allen drei sogar.

01:01:20: So liegen auch also im Prinzip alle drei Standorte sind jetzt wirklich aus meiner Sicht sehr gut versorgt vom Landkreist als Schulträger.

01:01:32: Man

01:01:32: hat schon die Studienrichtung glaube ich.

01:01:34: Teilweise

01:01:34: hat man

01:01:34: aufgetan.

01:01:35: Alle die Studien sind doch mehr kranken Also Flieger und so.

01:01:39: Und

01:01:39: Siegge hat jetzt genau dieses... Wie heißt das denn jetzt?

01:01:45: Die Alphals Schwerpunkt Gesundheit, den haben die also...

01:01:51: Das heißt dann aber auch dass aus dem Nordkreis auch welche in das Zulegen fahren müssen.

01:01:55: Schülerinnen.

01:01:55: Gibt's auch.

01:01:57: Und das Deapols natürlich und umgekehrt, Deapolts hat glaube ich viel Technik ne?

01:02:03: Wir haben ja die PHWT

01:02:04: zur Hochschule

01:02:06: wo unheimlich viel Geld auch in den Reihen gesteckt wird.

01:02:08: Ich glaub da profitiert auch die Berufsschule.

01:02:11: Ja,

01:02:11: die nutzen teilweise auf die Labor-Einrichtungen usw.

01:02:14: gemeinsam.

01:02:14: Die Nutzung und solche Dinge sind wir stark!

01:02:19: Das ist an sich ja gut.

01:02:22: Aber es hat sich glaube ich gerade gut entwickelt.

01:02:23: also ich glaube jetzt so man kann ja sich zu Partnern entwickeln.

01:02:29: Nicht mehr Mitbewerber, sondern Partner also von daher.

01:02:33: Ja ich denke auch so nach fünfzig Jahren so langsam hat es sich eingefallen.

01:02:39: Jetzt haben ja sogar die Kreisparkassen fusioniert.

01:02:43: Sensationell

01:02:44: nach

01:02:44: fast fünfzig Jahre.

01:02:46: Das sagt euch kurz Bock ob er noch in die Wege leidet bevor er dann Präsident der niedersächsischen Sparkarschen-Stiftung werden durfte.

01:02:58: Ein Posten, der wahrscheinlich noch etwas besser bezahlt wird als sehr das Landrat ist... Die

01:03:04: Stiftung glaube ich nicht!

01:03:06: Oder das Sparkassenverband?

01:03:07: Ja ja schon.

01:03:08: Dann wäre damit sicher besser bezahlen.

01:03:10: Davon gehen wir aus.

01:03:11: Das ist ein richtiger großer Wirtschaftsverband, der auch Einfluss bis nach Hannover auf jeden Fall möglichst auch mal ein bisschen nach Berlin.

01:03:19: wollen die Sparkassen.

01:03:22: Ihr Modell erhalten?

01:03:24: Zum

01:03:24: Beispiel für seine Fähigkeiten strategisch zu denken, langfristig Gespräche zu führen und solche Dinge dann auch sehr zielführend voranzutragen.

01:03:38: Ich habe ja auch etliche Mal mit ihm gesprochen.

01:03:41: also er weiß was er will und wer weiß auch wie wir das erreichen kann, wenn es erreichbar ist so.

01:03:49: Wenn's nicht erreichba ist glaube ich dann lässt auch die Finger da vorn.

01:03:53: Das ist

01:03:55: ja kein Geheimnis.

01:03:56: also diese Fusion der Sparkassen.

01:03:59: Es gibt ja sogar Leute sagen das hätte man schon in den Siebzig machen müssen.

01:04:05: Aber dagegen sprach immer beide Sparkassen waren gesund und hatten vernünftige Zahlen.

01:04:11: deswegen war keine Veranlassung gar.

01:04:15: Jetzt sind sie krank?

01:04:16: Nein, auch nicht.

01:04:17: Auf keinen Fall!

01:04:18: Die sind jetzt noch noch gesündert.

01:04:20: Genau.

01:04:23: Was ich an sich sagen wollte, kurz nach seiner ersten Wahl, zwei Elf hatte er das auch schon mal für sich durchdacht ob man das so machen könnte.

01:04:32: aber da hat er relativ schnell gemerkt dass das

01:04:35: funktioniert.

01:04:38: Was jetzt für die jetzige Fusion spielt, sowas kann man immer besser aus der Position der Stärke machen als wenn man nachher sozusagen die Pistole auf Verbrust hat.

01:04:47: Also von daher denke ich mal gut, ich bin ja auch befangen in dem Sinn und ich bin kein Sparkars-Mitarbeiter.

01:04:52: Ich bin Verwaltungsratenbeglied.

01:04:55: aber so wie ich das so wahrnehme ist es im Prinzip auch recht gut gelungen.

01:05:07: Landkreis auch nur noch eine Kreisparkasse ist.

01:05:12: Wir haben ja sofort, ich glaube wir waren einen der ersten die fusioniert haben.

01:05:22: Die Bursa-Kreisplatte und Sulinke-Karstzeitung war ja vorher ein Verlach, Schröder und Plänge.

01:05:29: Und als dann die Kreisreform stattfand, haben die Verleger damals sehr schnell sich mal zusammengesetzt.

01:05:36: Dr.

01:05:36: Ippen und Herr Kriechhoff waren ja damals geplich, sich zusammengesetzt und gesagt, macht das Sinn?

01:05:43: Wollen wir uns nicht lieber zusammenschließen?

01:05:45: Ja, da kam eine gute Vereinbarung zustande aus unserer Sicht.

01:05:49: Und seitdem ist es die Kreiszeitung GmbH und Coca-G.

01:05:53: Die Beußer-Kreisblatt gehört eben

01:05:55: ... Mediengruppe Kreis

01:05:56: Zeitungen.

01:05:57: Mediengruppen Kreis-Zeitungen, so heißt es nach außen hin aber der jetzt reine Name ist im Kreiszeiten.

01:06:04: Erlachsgesellschaft, GmbH und Kokakie wie das eben heute so ist.

01:06:10: Und ja, das war sehr gut.

01:06:13: Ich hätte mir oder meine Forschung war natürlich aus ein bisschen Jahr.

01:06:17: die Zeitung muss natürlich auch zum Zusammenwachsen beitragen.

01:06:21: ich denke sie hat das versucht mir oder bin erfolgreich.

01:06:25: ich hätte mir noch etwas mehr zusammen wachsen gewünscht.

01:06:29: aber nichts ist schon immer noch eine Grenze da wo früher Die Kreisgrenze war, ist einfach so.

01:06:36: Aber das geht nicht in fünfzig Jahren solche alten Grenzen.

01:06:43: Das dauert bis die sich aufweichen, diese historischen Sachen.

01:06:51: Gut ja und du bist aber dann also du warst Koordinator?

01:06:55: Nicht von vorne rein.

01:06:56: ich bin natürlich als normaler Lehrer angefangen mit zwei in drei in achtzig Und dann ist das ja ähnlich wie am Gymnasium auch.

01:07:03: Dann kann man gibt es die Förderungstählen, also man fängt an als Studienrat und dann kann man Oberstudienrat werden.

01:07:10: Und Koordinatoren sind natürlich ein Teil der Schulleitung da wären für die Luft etwas enger und bin dann irgendwann habe ich mich auf die Stelle beworben Und

01:07:29: auch Studiendirektor.

01:07:30: dann?

01:07:31: Ja.

01:07:33: Gut, das war die Achtundneunzehnte und dann hast du das ein paar

01:07:38: Jahre lang... Wie bist du in meiner Pensionierung?

01:07:41: Also siebzehn Jahre bis zwei Tausend Fünfzehn?

01:07:43: Zwei Tausends Fünf Zehn war dann die Pensioniering.

01:07:45: Warst du noch relativ jung habe ich jetzt?

01:07:48: Genau!

01:07:48: Ich war knapp zweieinsechzig.

01:07:51: Knapp

01:07:52: also Einsichts.

01:07:53: Ja genau.

01:07:55: Cool.

01:07:55: ... die Nase voll von der Schule oder... ... wolltest du da jetzt nicht näher?

01:08:02: Oder einfach persönlich, jetzt ist es gut.

01:08:04: Jetzt mache ich Rentner.

01:08:06: Ne ja so das war schon so.

01:08:08: Also an der BBS... ... gab's dann eine Umstrukturierung also bis diese... ... Abteilungen wie ich sie hatte wurden dann abgeschafft.

01:08:19: Es gab denn nur noch... ... wenn Sie das lernen... ... Lerngruppen jedenfalls.

01:08:29: Also ich habe als Koordinator viel Wert darauf gelegt, dass wir wirklich eine Abteilung sind.

01:08:35: Dass man sich auch außerhalb des Dienstes ein bisschen kennenlernen.

01:08:38: Ich habe also regelmäßig im Winter eine Cool Tour gemacht und eine Spargel-Tour und zum Schuljahr mit den Kollegen.

01:08:46: Ja.

01:08:46: Und habe dann zum Frühjahrsende immer eine Fahrradtour organisiert, haben wir irgendein Betrieb besichtigt weil ich wichtig fand dass die Lehrer auch wissen wofür bilden sie an sich aus?

01:08:56: wie ist sozusagen der normale berätriebliche

01:08:59: Alltag.

01:09:00: So

01:09:00: und das hat dazu geführt das will ich ein großer Freund von Radtouren war man dann nicht im Bus die ganze Zeit in dem gleichen Nachbarn sitzt sondern es wechselt ja immer.

01:09:10: Man fährt mal die Strecke mit dem und kommt immer mit anderen Leuten ins Gespräch und stellt fest Entscht, der tickt ja ganz anders als ich ihn bisher so als Kollege wahrgenommen habe.

01:09:19: Und das finde ich bei Lehrer oder Lehrerin besonders wichtig, weil ... Das sind ja eine Regel Einzelcamper.

01:09:24: Es ist ja nicht so, dass ich im Team zu sein... Also klar hab' ich meine Konferenz aber vor der Klasse stehe ich ja in einer Regel alleine, sondern daher ... ... hab' mich das immer als sehr wichtig angesehen und ... Ja, das wurde dann, gab's aus Hannover irgendwelche neuen Ideen mit Teambild, also Teams jetzt nicht im Sinne.

01:09:45: Das war ein Bildungsgang.

01:09:50: Also alle die jetzt meinetwegen für Mauer zuständig waren in einem Team und diese Kollidität hat darunter aus meiner Sicht gelitten.

01:09:59: Und dann hatte ich das mein Problem wahr.

01:10:02: Ich will nicht zu dem Detail gehen aber ich stand so wieder dazwischen.

01:10:06: auf der einen Seite hatten wir neuen Schulleiter Der hatte bestimmt die Ideen.

01:10:10: Ich hatte Ideen und musste dann teilweise diese Ideen, obwohl ich sie total für Blödsinnig angesehen habe, an das Gelegium weitergeben.

01:10:19: Und ja der hat es aus Hannover.

01:10:22: Man kann ja immer was ist... Die erste Schule sein, die sowas macht.

01:10:26: man kann doch auch sagen ich warte erstmal ab was andere mit Erfahrungen machen.

01:10:31: Und dann kann man ja sehen, da brauche ich mir die Kinderkrankheiten selber nicht, brauchst du dir nicht zu erleben.

01:10:37: also von daher... So das hatte jedenfalls dazu geführt dass ich meine große Lust sozusagen habe mich da lange sehr gut wohlgefühlt an der Schule und das hat dann gelitten.

01:10:50: und dann hab' ich irgendwann gesagt okay

01:10:52: Ja,

01:10:54: muss man abwägen.

01:10:55: So klar hab ich da auch einen Teil meiner Pension verzichtet aber irgendwo ... Lebensqualität.

01:11:02: und im Nachhinein muss ich sagen habe ich sogar Glück gehabt weil meine Frau ist vor zwei Jahren verstorben.

01:11:07: so und wenn ich jetzt noch länger gearbeitet hätte dann hätten wir wesentlich weniger gemeinsame Zeit noch gehabt.

01:11:16: also von daher bin ich da ganz froh drüber gekommen.

01:11:21: Und ich weiß auch nicht ob Ja, also gut.

01:11:24: Die Politik habe ich vorher auch schon gemacht aber nicht.

01:11:27: Also im Nachhinein und wenn ich jetzt mit Kollegen spreche die jetzt noch aktiv sind muss ich sagen für mich morgen ist man wieder am Frühstückstisch ganz gut aufgehoben.

01:11:36: Okay dann ganz zufrieden mit dem Entschluss ja und mit der Politik ging es aber nicht ganz so weiter wie gewünscht.

01:11:45: da hab' ich auch der Presse entnommen.

01:11:47: Dann war... du warst Fraktionsvorsitzender Nach wie vor bis ein zwanzig.

01:11:54: Und dann war ja schon wieder Wahl, was ist denn da schiefgelaufen?

01:12:00: Wieso bist du nur auf Platz vier gekommen als Fraktionsvorsitzender zusammen?

01:12:05: Das sind die Grünen!

01:12:06: Ja genau das ist so... Also es ist ja so.

01:12:11: Das Gebiet des Landkreises Diebholz wird ja in Wahlbereiche eingeteilt oder Zirk oder

01:12:18: so und

01:12:19: Die müssen aber zu verändert werden, weil das ist wie auf Bundes- oder Landesebene diese Wahlbezirke.

01:12:24: Die müssen ja in etwa einwundermäßig vergleichbar sein.

01:12:28: Und wir hatten früher immer einen gemeinsamen... Da gab es noch acht auf den ganzen Langkreis bezogen.

01:12:34: Da war Bochhausen, Felsen und Schwerfürden zusammen.

01:12:37: Da hatten wir als Bochausen und Felsens dann vorteilbar wie die größere Gemeindewahl.

01:12:41: Jetzt seit twentyeineunzwanzig ist Sieg und Boch Hausenfelsenseinbehalt.

01:12:46: Also da haben sie Sieger.

01:12:48: natürlich

01:12:49: Ne, haben die Sieger keine Schuld.

01:12:51: Nein,

01:12:51: aber die sind größer.

01:12:53: Den Vorteil?

01:12:54: Ja.

01:12:56: Dann ist das ja bei den Grünen so... An Nummer eins eine Frau.

01:13:01: Sowieso.

01:13:02: Und Nummer drei und fünf.

01:13:03: Genau.

01:13:04: Und dann war klar, dass sie die Siege hatten.

01:13:08: Keine Frau für die Position Eins.

01:13:09: Bochhausen-Felsen hatte eine Frau, damit war die Eins besetzt.

01:13:15: Dann kommt jetzt Nummer zwei der Mann aus Siegel

01:13:18: Drei ist die

01:13:19: Frau und deswegen war das also...

01:13:21: Konnte nur vier.

01:13:23: Ja, konnte ich frühestens auch.

01:13:24: Also es sei denn, ich hätte natürlich jetzt auch sagen können okay Freunde, ich bin Fraktionsfünster, ich stelle Vertreter Landrat.

01:13:32: Ich will

01:13:34: Platz eins haben.

01:13:35: Also sage ich mal so bei jeder anderen Partei wäre das aber so gewesen oder sehe ich das falsch?

01:13:41: Lass mich mal so stehen!

01:13:44: Ich stelle das mal in Raum.

01:13:46: Aber das sind die Grünen eben, ja.

01:13:48: Das ist die Parität, ihr ist eine Frau, dann ein Mann und so weiter... Ja, und dann noch die Parité zwischen Siegge- und Borauentfilsen muss man natürlich auch sich einigen, weil der Effekt war eben, obwohl die Grüden wieder zugelegt hatten in den Jahren im Krassag.

01:14:08: Und bis dann auch im Laufe der Zeit nicht nachgerückt.

01:14:13: Das kommt ja nur zum Zuge, wenn einer seinen Mandat aufgibt und von den zehn.

01:14:17: Also erst mal kann ich irgendwie... also das müsste ja schon so sein, dass einer von den beiden aus Bruchhausen Füßen Sieke da sind.

01:14:24: jetzt Frau Platte und Herr Michl sind da drin, dann müsste einer von denen beiden seinen Mandaten aufgegeben haben, sonst wäre ich gar nicht... Achso,

01:14:31: es rückt immer nur der aus demselben Bezirk nach eine, aus dem Bezirk, rückt danach?

01:14:38: Wenn jemand am Niederleg...

01:14:40: Ja, ob das jetzt... Aber die Wahrscheinlichkeit ist dann deutlich größer.

01:14:46: Gut, aber das trat auch nicht ein.

01:14:49: Na ja und denn warst du diese Ehrenamtitätigkeit?

01:14:53: Das war aber im Prinzip kann ich da gleiche Antworten, was ich eben schon geantwortet habe.

01:14:57: Also es ist schon Bochhausenfilsen, ist ja nur nicht... zentral gelegen im Landkreis Diepols.

01:15:03: Also wenn ich die Termine als Schäfer in den Landrat, waren immer schon mit mindestens eine halbe Stunde Fahrt eine Tour und eine Stunde zurück.

01:15:10: Man hat das auch

01:15:10: wahrscheinlich ein bisschen regional geäuert.

01:15:12: also dass ja wie man mir für die Südkreis zuständig war und so, das haben wir hier sicher auch.

01:15:16: Wenn es irgendwie geht, passt ja nicht immer, wenn einer an Urlaub ist oder so.

01:15:20: aber im Prinzip ist das schon richtig.

01:15:23: Das hatten wir Glück bei Volker Meier ... Bassum, Ichbruchhausenfößen und Heiner.

01:15:29: Und in Süden das war so ein bisschen gut verteilt.

01:15:32: Aber es war trotzdem relativ zeitaufwendig.

01:15:35: Da trifft das gleiche ist zu... Dass das vor dem Hintergrund meint der Todespanner Frau auch ganz gut war, dass sich da derzeit hatte zu Hause.

01:15:46: Aber im ersten Moment war's schon ein bisschen traurig.

01:15:49: oder kann man das so nicht sagen?

01:15:50: Das war ja, man kann ja rechneln.

01:15:52: Du hast das eigentlich geahnt?

01:15:53: Ja, war ja klar!

01:15:54: War sogar

01:15:54: klar.

01:15:54: Also

01:15:55: es hätte schon ganz komisch sein müssen.

01:15:57: Es hätte schon so sein müssen, dass ich jetzt mehr Stimmen hätte haben müssen an Nummer vier als die Personen vorne.

01:16:06: Weil

01:16:07: das ja auch ein bisschen eine Persönlichkeit war.

01:16:09: Der Wähler einen bestimmten Kandidaten stärker wählt kann er jemanden vorschieben.

01:16:16: Und das hieß es ja auch noch wenn einer eher nach Passung gezogen wäre.

01:16:21: Wäre es auch besser gewesen stand dann in der Zeitung aber sind natürlich dann so wenn und aber.

01:16:27: Naja, aber insofern hast du das bis zu mit dem Rhein sag ich mal und hast dann als Pensionär weiter.

01:16:37: oder hast du noch andere Freizeit- oder irren Amtliche Tätigkeit?

01:16:42: Bist du im Gemeinderat in den Bruchern?

01:16:44: Ja

01:16:44: bin ich der Bürgermeister von Borhausen.

01:16:47: Das immerhin immer noch.

01:16:48: Und habe zwei stellvertreter... Also der Samtgemeinde ist ja kompliziert.

01:16:53: Da gibt es einen Bürgermeister sozusagen für den Ort Bochhausenvilsen und ein Samtgemeinde-Bürgermeisters für die Groß- und da bin ich stellvertreter aus, also ich habe...

01:17:05: Also ist durchaus noch Engagement da?

01:17:07: Was in der Jugend begann, ist immer noch

01:17:10: aktiv.

01:17:11: Feuer brennt

01:17:12: noch!

01:17:13: Ja dann kann man vielleicht nochmal eins anschauen.

01:17:15: zu deiner Zeit War das schon eigentlich die AfD im Kreistag oder kam das später?

01:17:23: Nein,

01:17:23: die fing an.

01:17:24: Die sind zwei Sechzehn.

01:17:25: Sind die mit drei Personen in den Kreisdach gewesen?

01:17:27: Drei

01:17:28: Personen schon und wie war der Umgang?

01:17:31: Wie lief es ab?

01:17:35: Da war eine her aus Kirchtorf.

01:17:38: Der war noch

01:17:40: nicht dabei.

01:17:41: Und ich will mal keinen Namen nennen.

01:17:43: Also derjenige, der da am Kreisausstoß saß ... ... relativ umgänglich.

01:17:49: Und habt ihr auch begrüßt ihn und ... ... Tag gesagt?

01:17:53: Ja, aber

01:17:54: das hält jeder... ... gibt es auch andere Meinungen zu.

01:17:57: Gibt's auch andere?

01:18:00: Gut ja!

01:18:02: Ja, schön.

01:18:05: Dann haben wir eigentlich alles.

01:18:08: noch einen Punkt wo ich mit dem Kreis wurde so meine behutliche Tätigkeit und die Kreispolitik ganz eng mit einer Verschmolzen waren, waren mit dieser sogenannten Berufsinformationsbörse in Sike.

01:18:24: Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen.

01:18:26: also die haben wir oder habe ich im Herbst, also Frühjahr im Februar war die erste Börse.

01:18:36: ... gibt's im Depots auch, und die war sogar eher.

01:18:41: War sogar eher Mensch, so haben wir mal schnell... Die

01:18:43: Idee habe ich mich hier geklaut, würde ich sagen.

01:18:45: Ach

01:18:45: komm, ja das ist doch mal positiv!

01:18:48: Ja damals war Herr Jacke hier?

01:18:50: Ja der war Rektor

01:18:51: genau mit dem

01:18:52: Hose wie Jacke.

01:18:55: So

01:18:55: dann kann man heute gleich mir vorstellen, damals hatten wir eine irre Zahl von jungen Menschen ... die keinen Ausführungswort bekommen haben.

01:19:03: Nee, das kann man nicht jetzt vergehen.

01:19:05: Und

01:19:06: die

01:19:06: mussten also eine Perspektive

01:19:09: bieten.

01:19:10: und so ist also das war ein Aspekt für diese Informationsbörse... ...dass sie jungen Leute überhaupt erst mal sich erkundigen konnten was gibt's für Berufe?

01:19:17: Was es zu meinen Ereignungen

01:19:19: gibt?

01:19:19: Wir können

01:19:20: mich bewerben!

01:19:20: Und das große Problem war damals dass die Firmen natürlich gesagt haben, was soll ich da bei euch?

01:19:25: Ich habe für den nächsten fünf Jahre alle Plätze belegt Da trotzdem sozusagen an die moralische Pflicht zu erinnern, Freunde.

01:19:37: Das ist auch eure Zukunft und da muss ich mal eben Lob auf Anke Seidel loswerden.

01:19:44: Also Anke seidel war damals ja schon Redakteurin bei der Kreiszeitung Und die hat mir unheimlich geholfen.

01:19:50: also weil ich immer wieder Artikel gerne haben wollte um nochmal dafür Werbung zum Honour darauf hinzuweisen.

01:20:00: Und damals gab es kaum Geld.

01:20:02: Da hat dann Rainer Ehlers war hier beim Errenkreis für Schulen tätig, der hatte uns missunterstützt.

01:20:08: Während heute ist ja die Firmen Spendengeld damit sie da

01:20:12: weisein dürfen.

01:20:13: Weil

01:20:14: sich der jetzt darstellt, damit sie überhaupt noch leerlinge können?

01:20:17: Ja, das hat sich völlig gedreht!

01:20:19: Und da muss ich sagen, da kam es mir zu gut, dass ich eben im Kreisdach war und Rainer Ehlers kannte usw.

01:20:26: Also das war schon ein großer Vorteil, dass der Landkreis als Schulträger für mich kein Unbekanter war.

01:20:34: Und also Gerhard Stötzel ist ja auch sofort gekommen um die zu eröffnen.

01:20:37: so, zum Anfang noch wie sehr improvisiert alles.

01:20:40: Das war ein sehr gutes Zusammenspiel zwischen Landkreise Siebholz als Schulträger und der BBS.

01:20:52: Gut,

01:20:52: ja.

01:20:53: Dann haben wir jetzt alle Themen mal so angesprochen und dann danke ich noch einmal für das Gespräch.

01:21:03: Ich habe doch allerlei Einblicke gegeben in das Wirken eines Schulkoordinators und Steffadrin Landratis.

01:21:13: Und dann wünsche ich alles Gute und auf Wiederhören!

01:21:19: Ja, vielen Dank nochmal für die Einladung.

01:21:21: Ich hoffe es war für dich auch ein angenehmes Gespräch.

01:21:24: Ich habe das als sehr angenehm empfunden.

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